Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass alle Bundesländer inzwischen die Prioritätsgruppe 2 impfen. Oder gibt es noch ein Bundesland, dass offiziell bei Gruppe 1 ist? Das hieße auch, dass jeder über 80 eine Chance auf einen Termin hatte.
Beiträge von Tom123
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Das klingt als ob es dir lieber wäre, wenn die Notbremse früher eintritt
.Kannst Du dir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die Corona für eine schlimme Krankheit halten und nicht möchten, dass sie sich infizieren?
Daher sind solche Menschen auch für Maßnahmen, die Infektionen vermeiden.
Ich würde auch in meinem Landkreis strengere Maßnahmen begrüßen.
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Bei uns wird auch relativ großzügig geimpft. Alle, die irgendwie Kontakt mit den Schülern haben, können geimpft werden. Auch freiwillige etc.
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Vor der Einschränkung würde ich mal behaupten, dass es bei allen Impfstoffen deutlich mehr Nachfrage als Abgebot gab. Die Nachfrage nach AZ wird jetzt geringer ausfallen, aber es wäre interessant, zu wissen, ob sie noch das Angebot übersteigt oder nicht mehr.
Die Frage stellt sich kaum. Einige Bundesländer geben den Impfstoff noch nicht mal für alle über 60jährigen frei, weil sie erst die Älteren impfen wollen. Auch wurde der Vorschlag AZ einfach für alle freizugeben von vielen befürwortet. Angesichts der knappen Dosen hat man zur Zeit sicherlich noch genug Kandidaten, die ihn mit Kusshand nehmen würden. In ein paar Wochen mag das anders sein.
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Ich bin heute auch mit Biontech geimpft worden, es haben wohl nicht genug ältere Leute mehr die Termine angefragt. Viele möchten vielleicht lieber ab nächste Woche beim Hausarzt geimpft werden? Hier wurden heute viele Polizisten geimpft, die Ärztin im Impfzentrum fragte mich, ob ich auch dazugehöre und erzählte dass sie freie Termine so kurzfristig vergeben konnten.
Ich habe auch Moderna innerhalb von 2 Tagen einen Termin bekommen.
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Ich habe morgen meinen Impftermin mit AZ. Wenn ich wirklich die Wahl hätte, würde ich lieber einen anderen Impfstoff bekommen. Aber ich fürchte, ich muss AZ nehmen oder kann wieder nach Hause gehen.
Wenn du Pech hast, hast du nur die Option nach Hause gehen.
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Richtig, aber wenn man für die und die Schicht eingeteilt ist, weiß man das i. d. R. mindestens eine Woche vorher (so ist es zumindest bei denjenigen, die ich kenne, die im Einzelhandel oder in einem Industriebetrieb in der Produktion arbeiten). MrsPace hat aber an einem Sonntag Vormittag zufällig erfahren, dass ihr Stundenplan geändert wurde - scheinbar ohne vorherige Ankündigung - und sie den "freien" Tag, den sie zwei Tage später laut altem Plan gehabt hätte, plötzlich nicht mehr hatte.
Nochmal für dich. Es geht nicht um MrsPace konkret. Ich glaube nicht, dass wir hier den Einzelfall beurteilen können. Es ging um die Aussage, dass für die Lehrkräfte die Zeit außerhalb der Unterrichtszeiten Freizeit ist. Dem habe ich so pauschal widersprochen. Aber ich denke, dass sich das im Kreis dreht. Also lassen wir die Diskussion.
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Weil jetzt wieder Ausgangssperren diskutiert werden: Vor wenigen Wochen waren Kekulé und Lauterbach zu Gast bei Stern TV und ersterer sah Ausgangssperren eher als Gefahr statt als Hilfe, da er argumrntierte, dass im Freien die Ansteckungsgefahr deutlich geringer sei und durch eine Ausgangssperre die Menschen mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Lauterbach ist ja immer sehr skeptisch, aber selbst ihm fielen dabei keine nennenswerten Gründe ein, die Kekulés These widersprachen.
In Niedersachsen ist es Recht einfach. Es gab in verschiedenen Kreisen Ausgangssperren. Norderney, Wesermarsch, ... Überall ging es anschließend runter.
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DA ja hier gerne von gewissen Leuten falsche Interpretationen unterstellt werden, interpretiere ich eben nicht bei uneindeutigen Aussagen, sondern frage nach

Dann ist natürlich die Frage, ob die eigene Sicht der Dinge die richtige Sicht ist. Es soll ja auch Schulen geben, da finden 9 Leute die Schulleitung gut und Nummer 10 findet sie schrecklich.

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Doch, bei Gleitzeit kannst du genau das tun, da trägst du einfach einen Termin in den Kalender als privat ein und dann kann/darf dich dort niemand einfach verplanen. So kenne ich es zumindest bei meinem Bruder und meinem Mann
Ja, das ist klar. Aber Lehrer haben ja eher keine Gleitzeit und die meisten in der freien Wirtschaft haben es auch nicht. Denke mal alleine an den Einzelhandel. Oder bei uns VW oder Enercon. Da kann man versuchen Schichten zu tauschen aber selbst wenn man einen Tauschpartner hat, gibt es Teamleiter, die das nicht gerne sehen. Letztlich sind wir als Lehrer da auf einer Insel der Glückseligen. Das muss man vielleicht auch einfach mal sehen.
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Das Thema "Krankenhausüberlastung" kann ich so langsam auch nicht mehr hören.
Die Anzahl an Intensivbetten in Deutschland ist im Laufe der letzten 10 Monate in Deutschland von 31 000 auf 24 000 reduziert worden. (Weil der Bedarf in anderen Bereichen gesunken ist und die Kliniken die Betten nicht für Corona in Bereitschaft gehalten sondern abgebaut haben.)
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Da kann man schon mal fragen, was denn mit den 1000 zusätzlichen Betten passiert ist, die wenige Wochen vorher noch von Patienten mit der gleichen Krankheit belegt waren.
Wenn du die Diskussion verfolgst, ist die Sache relativ einfach.
Auf der einen Seite wurden wohl anfänglich falsche Zahlen gemeldet. Es wurden mehr Betten gemeldet, als wirklich zur Verfügung standen. Inzwischen sollten die Zahlen eigentlich realistisch seien. Aber dadurch sind es auf dem Papier weniger Betten.
Das andere Problem in Deutschland waren eigentlich nie Betten oder Beatmungsgeräte. Das Problem waren immer die Pflegekräfte. Wenn also weniger Pflegekräfte zur Verfügung stehen, gibt es weniger Betten. Wenn Personal von anderen Stationen abgezogen wird, werden es mehr Betten. Dazu sind Coronapatienten deutlich personalintensiver als andere Krankheiten. Entsprechend ändern sich auch wieder die Zahlen.
Die Zahlen sind also eher dynamisch als statistisch zu betrachten. Bei uns fährt das Krankenhaus seit Wochen immer kurz vor der Kapazitätsgrenze. Es stand aber schon in den lokalen Medien, dass man ggf. noch kurzfristig weitere Plätze schaffen könnte. Das würde dann aber zu Lasten anderer Stationen gehen.
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Zum 1.000.000sten Mal: 40% der Erwachsenen gehören einer Risikogruppe an. Willst du die alle wegsperren?
Entweder du bist der Troll des Jahrtausends oder du solltest wirklich mal überprüfen, ob mit deinem Gedächtnis alles okay ist. Das hatten wir schon so oft und du scheinst es einfach wieder zu vergessen.
Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn wir einen Bot hätten, der das jeden Morgen einmal an Lindhberg schickt?

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Du kennst keine gute oder keine Schulleitung? Kann man nämlich beides rauslesen

Ich würde eher sagen, dass er/sie keine Schulleitung gut findet. Das beruht ja oft auf Gegenseitigkeit.
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Na ja, das mit dem Einzelfall ist natürlich immer so eine lauwarme Antwort, die vor allem Schulleitungen gefällt, um sich ja nicht festlegen zu müssen.
Abgesehen davon hab ich auch gar nicht geschrieben, dass es eine klare rechtliche Regelung gibt, im Gegenteil:
Aber natürlich gibt es so etwas wie Zumutbarkeit. Und es gibt eine Fürsorgepflicht. Wenn ich schon - aus guten Gründen - angehalten bin, meine privaten Termine so zu legen, dass meine Unterrichtsverpflichtung laut Stundenplan nicht tangiert ist, dann brauch ich auch eine gewisse Verlässlichkeit dafür, dass der Stundenplan einen gewissen Bestand hat.
Natürlich ist es eine lauwarme Antwort. Aber wie willst du es fest regeln? Du hattest dich in die Diskussion eingeklinkt, dass Zeiträume ohne Unterrichtsverpflichtung grundsätzlich Freizeit sind bzw. Unterricht mit Frist XY angekündigt werden muss. Dieser grundsätzlichen Aussage habe ich widersprochen. Grundsätzlich muss die Lehrkraft damit rechnen, auch in diesen Zeiten eingesetzt zu werden. Und nein, dass heißt nicht, dass ich mir dann alle Termine freihalten muss.
Zu deinem zweiten Aspekt:
Es sollte doch wohl selbstverständlich sein, dass du deine privaten Termine so legst, dass deine Unterrichtsverpflichtung davon nicht betroffen ist. Weißt du eigentlich, wie das in der freien Wirtschaft läuft? Da kann ich auch nicht sagen, ich bin nächste Woche nicht da. Da habe ich einen privaten Termin.
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Man hatte nicht monatelang Zeit. Die Pandemie ist gerade etwas über ein Jahr alt. Niemand wusste am Anfang, wie schlimm es wird. Niemand wusste, wie die Übertragungen funktionieren. Wie lange Impfstoffe / Medikamente brauchen. Was mit den Mutationen ist. Ohne die Mutationen hätten wir die Lage wahrscheinlich im Griff.
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Das mit den Geschäften wäre unter folgenden Bedingungen halb so schlimm:
- Kompensationszahlungen werden pünktlich und umfänglich bezahlt (Ich habe selbstständige Angehörige, die privat kaputte Haushaltsgeräte hatten, die aus Geldgründen wochenlang nicht repariert werden konnten).
- Die Banken und der Staat (--- Steuern!) drücken bei Zahlungen ein Auge zu.
Ist nur leider alles nicht so einfach. Man muss die Anträge auch bearbeiten. Leider gibt es auch genug, die dort versuchen zu betrügen.
Mit Zahlungen ist eine super Idee. Zahlen wir einfach alle unsere Rechnungen nicht mehr. Die Banken, Vermieter, etc. haben ja auch genug Geld.
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TE: konkrete Situation, warum sie die Stunde "veweigert" - du: generelle Verweigerung mit hanebüchener Argumenation
Also noch mal ganz langsam für dich:
TE kann am ersten Termin eine Stunde nicht machen. Es wurde die Behauptung aufgestellt, dass es keine Verpflichtung gibt. Von O.Meier wurde auf die Ladungsfrist für Konferenzen verwiesen.
Ich habe gesagt, dass es dafür keine festen Regelungen bzw. Fristen gibt. Es kommt auf den Einzelfall an. Ob nun 3 Tage vorher angemessen ist oder nicht kann man nicht so pauschal beantwortet werden. Da müsste man den Einzelfall prüfen. Ist das so schwer zu verstehen?
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Wo übernachten denn die? Oder sind das Leute, die eine eigene Ferienwohnung/-haus haben, oder "Wohnmobilisten", die einfach auf irgendwelchen Parkplätzen übernachten? Denn neben Hotels usw. sind ja auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze momentan noch gesperrt (bzw. Campingplätze diese Woche nur teilweise für Dauercamper geöffnet worden).
Wohnmobilisten wurden vor ein paar Wochen mal kontrolliert. Wurde natürlich in der Regel keine Bußgelder verteilt, sondern die Leute nur aufgefordert am nächsten Tag nach Hause zu fahren. Nach 3 Tagen bei der Nachkontrolle war die Hälfte immer noch am gleichen Ort. Da gab es dann wohl auch Stress, weil sie halt einfach nicht nach Hause fahren wollten.
Wenn Du zu bestimmten Zeit an die Nordsee fährst, sind dort die Parkplätze überfüllt mit auswärtigen Kennzeichen. Und sicherlich nicht Tagesausflügler aus NRW. Bei uns kaufen die oft ein. Da sieht man die Autos mit vollen Koffern auf dem Parkplatz.
Gesagt wird natürlich oft, dass es ja auch einheimische mit auswärtigen Kennzeichen gibt. Aber natürlich nicht so viele. Aber es gab leider tatsächlich auch Fälle, wo Fahrzeuge wegen dem Kennzeichen beschädigt wurden.
Zweitwohnungsbesitzer dürfen sowieso übernachten. Da kontrolliert auch keiner, wenn dann dort Freunde oder Familie übernachten. Außerdem gibt es auch immer wieder Berichte, dass die normalen Ferienwohnungen unter der Hand doch vermietet werden. Natürlich nicht offiziell aber wenn Stammkunden anfragen, wird halt doch vermietet. Wenn man die Diskussion in den Facebookgruppen verfolgt, wird halt oft das Argument gebracht, dass die Infektionsgefahr beim Urlaub in den Ferienwohnungen nicht so groß ist. Die Gemeinden sind wohl auch nicht ganz so böse, wenn ein paar Urlauber da sind.
Aber man sieht natürlich auch, dass an der Küste weniger los ist als normal um diese Zeit.
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Wir sind doch seit November oder zumindest spätestens seit Mitte Dezember im Lockdown.
Was wir haben ist doch kein Lockdown? Wir haben Restaurants und Geschäfte geschlossen, Schulen teilweise zu. Aber vieles läuft doch normal weiter. Die Bereitschaft sich einzuschränken ist kaum noch da. Ich kenne genug Leute, die innerhalb der Woche genug Sozialkontakte haben, um die Geschäftsschließungen wieder auszugleichen.
Ich wäre für 14-21 Tage richtig harten Lockdown. Fast alle Geschäfte zu. Abends Ausgangssperre. Kontakte auf eine Person beschränken und vor allem den ganzen Freizeitbereich zu. Trotz Übernachtungsverbot haben wir hier Urlauber ohne Ende.
Da müsste man dann halt mal richtig durchgreifen.
Aber dafür dann auch danach alles offen mit klaren Regeln. Schule zum Beispiel im Wechselmodell, Terminshoping, Restaurants im Außenbereich, Kinos mit negativen Test.
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Aber vielleicht mal so rum: Wie würde wohl ein Dezernent, Schulrat, MB oder wie auch immer der Dienstvorgesetzte des SL reagieren, wenn der Konflikt auf seinem Tisch landet: Kollegin bekommt eine sehr kurzfristige, dauerhafte Stundenplanänderung, kann wegen eines dringenden, nicht aufschiebbaren privaten Termin bei der ersten Stunde nicht und informiert den Schulleiter, dass sie die Stunde nicht abhalten kann. Schulleiter weigert sich, eine Lösung zu finden.
Wie würde der Dezernent reagieren: Lehrkraft wird krank und andere Lehrkraft soll vertreten. Andere Lehrkraft weigert sich und verweist auf die 10tägige Ladungsfrist für Konferenzen. Diese würde selbstverständlich hier auch gelten.
Letztlich kannst du es so oder drehen. Beide Seite haben einen nachvollziehbaren Anspruch. Da wird man den Einzelfall klären müssen. Ich habe mich nur gegen die Aussage gewendet, dass man nicht damit rechnen müsse auch außerhalb des Stundenplans eingesetzt zu werden.
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