Beiträge von O. Meier

    Ich verstehe auch nicht, was die Klimakleberinnen mit dem motorisierten Individualverkehr haben. Der hat ja nun mit dem Klima so überhaupt nichts zu tun. Seit wann stoßen Autos den ZeeOhZwei aus? So’n Quatsch.

    Deshalb finde ich es wichtig, dass diejenigen, die aufs Klima scheißen, so lange sie nur in ihrer Blechkiste sitzen dürfen, mal den Aktivistinnen erklären, wie sie aktiv zu sein haben. Auf keinen Fall im Alltag, das gibt’s nämlich gar kein Klima.

    Das Zerren und das Treten erfolgen doch aus der gleichen Haltung. Ich sehe nicht, dass man das trennen kann. Da möchte jemand Gewalt ausüben und nimmt die Sitzblockade zum Anlass.

    Das ist weder ehrenvoll noch verstehe ich, wie man sich darüber freuen kann.

    Ich kenne bisher nur Videos, in denen sich die Aktivistinnen wegtragen lassen. Mag sein, dass es auch Polizistinnen gibt, die gerne mal eine härtere Gangart fahren. Rein rechtlich ist es so, dass das Anwenden unmittelbarer Gewalt zu ihren Möglichkeiten zählt.

    Mit der Ergänzung, dass das Nachtreten des Herren nicht hätte sein dürfen. Das hatte ich ausdrücklich erwähnt. Wenn du schon Bezug auf meinen vorherigen Beitrag nimmst, dann doch bitte vollständig, da deine Aussage ansonsten meine zum Teil verfälscht.

    Unter dem Video prangt dein erhobener Daumen. Dieses Video wurde hier eingestellt, weil eine Userin sich darüber freuen kann.

    Beides keine adäquaten Reaktionen auf die dargestellte Gewalt, wie ich finde. Im anderen Thread werden gerade harte Strafen für Gewalttäter gefordert. Hier dann das Gegenteil. Vielleicht freuen wir uns gemeinsam über diese Meinungspluralität.

    Hoffe, dass mein Sohn am WE kommt und mir hilft.

    Das ist dann wohl ein „Nein“ auf die Frage nach einer (dienstlichen) Administration.

    Klingt nach: 1. Sohn administriert dienstlichen Rechner ehrenamtlich oder 2. Zeugnisprogramm auf privatem Rechner.

    Fälle 1. und 2. wären nicht untypisch für das deutsche Bildungswesen, aber unbefriedigend.

    Du möchtest jetzt ja Hilfe bei deinem konkreten Problem und nicht die einundelfzigste Diskussion über schiefgelaufene Digitalisierung. Aber. Könnte es dauerhaft nicht besser sein, die diesjährige Zeugnisschreiberei wegen technischer Mängel mal vor die Pumpe flitzen zu lassen, damit sich dauerhaft etwas ändert?

    Ich tippe nicht auf ein Kind, der Test ist wahrscheinlich Klasse 5 oder 6. Außerdem hat der User oder die Userin sich schon woanders hier im Forum geäußert.

    Sie könnte ja mal erklären, warum sie das wissen möchte, woher das Beispiel kommt. Braucht sie Tipps zum Korrigieren oder möchte sie eine Kollegin korrigieren? Usw.

    Ich würde es auch als Zumutung empfinden. Ebenso wie eine Grundschulabordnung. Ich habs nicht studiert, nicht gewählt, ich will es nicht machen, ich will mit der Altersgruppe nichts zu tun haben

    Auch das ist nur eine Wiederholung. Man wolle nicht, haben hier schon einige gesagt. Nunja. Was aber, wenn das, was man „will“, gar nicht (mehr) gebraucht wird? Soll die Alternative für die Dienstherrin sein, statt lebenslange Planstellen zu vergeben, Lehrerinnen nur noch befristet einzustellen?

    Mir kommt diese Haltung, nur das eine zu wollen und zu können, etwas verbohrt vor. Das ist ein Job, den macht man. Ich habe überhaupt kein Lehramt studiert und arbeite trotzdem als Lehrerin. Geht alles. Das habe ich nie vorgehabt, und ich „will“ das auch nicht. Ich mache das. Ich kriege Geld dafür. Wie ich finde, einen fairen Tarif.

    Ich hatte auch nicht vor, das bis zur Rente-Pangsionierung zu machen. Es war nicht auszuschließen, dass es langweilig wird. Allerdings waren ab einem bestimmten Alter befristete Jobs dann doch nicht mehr so der Renner. Ich habe mich also auf die Verbeamtung eingelassen, mit allem, was dazu gehört. Nun läuft es also jedes Jahr darauf hinaus, dass ich entweder etwas wiederholt mache, dann kann ich zwar auf meine Erfahrung zurückgreifen, muss aber aufpassen, dass ich das nicht nur runterspule, wie eine Serie auf Tele 5. Oder ich bekomme eine neue Aufgabe, die ist dann zwar interessant und spannend (also oft), bedeutet aber mehr Arbeit.

    Im Grunde nervt beides. Am liebsten bekäme ich die Kohle einfach so. Ohne dafür arbeiten zu müssen. Das gibt aber weder der Markt noch das Dienstrecht her. Also mache ich was ansteht.

    Ich kann diese Linearität mit Scheuklappen nur bedingt verstehen.

    PS: Mit diesen oder jenen „nichts zu tun haben“ zu wollen, klingt auch nicht besonders wertschätzend.

    Die Leidenden sind alle anderen „normalen“ Schüler in der Klasse.

    Die Unterscheidung in Menschen mit Förderbedarf und Normale ist immer noch — räusper — nicht angemessen. Da helfen auch Anführungszeichen nichts. Aber wenn das deine Haltung ausdrücken soll, nehmen wir das zur Kenntnis.

    Proklamierst du sonst nicht immer, dass man die jungen Menschen auf das Leben mit all seinen Härten vorbereiten muss? Wäre das hier nicht eine? Oder soll Schule ein Schutzraum sein, in dem man abwägen muss, wie man die widersprüchlich erscheinenden Interessen aller Beteiligten unter einen Hut kriegt?

    Ich habe mit dem Begriff „verhaltensoriginell“ in diesem Thread nicht angefangen. Da der Begriff von anderen Usern bereits genutzt wurde, bin ich dieser etablierten Titulierung im Sinne der political correctness gefolgt.

    Political correctness in dem Sinne, dass man Dinge sagt, die man nicht meint, weil es opportun erscheint, bringt nichts. Man sollte schon seine Haltung ausdrücken. Wenn die den Menschen negativ gegenüber steht, sie ablehnt, sie als nicht „normal“ ansieht, dann bringt es nichts sich hinter Begriffen zu verstecken.

    Insofern ist „verhaltensoriginell“ eine Persiflage auf political correctness, ähnlich wie „maximal pigmentiert“. Hiermit drückt man dann aus, dass man keine den Menschen zugewandte Wortwahl verwenden möchte. Womöglich eben, weil man ihnen gegenüber eine ablehnende Haltung hat.

    Letztendlich ist man aber für seine eigenen Texte verantwortlich. Wenn man sich dabei im Begriff vertan hat, reicht ein „Sorry“ und es geht weiter. Sich darauf zu berufen, man habe den Begriff nur abgetippt, die anderen hätten angefangen, finde ich eher schwach. Ohne zu sehr zur Person argumentieren zu möchte, ist es schon auffällig, wenn eine solche Äußerung dann von jemanden kommt, die eher für eine nicht übertrieben sensible Diktion bekannt ist.

    Was spricht dagegen, Menschen mit auffälligem Verhalten, „verhaltensauffällig“ zu nennen?

    Ich möchte euch sehr gerne absaufen sehen, wenn man euch vor einen Mathe LK in der gymnasialen Oberstufe stellt

    Schau'. Hier ist ein Unterschied. Die einen meinen, man kann in einer anderen Schulform, fachfremd oder mit anderen Aufgabenschwerpunkten klarkommen. Vielleicht nicht problemlos, aber man kann so etwas lernen und sich einarbeiten.

    Du hingegen, möchtest jemanden „absaufen“ sehen. Das offenbart nicht nur viel negative Energie, es ist auch gehässig.

    Aber Obacht. Die dunkle Seite ist nicht mächtiger, sie ist nur schneller, verführerischer.

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