Beiträge von Tom123

    Du glaubst nicht, was dieser SL schon alles geritten hat. Insofern ist diese Vorgehensweise absolut plausibel. Nachdem das Gespräch mit der Schulaufsicht und dem BPR geführt wurde, gibts jetzt um mich konsequent zu verekeln den dementsprechenden Stundenplan.

    Gerade an größeren Schulen gibt es so viele schulische Zwänge, dass man kaum mit Absicht jemanden einen schlechten Stundenplan basteln kann. I.R. werden eure Stundenplaner dafür auch ein Programm einsetzen und das nicht händisch machen.

    Bei uns sind es Pädagogische Mitarbeiter:innen (PM), die zur Schule gehören, wir sind ohnehin ein Team. Und in NDS werden diese PM zur Vertretung - im Sinne von Betreuung- eingesetzt.

    Aber ihr habt doch keine OGS-Leitung oder macht ihr bei irgendeinen Schulversuch mit? In Niedersachsen ist die Ganztagsschule doch immer Teil der Schule und untersteht der Schulleitung. Da gibt es doch eigentlich gar keine Trennung zwischen Ganztag und Nachmittag.

    Für NDS ist es ja an sich Betreuung, die geleistet werden soll, es bricht aber immer weiter auf, dass es Förderung ist, weil man von den Pool-Stunden weggegangen ist und (ich glaube) 60% fest einplanen muss. Neben der Mittagsbetreuung kann das im Halbtag die Begleitung von Klassen sein oder eben unterstützende Angebote, im Ganztag hat man mehr Möglichkeiten.

    Bei uns hieß es immer, dass PMs nur Förderung im Auftrag und unter Anleitung der Lehrkräfte durchführen dürfen. Z.B. bereite ich ein separates Aufgabenblatt vor und bitte die PM das mit den Schülern zu machen. Oder ich schicke die PM mit Schüler XY raus mit dem Auftrag das oder das zu machen. Dass PMs eigenständig Unterricht oder Förderungen planen und durchführen ist meines Wissen arbeitsrechtlich verboten. Das liegt vor allem daran, dass sie dann anders bezahlt werden müssen. Dass die PM im Vertretungsunterricht sich selbst was überlegt (was sie eigentlich nicht soll), passiert bei uns natürlich auch.

    Wir haben aber auch gar nicht so viele PM-Stunden, dass die irgendwelche Förderkonzepte fahren könnten. Wenn mal ein Schuljahr wenig Krankheitsfälle sind, bleibt ein bisschen was über. Aber sonst eher nicht.

    Ja, kann man und sogar beides am gleichen Tag.

    Es ist allerdings begrenzt, waren mal 1250 Euro, soll jetzt erhöht worden sein? Genauer kann ich es in 2 Wochen sagen.

    Beides an einem Tag weiß ich und mache ich auch (Fahrten + Home Office Pauschale).
    Arbeitszimmer ist meines Wissens inzwischen unbegrenzt. (Dafür Home Office Pauschale 1260)
    Allerdings hatte ich es so verstanden, dass wir beim Arbeitszimmer raus sind, weil die Kriterien verschärft wurden. (Es muss der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit sein)

    Ich hatte damals mit einem befreundeten Steuerberater darüber gesprochen und er hat es auch so gesehen. Das war aber als das mit Pauschale raus kam. Wenn das (inzwischen) anders ist, ist das natürlich spannend.

    Berichte gerne mal, ob es bei dir geklappt hat.

    Ich verstehe, was du meinst.
    1. Mein Energiezustand ist tatsächlich im Laufe des Tages am Sinken, bis ich nach ein paar Tagen komplett durch bin (so gestern fast 30 Stunden im Nebel verbracht, ...

    Das ist auch der Grund, wo ich es nachvollziehen kann. Wir haben oft den Wunsch, dass man nachmittags nicht arbeiten kann und da wird es oft nicht am leeren Akku liegen.

    Das mache ich auch. Eine Rechtsauskunft ist in Arbeit. Für die zweite würde ich gern noch abwarten bis mein Rechtsschutz gilt. Das müsste ab 16. Juli der Fall sein. Ich habe viel Geduld, aber mir ist das mittlerweile auch zu heftig.

    Der Rechtsschutz gilt eigentlich immer nicht rückwirkend für Fälle, die bereits angelaufen sind. Wenn also nach dem Stichtag etwas passiert, kann dafür der Rechtsschutz einer Versicherung gelten. Wenn es um die Abwicklung eines bereits laufenden Falls geht, greift der Rechtsschutz in der Regel nicht. Selbst dann, wenn man nach dem Stichtag neue Aspekte dazu kommen. Da solltest Du dich noch mal genau informieren. Sonst könnte man einfach wenn ein Brief vom Anwalt kommt schnell noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen.

    Wer wäre für das Teilzeitkonzept Ansprechpartner? Wie du vielleicht gelesen hast, werde ich an der Schule gemobbt und systematisch ausgegrenzt. Insofern gehe ich nicht davon aus, dass es ohne Absicht geschah.

    Personalrat / Schulleitung.

    Lieber Personalrat, ich würde mich gerne über die Umsetzung der Teilzeit informieren. Können Sie mir bitte sagen, wo ich das schuleigenen Teilzeitkonzept finde?
    Vielen Dank Marie_September


    Kleine Ergänzung:
    Es ist nach meiner Erfahrung selten so, dass sich alle gemeinsam verschworen haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Schulleiter zum Stundenplaner kommt und sagt, dass er dir einen schlechten Stundenplan machen soll. Und selbst wenn. Das meiste läuft inzwischen über die PC. Dazu gibt es ganz viele schulische Probleme, die man lösen muss. Sicher kann man mal in einer Einzelentscheidung dem einen oder dem anderen den Nachteil geben. Aber jemand mit Absicht einen schlechten Stundenplan zu machen ist extrem schwierig und ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand macht.

    Einen Kurs bekommen, den ich früher sehr gerne unterrichtet habe, aber mir NICHT gewünscht habe, weil er immer in den Randzeiten unterrichtet wird und ich - aus gesundheitlichen Gründen - den Nachmittag frei möchte/brauche.

    Darf ich mal was dazu sagen? Wenn es zu persönlich ist, dann ignoriere es einfach.

    Es gibt ja Krankheiten/Krankheitsbilder, wo man wirklich morgens fit ist und nachmittags platt. Da kann ich es verstehen.

    Wir haben aber oft, dass die Leute davon unabhängig nicht am Nachmittag arbeiten wollen.

    Was ich verstehe ist, dass jemand vielleicht nicht mehr 8h am Stück schafft. Dann fängt die Person halt um 12:00 Uhr an und macht dann 4h.
    Dann kommt bei uns immer das Arzt-Thema. Aber die haben dafür vormittags frei und die meisten Ärzte sind doch froh, wenn ein Patient auch einen Vormittag kann. Insbesondere ist das bei uns auch immer ein "ich kann keinen Nachmittag". Die Leute haben bei uns "nur" 1-2 Nachmittag. Dann habe ich noch mindestens 3 für Konferenzen frei.

    Ich weiß nicht, ob ich das falsch sehe. Aber sofern sich nicht mein Gesundheitszustand wirklich im Verlaufe des Tages verschlechtert, was es ja durchaus gibt, sehe ich nicht, warum man nicht Nachmittags arbeiten kann.

    Wenn ich hier schon ein voll ausgestattetes Büro habe, kann ich das auch problemlos für Schule nutzen. - und natürlich bei der Steuer berücksichtigen.

    Und vor allem ist es für mich eine Arbeitserleichterung und bessere Lebensqualität. Alternativ könnte ich mich mit den Geräten der Schule quälen, aber das nervt mich und wirkt sich auf meine Lebensqualität aus.
    Oder ich mache schlechteren Unterricht. Aber auch das macht mich nicht froh.

    Das ist der Vor- und Nachteil, dass wir Lehrkräfte relativ selbstständig arbeiten. Auf der einen Seite können wir frei entscheiden, auf der anderen Seite ist dem Dienstherr natürlich bewusst, dass viele Lehrkräfte bereit sind Geld privat auszugeben und er nutzt das aus.

    Frage doch erstmal den Stundenplaner wie das ganze in der Summe aussieht. Wenn er deine 75% auf dem Schirm hat und du z.B. 4 Wochen 100% und danach 4 Wochen 50% passt es zu mindestens rechnerisch. Dann müsstest du nur prüfen, ob es in deinem Bundesland so rechtens ist. Ich befürchte allerdings, dass das ok ist. Irgendwie muss der Unterricht organisiert werden. Wenn er natürlich bestreitet, dass Du 75% hast, lässt sich das ja ganz einfach nachvollziehen.

    Das Problem mit dem spät anfangen haben wir auch ganz oft an meiner Schule. Dazu möchten die Leute aber auch nicht nachmittags arbeiten. Als erstes solltest prüfen, ob ihr ein Teilzeitkonzept habt und was da geregelt ist. Ansonsten kann es auch einfach daran liegen, dass es stundenplanmäßig nicht anders passt. Vielleicht werden deine Stunden gerade an der Stelle benötigt. Das muss nicht böse gemeint sein. Ich erfülle solche Wünsche auch oft nicht, weil es einfach schulische Zwänge gibt.

    Das lohnt sich dann, wenn man viel privat für die Arbeit zahlt. Das mache ich aber nicht.
    Das einzige, was ich mir an privaten Ausgaben gönne, ist Tinte und die kann ich zu Fuß einkaufen.

    Es gibt viele Dinge, die sinnvoll sind. Alles was mir an Material Arbeit spart, lohnt sich für mich fast immer. Wenn ich für 4 € ein Unterrichtsmaterial kaufe und dafür 1 h Vorbereitungszeit spare, ist das ein gutes Geschäft. Gleiches gilt, wenn ich zu Hause einen vernünftigen Arbeitsplatz habe. Da kommen dann auch Sachen wie eigene Zufriedenheit hinzu. Was ich sehr selten mache, ist das ich Geld ausgebe, damit die Kinder glücklicher sind. Da gibt es dann mal etwas zum Abschluss, wenn es eine tolle Klasse war. Aber ich kaufe keine Scheren für den Klassenraum oder solche Dinge.

    (Fast) alle Kosten, die mir aufgrund meines Berufes entstehen, können vollständig oder anteilig mit meiner Steuer verrechnet werden.

    Nicht mit der Steuer sondern mit dem Einkommen. Tatsächlich ein Punkt, den manche Lehrkraft nicht verstanden hat. Wenn ich für 100 € etwas für die Schule kaufe und es dann von der Steuer absetze bekomme ich nur meinen persönlichen Steuersatz wieder. Mein Einkommen reduziert sich um 100 € und entsprechend muss ich auf 100 € Steuern bezahlen. Effektiv zahle ich dann um die 38 € weniger Steuern. 60 € hat mich die Ausgabe trotzdem gekostet.

    Kommt darauf an, wenn der TE pünktlich war, ist die Behauptung der Unpünktlichkeit verleumderisch.

    Im Nachbarthread hat der TE doch bereits geschrieben, dass die SL ihn wegen Unpünktlichkeit verwarnt hat. Entsprechend scheint es einen wahren Kern zu haben und der SL bereits bekannt sein. Uns selbst wenn nicht. Unpünktlichkeit kann es Schülersicht schon vorliegen, wenn Du 1 min zu spät aus der Pause kommst. Ich sehe da keine Verleumdung. Solche Aussagen müssen im Kontext eingeordnet werden und gerade im Kontext Schule ist nicht unüblich, dass Schüler Lehrkräfte als unpünktlich ansehen.

    ... oder einen guten Steuerberater, der genau das für einen macht und einen daran erinnert, was man noch alles bei der Steuer angeben kann. Sollte sich mal etwas an den Gesetzen ändern, ist der Steuerberater sicherlich einer der ersten der das auf dem Schirm hat. Deutlich schneller als das Buch Steuertricks von Konz aus dem Jahr 2005.

    Für den Steuerberater bist Du einer von vielen. Er kennt deine spezifische Situation nicht. Mit etwas Hintergrundwissen kannst Du selbst am meisten rausholen. Insbesondere kannst Du schon beim Kauf überlegen, was es für steuerliche Auswirkungen hat.

    Was habt ihr denn ständig mit der Meinungsfreiheit? Auch wenn eine Person mit dieser Lehrkraft abrechnen will, dann kann sie doch einen Artikel schreiben, dass alles blöd war. Klarname drunter, Meinungsfreiheit wurde gewahrt. Hier findet aber etwas anderes statt.

    Klarnamen in einer Situation, wo der andere ggf. über die eigene Zukunft entscheidet?

    Man muss halt immer definieren, wovon man spricht, ob alle dasselbe meinen. Respekt ist ein großes Wort und mit Konsequenzen drückt man noch lange keine Respektlosigkeit aus, das kann wunderbar Hand in Hand gehen.

    Ich denke, dass wir alle schon ähnliche Vorstellungen von Respekt haben. Der Unterschied ist aber, dass wir uns nicht mit irgendwelchen Menschen privat treffen sondern ein Schüler-Lehrkraft-Verhältnis haben.

    Ach naja, vielleicht stelle ich es mir auch dramatischer vor als es ist oder man legt die Abizeitung nach 20 Dienstjahren sowieso nur ungelesen beiseite. Kritik ist es für mich trotzdem nicht, die ist m.E. kriterienbezogen, sondern nachträgliches Abrechnen und schade ist es schon, wenn das Verhältnis offenbar so verkorkst ist.

    Ja, es ist schade, dass Kritik auf diesem Weg geäußert wird.
    Ja, es wäre schöner, wenn man solche Dinge auf anderen Weg besprochen hätte.
    (Allerdings liegt es auch an beiden Seiten eine solche Kultur in der Schule zu installieren)

    Aber: Es ist das Recht der Schüler sich zu äußern. Wenn sich ein Schüler im Unterricht hinstellt und sagt, dass er die AfD toll findet, ist das auch sein Recht. Ich muss das persönlich nicht gut finden.

    Und dazu schrieb ich, was "zurecht" meint, kommt doch auf den Kontext an. Sich als Klasse bei einem Lehrer über den anderen zu beschweren halte ich jedenfalls selten für gerechtfertigt, es gibt Beschwerdewege und die sollten transparent sein und eingefordert werden. Wenn einzelne kommen und ein Problem haben, ist das ja kein lästern.

    Selbstverständlich dürfen sich Schüler bei einem anderen Lehrkraft über Lehrkräfte beschweren. Es liegt dann an dieser Lehrkraft den Schülern den richtigen Weg aufzuzeigen. Dazu kann es gehören, dass man die Schüler auf den offiziellen Dienstweg verweist. Aber gerade als Klassenlehrkraft kann man auch mit den Schülern Möglichkeiten erarbeiten, wie man das Problem löst. Das geht auch ohne sich auf die Seite der Schüler zu stellen oder einen Kollegen zu diffamieren. Beispielsweise einfach: Habt ihr denn einmal mit XY darüber gesprochen? Im Zweifel ist es dann auch an der Lehrkraft eine Beschwerde an die SL weiterzuleiten. Im Zweifel ist meine Fürsorgepflicht gegenüber den Schülern wichtiger als die kollegiale Loyalität.

Werbung