Beiträge von Schmidt

    Ich sehe überhaupt keine Vorbereitungen dafür, wie ab September (ist in 2 Monaten)

    60 Millionen Deutsche eine Auffrischung erhalten sollen.

    Es werden keine 60 Millionen Deutsche eine Auffrischung erhalten.

    So gut wie alle doppelt oder drei-fach Geimpften in meinem (mittel großen) Bekanntenkreis wollen sich nicht weiter impfen lassen. Die doppelt Geimpften überlegen sich das ab Oktober, wenn es wieder Einschränkungen für nicht vollständig Geimpfte geben sollte und sie nicht mehr als vollständig geimpft gelten, von den anderen hat niemand mehr Lust, sich noch weiter impfen zu lassen.

    Für die meisten Menschen ist die Panikphase von Corona vorbei. Die gehen trotz Inzidenz von > 400 auf Konzerte mit 60.000 Gästen und leben vor sich hin wie vor der Pandemie. Die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben ist deutlich größer, als die Gefahr, an Corona zu sterben oder dauerhafte Folgen davonzutragen.

    Wichtig ist, dass sich weiterhin jeder der will impfen lassen kann und, dass es zuverlässige und schnelle Tests gibt, mit denen sich jeder der will bzw. jeder, der bspw. Altenheime, Krankenhäuser usw. besuchen will/muss kostenlos testen lassen kann.

    Die Behauptung, dass eine Mehrheit für eine Maskenpflicht in Innenräumen sei, ist auch Augenwischerei. Wenn das so wäre, würde eine Mehrheit der Menschen von sich aus Masken in Innenräumen tragen. Das tuen sie aber offensichtlich nicht.

    Ich muss jetzt mal protestieren.

    Wir leben tatsächlich gerne in der Stadt, in einem Mehrfamilienhaus. Es ist nicht dreckig, es ist kein Wohnklo, ich habe eine gute Aussicht aus dem Hochhaus, einen Park direkt vor der Tür und höre weniger Autos als im Dorf einer Bekannten, die direkt an der Durchgangsstraße lebt.

    Dazu kommt: eine Riesenauswahl an weiterführenden Schulen für die Kinder, auch Privatschulen und internationale Schulen, Sportvereine in jeglicher Richtung (nicht nur Fußball und Garde, wie in besagtem Dorf meiner Freundin), Krankenhäuser die schnell erreichbar sind, Läden, Museen, Restaurants, etc pp.

    Das Stadtleben ist anders als das Dorfleben, aber es ist jetzt nicht die Hölle, wie von vielen dargestellt, und ich kenne viele Städter, die nicht aufs Land ziehen möchten.

    Jetzt dürft ihr gerne weitermachen mit der Land-Lobhudelei, aber das musste mal gesagt sein.

    Ich wohne ja selbst in der Stadt (am Stadtrand) und habe persönlich gar keine Lust auf plattest Land. Es geht mir nur darum, dass das Leben in der Stadt nicht für jeden etwas ist. In der Innenstadt, an einer Hauptverkehrsstraße oder einem Hochhaus würde ich nicht leben wollen.

    Mich nervt nur das Geschwätz von einem "Land-Privileg". Was soll das überhaupt sein? Oder davon, dass Leute auf dem Land assozial seien, weil sie zuviel Platz haben und die Klassen in Schulen (teilweise noch) klein sind. Gute Freunde von uns konnten sich auf dem Land in Brandenburg ein schönes Haus bauen und leben dort mit ihren Kindern jetzt mit viel Platz und Natur im Eigenheim. Und das für einen Preis, für den sie in Berlin, wo sie arbeiten, nicht annähernd soviel Platz und Ruhe hätten. Von Eigentum ganz zu schweigen. Solchen Leuten zu empfehlen, doch in die Stadt zu ziehen oder die Fresse zu halten ist schon merkwürdig.

    Jeder kann so leben wie er/sie will und darf natürlich auch Schwierigkeiten oder Negatives an dem (mehr oder weniger) gewählten Wohnort äußern. Wenn jemand erzählt, dass 25 km Schulweg für Kinder schon nerven und ein ordentlich ausgebauter ÖPNV auch ländliche Gegenden einschließen und vernünftig bedienen sollte, dann ist "Ja Pech gehabt du assozialer Platzverschwender, zieh halt in die Stadt" vollkommen unangebracht.

    Manchmal frage ich mich, ob Lehrer den Bezug zur Realität verloren haben. Im Hochhaus wohnen ganz normale Leute, die meist nicht so reich sind wie Beamte mit A12/13. Aber man kann hier ganz normal miteinander leben.

    Der Vorwurf passt nicht zu dem Zitat.

    Unabhängig davon: ich habe auch schon in einem Frankfurter Hochhaus leben müssen. Das war nicht schön. Die wenigsten Menschen leben gerne in einem (echten) Hochhaus, das ist eher aus der Not nicht anders möglich, weil billig.

    Dafür können doch die Städter nichts. Dann sollen die Eltern halt nicht aufs Land ziehen. Es gibt kein Menschenrecht auf einen kurzen Schulweg, wenn man am A.... der Welt wohnt.

    In "die Stadt" ziehen. Tolle Empfehlung. Du kannst ja gerne mal aufzeigen, wie eine Familie mit zwei Kindern sich in einer Stadt wie bspw. Frankfurt, München, Hamburg, eine Wohnung leisten soll, die größer als ein Wohnklo ist. Deutsche Städte sind so oder so schon vollkommen überfüllt und es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Dass jetzt immer mehr Flüchtlinge auch Wohnraum benötigen, der in der Regel in Städten und nicht auf dem Land sein soll, entspannt die Situation nicht. Überfüllung (von Klassen und Wohnraum), Dreck, Lärm, wenig bis keine Natur belastet Menschen. Dass du das magst, ist schön für dich. Du kannst gerne bis ans Ende deiner Tage mit deinem zukünftigen Hund in einer 2-Zimmer-Wohnung im Hochhaus leben. Das ist für die meisten Menschen (und Haustiere) aber alles andere als erstrebenswert.

    Die merkwürdige Einstellung, dass Kinder halt gelitten hätten, weil ihre Eltern auf dem Land leben, muss ich nicht verstehen. Haben Kinder aus bildungsfernen und armen Haushalten dann halt auch gelitten, weil sie zu viert in einer 2,5-Zimmer leben und keinen Platz haben, um ihre Hausaufgaben in Ruhe zu erledigen? Die machen ja immerhin genau das, was du für richtig und gut hältst.

    NOchmal, die Jahreskarte ist aktuell 9_Euro-Ticket und ist übertragbar bzw. hat nirgends einen Namen drauf, also ist das Ticket dann übertragbar.

    Nochmal: Das 9-Euro-Ticket, das am Automaten gezogen wird, ist nicht ohne Namenseintrag gültig. Genau um das Eintragen des Namens geht es hier. Das 9-Euro-Ticket, das es automatisch zur Jahreskarte dazu gibt, hat damit nichts zu tun. Wenn jemand im Zug ein 9-Euro-Ticket vom Automaten ohne Namenseintrag vorzeigt, ist das Ticket nicht gültig und die Person fährt schwarz. Unabhängig davon, dass irgendwo noch eine Jahreskarte herumliegt. In dem Moment, in dem die Kontrolle stattfindet, wird schwarz gefahren. Ob man ein 9-Euro-Ticket ohne Namenseintrag hat oder gar kein Ticket vorzeigen kann, macht dann keinen Unterschied.

    Zitat

    Naja, das ist höchstens eine Ordnungswidrigkeit, da er ja ein gültiges 9-Euro-Ticket hat und darum ging es.

    Welche Ordnungswidrigkeit soll das sein? Das gültige 9-Euro-Ticket konnte er aber zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht vorzeigen. Damit ist er zunächst schwarz gefahren. Das ist eine Straftat. Darum ging es. Dass man eine Anzeige und ein erhöhtes Beförderungsentgelt abwenden kann, indem man ein nicht übertragbares Ticket, das zum Zeitpunkt der Kontrolle gültig war, vorlegt, ist Kulanz der Verkehrsbetriebe. Die könnten es auch einfach anzeigen.

    Zitat

    Und wie gesagt, hier habe ich noch nie einen Kontrolleur gesehen, der mehr macht als einen Stift zu reichen.

    Das habe ich schon anders erlebt. Auf meiner Pendelstrecke ist die Masche beliebt. Leute kaufen Gruppentickets, tragen die Namen nicht ein, transportieren damit geschäftsmäßig den ganzen Tag Leute von A nach B und lassen sich für jede Fahrt bezahlen. Solche "Gruppen" sind auch schon aus dem Zug geworfen worden und das Ticket wurde eingezogen.

    Ich ja, du scheinbar nicht bzw. andere, denn die behaupten ja immer noch, ein 9-Euro-Ticket ist nicht übertragbar.

    Aber das Thema ist für mich durch, wir kommen scheinbar auch keinen gemeinsamen Nenner, aber das ist mir zumindest auch egal.

    Das 9-Euro-Ticket, das am Automaten gekauft wird, ist ohne Namenseintrag ungültig. Wer so fährt, fährt schwarz. Das ist vollkommen unabhängig von Jahreskarten, anderen Zeitkarten (für die bspw. die Mitnahmeregelungen auch nur für den eigentlichen Gültigkeitsbereich gilt, nicht für das komplette Gültigkeitsgebiet des 9-Euro-Tickets) oder dem Stand des Mondes.

    Du kannst natürlich auf stur und deinen Kopf ausschalten. Das ändert aber nichts daran, dass das Fahren mit einem nicht ausgefüllten 9-Euro-Ticket eine Straftat ist (Erschleichung von Leistungen). Da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren oder einen "gemeinsamen Nenner" zu finden.

    Und nein, mit dem Auto hätte ich immer länger gebraucht. Es gibt ja noch andere Autos und leider oft Stau. Ich plane daher immer etwas mehr Zeit ein.

    Das müssen sehr ausgewählte Strecken sein, auf denen man mit dem Nahverkehr schneller ist, als mit dem Auto. Das hatte ich, wenn ich mich richtig erinnere, noch nie. Haustür zu Haustür (oder generell Tür zu Tür) ist mit dem Auto immer schneller. Ich fahre z.B. regelmäßig aus meinem Wohnort in Mittelhessen einen Freund in Aschaffenburg besuchen. Auto: unter 1 Stunde für knapp 100 km; Bahn: im Mittel ca 2,5 Stunden mit mindestens drei Mal Umsteigen. Letztens haben wir einen Ausflug nach Mittelfranken gemacht. Auto: 2 Stunden zum Zielort (knapp 200 km); Bahn: mindestens 3,5 Stunden mit drei Mal Umsteigen zum Bahnhof des Ortes, von dort aus 20 Minuten Laufen.
    Der DB Fernverkehr ist in Ordnung, wenn man davon absieht, dass er viel zu teuer ist, und auch nur dann, wenn man eine der gut bedienten Strecken fährt. Das mache ich aber eher selten. Ich fahre eher Strecken ins "Nirgendwo" oder in "kleinere" Orte (so die Größenordnung bis 80.000 Einwohner). Vielleicht sieht das in anderen Bundesländern anders aus, aber mindestens in Hessen, Bayern, Thüringen und Sachsen ist man mit dem Auto erheblich schneller, als mit der Bahn.

    Stau gibt es selten und wenn, dann hat man im Auto wenigstens Privatsphäre. Und es geht trotzdem noch schneller.

    Zitat

    Und ich bin bewusst in die Nähe meiner Schule gezogen, um nicht mehr pendeln zu müssen (das hat mich vorher sowohl mit ÖPNV als auch Auto genervt).

    Da, wo meine Schule ist, will ich nicht wohnen. Andere Leute haben kaum eine Wahl, als weit zu pendeln, wenn sie sich mehr als ein Wohnklo leisten wollen. Fun Fact: Ich habe Kollegen, die in Frankfurt wohnen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule in der gleichen Stadt länger brauchen, als ich mit dem Auto aus 65 km Entfernung (wenn ich gut durchkomme).

    Ich bin sehr lange mit der Bahn gependelt. Seit ich auf das Auto umgestiegen bin, bin ich entspannter und spare einen Haufen Zeit. Die gewonnene Lebenszeit ist unbezahlbar. Das im Gang Stehen für die Hälfte der Zugfahrt an manchen Tagen, die unklimatisierten Züge im Sommer und entweder überheizten oder gar nicht geheizten Züge im Winter, die ständigen Verspätungen, Umleitungen wegen Bauarbeiten, Zugausfälle, spontane Gleisänderungen ohne Durchsage, die Umsteigerei und das Gehetze vermisse ich wirklich nicht.

    Zitat

    Aber wenn ich früher 700 km quer durch Deutschland mit dem Auto fuhr, wusste ich auch nicht vorher, ob ich eine Stunde mehr oder weniger benötige (durch Köln oder Stuttgart fahren, kann sehr viel Zeit kosten, das meinte ich mit lustig).

    Google Maps sagt die Reisezeit recht zuverlässig voraus.

    Für die Strecke München - Hamburg würde ich vielleicht auch den ICE (Direktverbindung in 6,5 Stunden) nehmen. Ist zwar schon für zwei Personen teurer, als mit dem Auto, aber wenigstens direkt und geht etwas schneller. Mit dem Nahverkehr kann man diese Strecke vergessen (mindestens 13,5 Stunden, mindestens fünf Mal umsteigen). Für andere Strecken müsste ich dann im Einzelfall gucken.

    Ein Tipp, rechtzeitig kostenpflichtig Sitzplatz und Rad reservieren.

    Im Regionalverkehr? Diese Möglichkeit gibt es in 12 von 16 Bundesländern gar nicht und in denen, in denen es grundsätzlich ginge, nicht auf allen Strecken.

    Zitat

    Ich hatte immer einen Sitzplatz und nur ca. 50 km eine (fremde) Sitznachbarin (Feierabendverkehr um Stuttgart). Sonst hatte ich Platz auch für meinen Rucksack neben mir.

    Glück gehabt. Die Regel ist das offensichtlich nicht.

    Zitat

    Übrigens keiner meiner Züge war (unterwegs) mehr als 5 Minuten zu spät, am Ziel waren alle pünktlich. Ich amüsiere mich, wenn Leute über 5 Minuten sich aufregen. Mit dem Auto würde ich gar nicht so genau die Ankunftszeit planen.

    Das müsste man mit dem Auto auch nicht so genau planen, weil man deutlich schneller unterwegs ist und keine Anschlüsse kriegen muss.

    Je nach Strecke kann eine Verspätung von 5 Minuten gerne mal eine Stunde spätere Ankunft am Ziel bedeuten, weil man nicht mehr genug Umsteigzeit hat. Du findest das vielleicht lustig, andere Menschen möchten gerne ankommen und ihre wertvolle Zeit nicht an Bahnhöfen verbringen. Bei Urlaubsreisen ist das noch verkraftbar; als Berufspendler gehen die ständigen Verspätungen und überfüllten Züge ganz schön an die Nieren.

    Dank der FDP sind ja momentan gar keine Maßnahmen möglich. Der erste Schritt wäre ja, dass die Länder bestimmte Maßnahmen wieder nutzen dürfen. Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen, (Schul)schließungen etc.. Bis solche Maßnahmen kommen, haben wir wahrscheinlich den Höhepunkt der Welle überschritten.

    Erst müssen diese Maßnahmen evaluiert werden. Das geschieht zur Zeit (hoffentlich unabhängig). Zahlen anderer Länder legen nahe, dass insbesondere Kontaktbeschränkungen, 2G/2G+/3G wenig bis nichts gebracht haben. Jetzt einfach wild Grundrechte einzuschränken ist falsch. Da kann man Herrn Buschmann dankbar sein.

    Zitat von Tom123

    Die Impfpflicht hätte viel gebracht, ist aber letztlich an parteipolitischen Geplänkel gescheitert. (Die Mehrheit wollte ja eine Impfpflicht. Nur halt nicht das Modell des anderen.)

    Welche Belege gibt es dafür? Sieh dir Portugal an und dann kannst du noch mal versuchen zu begründen, warum eine Impfpflicht überhaupt zur Debatte stehen sollte. Zusammenfassung: Portugal hat eine 7-Tage-Inzidenz von 1.700, Deutschland hat 318. Impfquote (aufgerundet; Einmal/Doppelt/Dreifach): Portugal 96%/87%/64%, Deutschland 78%/76%/60%.

    Edit: Österreich hatte eine Impfpflicht und hat damit die Werte 76%/73%/58% erreicht (Inzidenz 200). Das haben wir auch ohne geschafft.

    Es gibt keine Impfung, die sterilisiert, Geimpfte können sich genauso anstecken und sind (je nach Variante) genauso ansteckend, wie Ungeimpfte. Dass eine Mehrheit etwas will, ist keine ausreichende Begründung für einen so gravierenden Eingriff des Staates. Und jetzt komm bitte nicht damit, dass es ja gar keine "Pflicht" sei, weil keiner Zwangsgeimpft wird. Wer seinen Job verliert, wenn er sich nicht impfen lässt, wird de facto dazu gezwungen, sich impfen zu lassen. Und nein, ich bin als selbst gegen Corona Geimpfter sicher kein Impfgegner.

    Zitat

    => Erhöhung der PCR-Testkapazität

    => Erhöhung der Kapazitäten für Sequenzierung

    => Flächendeckende Frühwarnsysteme wie Abwasseruntersuchungen

    Für eine (vermutlich) auslaufende Pandemie ist das viel Geld, dass besser anderweitig angelegt ist.

    Zitat

    Und warum können wir nicht alle Klassen mit Luftreinigern ausstatten? Andere Länder schaffen es doch auch? Alleine mit dem Geld des Tankrabattes hätten man das locker machen können. Dazu zusätzlich Waschbecken, Klassenräume, mehr Personal ...

    Könnte man machen. Das ist aber in 2,5 Jahren Pandemie nicht passiert. Wie kommst du auf die Idee, dass das jetzt passieren wird? Ich habe nicht geschrieben, dass das nicht möglich ist, nur, dass es nicht gemacht werden wird.

    Zitat

    => Digitalisierung / Stärkung des öffentliche Gesundheitssystems (Es ist doch ein Witz, dass wir immer noch Probleme haben, aktuelle Zahlen zu ermitteln)

    => Stärkung von Pflege, Krankenhäusern, ...

    Das ist unabhängig von Pandemien sinnvoll. Unser Gesundheitsminister entscheidet sich aber lieber dafür, für eine unnötige und unethische Impfpflicht zu werben, auf Twitter Studien verkürzt/falsch darzustellen und in Talk Shows aufzutreten. Als Gesundheitsökonom scheint er die voranschreitende Privatisierung und das damit verbundene Kaputtsparen des Gesundheitssystems gut zu finden.

    Zitat

    => Aufklärung (Es ist erschreckend, wie viele Fehlinformationen noch im Umlauf sind.

    Du meinst mit so spannenden, millionenteuren Kampagnen wie "Impfen hilft"? Wer sich informieren will, kann das tun. Wer es bisher nicht getan hat, wird das auch nicht mehr tun. Zumal die Darstellung, mit der geworben wird, stets zu kurz ist. Es muss sich nicht jeder impfen lassen, das ist immernoch eine persönliche Risikoabwägung (im Gegensatz zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes; in entsprechenden Situationen trage ich auch noch Maske, um andere zu schützen).

    Was ich viel schlimmer finde, dass wieder einmal nichts für den Herbst gemacht wird. Außer dem Credo, dass die Schulen offen bleiben, wird nichts gemacht.

    Was genau soll denn gemacht werden? Außer Luftfiltern in Klassenräumen fällt mir da nichts ein. Die wären nett, es wird sie aber nicht (flächendeckend) geben.

    Ansonsten sollte die Evaluation der Maßnahmen abgewartet werden, die hoffentlich unabhängig erfolgt. Dann kann man weitersehen.

    Wichtig ist ja zu wissen dass sich jede Seite auf die des Guten wähnt. Selbst Hitler soll kurz vor seinem Tod, als Europa in Schutt und Asche lag, sinngemäß gesagt haben, er wollte nur das Beste für Deutschland.

    Im russischen Fernsehen werden die dankbaren befreiten Ostukrainer gezeigt, die von den Russen so gut behandelt werden.

    Eigentlich ist es einfach: wer mit Panzern in sein Nachbarland einfällt ist nicht der Gute.

    Schade, ich wohne wirklich weit weg von irgendwo. Aber die Regionalbahn fährt auch nachts stündlich.

    Die Regionalbahn fährt nichtmal von Frankfurt nach Friedberg die ganze Nacht durch. Die letzte Regionalbahn fährt um 0:34 Uhr, die letzte S-Bahn um 1:05 Uhr. Dann erst wieder um 4:51 Uhr (Regionalbahn) bzw. 5:04 Uhr (S-Bahn). Wenn man in eine der Städte zwischen Frankfurt und Friedberg will (die überhaupt angefahren werden und deshalb die S-Bahn nehmen muss) hat man 4 Stunden Leerlauf. Und das in der Metropolregion Rhein-Main.

    Naja, zum Glück waren es nur 9 € - aber auch damit hätte man Besseres anfangen können, als es der DB zu schenken. :autsch:

    Sieh es als Lehrgeld, dass dich lehrt, dich erst zu informieren, bevor du Geld ausgibst. ;)

    Mein Großer (jetzt 6. Klasse) hat noch Schreibschrift gelernt. Die Kleinen (jetzt 3. Klasse) haben leider nur die Grundschrift gelernt. Da dauert das Schreiben einfach viel länger. Auf Nachfrage kam nur: Machen wir nicht mehr, weil viele Kinder motorisch dazu nicht in der Lage sind und es zu viel Zeit kostet.

    Ernsthaft? Schreiben wird nicht mehr beigebracht, weil die Kinder nicht schreiben können?

    Zitat von Thamiel

    Aber jeder mit weißer Weste, etwas Zeit, respektive Geld und hinreichender Intelligenz besteht die Jägerprüfung oder kann in einen Schützenverein eintreten und 12 Monate lang warten (Verzeihung: trainieren) bis er ein entsprechendes Bedürfnis beim Ordnungsamt geltend machen darf.

    Du siehst sicher auch, dass das so etwas komplizierter ist, als mit 18 Jahren einfach ein Sturmgewehr bei Walmart kaufen zu können.

    Dass man als Jäger vollautomatische Waffen kaufen darf, wäre mir auch neu. Und zumindest in meinem Schützenverein, werden die Leute genau angesehen und die mit "Amokläufer-Vibes" nicht in den Verein aufgenommen. Das kann andernorts natürlich anders sein.

    Irgendwie verwechselst du vor lauter Angst, man könne dir etwas wegnehmen, Deutschland und deutsche Waffengesetze mit Teilen der USA und deren Waffengesetzen.

    Zitat von Thamiel


    Die Ursachen von "Amoktaten" bestehen sicher nicht in den Werkzeugen, mit denen die Leute planen bevor sie losziehen.

    Hat das jemand behauptet?

    Was ist an dem Beitrag von qchn traurig?

    3 Euro für eine Einzelfahrt ist doch eine absolute Frechheit.

    Die Preise bei der Bahn sind grundsätzlich eine Frechheit.

    Eine Monatskarte für meine Strecke würde mich mehr als 290,- Euro kosten.

    Wir fahren zu Zweit und geben so, da wir nicht jeden Tag fahren müssen, nur etwas mehr als für eine Monatskarte aus (inklusive Rücklagen, Werkstatt, etc.), weil wir das Auto nehmen. Ich habe zwar theoretisch ein Landesticket, das haben die meisten AN aber nicht, da ist es noch nachvollziehbarer, aus Kostengründen mit dem Auto zu fahren.

    Ganz zu schweigen davon, dass es mit dem Auto ca. die Hälfte der Zeit kostet (regelmäßige Verspätungen, Zugumleitungen und Zugausfälle noch nicht berücksichtigt) und man nicht in überfüllten Zügen im Gang stehen muss. Bahnfahren ist im Nahverkehr und insbesondere als Pendler einfach eine Zumutung. Da wäre geschenkt noch zu teuer.

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