Das Ziel ist ja, dass die Algorithmen verstanden werden.
Das halte ich für ein sehr nobles Ziel. Ich habe sie erst viele viele Jahre später verstanden und als Kind halt gemacht.
Das Ziel ist ja, dass die Algorithmen verstanden werden.
Das halte ich für ein sehr nobles Ziel. Ich habe sie erst viele viele Jahre später verstanden und als Kind halt gemacht.
Also ich habe im Studium das letzte mal schriftlich gerechnet und wie gesagt nur die Polynomdivision.
Die Aufgaben im hilfsmittelfreien Teil des Abitur sind alle so konzipiert, dass das nicht nötig ist. Sinnvoll Brüche kürzen etc, ja. Schriftlich rechnen. Nein. Ich sage auch meinen Schülern explizit, dass jeder der anfängt etwas wie in der Grundschule auszurechnen einen Fehler gemacht oder etwas übersehen hat.
Es ist gut, dass die Schüler lernen, dass man um 13*15 zu rechnen 13*10+13*5 rechnen kann. Als Tabelle aufschreiben braucht man das nicht. Zumal die Kinder es eh nur nachmachen.
Beim schriftlichen Rechnen wird Kopfrechnen, Zehnerübertrag und vieles mehr geübt und gefestigt. Ebenso die Überschlagsrechnung, ohne die Falscheingaben oder Tippfehler beim Taschenrechner nicht erkannt werden.
Beides hat jetzt erstmal nichts mit diesen unsäglichen Verfahren zu tun. Ich finde die Grundschule könnte sinnvolleres tun als unverstandene Algorithmen endlos einzuüben. Das ist doch ein Relikt längst vergangener Zeiten.
Und wofür ist jetzt dieses schriftliche rechnen wichtig? Das könnte man meinetwegen komplett weglassen. Die Polynomdivision steht seit Jahren nicht mehr im Lehrplan und sonst fällt mir keine Anwendung dessen ein.
Ich frage mich ja, was diese falschen Vorstellungen sein sollen in der 5. Klasse.
https://www.welt.de/vermischtes/ar…foerderung.html
Ich beziehe mich auf diesen Artikel.
Ich gebe den Schülern recht. Der Unterricht hat wirklich häufig wenig mit der schriftlichen Abiturprüfung zu tun. Das liegt aber daran, dass die meisten Schüler, die Abitur machen wollen, kognitiv gar nicht in der Lage sind (oder alternativ zu faul sinnvoll nachzuarbeiten, oder beides) auf diesem Niveau zu arbeiten. Kein Wunder, wenn man im Unterricht immer wieder an den selben alten Baustellen arbeiten muss.
Ich war froh, als in der 5. Klasse verschiedene Lehrkräfte den Unterricht erteilten und ich bestimmte Lehrkräfte nur in 5 Stunden die Woche hatte.
Lehrkräfte freuen sich auch, wenn sie nicht immer wieder und wieder 20 und mehr Stundnen die selbe Klasse unterrichten. Für mich wäre das die Hölle ein Vollzeitdeputat quasi nur in einer Klasse abzuleisten.
(Aber die Veranstaltung hat schon was. Vor 20 Jahren wäre ich gerne mal dagewesen. Heute ... bin ich zu alt.)
Verwirrend wegen dem "zu alt".
Jahrzehntelange Metal Hörer werden auch nicht jünger.
Können wir uns einfach darauf einigen, dass bei Susannea wie immer alles völlig anders ist?
Ich geb dir völlig Recht, die Note war nur schlecht im Vergleich zu seinem aufgerufenem Notenspektrum.
In kleinem Maßen erinnert mich das an meinen ehemaligen Schulleiter im Referendariat. Gibt mir erst eine 3 im Schulleitergutachten (ich fand die Note völlig ok, ich habe mir da kein Bein ausgerissen, wie die anderen Referendare), will mich aber dann sehr gerne als Vertretung weiter beschäftigen.
"Natürlich" sind kulturelle Veranstaltungen wichtig (und ich hätte nie ein Theaterstück gesehen, wenn meine Schule es damals nicht organisiert hätte, meinen Zugang zu Kultur habe ich der Schule zu verdanken und dafür bin ich bis heute dankbar!),
Also ich hätte nix verpasst, wenn auch die Schule es nicht organisiert hätte.
Wir leben beide auch in Ballungsgebieten. Da gibt es eine große Auswahl an Ärzten. Das ist in eher ländliche Gegenden durchaus sehr anders.
Das ist mir klar, ich komme ja selbst ursprünglich vom Land. Aber ich vermute auch dort, kommt man als Privatpatient schnell an die Termine. Man kommt nur nicht drum rum, zum Hörer zu greifen. Ich finde es angenehmer das PKV Privileg stillschweigend abzurufen, als am Telefon zu sagen "Bitte bedenken Sie bei der Terminvergabe, dass ich Privatpatient bin".
Also ich, Privatpatientin muss über 1 Jahr auf den Termin beim Kardiologen warten.
Dann hättest du dich halt bei einem anderen Kardiologen vorstellen müssen.
Wie stark Privatpatienten bevorzugt werden, kann jeder bei Doctolib selbst anschauen. Ich buche meine Arzttermine ausschließlich bei Ärzten, die eine Online-Terminvergabe haben (ich rufe da nicht an) und habe noch nie länger als eine Woche auf irgendetwas warten müssen und bin noch nie weiter als 10km gefahren.
Reine Interessensfrage: Hast Du den Leitfaden selbst gelesen?
Grund: Ich hab ihn gelesen und finde, dass die Welt hier mal wieder völlig falsch interpretiert bzw. berichtet.
Ist Journalismus heutzutage überhaupt noch irgendwas wert? Ganz ernst gemeint. Das häuft sich so dermaßen, dass aus den verlinkten Quellen völlig falsche Schlüsse gezogen werden. Dann die Formulierungen wie "Auto kollidiert mit Fußgänger" etc. Ich könnte da nur noch kotzen.
Der Thread gehört in eine lehrerforen.de-Hall-of-Fame. Alleine der Threadtitel ist ein Brüller.
Da gibt's aber harte Konkurrenz. Bei Gelegenheit erstelle ich mal eine Liste.
Ich habe jetzt mit einer Kollegin gesprochen, die heute bei der "Dienstbesprechung" war. Offenbar lief es plötzlich als Bildungsgangkonferenz und es wurden auch Beschlüsse gefasst. Allerdings waren auch nur weniger als die Hälfte der eingeladenen Kollegen anwesend. Krankheitsquote ist wohl hoch, aber es waren auch nicht alle krankgemeldet. So versaut man sich sein Kollegium. Großartig.
Die waren sicherlich alle "krank".
Ich bin beim Lesen an einigen Stellen hängen geblieben.
Leidest du wirklich so unter der fehlenden Verbeamtung? Das sind weniger als 500 € Differenz im Monat, nachdem die Kolleg:innen ihren PKV-Anteil bezahlt haben. Die Häuser, tollen Wohnungen, neuen E-Autos und 3-4 Urlaube im Jahr gehen nicht auf diesen Unterschied zurück.
Das finde ich jetzt aber wirklich unangemessen, wie du dieses reale Problem herunterspielst.
500€ monatlich, 6000€ im Jahr, 180.000€ in 30 Jahren sind also kein relevanter Unterschied für dich? Und 500€ ist noch konservativ gerechnet, die GEW ist der Meinung, dass eine fehlende Verbeamtung auf ein Lehrerleben ganze 300.000€ kostet.
Ich gebe dir Recht, dass das "Luxusleben" der Kollegen nicht daran liegt, aber das Problem ist real und würde mich nervlich sehr belasten. Wäre ich nicht verbeamtet, würde mir die Energie und Lust fehlen, diesen Beruf noch auszuüben. Über diese Ungerechtigkeit käme ich persönlich nicht hinweg.
Schmidt hat ne gut verdienende Frau.
Erfrischend rollenvertauscht.
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