Beiträge von Schmidt

    Schmidt Man kann es so sehen (und auch sagen, dass Lehrkräfte nur die 45 Minuten arbeiten und jede Stunde 5-10 Minuten Pause haben, die nicht zur Arbeitszeit zählen), oder durchaus auch "aufrunden".

    Was kann man so sehen? An den SWS hat sich de facto nicht viel geändert. Ich verstehe gerade nicht, was du kritisierst.

    Zitat

    Dass Praktika nicht kreditiert werden, ist hoffentlich eine Sache der Vergangenheit (dein Präteritum) und nicht mehr aktuell, da würde ich mich sehr wundern, wie das durch die Akkreditierung ging.

    Wir haben nocch das Staatsexamen. Die Studiengänge sind modularisiert, müssen aber nicht akkreditiert werden, weil es keinen Bachelor/Master gibt. Das Praxissemester gibt mittlerweile ECTS, nicht aber die wissenschaftliche Hausarbeit (= Abschlussarbeit/Examensarbeit/Zulassungsarbeit) und auch nicht die anderen Examensprüfungen. Der Teil gehört nicht mehr zum Studium.

    Das ist aber eine ziemlich "ich nehme dir an die Hand"-Umsetzung und keine "du arbeitest auch einiges selbstständig".
    Wenn ich in 20 Stunden Präsenz 30 ECTS Punkte erhalte, habe ich kaum Vor- und Nachbereitung, die mir durchaus in einzelnen Fächern / Kursen / Seminaren wünsche. Also eine Hausarbeit schreiben, eine umfangreiche Klausur, die relativ viel Stoff kombiniert abfragt, usw..

    1 ECTS entspricht rechnerisch 30 Zeitstunden Arbeitsaufwand. 30 ECTS pro Semester sind also 900 Stunden in sechs Monaten. 21 SWS sind ca. 240 Zeitstunden. Da bleibt noch einiges (660 Zeitstunden) für Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungen.

    Die alten Diplom Studiengänge hatten bei uns auch um die 20 SWS.

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    Und nicht zu vergessen: im Lehramtsstudium hat man ja durch die Praktika im Studium nicht in jedem Semester 30 ECTS.

    Praktika fanden vor dem Praxissemester in der vorlesungsfreien Zeit statt. Für die Praktika selbst gab es keine ECTS, die liefen extra. In fen umschließenden Vorlesungszeiten hat man trotzdem jeweils 30 ECTS erworben. Das Praxissemester iet jetzt selbst 30 ECTS wert, umfasst also genau ein Semester. Es bleibt also nach wie vor bei 30 ECTS pro Semester.

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    Aber egal: 21 SWS zu festen Zeiten in der Woche und 10 oder 14 Schulstunden zu festen Zeiten, das kann ich mir beim besten Willen nicht als möglich vorstellen (und ich bin DIE Königin von "ich will alles und zwar jetzt", aber die festen Zeiten lassen nicht mal zu, dass man annimmt, dass du super effizient arbeitest, Vorwissen hast, usw....

    Ich hatte Kommilitonen, die das geschafft haben. Allerdings gibt es bei uns nicht überall Anwesenheitspflicht und einiges wird aufgezeichnet, sodass man da im Studium flexibler ist und Vorlesungen bspw. auch nach 22 Uhr nachholen kann.

    Anstrengend wäre es auf jeden Fall.

    Irgendwie kommt es mir nicht in den Kopf, dass 21 SWS das reguläre Vollzeitpensum ist (sondern mehr)

    21 SWS sind ein relativ normales Pensum. Gymnasiallehramt mit meinen Fächern (Informatik/Englisch) hat an meiner Uni je nach Semester einen Umfang von 20 - 23 SWS. Informatik im Bachelor ebenfalls. Deutlich mehr kenne ich eigentlich nur von FHs, die SWS zu LP/CP/ECTS 1:1 umgerechnet und das 8 Semester Diplom in einen 6 oder 7 Semester Bachelor gepresst haben.

    Du meinst hoffentlich 21 Leistungspunkte, ich hatte während meines gesamten Studiums keine 21 SWS 🫣

    Möglicherweise weißt du nicht, was SWS sind. ;) Der Studienanteil Informatik hat beinuns im Gymnasiallehramt schon 58 SWS (88 CP/LP/ECTS). 1 SWS heißt eine Stunde Veranstaltung pro Woche während der Vorlesungszeit (also in der Regel 14 bzw. 15 Wochen pro Semester).

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    Unabhängig davon: 14 Stunden nebenbei ist schon (sehr) ordentlich. Theoretisch ist das bestimmt möglich, praktisch aber nicht zu schaffen.

    Praktisch ist das sehr wohl zu schaffen. Es kommt grundsätzlich auf die eigene Leistungsfähigkeit, den Stundenplan und die räumliche Entfernung der Schule zur Uni an.

    Zitat

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man unterm Semester viel Uni-Kram aufschiebt (da keine Deadline), um die Zeit zur Unterrichtsvorbereitung zu nutzen. Das rächt sich allerdings spätestens bei den Prüfungen. (Ich hatte damals wesentlich schlechtere Noten)

    Ob die Noten schlechter waren, als sie hätten sein können, kann man nicht sagen. Lernzeit und Noten korrelieren nicht unbedingt miteinander, Lerneffizienz und Noten hingegen schon. Aufschieben lässt sich durch eine vernünftige Zeitplanung vermeiden.

    Das ist die schnelle Lösung.

    Die genau Lösung habe ich danach geschrieben:

    Reiche VORHER deine Urlaubstage ein, so wie es alle anderen auch machen.

    Warum kannst du das nicht? Weil du dir NACHHER lieber die Tage so liegen willst, dass du möglich immer nur im Urlaub krank warst?

    Bei wem genau soll man Urlaubstage einreichen? Meine Schulleitung interessiert das jedenfalls nicht.

    Es gibt in Bayern keinen Master, welcher den Zugang zum Vorbereitungsdienst eröffnen würde, hier liebt man das Staatsexamen. Ausnahme: BBS. Das Thema ist durch.

    Das ist falsch. Beim Quereinstieg im Rahmen der Sondermaßnahme wird ja gerade der Vorbeteitungsdienst absolviert. Ein passender Master wäre bspw. ein Uni Master in Informatik (mit Nebenfach Mathematik).

    Du sollst auch nicht auf trinken verzichten. Du kannst vorher und nachher trinken. Wo ist das Problem?

    Stell dir vor jemand sage "Guten" - jetzt trinkt er etwas - "Morgen" -jetzt tinkt er etwas - "liebe" - jetzt trinkt er etwas - "Schüler" - jetzt trinkt er etwas -"und" - jetzt trinkr er etwas - "Schülerinnen"- jetzt trinkt er etwas.

    Trinken ist wichtig! Und sollte in kleinen Schlucken regelmäßig gemacht werden. Warum sollte er seine Gesudheit auf Spiel setzen?

    Man merkt, dass du offenbar keinen Umgang mit normalen Menschen hast und nicht verstehst, wie Menschen trinken. So jedenfalls nicht. Ich empfehle dir, auf dein Umfeld zu achten. Da trinken sicher einige Menschen regelmäßig und auch im Unterricht, ohne so zu trollen, wie du es beschreibst.

    Auf den Grund, der gegen das Trinken im Unterricht spricht, warte ich dann wohl noch eine Weile.

    Das hat doch überhaupt nichts mit "Konventionen zu genügen" zu tun. Trinken nach 45 Minuten ist doch vollkommen ok. Kann doch jeder machen. Ich sage doch nicht, dass es alle so extrem machen müssen wie ich. Ich trinke doch auch (sehr selten) in der der Schule. Ich wollte nur sagen, dass man problemlos auch über Jahre hinweg einen Schultag ohne trinken als Lehrer bzw schafft (, weil hier einige so tun als wenn man nicht mehr arbeiten könnte, wenn man nach 30 Minuten nichts trinkt.) Also trinken nach 45 Minuten reicht definitiv. Da stirbt man nicht von.

    "Also ICH kann das." ist als Begründung für rine Regel genauso ungeeignet wie "Das haben wir schon immer so gemacht."

    Normalerweise nichts. Ich nehme mir nur ganz selten etas mit. Wenn es mal extrem heiß ist oder wenn ich vermute, dass meine Stimme versagen könnte. I.d.R. trinke ich dann aber nichts. Ich trinke normalerweise vor der Schule und nach der Schule. Aber nicht in der Schule.

    Du solltest dich mal beim Arzt durchchecken lassen. Dass du teilweise 8+ Stunden lang nichts trinkst, weil du keinen Durst hat, ist nicht normal.

    Als Erwachsener habe ich oft zur Schule gar kein Getränk mit. Nur wenn es sehr warm ist oder absehbar meine Stimme versagen könnte, dann nehme ich ein Getränk mit. Man wird ja wohl 45 Minuten ohne trinken auskommen ohne an Leistung beim Sitzen zu verlieren.

    Was trinkst du dann nach der Schulstunde, wenn du nichts dabei hast?

    Als Erwachsener habe ich immer etwas zu Trinken dabei.

    OT: Mal was anderes: Ist es tatsächlich so, dass Informatik-Lehrkräfte überall händeringend gesucht werden? Wenn ich mir die offenen Stellen auf "EIS online", dem nds. Lehrkräfteportal des MK, anschaue, finde ich unter all den offenen Stellen für Lehrkräfte an Haupt- und Realschulen, Gymnasien und IGS/KGS und auch BBS nur eine einzige ausgeschriebene Stelle für Informatik (an einem Gym. in Wolfsburg).

    Informatik ist in Hessen immer mal wieder bei den Mangelfächern dabei, so auch im Moment (neben Physik und Kunst).

    Wir würden bspw. gerne mehr Informatik anbieten, das ist aber nicht möglich, weil es nur mich (der im kommenden Schuljahr in Teilzeit ist) und eine Kollegin gibt (die kein Informatik in der Oberstufe anbieten will und mir ihrem zweiten Fach Kunst schon gut ausgelastet ist). Wenn bei uns mal Informatik ausgeschrieben ist, bewirbt sich niemand. Es kommt kaum jemand aus der Uni nach. Von anderen Schulen weiß ich, dass sie es mittlerweile einfach aufgegeben haben und kein oder wenig Informatik anbieten, weil Lehrer dafür fehlen.

    Ich habe es schlicht und ergreifend nicht nötig mir sagen zu lassen ich wäre "nicht ausreichend qualifiziert".

    Du schreibst doch selbst, dass du keine Ahnung von Didaktik und Pädagogik hast. Welche Inhalte dir fehlen, wurde auch dargelegt. Wieso bist du weiterhin davon überzeugt, als Lehrer qualifiziert zu sein?

    Zitat

    Ich bin außerhalb des Schuldienstes ausreichend gesucht, habe auch immer wieder Angebote für A14-Stellen im technischen Dienst (i.d.R. Bundesbehörde). Und zwar ohne Referendariat, direkte Einstellung als Beamter auf Probe!

    Prima, dann mach das doch. Warum diskutierst du hier dann weiter?

    Wie soll man etwas einsehen was Unfug ist? Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr äußern, zum dritten mal.

    Es lässt sich nunmal nicht ändern: du bist nicht ausreichend qualifiziert. Das kannst du akzeptieren und dich entscheiden, dich nachzuqualifizieren oder es zu lassen. Wenn du es lässt, wirst du kein Lehrer. Damit musst du dann leben. Wenn du es nicht akzeptieren willst, ja gut, das ändert an den Tatsachen nichts. Lehrer wirst du dann auch nicht.

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