Na das braucht man ja nicht, wir haben ja Dienstrechner Zuhause.
Ja, hier steht auch ein Dienstlaptop. Der steht da ganz gut. Am Wochenende bleibt der aus. Weil, nämlich, da ist Wochenende. E-Mails rufe in der Schule ab.
Na das braucht man ja nicht, wir haben ja Dienstrechner Zuhause.
Ja, hier steht auch ein Dienstlaptop. Der steht da ganz gut. Am Wochenende bleibt der aus. Weil, nämlich, da ist Wochenende. E-Mails rufe in der Schule ab.
Also darf man nur Freitags krank werden?
Komische Frage. Krank werden ist doch keine Frage des Dürfens. Man wird halt krank. Was hat das jetzt mit dem Freitag zu tun?
Was ist so super wichtig, dass man Sonntags Abends seine Mails checken muss
Nichts. Man muss aber aufpassen, dass man sich selbst nicht zu wichtig nimmt.
Hast du keinen Schlüssel?
Ja. Ich habe jede Menge Schlüssel, aber keinen für die Schulgebäudeaußentüren. Wozu auch?
Und ich weiß auch gerne am Sonntagabend schon, ob eine meiner Stunden am Montag verschoben wurde.
Dafür ist Sonntagabend zu spät. Wenn das Freitag nicht geklärt ist, kann das Montag schon mal durcheinander gehen.
In NRW ist es sogar geregelt, dass wir E-Mails nicht öfter anfragen müssen, als wir in ein physisches Postfach kuckten. Im Rahmen der Einführung von Logineo wurde das in einer Dienstvereinbarung geregelt:
2.2 Nutzung der E-Mail-Komponentea.Mitteilungen können auf elektronischem Weg ohne Zeitverzögerung zugestellt werden. Es ist aber nicht zumutbar, dass Lehrkräfte ständig ihr Mail-Fach kontrollieren. Es besteht Einvernehmen darüber, dass die Einrichtung dienstlicher E-Mail-Adressen und der Versand von Mitteilungen an das Schulpersonaldurch die Schulleitung auf diesem Wege ohne Einfluss auf die Anwesenheitstage der Lehrkräfte im Rahmen der Unterrichtsverteilung sowie des weiteren Schulpersonals bleibt. Insbesondere ergibt sich aus der Einrichtung einer E-Mail-Adresse nicht eine weitergehende Pflicht zur Einsicht bei den dortigen Eingängen gegenüberden herkömmlichen Postfächern. Dies gilt namentlich auch für Teilzeitkräfte; eine Verpflichtung zur Sichtung von E-Mail-Eingängen auf der dienstlich eingerichteten Adresse an planmäßig unterrichtsfreien Tagen besteht nicht.
Eine Nachricht per E-Mail gilt als zur Kenntnis genommen, wenn sich die Lehrkraft oder das weitere Schulpersonal nach Versand der E-Mail wieder an der Schule aufhält und somit verpflichtet ist -analog zur Nachricht in Papierform -Informationen aus dem Postfach oder E-Mail-Posteingang zur Kenntnis zu nehme
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man aus der Nutzung eines anderen Mail-Systems eine andere Rechtsgrundlage ableiten kann.
Also, ich schaue nach meinen Mails an den Tagen, an denen ich eh zum Unterricht in der Schule bin. Sonntag abend oder in der Nacht zum Montag aber bestimmt nicht.
Also, lasst euch nichts erzählen.
sind verpflichtet spätestens Sonntagabend noch mal in die Cloud zu gucken oder Mails zu lesen,
Wenn ihr's mit euch machen lasst. Viel Spaß.
Ich schaue gerne freitag, bevor ich fahre noch mal in die Mails. Wenn ein Rechner frei ist. Dann ist Wochenende.
denn sie könnten ja auch anweisen, dass wir Montag früh um 6UHr das spätestens lesen müssen
Da ist das Schulgebäude noch nicht mal offen. Pfft.
aber mails am Sonntag zu lesen
Naja. In der Regel sind das ja keine Gedichte, die man zu Erbauung liest, sondern ziehen Arbeit nach sich. Wer die am Sonntag erledigen möchte, bitte. Wenn man das nicht vorhat, muss man auch nichts lesen.
Auf das Antworten bzw. Erledigen am Sonntag sollte man allein deshlab verzichten, um denjenigen, die meinen so etwas „erwarten“ zu können, den Kopf gerade zu rücken. Das beste ist, man ist außerhalb der Schule gar nicht erreichbar. Wenn ich täglich in der Schule meine Mails abrufe, in das Postfach schaue etc. kann ich doch entscheiden, in welcher Reihenfolge und Dringlichkeit ich alles abarbeite. Wirklich dringlich ist eh nur wenig. Und vieles ist es nicht mal wert, dass man es gelesen hat.
die 41 Stunden unter der Woche in der Schule zu verbringen und alles wegzuarbeiten.
Du kannst am Arbeitsplatz arbeiten, wenn du am Arbeitsplatz einen Arbeitsplatz hast. So etwas gibt es in den meisten Schulen nicht.
Was die sog. Minderleisterinnen abtrifft, so sind die mir schlicht egal. Wenn sie allerdings der Grund dafür sind, dass die Arbeitszeit der ordentlich (und meist zu viel arbeitenden) Kolleginnen nicht erfasst werden soll, wird's komisch.
Die allermeisten von uns arbeiten zu viel, sehr viele, ohne zu murren oder zu meckern. Gesundheitsschutz spielt keine Rolle, aber am Ende wundert man sich über den Krankenstand bei Lehrerinnen. Ich weiß nicht, ob man sich in der Situation wirklich vorrangig Gedanken um Leute machen muss, die „langsam“ korrigieren.
„Teile und herrsche“ der Dienstherrin funktioniert.
DeadPoet Habt ihr auch vereinbart, dass die Sonne morgens auf- und abends untergeht?
aber auch mit jemandem nicht zusammenarbeiten zu wollen ist in meinen Augen legitim, wenn es – wie der Schüler es tut – nicht gegen die potenziellen Partner geht sondern aus eigener Einschränkung erfolgt.
Inwiefern geht „Ich arbeite nicht mit Mädchen.“ nicht gegen Mädchen? Wäre es also auch legitim nicht mit Menschen einer bestimmte Hautfarbe zusammenarbeiten zu wollen?
Ich finde es ja schön, dass man sich weitgehend einig ist, dass Religionen hinter anderen gesellschaftlichen Werten zurückzustehen hat. Ich hoffe, dass sich das nicht nur auf den bösen Islam bezieht, sondern auch auf die anderen ausgedachten Sachen. Die christlichen Kirchen genießen hierzulande bekanntermaßen Sonderrechte, die ihnen auch diskriminierende Regeln erlauben. Beispiele?
Was denn Sportunterricht anbetrifft, so sollte man Kontakthemnisse wahrnehmen und respektieren. Auf der anderen Seite, kann es aber auch ein Erziehungsziel sein, solche abzubauen. Zu vermitteln, dass bestimmte Berührungen OK sind. Manche sind einfach notwendig aus Sicherheitsgründen. Wenn man konsequent auf Distanz sein will, kann man bestimmte Sportarten nicht ausüben.
Beim Jugendtraining im Verein haben wir äußerst selten das Problem. Da will ich jetzt nicht mit meinen Erfahrungen poltern, da kann ich genug beitragen. Ich denke aber, dass Sportlehrerinnen dahingehend ausgebildet sind.
Was die Verweigerung der Gruppenarbeit angeht, so gehe ich davon aus, dass die Schülerin eine entsprechende Bewertung der Leistungsverweigerung aushalten wird, wenn sie ihre Religion ernst nimmt.
Die beschaffungsrechtlichen Probleme wären mir echt wurscht. Dafür gibt es 'ne Verwaltung, die sich um genau so etwas zu kümmern hat. Es wurde etwas beantragt, es wurde abgelehnt. Man kann jetzt versuchen eltern- und öffentlichkeitswirksam dagegen vorzugehen. Es wäre aber abzuwägen, ob sich das lohnt. Wäre es nicht sinniger, die Zeit in den Unterricht zu investieren?
Menschen mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Also Zwitter.
Ja, verstehe ich. Mir ist nur nicht klar, was hierbei der Zusatz „biologisch“ bedeutet.
Ein Geschlecht aufoktroyieren, umoperieren und hoffe es passt?
Ja, so wurde das gemacht. Damit glaubte man, das Problem gelöst zu haben. Man brauchte auch nur zwei Umkleidekabinen. Das ist ja offensichtlich der Maßstab.
Was meinst du mit „biologisch als Zwitter“?
Abgelehnt? Dann gibt’s halt nix.
Die Begründung für die Ablehnung ist aber auch goldig.
Sei da ein Bisschen stur. Unterricht kannst du auch ohne Schrank halten. Ich wüsste eh nicht, wozu man den dringend bräuchte.
Das andere hat Klimaanlage. Seit Corona geht die auch an wenn das Fenster auf ist.
Klimaanlage bei offenen Fenster? Das ist in etwa so schlau, wie bei offenem Fenster zu heizen.
Bei uns wurde der Unterricht um 11:00 Uhr beendet, nachdem sowohl Lehrerinnen als auch Schülerinnen über Probleme wegen der Hitze klagten.
Manchmal muss eine Schulleiterin einfach mal eine Entscheidung treffen. Neben den Einzelvorschriften hat sie immer noch ein Fürsorgepflicht für die anvertrauten Personen.
Ein 14-jähriger Schüler, der sich selbst als Mädchen ansieht, möchte im Rahmen des Sportunterrichts in die Mädchenumkleide.
Die Sprache zeigt hier einiges. Ist das nicht eher eine „Schülerin“?
darf dann zu den biologischen Mädchen im die Umkleide, wenn diese das gestatten.
Ich glaube nicht, dass ihr die jungen Menschen nach ihrem biologischen Geschlecht auf die Umkleidekabinen verteilt. Das kennt ihr nämlich auch nicht. Letztendlich verwaltet ihr eure Schülerinnen auch nach dem Geschlechteintrag, der im Ausweis steht. Es ist abermals unklar, wozu das biologische Geschlecht hier angeführt wird.
Wenn nun eine Person mit Geschlechtseintrag weiblich zu euch kommt, geht sie dann in die Mädchenumkleide? Oder erhebt ihr tatsächlich das biologische Geschlecht? Wie? Oder überprüft ihr die Genitalien? So etwas kenne ich aus Schulen nicht. Oder wäre es schlicht egal, ob die Mädchen nun Cis- oder Trans-Mädchen sind?
Wenn nun eine andere Person mit zunächst männlichem Geschlechtseintrag erklärt, dass hierbei ein Irrtum vorliege. Sie sei ein Mädchen, die administrative Anpassung lasse noch auf sich warten, möchte man sie am liebsten wie einen Jungen behandeln. Oder?
Und was macht ihr mit diversen Personen, wenn ihr nur zwei Umkleiden habt?
Ich behaupte nicht, das das alles einfach ist. Im Gegenteil, ich stelle fest, wie schwierig uns der Umgang mit solchen Fällen fällt.
Es ist aber schon sehr lange üblich, dass man sich in der Umkleidekabine nicht ganz nackig macht und es duscht auch fast nie jemand.
Ja, warum denn? Nach dem Sport auch die Unterhose zu wechseln, finde ich allerdings ganz angenehm. Wenn das nicht geht, weil man dazu lieber einen geschützten Raum hätte, wird's ekelig.
Dadurch, dass man sich von den anderen absondert, wird man halt auch nicht unbedingt eher ein Teil der Gruppe bzw. Klassen-Gemeinschaft.
Sich nicht vor anderen ausziehen zu wollen oder zu können ist eine Form der Absonderung? Wovon reden wir hier? Geht es um Schule oder um einen FKK-Club? Ich habe auch kein Problem mit der Nutzung von Sammelumkleiden und -duschen. Nutze ich in den Sportvereinen regelmäßig. Im Schwimmbad, dass wir z. B. nutzen, gibt es extra neben den Sammlduschen abgetrennte Kabinen. Die Hygenie wird doch höher bewertet als das Gruppenfeeling.
Ich habe einfach in vielen Gruppen immer wieder Menschen erlebt, die mit öffentlicher Nackheit Probleme haben. Womöglich hilft man ihnen dauerhaft mehr, wenn man ihnen ein entspanntes Verhältnis zu solchen Situatioen vermitteln kann. Aber nur zu sagen, man müsse sich hier vor den anderen umziehen, weil man halt keine weitere Kabine habe, finde ich doch etwas schwach. Wenn eine räumliche Trennung nicht geht, muss es eine zeitliche Trennung tun.
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