Genau, die machen bei uns in der Regel nur die Sonderpädagogen mit den Klassenlehrkräften.
Das finde ich ja schwierig. Wenn ich das Kind in Mathematik habe, wie machen die das ohne mich?
Und nein, bei uns macht es keinen wirklichen Unterschied bei Konferenzen mit Teilzeit oder Vollzeit nur bei den Fachkonferenzen, da haben wir nur eine, die drei bis viermal im Jahr stattfindet und nicht zwei, wie die Vollzeitkollegen. Aber Stufenkonferenzen wären rein rechtlich alls zu besuchen und da ist es egal, in wievielen Stufen du bist, du wirst in eine eingeteilt, die findet 4x im Jahr satt. Gesamtkonferenzen finden mindestens viermal im Jahr statt, auch egal ob Vollzeit oder Teilzeit, DBs, 4x im Jahr, sind wir schon bei 16 Konferenzen mit mindestens 1,5h und das bei Teilzeit, bei Vollzeit sind es dann meist ca. 20 Konferenzen und wo liegt dann die Proportionalität dabei?!?
Da scheint es in Berlin mal wieder anders zu laufen als bei uns.
Wir haben keine Stufenkonferenzen an den Grundschulen. Wir haben Klassenkonferenzen und da kommen auch nur die, die in der Klasse unterrichten. Wenn ich in weniger Klassen oder Kursen unterrichte, habe ich auch weniger Konferenzen.
Fachkonferenzen gehe ich auch nur dahin, wo ich aktuell auch unterrichte. Theoretisch müsste ich auch in die studierten Fächer aber da stellen wir die Kollegen, die das sowieso nicht mehr unterrichten frei.
Gesamtkonferenzen haben wir 1 aber 6-7 DVs.
Ich habe nichts von Proportionalität geschrieben. Da ging es um das Stundendeputat. Das ist proportional zur Arbeitszeit.
Laut Arbeitszeitstudie hast in Nds. rund 100 min Konferenzen pro Woche. Mit einer halben Stelle, müsstest Du nur 50 min haben. Ein paar Minuten sagen wir 20 min hast du durch weniger Konferenzen wirklich weniger. Bleiben also rund 30 min, die anders ausgeglichen werden müssen. Aber selbst wenn die Schule sie nicht ausgleicht, sind diese 30 min nichts gegen den Aufwand bei den unterrichtsnahen Tätigkeiten.
Das Problem sind nicht die rechnerisch 30 min sondern die ganzen anderen Tätigkeiten. Es meckern immer alle über die Konferenzen aber die Probleme entstehen durch den Rattenschwanz an Aufgaben, die am Unterricht hängen.
Das sind jetzt natürlich alles Werte aus der Arbeitszeitstudie. Es gibt sicherlich Lehrkräfte die deutlich mehr Konferenzen haben und wo das Problem da liegt. Genauso wird es aber auch welche mit weniger geben. Aber für den Durchschnitt passt es. Es geht mir auch nur um die Aussage, dass nicht die Konferenzen das Hautproblem sind.