Beiträge von Tom123

    Unser Kultusministerium meldete gestern:

    "Wir gehen davon aus, dass die Sporthallen und Schwimmbäder für den Schulsport weiterhin nach den Maßgaben der Corona-Verordnung Schule genutzt werden können und
    daher Sportunterricht stattfinden kann."
    Schwimmunterricht geht weiter :respekt:

    Bei uns hat das Schwimmbad komplett dicht. Daher kein schwimmen ...

    Zweitens ärgere ich mich nicht über schlechte Nachrichten, sondern wundere mich eher, wie man 1000 mal dasselbe schreiben kann. Ich vermute, das es eine Art traumatisches Erleben für viele darstellt und aus der Traumaforschung weiß ich, dass es nicht gut ist, ausschließlich und nur über seine negativen Erfahrungen zu sprechen, sondern dass man auch über Positives und Lösungswege reden sollte. Und natürlich sowas machen wie sich künstlerisch betätigen und Sport. Was du in deiner Freizeit machst, weiß ich nicht, geht mich ja auch nix an. Hier möchte ich aber gern ab und an was Witziges lesen, das schafft Conni immer wieder, ihren Galgenhumor nicht zu verlieren, darauf bin ich eingegangen. Seidige Ziegen sind für mich jedenfalls sehr erholsam.

    Ich glaube, dass du und einzelne andere meinen, uns von eurer Angst überzeugen zu müssen. Musst ihr gar nicht, vielleicht werde ich mich in der Schule anstecken, vielleicht auch nicht. Bei uns haben manche Kinder 13 Geschwister aber keine Krankenversicherung, das heißt, da wird nicht getestet und in jeder Klasse sitzt ein Geschwisterkind. Was soll ich deiner Meinung nach machen, Studien zitieren, wie sehr Kinder möglicherweise zum Infektionsgeschehen beitragen?

    Verstehe ich das jetzt richtig? Du möchtest eine sachliche Diskussion, wer aber nicht deiner Meinung verbreitet, leidet eigentlich nur unter einem traumatischen Erlebnis? Vielleicht solltest du doch erstmal Psychologie studieren.

    In einem Coronathread ist es eher schwierig, positive Dinge zu posten, wenn gerade die Infektionszahlen explodieren und wir vor dem nächsten (Teil)lockdown steht. Es gibt am Thread wie den Galgenhumorthread. Ich habe auch nichts gegen Offtopic oder etwas Witziges. Aber ich finde es schade, wenn die Leute, die hier Fakten posten angegriffen werden. Ich sehe auch nicht, dass jedes Mal die gleichen Sachen gepostet werden. Wenn es neue Studien gibt, die alte Thesen bestätigen, freue ich mich wenn jemand sie postet. Ich habe durch Nymphicus vieles erfahren, was ich selber nicht mitbekommen hätte.

    Warum postest du das alles?

    P.S.: Die Frage ging an Nymphicus, das Bild vom wollig weichen Schaf hatte ich erst später gesehen - dazu passt die Frage aber auch ;)

    Was erwartest du denn sonst in einem Corona-Thread? Bilder von Schafen? Wir können den Thread ja teilen. Einmal Nachrichten über Corona und einmal einfach nette Dinge, warum Corona an Schulen vollkommen unproblematisch ist. Dann muss sich keiner über schlechte Nachrichten ärgern.

    Ein letztes mal kann ich es mir aber nicht nehmen lassen nochmal Daten nachzuschieben. Frage an meine "Fans":
    Sollte die Daten irgendwann in ausreichendem Maße vorhanden sein, entschuldigt ihr euch dann für euren Häme?

    Ich finde es gut, dass Du die Informationen postet. Man muss einfach mal ein wenig am Anfang des Threads lesen. Da war das alles noch nicht denkbar, was wir heute haben. Leider scheinen einige sich der Möglichkeit, dass Schulen Risikoherde sind, komplett zu verschließen. Im Ausland wird das in vielen Ländern durchaus so gesehen. Das sollte man zu mindestens in Betracht sehen. Normalerweise sollten die Lehrer Schutzmaßnahmen fordern oder zu mindestens wissenschaftliche Untersuchungen. Statt dessen werden Kinder immer weniger getestet. Bei uns haben wir bereits mehrere Fälle, wo Ärzte Coronatest ablehnen mit der Begründung, dass Kinder nicht gefährdet sind. Wie will man dann nachvollziehen, ob die Schulen ein Problem darstellen? Warum meckert man nicht, wenn die Landesregierungen die Empfehlungen des RKI missachten? Was ist damit, dass die eigenen Experten die Beschlüsse der KMK nicht unterstützen? Stichwort alle 20 Minuten lüften reicht nicht. Ist es nicht in unserem Interesse, dass wir unseren Beruf sicher nachgehen können.

    Normalerweise müsste man sich zusammentun. Kostenlose Masken für Lehrkräfte fordern, Schutzmaßnahmen wie Plexiglasscheiben, Luftreiniger, neue Fenster, etc., wir müssten fordern, dass das Infektionsgeschehen an Schulen regelmäßig systematisch überprüft wird.

    Aber was ist? Man streitet sich im Forum und akzeptier alle Aussagen der Landesregierungen. Was nicht sein darf, wird ausgeblendet. Schade, aber typisch Lehrkräfte.

    P.S. Wer mag, kann sich ja mal die Situation in der Schweiz ansehen. Wollsocken schrieb ja oft, dass es dort trotz offener Schulen kaum Probleme gibt.

    Nein, es läuft nicht überall so und natürlich kann eine Schulleitung, die einen Arsch in der Hose hat, die Eltern anschreiben und sagen, "Aufgrund eines aktuellen Verdachtsfalles bleibt die Klasse bis zur Klärung im Homeschooling, wir melden uns schnellstmöglich, sobald wir ein Ergebnis haben", wer soll sie denn daran hindern? Nur weil ich noch keinen Anruf vom Gesundheitsamt habe, schalte ich meinen gesunden Menschenverstand nicht aus.

    Ist leider nicht immer so einfach auch wenn du in der Summe vollkommen Recht hast. Bei uns hatten wir auch einen Fall. Es hieß von oben die Schule soll/dürfe von sich aus nichts unternehmen. Die Schule hätte nicht die fachliche Kompetenz, um das Infektionsrisiko einzuschätzen. Entscheiden soll nur das Gesundheitsamt...

    Die KW43 ist die Woche vom 19.10. bis 25.10. Die Zahlen bilden also das tatsächliche Infektionsgeschehen ungefähr in der KW 41 also vom 05.10. bis 11.10. ab. Hamburg hatge vom 05.10. bis 16.10. Herbstferien.

    Weil du ja so auf klare und einfache Aussagen stehst: die Infektionen, auf die sich die Grafik bezieht, können gar nicht in Schulen entstanden sein.

    Nein, die Aussage ist so nicht richtig. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Grundproblem darin liegt, dass Kinder und auch Jugendliche oft asymptotisch sind. Gleichzeitig werden Kinder und Jugendliche oft seltener geprüft. Das Problem ist folgendes. Kind A kommt positiv in der Schule. Mangels Abstand und andere Maßnahmen steckt es Kind B,C,D an. Kind B steckt zu Hause seine Geschwister an, die es ebenso symptomlos in andere Schulen / Kitas tragen. Ebenso vielleicht die Eltern, die als junge Eltern vielleicht auch keine größeren Symptome entwickelt. Kind steckt nun aber die Eltern an, die zur Risikogruppe gehören oder einfach Pech haben und schwere Symptome entwickeln. Nun wird die Familie getestet. Eventuell ist Kind C nun selber nicht mehr infektiös. Aber selbst Kind C noch positiv getestet wird. Wenn dann anschließend noch die Schulklasse testet, werden die anderen Kinder nicht mehr positiv sein. Dann sind wir bei den 75%, die wir nicht nachvollziehen können.

    Es macht ja auch durchaus Sinn in Kindergärten und Schulen nicht so viel zu testen. Wir haben nur begrenzte Kapazitäten und andere Dinge sind wichtiger. Aber wir können daraus nicht schließen, dass in den Schulen nichts passiert. Zumal ja im Ausland die Schulen als Infektionstreiber wahrgenommen werden. Ich kann mir, dass jetzt ja natürlich einfach machen. Ich glaube Wollsocken war es, die meinte, dass in Israel die Leute sich einfach nicht an die Regeln gehalten haben. Aber das glaube ich nicht. Was ich sehe läuft in unseren Schulen auch nicht gut. Und die Maßnahmen von Politik und Schulträgern sind deutlich schlechter als im Ausland.

    Ich glaube, dass sich die ganze Schuldiskussion auf Dauer durch die Fakten erledigt. Wir sind jetzt bei rund 1.000 Intensivpatienten. Wir wissen, dass sich das ungefähr alle 10 Tage verdoppelt. Wir wissen auch, dass das Menschen sind, die sich vor 4-6 Wochen angesteckt haben. Damals hatten wir 2500 Fälle heute 11.000. Also werden wir in 4 Wochen wahrscheinlich bei 4.000-5.000 Intensivpatienten sein. Aus meiner Sicht ist das schon der K.O.. Wir haben jetzt schon oft Personalmangel. Wie will man die betreuen? Aber selbst wenn man noch 10 Tage länger durchhält. Dann ist man vielleicht bei 8.000. Das Problem ist, dass Maßnahmen die wir jetzt ergreifen erst in 4 Wochen wirken. Frau Merkle hat vollkommen Recht mit ihren Warnungen. Aber die MP hören ja nicht. Ramelow hat jetzt schon alles abgelehnt. Daher werden wir warten müssen bis das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch steht.

    Vielleicht noch ein anderer Aspekt. Man sollte auch den psychologischen Aspekt nicht vergessen. Solange die Schulen offen sind, suggeriert das Normalität. Ich hatte mich auch in den Ferien sehr zurückgehalten. Aber jetzt, wo man wieder jeden Tag vor der vollen Klasse sitzt? Unser SL möchte am liebsten noch eine Fortbildung mit uns machen. Da ist man auch im Privatleben ganz anders.

    Jau, damit ich besser angeben kann, musste es beweglich sein :) Habe einfach mit Heißkleber eine Platte auf so einem Ikea-Drehteller befestigt und angemalt.

    Super Idee, wenn meines fertig ist, werde ich auch darüber nachdenken. Wie war der Aufbau des Turmes mit dem Büro von Dumbledore bei dir? Ein Kollege hatte Probleme die Seitenwände an den Turm zu bekommen. Der hatte aber auch einen Nachbau.

    Bei 2-3 m Abstand und einer Messungenauigkeit von 0,50 m ist doch durchaus relastisch, dass ihr so weit auseinander ward, dass die App kein signifikantes Risiko entdeckt hat. Die App unterscheidet ja nicht, ob es innen oder draußen war. Da gibt es nur Abstand zu groß, also ist das Risiko nicht so groß, dass sie reagiert.

    Soviel ich weiß spricht das RKI von Infektionen von Schülern, die sich bei Lehrern angesteckt haben, nicht untereinander. Wieviel Personal war bei euch betroffen, ist ausgeschlossen, dass das der Ansteckungsherd war?

    Es waren 10 Personen betroffen. Ich glaube 4 Erzieher und 6 Kinder. Wo es herkommt, ist natürlich schwierig zu sagen. Darüber habe ich nichts gelesen. Letztlich ist das aber auch nur zweitrangig. Auch wenn die Lehrer die Schüler infizieren, bleibt ja das Problem.

    Ich halte es auch für durchaus nachvollziehbar, dass sich jüngere Schüler seltener untereinander anstecken. Aber auch dafür fehlen die Beweise. Dazu scheint irgendwann ab der 5. Klasse auch nicht mehr so zu sein. Letztlich empfiehlt das RKI ja auch halbe Klassen. Das wäre ja sinnlos, wenn die Schüler sich nicht gegenseitig infizieren. Dann müsste man nur den Abstand zu den Lehrkräften maximieren. Aber selbst in unseren Vorgaben wird darauf geachtet. Beim Sport sind Kontaktsportarten erlaubt oder die Schüler dürfen sich noch nicht einmal einen Stift leihen. Gleiches für die Maskenpflicht auf Fluren oder das Bilden von Kohorten. Das könnten wir uns alles sparen, wenn wir wüssten, dass sich Schüler gegenseitig nicht infizieren. Aber da sieht man die Gefahr. Wenn es um halbe Klassen geht oder darum Geld auszugeben für Luftreiniger ist das auf einmal kein Problem.

    Das mag bei euch so sein, hier nicht. Über 60 Grundschüler getestet, weil zwei infizierte Geschwister in den Klassen waren, kein Kind angesteckt!
    Und somit ist das einer der angeblich nicht vorhanden Beweise.

    Bei uns in der KiGa 10 von 40 infiziert.

    Und gerade in Berlin gab es doch Probleme bei der Kontaktverfolgung und den Test. Da werden wohl kaum großflächig Test für symptomlose Schüler gemacht werden.

    Und noch mal: Selbst das RKI spricht von einem Infektionsgeschehen an Schulen. Selbst das RKI fordert, dass Klassen bei erhöhten Infektionszahlen geteilt werden.

    Man kann sicherlich argumentieren, dass man die Schulen trotzdem offen halten muss. Man kann das Argument der Bildung vorgeben oder sagen, dass die Eltern eine Betreuung wollen. Aber was mich nervt ist die Verharmlosung, dass an den Schulen nichts passiert.

    Das ist vermutlich der Knackpunkt, das eben nur ein kleiner Teil das Alter hat, die jüngeren scheinen da eben doch deutlich weniger betroffen, bei uns in der Schule gab es bisher keine Infektion und keine Quarantäne, bei meinen Kindern in der Grundschule zwei infizierte Kinder, die sich aber nachweislich nicht in der Schule angesteckt haben und dort auch niemanden weiter angesteckt haben, aber damit für die Quarantäne zweier KLassen verantwortlich waren.

    Ich glaube der Knackpunkt ist, dass die lediglich nicht getestet werden. Bei uns werden Grundschüler so gut wie gar nicht getestet, wenn sie keine Symptome haben. Offiziell wird sich auf Risikogruppen konzentriert. Bei jüngeren sagt das GA in der Regel Quarantäne und nur testen, wenn das Kind krank wird.

    Aber beim Kindergarten hat man es ja gesehen. 10 von 40 Personen positiv. Wenn die Grundschüler zu Hause Eltern oder Verwandte anstecken und man sie dann testet, können Sie auch schon wieder negativ sind. Zu mindestens, die Kinder, wo sie es her haben, sind schon längst wieder negativ.

    Aber es gibt ja die Studien aus dem Ausland. Dort sagen fast alle Studien, dass Schulen ein Problem sind. Selbst das RKI spricht von einem zunehmenden Infektionsgeschehen an Schulen und empfiehlt geteilte Klassen ab einer Inzidenz von 50. Man kann sicherlich sagen, dass wir das nicht wollen oder nicht können. Aber zu sagen, dass es kein Infektionsgeschehen gibt, ist so nicht belegbar.

    Lego - auch größere Sets - kann jeder. Die Steine sind ja, anders als beim Puzzeln, in Tüten eingeteilt. Und die Schritte sehr deutlich.

    Wobei ich sagen muss, Hogwarts hat mich schon ziemlich gefordert. Wenn man müde ist, geht es nicht mehr so gut.
    Aber ich teile mir Sets auch immer ein, die Winkelgasse habe ich nun erst in den letzten Zügen (21 Tüten). Immer nur, wenn ich wirklich Lust hatte und zur Ruhe kommen konnte.

    Bei den Sachen von Wish ist die Qualität etwas schlechter. Ein Freund hat Harry Potter Schloss dort gekauft. Alle Teile in 4 Tüten. Da musste man viel sortieren. Außerdem ist da die Frage, ob der Zoll das nicht abfängt. Offiziell heißt das natürlich anders. Aber es ist eigentlich das gleiche.

    Bluebrixx und co sollten sowohl rechtlich unproblematisch sein als auch von guter Qualität. Die haben halt keine Lizenzprodukte.

    Die Infektionszahlen an unserer Schule von vor den Ferien haben das nicht bestätigt.

    Ich habe auch nicht behauptet, dass es an jeder Schule zu Infektionen gekommen ist. Im Landkreis Aurich gab es einen Kindergarten wo sich 10 von 40 Personen angesteckt haben. Wir haben auch Infektionen an Schulen gehabt. Bzw. man vermutet, dass sie an Schulen stattgefunden haben.

    Aber vielleicht erklärst du uns mal einfach, wo der Unterschied liegt. Wenn ich im Restaurant dicht auf dicht sitze entsteht ein großes Infektionsrisiko. Deswegen brauche ich Abstand und Masken auf den Wegen. Wenn in der Schule die teilweise volljährigen Schüler dicht auf dicht sitzen, soll das unproblematisch sein.

    Man kann natürlich sagen, dass man das in Kauf nimmt, weil Bildung wichtig ist und vor allem die Kinder betreut werden müssen, damit die Eltern arbeiten gehen können.

    Aber man kann sicherlich davon ausgehen, dass in den Schulen das Infektionsrisiko im Vergleich zu anderen Bereichen deutlich erhöht ist. Wahrscheinlich kommt es nach dem Gesundheitssektor und Pflegeberufen an dritter Stelle.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fallzahlen im LK Friesland nur wegen der einen Woche, in der die Schulen im Wechselmodell gefahren wurden, wieder 'runtergegangen sind (nebenbei bemerkt: die letzten beiden Tage vor den Herbstferien war wieder für alle SuS Präsenzunterricht). Aber das lässt sich ja leider nicht nachprüfen...

    Das kann ich mir auch nicht vorstellen.

    Aber ich bin mir absolut sicher, dass es einen positiven Einfluss hat. Die Frage ist lediglich wie groß der Einfluss ist. Aber es wurden dir ja inzwischen genug Indizien geliefert, woraus man erkennen, dass Schulen vielleicht doch eine größere Rolle spielen. Es gibt auch noch Berichte aus deutschen Städten, dass die Schulen das Problem sind; Aussagen vom RKI, dass bei erhöhten Infektionsgeschehen die Klassen geteilt werden sollen, usw.

    Wer sieht, wie die Kinder ohne Abstand und ohne Maske aufeinandersitzen oder in engem Bussen fahren kann doch ernsthaft die Meinung vertreten, dass dort keine größere Infektionsgefahr herrscht?

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