Dinge zu tun, weil sie technisch möglich sind, könnte sich als Schuss ins Knie entpuppen. Traditionell bedenkt die Menschheit vieles nicht. Mittlerweile sind hierzulande die Kernenergieanlage vom Netz, wir haben immer noch keine Idee, wo wir mit den radioaktiven Abfällen hin sollen. Und das Zeh-Oh-Tswei aus den fossilen Energieträgern mischt auch noch munter die Athmospäre auf. Da darf man doch mal hinterfragen, ob die Idee des Kraftwagens für die Massen nicht auch Nachteile hat.
Ich möchte mal auf Steve Jobs zu sprechen kommen, der in einem Interview nach der Gründung von NeXT folgendes Beispiel erläuterte:
Das Tier, das die wenigste Energie pro Kilometer verbraucht, ist der Condor. Zweibeiner, wie Menschen, spielen in dem Wettbewerb ganz weit hinten mit. Ein Mensch auf einem Fahrrad aber schlägt den Condor. Mit dem Rad verbraucht der Mensch nur ein Zehntel der Energie des Gehens, aber er ist sogar noch schneller. Das ist das Ergebnis dieser recht schlichten Erfindung. Ein Auto verbraucht viel mehr Energie. Im Wesentlichen, um sich selbst zu transportieren. Automobil halt.
Was macht denn nun den Fortschritt aus? Schneller, höher, weiter, größer und lauter? Oder den Einsatz der Technologien mit Augenmaß?