Beiträge von O. Meier

    „Fast die Hälfte“ klingt für mich so, dass sogar die Grünen-Wähler das Gendern zum überwiegenden Teil ablehnen.

    Falsche Dichotomie.

    Wenn selbst dort das Hendern abgelehnt wird,

    Die Grünen-Wählerinnen sind der Maßstab?

    einstampfen

    Wie geht das vor sich? Okay, laut, aggressiv und mit viel Gepolter. Klar. Aber was bedeutet das konkret?

    Ja, der Teil ist mir bekannt, da baue ich aber bis zum Beweis des Gegenteils darauf, dass sich das letztlich bei den Grünen nicht durchsetzen lässt.

    Trau den Grünen mal etwas zu, auf Bundesebene sind sie schon beim „Standortpariotismus“.

    1. sich das Land mal wieder im Zuständigkeitswirrwarr zwischen Dienstherr und Schulträger etwas neues überlegt hat.

    So wirr finde ich die Situation nicht. Wenn das Land eine Lernplattform betreibt, muss es auch dafür sorgen, dass diese verwendbar ist. Das Land betreibt wohl auch die Server und zahlt dafür? Oder? Oder schickt es den Kommunen Rechnungen, weil es sich um „sachliche Ausstattung der Schulen“ handelt?

    Wenn in den Schulen dafür Geräte gebraucht werden, muss das Land sich darum kümmern, dass diese vorhanden sind. Indem es sie hinstellt, indem es Absprachen mit den Kommunen trifft oder gesetzliche Regelungen beschließt. Ein Land kann ja auch den Kommunen die Kosten für Bücher und Fahrkarten aufs Auge drücken.

    Das Land kann also nicht auf die Schulträgerin verweisen, die Antwort müsste lauten „wir haben mit den Schulträgerinnen blablabla abgesprochen …“. Oder: „Wir bitten um Entschuldigung, ihr Token ist unterwegs“.

    Kein wirr, kein warr, nur Fehler.

    Oder sich zu überlegen, was du bist?

    Überlegen kann man sich viel. Macht in euren Köpfen, was ihr wollt.

    Wenn du nicht weißt, was daran übergriffig sein soll, öffentlich darüber zu schreiben, was ich „sein soll“, dann ist das Gespräch beendet. Warum sollten solche individuellen Eigenschaften Gegenstand von Diskussionen sein? Welche Rechtfertigung willst du dafür anbringen?


    Falls es übergriffig sein sollte, du trägst selbst zu solchen Überlegungen bei.

    Das ist eine Unverschämtheit. An welcher Stelle habe ich dazu aufgefordert, über meine individuellen Eigenschaften zu diskutieren?

    Das mag an deiner Schule so sein

    Es vergeht kein Unterrichtstag, an dem ich keine Fehlermeldung schreibe.

    und erklärt vielleicht auch deine ablehnende Haltung hierzu

    Meine Haltung ist nicht ablehnend sondern seit Jahren die gleiche: ich benutze, was da ist.

    Wenn etwas nicht läuft, bekommen die jungen Menschen eine Mitteilung, was jetzt nicht passiert, und dann machen wir was anderes.

    Die Technik hier hat eine sehr hohe Verfügbarkeit.

    Letztendlich hängt das davon ab, ob die Schulträgerin bereit ist, das zu bezahlen. Wie bei vielem ergeben sich da regionale Unterschiede, die nicht fair sind.

    Ja, ein Stromausfall o.ä. wäre inzwischen schon schlimm. Das bedeutet nicht, dass man die Schüler dann nach Hause schicken muss oder gar nicht mehr unterrichten könnte, dennoch wären einige der sonst genutzten und sinnvollen Möglichkeiten zumindest für den Tag nicht mehr verfügbar.

    Unzureichende Technik ist uns ständig im Weg. Eigentlich ist das noch schlimmer als gar keine Technik zu haben, weil man sich doch irgendwie darauf verlässt.

    Da bedarf es dann nicht mal eines Ausfalls der Energieversorgung.

    Aber dass man ohne ein Gerät nicht arbeiten könne, erscheint mir doch eine Stufe weiter. Dass man dazu einen Laptop ständig herumträgt, ginge mir doch auf den Keks.

    Generell hat natürlich auch eine Lehrkraft pünktlich zu erscheinen.

    Natürlich. Es kann aber immer etwas passieren. Erste-Hilfe-Einsatz, auf dem Weg ist Tumult in einer anderen Klasse oder ein Gespräch dauert doch länger als geplant.

    Wie auch immer, ich habe mir angewöhnt, wenn ich zu spät komme, die Schülerinnen um Entschuldigung zu bitten. Unter kurzer Angabe des Grundes. Ich denke schon, dass Sie wissen dürfen, warum Sie warten müssen.

    Der AG stellt eben nichts zur Verfügung.

    Du meinst im Ausgangsposting stünde:

    Zitat

    für die 2FA ist eine entsprechende App auf dem Handy zu installieren. Es werden hierfür keine Dienstgeräte zur Verfügung gestellt

    Ja, das ist die Situation.


    Und die Arbeitgeberin macht dass so, weil sie sich darauf verlässt, dass wir mit privaten Geräten aushelfen. Dazu sind aber beim Handy nicht mehr alle bereit.

    Naja, das mit dem WLan könnte man ja auch kritisch sehen, ebenso Stromverbrauch für den Dienst zu Hause etc.

    Ich hab schon kein WLAN. Hier gibt’s nur Ethernet und Powerline.

    Wenn man da schon Vergleiche ziehen möchte: es ist schon nicht in Ordnung, dass die Dienstherrin uns keine Arbeitsplätze am Arbeitsplatz gewährt, keine anständigen Arbeitsmaterialien und keine brauchbaren Computer etc etc. Bei allem verlässt sie sich darauf, dass wir ihr das schon irgendwie schenken. Und weil das so schön ist, erwartet sie dann auch noch, dass wir alle Handys anschaffen, über die sie verfügen kann.

    Und was das Homeoffice anbetrifft, da wurde eine Freundin von ihrer Arbeitgeberin angemessen ausgestattet: höhenverstellbarer Schreibtisch, orthopädischer Stuhl, Desktoprechner. Firmenhandy und -laptop hatte sie schon vorher. Wenn sie doch ins Büro fährt, gibt es da Kaffee und frisches Obst.

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