Beiträge von O. Meier

    Keine VKs mehr sondern nur noch Material inkl Lösungen. Anders geht es ja nicht.

    Das muss ja auch vorbereitet/erstellt werden.

    Nee, wenn man sechs Stunden mehr ausgleichen will, muss man woanders sechs Stunden 'rausnehmen.

    Das heißt, ich musste in den nächsten 5 Jahren jeweils 1 Deputatsstunde pro Woche weniger halten.

    Das wäre so in NRW nicht möglich, weil die Mehrstunden im gleichen, spätestens im nächsten Schuljahr ausgeglichen werden müssen. Insofern muss ich eine Schulleiterin, die erheblich Mehrstunden anordnet, schon etwas einfallen lassen, wie sie das wieder auffängt. Personalpflege is nicht nur "Da! Machen!".

    Das ist so nicht korrekt: Das kann vlt. je nach Bundesland immer ein klein wenig anders sein,

    Um welches Bundeland geht es noch mal in einen NRW-Thread.

    Wie aber der Unterricht für die Abschlussklassen geregelt wird, ist eine organisatorische Frage und kann auch anders gelöst werden. Das sind keine zwingenden dienstlichen Gründe.

    Mögliche Sichtweise, ich teile diese übrigens. Insbesonders weil die aktuelle Erlasslage ja vorsieht, dass man im Rahmen der jeweiligen Ressourcen plant. Scheint die Schulleiterin hier anders zu sehen.

    Ich würde ihr neben Stan s Sichtweise aber auch die Frage entgegenhalten, ob sie denn weiß, dass die Mehrarbeit auch wieder ausgeglichen werdne muss. Dann hat man später oder im nächsten Jahr vielleicht ein Loch, dass man nicht brauchen kann.

    Im direkten Gespräch reagiere ich darauf dann so, dass ich bei den in der Regel angeführten Privilegien (Verbeamtung, 12 Wochen bezahlter Urlaub, vormittags Recht, nachmittags frei) trocken sage: "Ja, da hast Du Recht. Aber dann habe ich doch im Gegensatz zu Dir alles richtig gemacht, oder?" Oft kommt dann der Zusatz, dass man selbst ja nicht mit den Kindern arbeiten wolle, dass das ja sicherlich stressig wäre.

    Ja, kenne ich ähnlich. Ich führe dann an, dass ich nur vier Vormittage arbeite, pruvat krankenversichert bin, etc., was mir so einfällt und schließe ab mit "Wir brauchen noch gute Leute, wär' das nicht was für dich?". Die Antworten sind dann ähnlich "Ich habe aber nicht studiert." "Mit fremden Kindern möchte ich nicht arbeiten, die eigenen sind schon so stressig." oder "Ich kann aber nicht gut erklären.".

    Spricht dann eigentlich für sich. Geht im direkten Gespräch, wie schon angemerkt. Foren und andere Ersatz-Stammtisch erwischt man damit nicht.

    Bei uns kommen ab Montag die Prüfungsklassen nach regulärem Plan. Größere Klassen werden in zwei Räume aufgeteilt. Dann ist die Lehrerin, die ja für den Präsenzunterricht nicht so wichtig ist, halt mehr auf dem Flur unterwegs.

    Kleine Anekdote: Eine Klasse, die zunächst geteilt werden solte, wird jetzt doch als Ganzes unterrichtet, weil man wohl nicht genügend Räume habe. Bingodingo.

    Sport gibt es nur als Theorie. Und für Religion werden Klassen gemischt.

    Wenn man in Präsenz ist, wird nicht erwartet, dass man von der Schule aus für die übrigen Online-Stunden gibt. Dafür reiche auch die technische Ausstattung nicht.

    Den Klassen wurden nach lage der Räume Eingänge zugewiesen, die zu benutzen sind.

    Von Masken habe ich nichts gelesen.

    Ich trinke übrigens selten Kaffee im Unterricht, meist dann, wenn der in der Pause nicht leer geworden ist. Es ging um den Rucksack. Die zwei Kaffeetassen für die Doppelstunde waren eigentlich, naja, kommt Leute, wollen wir die hundertsiebte Diskussion darüber führen, ob "Ironie im Netz" funktioniere? Nee, keine Lust.

    Ich fasse aber mal zusammen, was ich aus diesem Anlass gelernt habe: ich soll keinen Kaffee im Unterricht trinken, weil den Schülerinnen so oft die Stifte 'runterfallen. Und weil das einen zu entspannten Eindruck auf die jungen Menschen machte. Ich soll unter Dauerspannung sein. Das finde ich z. B. bei Mathematik, die für viele ein Stress-Fach ist, besonders wichtig. Mathematik kann man nicht entspannt bei einer Kasse Taffee betreiben. Das ist Ernst. Dabei muss der Schweiß laufen und die Fußnägel verkrampfen sich.

    Ja, das war überzeichnet. Nimm's mir nicht bös', Catania, aus deinen Erfahrungen werden deine Regeln schon für deinen Klassenraum passen. Aber hier wirkt dein Vorbringen etwas verkrampft.

    Noch schlimmer finde ich es, wenn Lehrer im Unterricht Kaffee trinkt und den SuS sogar das Wasser verboten wird (ja, kommt leider vor).

    Mit dem Kaffee, den die Lehrerin konsumiert, habe ich immer noch keine Problem. Das Wasserverbot für die jungen Menschen halte ich allerdings für mittelalterlich.

    PS: Kaffeetasse abstellen, bevor man den Rucksack absetzt ....

    Das ist Unterricht nicht getrunken werden darf, halte ich für eine veraltete Idee. Bei uns trinken die jungen Menschen häufig Kaltgetränke. Aber was spricht denn gegen ein Heißgetränk?

    Es kommen auch schon mal welche von der Toilette zurück und haben einen Kaffe dabei. da könnte man jetzt ein Thema draus machen. Oder auch nicht.

    Catania: Man kann die freien Hände während des Rucksack-Tragens noch anders verwenden. Z. B. kann man darin auch eine Tafel Schokolade tragen und in der anderen ein Bügeleisen. Man kann auch der netten Kollegin auf der anderen Straßenseite zuwinken, während man mir der anderen Hand schon mal den Schlüssel hervorkramt. Oder man steckt beide Hände in die Tasche.

    Erstaunlich, was so alles geht mit einem Rucksack. Ich bin begeistert. Wenn ich nicht schon einen hätte, käufte ich mir einen oder zwei.

    Die Belastung beim Ziehen mag einseitig sein, ich fand es aber leichter bzw. SEHR VIEL angenehmer, als eine schwere Tasche auf einer Schulter.

    Ich weiß es nicht. Ich bin ja keine Physio oder so. Für mich sieht das nur häufig schon komisch aus, wenn der Zugarm soweit nach hinten gedreht ist. Wenn's keine Problem macht, umso besser.

    Einen Vorteil von Rucksäcken, den wir noch nicht erwähnt haben, ist, dass man die Hände fre hat. Man kann also auch mit dem Kaffee in der einen Hand noch 'ne Tür aufziehen. Oder kann kann zwei Kaffee tragen für die Doppelstunde.

    Ich achtete aber beim Rucksack darauf, dass der irgendwie einteilbar ist. Sonst rumpelt da alles in durcheinander. Dann ist er zwar auch ein wenig Ruck aber ganz viel Sack.

    Und um das Zimmer musste ich sehr bei der Stadt kämpfen. Ein Diensthandy hat niemand in meiner Supervisionsgruppe...

    Weiterhin hatte ich schon einige Fälle, bei welchen ich froh war, auch außerhalb des BL-Zimmers erreichbar gewesen zu sein. Häusliche Gewalt, etc...

    Da weiß man nicht, ob man lachen, weinen oder erbrechen soll, wenn man hört, dass für eine so wichtige Aufgabe für eine so engagierte Kollegin nicht mal ein paar Euro für ein Diensthandy da sind.

    wir Lehrer müssen schon wirklich viel mitschleppen

    Müssen wir? Oder haben wir uns nur daran gewöhnt, dass wir es tun?

    Wenn mir die Tasche zu schwer wäre, schaute ich doch mal nach, was darin ich wie dringend bräuchte.

    Trolli testen

    Beim Trolli bin ich mir nicht so sicher, ob die einseitige Torsion optimal ist (Generell sind Torsionsbewegungen nicht nachteilig für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Unter Last sieht's aber schon wieder anders aus). Vielleicht ist man da mit einer Sackkarre und Euro-Boxen besser bedient.

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