Interessiert niemanden wirklich. Mein Account ist eh schon in Löschung.
Dann passt er gut in den Killfile. Danke für den Hinweis.
Interessiert niemanden wirklich. Mein Account ist eh schon in Löschung.
Dann passt er gut in den Killfile. Danke für den Hinweis.
Noch ein paar Gedanken.
Eine fast volljährige Schülerin kann sehr wohl bei einem Gespräch über sie dabei sein. Ich wollte mir schon gar nicht den Stress machen, sie rein oder raus zu bitten.
Es ist auch interessant zu beobachten, wie sich manche verhalten, wenn die Eltern dabei sind. Und wie die Eltern die jungen Menschen anschauen, wenn man die eine oder andere Sache erzählt.
Die Schülerin möchte dich provozieren. Lass dich nicht provozieren. Klingt einfach, ist es vielleicht nicht. Du scheinst da ziemlich drinzuhängen, auch emotional. Das ist nur eine Kundin von vielen. Mach, was du machen musst. Und fertig.
Denke daran zu prüfen, ob sich die Fehlzeiten und das desktruktive Verhalten nicht doch auf die Leistungen ausgewirkt haben.
Und: Wenn du krank bist, bist du krank. Erhol’ dich. Es hat niemand etwas davon, wenn du länger ausfällst, weil du die Genesung vor dir herschiebst.
auch noch ein Gespräch führen muss.
Letztendlich ja. Das gehört zu deinen Aufgaben. Aber wir müssen nicht alles so machen, wie die Eltern es gerne hätten. Gespräch ja, aber den Rahmen legst du fest. Du solltest jetzt zügig mit der Abteilungsleiterin sprechen und den Eltern recht bald einen neuen Termin anbieten.
Klage gedroht
Die Rechtswegegarantie gilt auch für Arschlöcher. Insofern ist eine solche Ankündigung keine „Drohung“. Viele leute erwarten, dass man zuckt oder zu heulen anfängt, wenn man „Klage“, „Gericht“ oder “Anwalt“ sagt. Tue ihnen den Gefallen nicht. Wenn mir jemand den Rechtsweg ankündigt, erinnere ich z. B. an die Fristen oder schaue, welche Tipps ich noch geben kann (ohne dass es zur Rechtsberatung wird).
Ich hatte es mir so vorgestellt, dass ich zunächst grob erläutere, mit welcher Zielsetzung ich das Gespräch grundsätzlich führen möchte
Der Vater hat um das Gespräch gebeten? Dann soll er doch mal erzählen, was er möchte. „Die Kuh vom Eis“ kriegen zu wollen, wäre für mich übrigens noch kein Gesprächsanlass. Der Vater darf schon sagen, worum es im Gespräch gehen soll.
Also, lass' ihn kommen und schau dann, was du beizutragen hast.
PS: In einer unserer Tablett-Klassen sollte das Buch aus dem Eigentanteil als eBook angeschafft werden. Das wollte etwa die Hälfte der Schülerinnen nicht. Sie bezahlten, deshalb entschieden sie auch, was sie kauften, meinten sie. Es wurde dann frei gegeben. Ein Teil hat das elektrische Buch gekauft, ein Teil das analoge.
Soll die Schule nun auch Papierbücher anschaffen oder nur die eVariante?
Sollten bei uns eBooks für Matehmatik angeschafft werden, schaue ich in den Keller, ob da noch Papierbücher liegen. Falls ja, kann ich die weiter verwenden. Allerdings arbeite in Mathematik eh recht wenig mit Büchern. Die sind in weiten Teilen einfach zu schlecht.
Die Kolleginnen möchten am liebsten alle zwei Minuten neue Bücher kaufen, weil die gerade eben das allerbesteste Buch aller Zeiten gesehen haben. Das brauchen wir, und zwar jetzt. Da wäre das Switchen mit eBooks natürlich einfach. Für den nächsten Jahrgang eine andere Lizenz kaufen und fertig.
Ui, es ist sogar eine Ehrung. Nunja, Ehre, wem Ehre gebührt.
Bei der ersten Frage im „Orientierungstest“ war ich raus. Ob es eine positive Haltung in der Schulgemeinschaft gebe. Da müsste man erst mal klären, ob es eine solche Gemeinschaft gibt. Und was soll eine positive Haltung sein? Und wofür braucht es die? Wenn wir Digitalisierung machen, machen wir das. Es ist genau einer der strukturellen Mängel, immer bei allem auf die Stimmung zu achten und alle Stimmungsträgerinnen „mit ins Boot holen“ zu wollen. Nachher hat keine Ahnung, aber alle ’ne Meinung.
In der zweiten Frage will man dann wissen, ob sich jemand verantwortlich fühle. Ob jemand verantwortlich IST, wäre relevant.
In den eigentlichen Kriterien (herunterladbar als Word-Datei) wird es an einigen Stellen konkreter. An vielen anderen hat man aber Brandflecken auf dem Papier, weil der Phrasomat heiß gelaufen ist.
Ich weiß nicht, ob eine solche Ehrung eine Schule weiter bringt. Mir hilft es jedenfalls nicht weiter, zu verstehen, was diejenigen, die unentwegt von Digitalisierten faseln, eigentlich wollen.
Danke für den Link.
Meine Schule ist offiziell eine Digitale Schule (als solche ausgezeichnet vor Kurzem).
Wer vergibt dieses Prädikat? Welches sind die Kriterien?
Wenn aber Elternteile mit zu viel Zeit auf dem Elternstammtisch beschließen, dass jedes Kind für die Lehrerin etwas basteln muss, dann kann man sein eigenes Kind schlecht ausschließen.
Doch kann man. Man sollte derartigen Autokratinnen ein Gegengewicht bieten, damit sie mal Demokratie lernen.
Ich bin mir sicher, dass andere euch gleich tun werden. Es haben bestimmt nicht alle Bock, sich von einem Gremium wie einem Stammtisch Befehle geben zu lassen. Womöglich ist es sogar nur eine Minderheit, die basteln will, und alle anderen machen mit, weil „es ja alle machen.“ Solche Dynamiken habe ich in anderen Situationen schon erlebt. Die dürfen gerne mal druchbrochen werden.
Ich weiß, dass sich auch andere Eltern geärgert haben, aber niemand will dann das eigene Kind blöd da stehen lassen.
Eben. Sach' ich doch.
Stressig ist, dass man in allen Klassen die Aufsicht gewährleisten muss. In einer 5-Minuten -Pause ist halt ein Wechseln mit Fußweg von 5-7 Minuten nur schwer zu schaffen, so dass es überall zu Verspätungen kommt.
Dann braucht ihr längere Wechselzeiten („Pausen“) oder andere Stundenpläne. Den bisheriegen sollte man remonstrieren. Wenn man damit die Aufsicht nicht gewährleisten kann, sollte man sicherstellen, dass man selbst nicht die Doofe ist.
300 bis 800 Meter läuft man in dieser Zeit. Ist euer Gebäude wirklich so groß?
Wichtig ist, dass man hier genau ist. Sind’s nur 4,8 Minuten, habe ich gelogen.
@
O. Meier, wieso schreibst du immer so in Rätseln? Steht sowas jetzt hier in NRW in irgendeinem Regelwerk oder nicht?
Ich weiß es nicht. Woher auch? Meinst du, ich kenne die ganze BASS auswendig. Wenn die Kollegin, die die Vorschrift zitiert hat, nicht weiß, wo sie zu finden ist, bleibt die Frage wohl offen?
ist relativ sinnlos.
Das bedeutet nicht, dass es nicht in einer Vorschrift vorgesehen wäre. „Sinnhaftigkeit“ ist beim Erlassen solcher — räusper — nicht immer ein Kriterium.
Ja ok, steht es denn irgendwo?
S. o.
er sagt, dass die Arbeiten laut Bass gleich sein müssen bzw. Nur gering abweichen dürfen.
„BASS“ ist keine sinnvolle Quellenangabe. Er kann dir sicher genauer sagen, wo das steht. Dann liest du nach und weißt Bescheid.
Oder — möglich — er weiß nicht, wo das steht, weil er es nie selbst gelesen hat, sondern nur nachgeplappert. In dem Fall kannst du die Äußerung ignorieren.
Also. Ich verteile auch in den Tablet-Klassen nach wie vor Arbeitsblätter auf Papier. Ich habe da mittlerweile ein schönes Archiv aus selbst entworfenem Material. Auf das möchte ich ungern verzichten. Meistens schaffe ich es noch, vorher PDF-Dateien auf die Lernplattform zu laden. Als PDF-Datei. Allerdings laden sich die iPad-Nutzerinnen diese dort nur selten. Viel lieber fotographieren sie die Ausdrucke ab.
So oder so stelle cih das Material analog und elektrisch zur Verfügung. Interessanterweise bin ich damit bereits deutlich weiter als manch andere.
Ich habe auch kein Problem mit gedruckten Büchern. Die kann man aufschlagen und darin lesen. Funktioniert. Mit einem eBook könnte ich wenig anfangen. Wenn die Schule so etwas anschaffte, nutzte ich es im Unterricht nicht.
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