Familienfreundlichkeit im Lehrberuf

  • Unsere SL, die wirklich gut ist und mit begonnenem Blick versucht, Entlastungen zu schaffen, hat sich vehement dagegen gesperrt, den Tag der offenen Tür auch nur anzudiskutieren, da er für unsere Schülerakquise so wichtig ist. Erst als wir ein komplettes Konzept ausgearbeitet und vorgelegt haben, das das Angebot sogar besser macht und gleichzeitig TZ Kräfte entlastet, war er bereit darüber zu reden. Diese Form von Betriebsblindheit ist ja kein charakterliches Veragen, sondern kommt davon, dass SLen auf 1000 Hochzeiten tanzen müssen. Aber die reflexartige Antwort "Mehrarbeit gehört halt dazu, ist doof, ist aber so, die Erlasse sagen das halt so. Müsste sich der Dienstherr drum kümmern." ist halt auch keine konstruktive Vorgehensweise. Und ich behaupte, dass jedes System, jedes (!), auch unseres, eures, das vom Frosch, das von Sissymaus, das von s3g4, Bolzbold, Quittengelee und allen anderen hier im Thread noch Potential bietet, um TZ Kollegen zu entlasten.

    Das mag sein. Und ich denke, dass die Möglichkeiten an größeren Schulen auch deutlich größer sind. Wir versuchen auch durchaus. Allerdings würden jedem, der überlegt Teilzeit zu machen, sagen, dass es nicht aufgehen wird. Ich würde auch jedem, der VZ arbeitet sagen, dass er mit einer 40 Stunden Woche nicht hinkommt. Ich meine, dass wir mit Ferien eingerechnet 43 h pro Woche arbeiten sollen. Aber auch damit kommen viele nicht (mehr) aus. Und das liegt nicht an den Lehrkräften. Und wenn ich im Schnitt sowieso schon drüber bin, kann ich auch wenig umverteilen.

    Ich bin allerdings auch überzeugt, dass wir nicht so viel Potential haben, um eine angemessene Entlastung hinzubekommen. Vielleicht findet man irgendwo noch eine Stunde für jeden, die wir aktuell übersehen. Aber wirklich signifikante Lösungen sehe ich nicht. Im Gegenteil. Momentan brauchen wir durch eine veränderte Schülerschaft mehr als Zeit als früher.

  • Richtig. Diese Ebene verweigert sich aber einer Lösung, indem recht pauschal der niedrigeren Ebene (Schule) die Verantwortung zugeschoben wird, bei nicht teilbaren Aufgaben zu entlasten. Was dann in der Realität nichts stattfindet (stattfinden kann?).

    Und diese Aufgaben, die bei der VZ-Kraft ja schon das Maß der Arbeit überschreiten lassen, machen die Überschreitung bei der TZ-Kraft noch größer. Und nein, auch wenn mir das mehrfach in den Mund gelegt wurde: Ich fordere keine Mehrbelastung der VZ-Kräfte. Ich sehe als einzige Möglichkeit (ceterum censeo), dass eine AZ-Erfassung eingeführt wird. Das System schert sich nämlich nicht um diese Problematik.

    Genau das ist Ding. Eine Arbeitszeiterfassung mag das Problem verbessern. Ich bin mir da aber noch nicht sicher. Bis da alle Regelungen durchgeklagt sind, werden 20 Jahre vergehen.
    Aus meiner persönlichen Sicht ist das Hauptproblem, dass sich die Lehrkräfte in Summe zu wenig wehren. Alle schimpfen über die Belastung, aber niemand stellt eine Überlastungsanzeige. Warum nicht einfach mal mit Unterstützung der Gewerkschaften klagen? Wobei ich auch in vielen Bereichen mit dem Einsatz der Gewerkschaften nicht zufrieden bin. Ich würde mir durchaus etwas höhere Gehaltssteigerungen wünschen. Aber den meisten reicht es im Lehrerzimmer zu meckern statt ihre Rechte wirklich durchzusetzen.
    Das gilt übrigens auch für die Arbeitszeiterfassung. Wenn man die haben will, muss man klagen. Oder man schreibt seine Arbeitszeiten auf und gibt das dann weiter.

  • Vielleicht ist der Fehler, die Flinte ins Korn zu werfen, weil man die große, umfassende Lösung nicht sieht

    Aber eine Stunde weniger bei der einen Veranstaltung, dort mal ein Fest weniger, hier mal eine Arbeitsgruppe eingespart, eine Dienstversammiung, die mab TZ Kräften erspart etc addiert sich ja auch.

    Und, auch das wird oft übersehen, es hat eine wichtige Signalwirkung für die Betroffenen.

    Übrigens sind wir für eine weiterführende Schule sehr klein, abwe zugegebenermaßen natürlich größer als die durchschnittliche Grundschule.

  • Überlastungsanzeigen werden tatsächlich als Mittel des Arbeitskampfes überschätzt. Denn eine generelle "Anzeige" von Arbeitsbedingungen, die sich eben aus Erlassen und Verordnungen ergeben, ist formal gesehen keine Überlastungsanzeige und wird deswegen vom Dienstherr wie eine Beschwerdemail behandelt.

    Eine "echte" Überlastungsanzeige geht stets von der konkreten, akuten (nicht grundsätzlich systemischen) Situation aus und zeigt auf, dass für konkrete Konsequenzen keine Verantwortung übernommen werden kann.

    Wenn ich also eine Überlastungsanzeige schreibe, dass ich mit meine Fächern Deutsch und Englisch bei einem vollen Stundendeputat und Klassengrößen innerhalb des Teilers überlastet bin, wird der Dienstherr mit den Schultern zucken und auf die Verordnungen verweisen.

    Wenn ich aber im konkreten Schuljahr X anzeige, dass der Korrekturzeitraum für die schriftlichen Abiturprüfungen im Fach Deutsch deutlich unter den üblichen Vorgaben liegt und ich deshalb in diesem Jahr keine Verantwortung für eine valide Korrektur übernehmen kann, weil ich rechnerisch sonst über die Höchstarbeitszeit komme und deshalb Entlastung brauche, dann muss der Dienstherr das zumindest prüfen.

  • Aber eine Stunde weniger bei der einen Veranstaltung, dort mal ein Fest weniger, hier mal eine Arbeitsgruppe eingespart, eine Dienstversammiung, die mab TZ Kräften erspart etc addiert sich ja auch.

    Bis auf wenige DVs haben wir das alles nicht. Wir sind auch glücklich. Aber uns ist auch klar, dass es halt einen richtigen Ausgleich nicht gibt. Wir haben inklusive SL 2-3 VZ-Kräfte. Es betrifft also fast alle. Das ist auch an Grundschule nicht ungewöhnlich.

    Wir werfen auch nicht die Flinte ins Korn. Wir arbeiten als Team in der Summe gut zusammen und überlegen uns letztlich bei jeder Veranstaltung gemeinsam, ob es die Mehrarbeit wert ist. Das führt auch dazu, dass vielleicht ein Jahrgang mal nicht auf Klassenfahrt fährt. Oder nur 1-2 Nächte.

  • Aber eine Stunde weniger bei der einen Veranstaltung, dort mal ein Fest weniger, hier mal eine Arbeitsgruppe eingespart, eine Dienstversammiung, die mab TZ Kräften erspart etc addiert sich ja auch.

    Volle Zustimmung. Alleine die offen ausgesprochene Bemühung einer Führungskraft (z.B. Schulleitung) "Wir WOLLEN Arbeitsinhalte so gestalten, dass Arbeitszeiten eingehalten werden können." hat eine gewisse Strahlkraft - vor allem im Vergleich zu einem Schulterzucken gepaart mit "Ist halt so.". Es ist klar, dass, je höher in der Hierarchie, desto größer die Einflussmöglichkeiten, aber es ist nicht so als ob alles bereits in Stein gemeißelt wäre "da Dienstherr" und die Schulleitung gar keine Möglichkeit hätte, in der praktischen Umsetzung der Vorgaben Akzente zu setzen. Das können am Ende sogar wir noch einmal 1-2 Stufen drunter.

    Wenn eine Konferenz statt einer Stunde Regeldauer nur eine halbe Stunde dauern würde, wäre schon einmal eine halbe Stunde gewonnen. Es summiert sich. Es gilt "effizient" zu arbeiten - auch im öffentlichen Dienst. Wir kennen die Geschichte der Lehrkraft, die sich mit einer Tasse Tee mehrere Stunden an eine Klausur setzt und bei der Korrektur noch Herzchen als i-Punkte malt. Man kann aber auch pragmatisch rangehen und sagen "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch. Es ist einerseits Lebenszeit und andererseits muss man auch sagen, dass das Arbeitsergebnis ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch minimal besser wird und damit die Arbeit zunehmend ineffizienter - Stichwort "Pareto-Prinzip".

    Einmal editiert, zuletzt von Gymshark (20. März 2026 15:01)

  • ... Wenn Du sachlich etwas beitragen möchtest, dann tue es doch. Dann schreibe konkret, das oder das kann man so oder so besser machen...


    Gerne doch. Setzt euch zusammen und überlegt gemeinsam, welche Aufgaben wirklich unteilbar sind, welche nicht und welche der unteilbaren und der teilbaren durch Weglassen oder Verteilen teilbarer Aufgaben ausgeglichen werden können.

    Beispiele:

    - Die Klassenlehrkraft mit 50% soll möglichst eine stellv. Klassenleitung an die Seite bekommen, die möglichst auch einige Stunden in der Kasse hat und die Hälfte (oder entsprechend) der Elternarbeit übernimmt. Und zwar offiziell, also nicht, wenn sie extra darum gebeten wird und Lust hat.

    - die Lehekraft mit 75 % könnte nur 3 von 4 Ganztagesausflügen organisieren, oder wenn sie mit ihrer Klasse 4 Ausflüge macht, dafür einen ausgewählten Unterrichtstag frei bekommen.

    - die Kollegin, die 80% bezahlt wird, soll auch nur 80% arbeiten. Also wenn jeden Monat ein Arbeitsgruppentreffen stattfindet, darf sie sich ganz offiziell bei 2 von 10 Treffen abmelden. Ohne schlechtes Gewissen und ohne extra Fragen zu müssen, lediglich rechtzeitig ankündigen.

    - der Kollege, der nur 25% bezahlt wird, soll auch nur 25% arbeiten. Wenn er also auf eine Klassenfahrt mitfährt, bekommt er (als Beamter) keinerlei Finanzausgleich. Er könnte dafür pro Tag der Fahrt nach der Klassenfahrt entsprechende Tage offiziell frei bekommen.

    - Da der 25%-Kollege natürlich auch bei Ausflügen und Sommerfesten und Klassenleitungsaufgaben entlastet werden muss, müssen für ihn alle Aufgaben entsprechend abgemindert werden. Möglichst einmal grundsätzlich in einem Konzept festlegen, dann kann man sich allzu viele Überlegungen jedes Jahr sparen. Die Feuerwehr wird jedes Jahr von allen 3. Klassen besucht und das Sportfest findet jeden Mai statt.

    Das bedarf der Planung, das bedarf aber vor allem erst mal des Bewusstseins, dass sowohl der 25%-Typ als auch die 80%-Kollegin seit Jahren lediglich weniger unterrichtet haben und sonst bei allem 100% verfügbar waren.

    Dies sind Beispiele, du musst also nicht aufzählen, warum das alles an deiner Schule nicht geht.

  • Wir kennen die Geschichte der Lehrkraft, die sich mit einer Tasse Tee mehrere Stunden an eine Klausur setzt und bei der Korrektur noch Herzchen als i-Punkte setzt. Man kann aber auch pragmatisch rangehen und sagen "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch. Es ist einerseits Lebenszeit und andererseits muss man auch sagen, dass das Arbeitsergebnis ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch minimal besser wird und damit die Arbeit zunehmend ineffizienter - Stichwort "Pareto-Prinzip".

    Ja, das angebliche Märchen der so korrekturfreudigen Lehrkraft, dass sie überall Herzchen malt. Ernsthaft?

    Du unterrichtest Französisch, auch wohl in der Oberstufe, aber wenn du dir sagst "10 Minuten", dann klappt es auch?
    Keine Textanalyse / Keine Textproduktion mit vielen Fehlern? Keine Verbesserungen? Keine Kommentare? Nur Lückentexte?

  • "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch.

    Ich weiß es jetzt: Bist du Angela Merkel? :flieh:

    Und nein, das schafft man nicht.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Französisch unterrichte ich derzeit nicht in der Oberstufe, kam aber in der Vergangenheit auch schon vor. Grundsätzlich ist Sek I schneller kontrolliert als Sek II, sowas wie Mathematik schneller als Französisch, daher sind die 10 Minuten nicht als fachübergreifende, allgemeingültige Vorgabe zu verstehen, sondern Beispiel für ein grundlegendes Konzept, sich selbst ein durchaus ambitioniertes Ziel zu setzen, um in erster Linie effizient zu arbeiten. In Mathematik sind die 10 Minuten bei mir durchaus drin, in Französisch (Sek I) können es auch mal 15 Minuten sein. Ich habe glaube ich an anderer Stelle im Forum schon einmal grob erklärt, wie ich korrigiere, würde an dieser Stelle hier den Rahmen sprengen.

  • Ja, das angebliche Märchen der so korrekturfreudigen Lehrkraft, dass sie überall Herzchen malt. Ernsthaft?

    Du unterrichtest Französisch, auch wohl in der Oberstufe, aber wenn du dir sagst "10 Minuten", dann klappt es auch?
    Keine Textanalyse / Keine Textproduktion mit vielen Fehlern? Keine Verbesserungen? Keine Kommentare? Nur Lückentexte?

    Tâches à choix multiples? Deswegen kommt der Kollege auch nicht in Versuchung, Herzchen zu malen.

  • Ich finde es selbst für die Sek1 fahrlässig, in einer Fremdsprache von 10-15 Minuten auszugehen. Mag im Schnitt bei einer richtigen Gaußverteilung um die "3" passen, aber eine ernst gemeinte Korrektur (zu der ich laut Dienstordnung verpflichtet bin, ich schreibe nicht aus Spass alles richtig hin, dauert eher länger.
    Aber ja, effizienter ist es natürlich.
    Kann erklären, warum man in einigen Betrieben und Ämtern nur die Hälfte der Antworten auf Mails bekommt. Sie schreiben nur 5 Minuten. Der Rest nur auf Nachfrage.
    (Ich habe mich just heute Morgen aufgeregt.)

  • Naja, aber manche Beiträge sind nun einmal einfach verwirrend.

    manche kommentare findet man einfach doof. verwirrt bin ich da selten, eher verärgert. man könnte einen zitronen-button oder so einführen. oder ne gurke oder etwas anderes lustiges, damit es nicht zu fies wird.

  • an kann aber auch pragmatisch rangehen und sagen "Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch. Es ist einerseits Lebenszeit und andererseits muss man auch sagen, dass das Arbeitsergebnis ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch minimal besser wird und damit die Arbeit zunehmend ineffizienter - Stichwort "Pareto-Prinzip".

    :_o_D:lach::lach::lach:

    pingo, ergo sum

  • Ich sage aber, dass unbezahlte Mehrarbeit ein Teil unserer Jobs ist in dem Sinne, dass es sie in unserem Job gibt.

    Das ist einfach nicht richtig. Unbezahlte Mehrarbeit ist nicht Teil unseres Jobs. Egal wie viele Kollegen ihrem Dienstherrn Teile ihre Freizeit schenken. Mein Dienst beinhaltet in Vollzeit 41 Arbeitsstunden pro Arbeitswoche bzw 46 Arbeitsstunden pro Schulwoche, wenn ich mir alle Ferien arbeitsfrei halten möchte. Ähnlich ist es in allen Bundesländern.

    Und wenn bei Teilzeitkräften die durch unteilbare Dienstpflichten anteilig größere Belastung nicht ausgeglichener werden kann, weil auch die Vollzeitkräfte keine Arbeitsstunden mehr übrig haben, dann müssen so viele nicht verpflichtende Aufgaben gestrichen werden bis es wieder in der Verfügbaren Gesamtarbeitskraft aller Kollegen leistbar ist.

    Da sollte kein Lehrer sagen oder schreiben, dass Mehrarbeit regelmäßig dazu gehört!


    Eine 50% Teilzeitkraft nur jedes zweite Jahr auf Klassenfahrt zu schicken und eine Vollzeitkraft jedes Jahr ist übrigens kein Aushleich für die unheilbaren Aufgaben, denn sie hat dann drei 50%-Wochen (100% während der Fahrt und 50% im anderen Jahr) gearbeitet, während die Vollzeitkraft nur zwei 100% Wochen gearbeitet hat. (Nachtschichten hat die Vollzeitkraft zweimal 100% geschoben und die 50%-Teilzeitkraft einmal 100%, also wie zweimal 50%.)

    Mit zu vielen Teilzeitkräften sind daher einfach nicht so viele Fahrten möglich.

    LG DFU

  • Edit: ich musse gerade sehr schmunzeln. Gibt es wirklich aktuell Regionen/Städte, in denen man sich den Kitaplatz aussuchen kann, pädagogische Konzepte vergleicht etc.? Hier heiß es einfach nur "Friss oder stirb! Nimm den Platz oder der nächste in der Warteschlange sagt sofort zu"

    Bei uns in der Gegend ist es inzw. so, dass Kindergärten mangels Kindern geschlossen werden.

    --> https://www1.wdr.de/nachrichten/we…as-owl-100.html

  • Was aber mE stimmt: der Beruf ist nicht Teilzeit freundlich. Das ist ein so grosses minus-Geschäft, dass ich davon dringend abrate.

    Unser Beruf ist dann nicht familienfreundlich, wenn Flexibilität gefordert ist. Ich hatte hier an anderer Stelle ja schon einmal davon gesprochen, dass 2 Tage Sonderurlaub einfach nicht ausreichen, wenn ein Elternteil gestorben ist und man das alles abwickeln muss. Da man aber keinen normalen Urlaub während der Schulzeit nehmen kann, schließlich haben wir 30 Tage Urlaub, die in den Schulferien zu nehmen sind, wird unser Beruf dann richtig familienunfreundlich.

  • oh, Quittengelee unsere Beiträge kamen zeitgleich, ich hatte deinen Beitrag nicht gesehen.

    (und ja, ich male Herzchen. In Französisch, in WiPo, überall.
    Auch kleine Doner-Symbole.
    Und habe Stempel mit einem Fuchs (schlau) oder Schnecke (Zeig, was du kannst) und Aufkleber mit allen möglichen Tieren darauf, um zu zeigen, dass ich die Mappe geguckt habe.
    Und nein, es ist kein Zeitverlust. Die 3 Sekunden sind Beziehungsarbeit, 9-Klässler fahren auf Herzchen unter einem Test ab.

  • Ich glaube, wir reden aneinander vorbei, er sprach von i-Punkten, die die perfektionistische Lehrerin in Form von Herzchen malt und damit die Arbeitszeit der anderen inflationiert. Wenn sie sich aber ein striktes Zeitlimit setzt, dann kann sie es auch schaffen, so effektiv zu arbeiten wir ihr Kollege.

    Apropos Korrektur, ich wünsche euch möglichst viel Zeit für Sonnenschein und Eisgenuss am Wochenende liebe Korrekturkolleg*innen.

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