Beiträge von Tom123

    Mir hat die Teamarbeit sehr geholfen. Wir hatten und haben schon immer ein fabelhaftes Klima an der Schule. Ich habe vieles gemeinsam mit Parallellehrkräften geplant und gemacht. Einiges habe ich dann später übernommen, andere Sachen mache ich heute anders. Heute "suche" ich mir auch stärker aus, mit wem ich parallel arbeite. Manche Kollegen haben den gleichen Ansatz, andere arbeiten anders, was mir nicht so liegt. Aber gerade am Anfang ist man da wenig wählerisch und freut sich über jede Entlastung. Außerdem bekommt dadurch viele neue Inputs.

    Examinierte Pflegefachkräfte werden sehr gut bezahlt für ihre Qualifikation. Pflegehelfer ist ne andere Geschichte, aber auch das Gehalt ist ok für die Qualifikation,.

    Irgendwie wusste ich, dass das kommt. Deswegen "wie Pflege" und "oft". Aber du hast natürlich Recht. Das Gehalt ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und bestimmte Gruppe verdienen recht gut. Ob es angemessen ist, ist dann wahrscheinlich eine subjektive Sache. Wir sind auch nicht mehr im Beamtentum. Ich persönlich würde das auch nicht (nur) an der Qualifikation festmachen. Die Belastung des Jobs, Arbeitszeiten etc. spielen da für mich eine größere Rolle. Wenn ich sehe, was manche Altenpfleger leisten, greift es für mich zu kurz ihre Bezahlung nur in Relation ihrer Qualifikation zu setzen. Aber die Diskussion wird jetzt sicherlich zu weit führen.

    Nu denn, ich kenne Lehrkräfte die bringen eigene Möbel mit. Dann gibt es Anschaffungen vom Förderverein. Die Couch im Lehrerzimmer hat auch irgendeiner organisiert und die wurde nicht von der Stadt gekauft........

    Grundsätzlich sollten auch Anschaffungen vom Förderverein und auch eigene Möbel vom Schulträger genehmigt werden. Bei Anschaffungen durch den Förderverein genehmigt die Stadt es bei uns tatsächlich. Natürlich gibt es auch die eine oder andere Lehrkraft, die eigene Sachen mitbringt. Aber wenn dann nachher etwas passiert, ist das auch kritisch offiziell. Offiziell müssen die Sachen angemeldet und geprüft werden, bevor sie eingesetzt werden dürfen. Wenn das nicht passiert, ist das natürlich ein gewisses Risiko.

    Interessanterweise sind es keine Antiquitäten an Möbeln, sondern neue Möbel, die beanstandet worden sind. Alles umsonst gekauft.

    Wenn der Schulträger Möbel kauft ohne auf den Brandschutz zu achten, ist das schon echt schwach.

    Ich denke man muss auch zwei Sachen unterscheiden.

    Einerseits ist es vollkommen legitim über die Besoldung zu sprechen. Ist ist nicht fair, dass Angestellte deutlich schlechter gestellt werden. Und auch über die Familien- und Ortszuschläge (insbesondere in NRW) kann man -sagen wir es mal nett- unterschiedlicher Meinung sein. Ich finde es vollkommen ok, dass anzuprangern und ggf. die eigene Unzufriedenheit darzustellen.

    Was aber nicht ok ist, sind die Vorwürfe gegen alle anderen. Und irgendwelche abstrusen Forderungen. Bei extra 3 gab es mal ein Video zu angestellten und verbeamteten Lehrkräften. So kann man Kritik am System auch verpacken:

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    Ich verstehe Schule insgesamt als Arbeitsplatz, nicht nur den Schreibtisch an den man gerade sitzt (so man überhaupt einen hat).

    Und genau das ist das Problem. Wenn jeder das so macht, wie er es für richtig hält, haben wir irgendwann ein Chaos. Der eine findet den Tisch auf den Flur unproblematisch, der andere die Bilder im Flur.

    Soziale Berufe wie Pflege etc. werden oft schlecht bezahlt. Auch das ist ungerecht.

    Dein Bundesland hat dir ein Angebot gemacht. Richtig ist, dass das Angebot für andere besser wäre. Aber du hast dich dafür entschieden es anzunehmen. Worüber beschwerst Du dich jetzt?

    Wir haben mehr Rahmen als wir vorher Pinnwände hatten. Ohne Schlüssel, ohne Glas. Da ist so ein Plastikzeug vor. Man kann die ohne Schlüssel öffnen und dann was aufhängen und dann wieder zumachen. So teuer waren die auch nicht. Gute Pinnwände kosten tatsächlich mehr.

    Ein Arbeits-/Lernplatz, der nicht die Anmutung eines Gefängnisses hat, wäre aus meiner Sicht doch sehr wünschenswert.

    Weil Bilderrahmen statt Pinnwände genutzt werden, hat der Flur die Anmutung eines Gefängnisses? Man kann die Wände auch durchaus farbig gestalten...

    Inwiefern ist der Rechtsweg für Angestellte ausgeschlossen? Warum sollten sich Angestellte krank zur Schule schleppen müssen?

    Wenn Du meinen Beitrag noch mal liest, wirst Du keine Stelle finden, wo ich das behaupte. Warum sollte der Rechtsweg für Angestellte ausgeschlossen sein?
    Aus meiner Sicht hat man als Angestellter allgemein weniger Sicherheit im Beruf als als Beamter. Deswegen wird man eher nicht sein Arbeitgeber verklagen oder sich mit ihm anlegen. Auch bei Krankheit ist man als Beamter besser gestellt, da man im Endeffekt unendliche Lohnfortzahlung hat (natürlich nur bis zur "Zwangs"pensionierung). Aber das mag auch subjektiv sein. Wie bereits am Ende des Beitrags geschrieben, ist die Diskussion sowieso obsolet, da man als Lehrkraft egal ob verbeamtet oder angestellt sowieso einen sicheren Job hat.

    Wenn es der einzige Weg aus dem Keller ist, wird es wohl der Fluchtweg sein. Dass das in der Praxis keine Relevanz hat, ist dabei doch nebensächlich.

    Das hängt immer davon ab, wie tief der Stock im Popo steckt. Bei der letzten Begehung ist moniert worden, dass vor dem Bücherkeller bei uns zwei Tische stehen, auf dem die Schüler Bücher ablegen und (nach Nachricht an mich) abholen können. Der Bücherkeller ist im Keller, kein Fluchtweg und hinter einer Feuerschutztür, d.h. über Brandlasten konnte nicht argumentier werden. Aber falls sich da unten trotz Verbot mehrere Klassen aufhalten, machen die Tische den Weg leider zu eng, die Tische müssen da leider weg. Die größte Ansammlung an unberechtigten Schülern ist in der Regel zwei zum knutschen, die hätten problemlos entkommen können, aber was ist wenn es doch auf einmal mehrere Klassen versteckter Schüler dort gibt?

    Also auf gut deutsch: Du hast den Fluchtweg zugestellt und beschwerst dich jetzt, dass das der Brandschutzexperte kritisiert?

    Wie kommst du darauf? Einen unbefristet Angestellten los zu werden ist nicht weniger schwer, als einen Beamten.

    Anders herum ist der Beamte viel mehr auf den Goodwill der Schulaufsicht angewiesen.

    Theoretisch wäre eine Kündigung bei unbefristeten Angestellten denkbar. Dazu kommt, dass der Beamte bei Krankheit deutlich besser gestellt ist. Ich wüsste nicht, wo ich als Lebenszeitbeamter auf das Goodwill der Schulaufsicht angewiesen bin. Wenn mir etwas nicht passt, kann ich es notfalls vor Gericht klären. Das wird in den meisten anderen Betrieben nicht so üblich sein. Aber es ist auch unnötig darüber zu diskutieren. Weder verbeamtete noch angestellte Lehrkräfte müssen sich bei der Schulleitung oder Schulaufsicht einschleimen. Damit ist das ganze obsolet.

    Wenn die Flammen schon an der Wand zu den drei Bilderrahmen hochgehen, läufst du nicht mehr durch den Flur.

    Ein Flur, der mit Pinnwänden, Bildern etc. vollgestellt wird, ist ein Problem. Das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist. Es wird sich kaum einer beschweren, wenn irgendwo im Flur ein einzelnes Blatt Papier hängt. Aber wenn du mal in eine klassische (Grund)schule gehst, sieht es da ganz anders aus.

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