Also, Kontakt mit den Schulen aufnehmen, statt zu warten, bis einem eine die Stelle auf die Schwelle legt.
Beiträge von O. Meier
-
-
Mich nervt die Anspruchshaltung von jedem das letzte gesundheitliche Detail wissen zu wollen.
Das will niemand. Das weißt du.
-
Hat sie dich vor Corona auch genervt?
Vor Corona. Hm. Nein. Die Pandemie hat vieles offen gelegt, dass wir vorher übersehen haben. Dazu gehört auch die Erkenntnis, wie sinnvoll Impfungen sind, ein wie wichtigen wissenschaftlichen Fortschritt sie darstellen und wie leicht wir ihn aufgeben — aus Nachlässigkeit, Bequemlichkeit oder Dummheit.
Dass ich etwas vor der Pandemie auf die eine oder andere Weise gemacht habe, heißt ja noch lange nicht, dass es so richtig war.
Umgeimpfheit stellt je nach Krankheit ein erhebliches Infektionsrisiko dar. Das sollten wir nicht ignorieren, auch wenn wir das lange getan haben. Wegen dieses Risikos ist der Impfstatus eben keine reine Privatangelegenheit. Darum gibt es Impf- und Meldepflicht für einige Krankheiten.
Ich jedenfalls frage die Leute, ob sie geimpft sind. Natürlich können sie mich anlügen. Dass sich jemand auf den Datenschutz berufen hat, um nicht zu antworten, habe ich allerdings nicht erlebt.
-
Und wieso schreibt man die Stelle nicht aus in der Form. "suche Fach x und Fach beliebig oder Fach y und Fach beliebig" wobei x dann das Fach ist, was vermutlich nicht besetzt wird.
Und wenn sich dann eine Quereinsteigerin für x bewirbt und eine Staatsexaminierte für y, muss du de Staatsexaminierte nehmen. Wenn du eine Quereinsteigerin für x kennst, kannst du ihr die Stelle passend ausschreiben.
-
Mal die Schulleitung,
Bitten von Schulleitungen speisen sich selten aus guten Ideen.
mal der Personalrat.
Was ist denn mit denen los?
Wäre doch so nett
Nö.
und der Austausch und so.
Auch nö.
Gerade wenn jemand mit dergestalt dummen Zeuch um die Ecke kömmt, sollte man sich nicht hinter Ausreden verstecken, sondern sagen, was Ambach ist: „Ich gehe nicht ins Lehrerinnenzimmer, weil die Kolleginnen dort zu doof zum Lüften sind. Erziehen Sie die, und wir sehen weiter.“
-
ich finde es falsch, eine Impfpflicht nur für eine bestimmte Berufsgruppe zu machen.
Die Impfpflicht hängt nicht von Beruf ab, sondern von der Einrichtung. Aber sonst, ja, eine allgemeine Impfpflicht wäre effizienter und einfacher. Aber dafür sind die Schnullies zu doof.
-
Es gab nur schon mehrfach die Bitte, dass wieder mehr Leute ihre Pause dort verbringen.
Man denkt, man kennt schon alles. Dann kommt so etwas. Wer bittet denn um so ’was? Und warum?
-
auch mal Frust ablassen
Das werde ich aber nicht gerade bei denen tun, die mich frustrieren.
Plaudern, quatschen, blabla, kann man alles machen. Muss ich aber nicht in der Schule.
-
Ich bleibe dem Raum weiter fern. Im Zweifel kann ich das mit Stunden Nach- und Vorbereitung begründen.
Warum sollte man das begründen müssen? Gibt es eine Anwesenheitspflicht fürs Lehrerinnenzimmer?
Meine Begründung wäre übrigens „hier stinkt's“. Äh, Moment, wofür braucht’s denn hier den Konjunktiv? Das ist meine Begründung. So habe ich das gesagt „Hier stinkt’s, ich geh’ ’raus.“
-
Ich gehe zum Essen und Kaffeetrinken ’raus. Ich habe mich eine Zeit lang dafür ans offene Fenster gestellt. Aber die Diskussion darum, dass man die Fensterbank nicht mit allem möglichen Scheiß zumüllen soll, habe ich zu führen keine Lust mehr.
Der „Austausch“ mit Kolleginnen ist mir nicht wichtig. Wenn jemand etwas von mir will, habe ich E-Mail.
-
-
Wird leider hier von den Klassenleitungen erwartet...
Und? Die Leute erwarten dies und das und Ananas. Manchmal werden sie enttäuscht.
-
Fazit: Die Andeutungen, dass ich nicht bereit wäre, Neues zu lernen und zu akzeptieren, ist eine Unterstellung.
Wer hat denn das angedeutet?
Jetzt mal ganz ehrlich, natürlich gehört es zum Lehrberuf dazu, sich auch auf Neues einzustellen und sich weiterzuentwickeln. Lebenslanges Lernen ist sowieso eine Selbstverständlichkeit.
-
finde ich das den-Entschuldigungen-HInterherrennen am schlimmsten.
Nicht machen, Problem gelöst.
-
Doch hat sie.
Sehe ich anders.
-
Welche Wichtigtuerinnen erzählten denn was für Zeug?
Koordinierende Lehrkräfte (vulgo: Abteilungsleiterinnen).
-
deswegen wurde losgewurschtelt.
Ach. Habt ihr? Wir haben mit dem, was wir hatten, Distanzunterricht organisiert. Das Gewurschtel ging los, als man anfing Konzepte zu schreiben. Da kamen die Wichtigtuerinnen aus den Löchern und erzählten dummes Zeug.
Natürlich brauchen die Schülerinnen eine einheitliche Linie und Klarheit. Aber die kriegt man ja nicht dadurch, dass jede Schule, jede Abteilung erstmal einen Arbeitskreis tagen lässt.
-
Ja, okay. Ich kann nachvollziehen, wie die Erwähnung der generellen Forderung nach lebenslangen Lernen in einem Thread über technische Problme aufgrund dilettantischer Fehlentscheidungen möglicherweise in diese Richtung verdreht werden kann.
Ich, allerdings, kann nicht nachvollziehen, warum man in diesem Thread diese Forderung überhaupt aufstellt oder reproduziert. Sie hat mit dem vorgestellten Problem nichts zu tun.
-
dass ich mit "lebenslanges Lernen" nicht unbedingt die Bedienung eines Webbrowsers meinte
Das ist unerheblich. Die Lernfähigkeit der Kollegin ist genau so wenig ein Problem wie ihre Lernwilligkeit. An der Stelle, an der technische Fehlentscheidungen das Problem ausmachen, einzufordern, dass Lehrerinnen etwas lernen sollen, reproduziert das Narrativ von den störrischen Lehrerinnen, deren Unwille die Digitalisierung (oder irgendeinen anderen Hype) verhindere.
Wenn man das Probelm nicht sieht, könnte die Lösung schwer werden.
-
Jeder findet sein Ablagesystem super und ändert das nicht mehr.
Weder noch. Aber es war nunmal so, dass ich seit Jahren die Dateiablage der Lernplattform verwende. Hat sich nie jemand für interessiert. Auch nicht beim Erstellen von Distanzlernkonzepten. Und dann sollte ich das im laufenden Betrieb ändern, was zum Ergebnis gehabt hätte, dass die Schülerinnen kein durchgängige Archiv gehabt hätten, das sie z. B. für die Prüfungsvorbereitung hätten nutzen können. Nee, das war einfach nur operative Hektik, die die geistige Windstille ersetzen sollte.
Werbung