Beiträge von O. Meier

    Und wer zur ersten Stunde so gar nicht fit ist, sollte abends einfach mal weniger zocken oder mit Freunden rumhängen

    So funktioniert Biorhythmus nicht. Wurde auch schon erläutert.

    Mich dagegen würde es definitiv demotivieren, jeden Tag erst eine Stunde später aus der Schule zu kommen. Ich würde dann vermutlich auch nicht später ins Bett gehen, dafür aber morgens lustlos rumgammeln und auf den Schulbeginn warten.

    Alle sollen früh anfangen, weil du die zur Verfügung stehende Zeit nicht einteilen kannst?

    schade. Bei meinen Schülern kann ich jedenfalls keine erhöhte Leistungsbereitschaft feststellen, wenn sie mal zur zweiten oder dritten Stunde haben.

    Das ist auch etwas anderes, als regelmäßig im Biorhythmus sein zu können.

    Das geht dann zu Lasten der Sportvereine usw. die auch nach Hinten müssen, ...

    Dann gehen sie halt nach hinten. Das spätere Training passt zum späteren Schulanfang. Und der passt besser zum Biorhythmus. Was Problem?

    PS: Meint ihr nicht, die derzeitigen Trainingszeiten richten sich nicht nach den aktuellen Schulzeiten? Was soll denn jetzt da Argument gegen eine Verschiebung sein? „Hamma schon immer so gemacht.“?

    aus Sicherheitsgründen

    Wer auf Sicherheit wert legt, sollte Radwege meiden. Eine wesentliche Unfallursache, die Tote-Winkel-Rechtsabbiege-Problematik entsteht erst dadurch, dass man absurderweise Geradeausspuren rechts von Rechtsabbiegerinnen anordnet.

    Die Trennung nach Antriebsart ist zum Rechtsfahrgebot nicht kompatibel.

    Auf der Fahrbahn fährt man vor den Kraftfahrerinnen, die an einem vorbei wollen. So befindet man sich automatisch in deren Wahrnehmungsbereich.

    Je weiter man diesen verlässt, um so größer die Chance, übersehen zu werden.

    Schmutzstreifen und ähnliche Konstrukte haben eine entsprechende Wirkung. Wenn die Radlerin dort unterwegs ist, muss die Autlerin ja schon gar nicht zum Überholen ansetzen. Man kann sich ja schön vorbeiquetschen.

    Konnte ich auf meiner täglichen Strecke schön beobachten. Dort wurden an einem Ortseingang Schmutzstreifen markiert. Seit die da sind, werde ich dort deutlich enger überholt.

    Damit manche Autofahrer:innen die meinen, die Straßen würden ihnen allein gehören,

    Ich wollte sie nicht darin bestärken, indem man ihnen die Fahrbahnen überlässt und die Radlerinnen an den Rand drängt, an dem viele Autlerinnen sie gerne hätten. Ich wurde schon angeblökt, ich möchte doch auf dem Radweg fahren — auf Strecken, auf denen weit und breit kein Radweg war. Das ist die Denke, die Radwege befördert. Egal wohin mit denen, Hauptsache weg.

    Die Aufteilung macht eine Fahrbahn nicht breiter, eher so gegenteilig. Sie ist unflexibel. Wenn man eine schmale Spur für Radlerinnen vorsieht, wird’s für die eng, wenn es relevant viele sind. Die knubbeln dich dann, während die Autlerinnen mit jeder Umsteigerin Platz gewinnen.

    Schön zu sehen auf Bildern aus dem vielgelobten Kopenhagen. Überfüllte Hochbordradwege und wenige Autos können auf den breiten Fahrbahnen durchziehen.

    Ein Rad braucht auf der Straße weniger Platz als eine Blechdose. Dank Radwegen kommt dieser Platzgewinn den Dosen zu Gute.

    Ich merke beim Lesen gerade, dass ich bezüglich der gekürzten Stunden überhaupt gar nichts machen würde (im Sinne von Remonstration

    Das ist in zwei Minuten geschrieben und man ist auf der sicheren Seite. Letztendlich ist die überzählige Stunde das Problem der TE. Wenn sie da remonstriert, kann sie die Stundenkürzung mit anführen. In einem Prüfungsfach einstündig zu unterrichten macht ja vielleicht auch keinen Spaß.

    Fachfremd darfst du in 12 und 13 schon mal gar nix unterrichten.

    Dochdoch. Die entsprechenden Vorschriften sind vermutlich auch dort mit Aufweichformulierung „soll“, „in der Regel“ und dergleichen versehen. Wenn’s halt keine gibt mit Fakultas, macht’s halt eine ohne.

    Bezüglich der Stundenzahl schlage ich die Remonstration vor. Erhält die Schulleiterin bei einer solchen die Weisung aufrecht, geht’s „automatisch“ auf ihre Kappe.

    Geht es bei der schriftlichen Prüfung um zentrale Aufgaben? Dann geht das ja gar nicht. Bei einer mündlichen Prüfung, prüft man halt nur, was man unterrichtet hat. Dann passt’s.

    was ich bereit wäre zu zahlen

    Null Euro (in Worten: 0). Ich zahle dafür nämlich sicher nichts. Die Frage, wie viel öffentliches Geld ich auszugeben empföhle, wäre eine andere. Die vorgenannte Fragestellung riecht mir aber zu sehr nach der Selbstverständlichkeit, dass Lehrerinnen für so etwas privat bezahlen.

    Wenn man seine Ruhe haben will, dann muss man selbst hosten.

    Hier wurden auch schon schulspezifische Dienste vorgeschlagen. Vielleicht sollte man die sich einmal anschauen.

    Und ansonsten, wenn es der Schulträgerin besser zu Pass kommt, soll sie ihre IT damit beauftragen, einen Server aufzusetzen und die Lehrerinnen-Geräte einzurichten.

    Natürlich können die Kolleginnen erklären, dass sie an dieser Stelle auf den Datenschutz pfeifen und mit der Übermittlung einverstanden sind. Aber das müssen sie nicht. Wenn nur eine bockt, äh, ihre Rechte kennt, ist schon Essig mit Banane.

    Ergänzung hierzu: Zur Kommunikation mit Schülerinnen und Eltern ist so etwas gänzlich ungeeignet.

    Der normale Weg über Bachelor und Master of Education und ist mir aber ehrlich gesagt zu langwierig,

    Ohne universitäres Studium wird die Luft dünn. Ich finde das übrigens in Ordnung. Andersherum finde ich es etwas vermessen, sich zuzugestehen, den Job für den alle anderen einen entsprechenden Abschluss brauchen und haben, ohne hinkriegen zu wollen.

    Wir hatten hier öfter mal Anfragen von Leuten, denen die formalen Voraussetzungen fehlen. Wir können benennen, wie die Regeln sind. Für Änderungen sind andere Gremien zuständig.

    AKWs können keine Gaskraftwerke ersetzen, weil sie im Dauerbetrieb laufen. (Gaskraftwerke können kurzfristig reagieren.) Man müsste daher noch öfter die anderen (erneuerbaren) abstellen.

    AKWs können keine Gaskraftwerke ersetzen, weil sie im Dauerbetrieb laufen. (Gaskraftwerke können kurzfristig reagieren.) Man müsste daher noch öfter die anderen (erneuerbaren) abstellen.

    Das war damals schon ein Argument dagegen, Kernenergieanlagen als „Kaltreserve“ vorzuhalten. Der Vorschlag kam damals aus der FDP, AFAIR.

    Die FDP und die CDU haben damals übrigens das Laufzeitende der KEAn beschlossen. Also die gleichen, die jetzt die Laufzeitverlängerung vorschlagen. War nicht klar, dass sie ihren damaligen Beschluss gar nicht ernst meinen?

    Ansonsten kann man die Dinger ja noch laufen lassen. Die Problematik, wo wir mit dem radioaktiven Abfall hinsollen, ist ohnehin ungeklärt. Das Bisschen, was wo da noch dazu kommt, interessiert dann auch nicht mehr.

    Überhaupt ist das unfair, dass wir uns überhaupt darum kümmern müssen. Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Kernenergie. Die Abgase von den Fossilen schießen wir auch einfach in die Umwelt. Wir kümmern uns nie um die Hinterlassenschaften aus der Energieaufbereitung. Warum sollen wir da um den Kernmüll so ein Gewese machen?

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