Beiträge von Schmidt

    Alternative 3 wäre die Prüfung, ob du mit deinem Grundstudium eine Gleichstellung mit einem Bachelor hast trotz Staatsexamens (müsste eigentlich so sein), basierend auf dem du dich auch noch einmal für einen anderen Masterstudiengang als Lehramt bewerben kannst.

    Nein, vier Semester bis zur Zwischenprüfung (= Abschluss des Grundstudiums) ersetzen keinen Studienabschluss und sind diesem auch nicht gleichgestellt. Den Zugang zum Master gibt es nur mit einem abgeschlossenen ersten Staatsexamen.

    Eine Möglichkeit wäre nur, weiter zu studieren. Für den Geographie Bachelor fehlen noch ca. 4 Semester, für einen Mathe Bachelor (mit Geographie als Anwendungsfach) noch ca. 3 Semester.

    Ich bin kein Experte für sonderpädagogische Förderung. Es wurde aber hier im Forum schon mehrfach berichtet, dass Diagnoseverfahren nicht oder verspätet durchgeführt werden konnten, da die Eltern dies nicht wollten. Meine Schulform(en) betrifft das zwar nicht, aber dennoch kann man dieses Thema doch als weiteres Beispiel für die zuvor genannte These anführen.

    Du plapperst also nur irgendetwas nach, was du in einem Forum gelesen hast.

    Die letzten 20 Jahre lief es immer mehr so, dass die Eltern Forderungen stellten und die Schulen sahen sich gezwungen, sich dem zu beugen, ob sie diese sinnvoll fanden oder nicht. Eltern konnten im Zweifelsfall gegen jede schulische "Empfehlung" ein Veto einlegen. Auf welcher Basis denn? Die Annahme war, Eltern wüssten, was das Beste für ihr Kind wäre. Zumindest in Sachen Bildung lässt sich dies leider inzwischen verneinen.

    Die Alternative wäre, dass Schulen nicht mehr nur Empfehlungen ausgeben, sondern final entscheiden und Eltern diese verbindlich umsetzen müssen. Ausnahme wäre natürlich, wenn Schulen nachweislich dieses Recht missbrauchen würden und nach Nase statt nach fachlicher Expertise entscheiden würden.

    Was genau willst du eigentlich? Kinder werden regelmäßig mit 6 Jahren, ausnahmsweise mit 7 Jahren eingeschult und sind dann in der Grundschule. Eltern haben da in der Regel gar nichts mitzureden.

    Naja, es betrifft den WAT Kurs Klasse 7 an einer Gesamtschule. Über Absprachen, die im Vorfeld getroffen wurden, bin ich nicht informiert.

    Warum solltes du über derlei Absprachen informiert werden?

    Zitat

    Dass der Lehrer die SuS aber nicht einfach entfernen bzw. im Alleingang freistellen kann, ist mir bewusst. Doch wie gehe ich vor, wenn ich von dieser Praxis erfahren habe und der Kollege keine Einsicht zeigt?

    Dass ältere Schüler gelegentlich trotz anders lautendem Stundenplan erst zur zweiten Stunde in die Schule kommen, ist nicht so ungewöhnlich. 13-/14-Jährigen kann man in Projektphasen schon mal freistellen, ob sie zur ersten/letzten Stunde kommen/bleiben.

    Zitat

    Ich sehe darin eine Verletzung der Aufsichtspflicht und auch eine Benachteiligung bzw. Bevorzugung einiger SuS.... Rechtfertigt es nicht mein Bedenken???

    So dramatisch sehe ich das nicht.

    Beatmung und Herzdruckmassage ist das Mittel der Wahl. Falls jemand aber, egal aus welchen Gründen, eine andere Person nicht beatmen kann oder möchte (Ekel, Angst, etc.), soll man auf alle Fälle die Herzdruckmassage machen. Das ist auf alle Fälle besser als nichts zu machen.

    Eine Mund-zu-Mund-Beatmung soll von Laien so oder so nicht mehr durchgeführt werden. In Erste Hilfe Kursen wird das auch nicht mehr unterrichtet.

    Das mag sein. Aber nur auf Vermutung hin, kann man doch einem Patienten so etwas nicht sagen.

    Doch, natürlich sagt man dem Patienten sowas. Der muss umfassend über alle Möglichkeiten aufgeklärt werden. Wenn der Verdacht auf ein Leberkarzinom besteht, dann muss der Arzt das dem Patienten natürlich mitteilen. Das sagt der janauch nicht einfach mal so, sondern begründet aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse.

    Zitat

    Bei meiner ältesten Tochter diagnostizierte ein einziger Frauenarzt, der mich zuvor noch nie gesehen hatte einen Wasserkopf in der Schwangerschaft. Dreißigste Woche, er riet zur Abtreibung.

    Joa, Ärzte die Fehldiagnosen stellen und/oder unseriös arbeiten gibt es natürlich. Deshalb holt man bei ernsten Angelegenheiten mindestens eine zweite Meinung ein und hat die Entscheidung am Ende immernoch selbst in der Hand.

    Es ist aber ja gerade auch unseriös, wenn ein Arzt seine begründet vermutete Diagnose nicht äußert.

    Genau. Das Wort Karzinom ist schon zu viel. Bösartig erst recht. Da gehört eine andere Formulierung hin, aber ich bin ja keine Ärztin.

    Ich weiß schon gerne, was Sache ist. Wenn mein Arzt vermutet, dass ich ein Leberkarzinom haben könnte, dann muss er das auch so sagen. Man bekommt ja in der Regel auch nicht einfach eine Überweisung mit irgendetwas drauf in die Hand gedrückt, sondern spricht erst, mehr ider weniger ausführlich, mit seinem Arzt. Die Überweisung ist dann nur ein Zettel, den man am Ende bekommt. Da sollte dann auch die ernsthafteste Möglichkeit draufstehen, damit die weiteren Instanzen die Angelegenheit auch hinreichend Ernst nehmen.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Vielleicht ordnest du allen hier noch einmal kurz ein, was du mit #44 eigentlich sagen wolltest. Denn zumindest für die Plätze, die rein nach Note vergeben werden (ca.30%) ist die 1,0 an vielen Hochschulen Pflicht und kann innerhalb dieser Gruppe auch bei 1,0-Kandidaten zur Auslosung führen. Dass darüber hinaus auch weitere Vergabemöglichkeiten existieren und diese auch zu gewissen Anteilen auf den Abinoten, aber eben auch auf weiteren Kriterien beruhen, wissen wir alle und steht dazu nicht im Widerspruch.

    Was ich damit sagen möchte ist, dass die Aussage "Mit 1,0 wird bei Medizin sogar ausgelost." keinerlei inhaltlichen Wert hat (und auch nicht stimmt, da die Abipunkte entscheidend sind und nicht gelost wird.) Mit 1,0er Abi bekommt jeder einen Medizin Studienplatz, der seinen Kopf kurz einschaltet.

    ging es aber doch ganz klar um diejenigen Plätze, die über die Note vergeben werden.

    Im AdH werden die Plätze auch nach Noten vergeben. Teilweise hat der TMS ein hohes Gewicht, teilweise nicht. Vielleicht meinst du die ZEQ. Die meine ich aber nicht.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum sich die Mär, man bräuchte ein 1,0er Abi für Medizin und selbst dann sei der Studienplatz nicht sicher, sich so wehement hält.

    Oh doch, das kommt gerade in der Humanmedizin durchaus vor, wie leicht nachzuprüfen ist. Im Wintersemester 2023/2024 galt das u.a. für die TH Aachen, die Uni Augsburg, die Charité Berlin, die Uni Bielefeld, die Uni Bonn u.v.m. ( wir sind gerade erst bei B angekommen)

    Die Abiturbestenquote ist nicht die einzige Zulassungsquote. Das ist ein beliebter Irrtum.

    Und ja, es ist ein Problem, wenn man weiß, dass an vielen Unis innerhalb von 1,0 für einzelne Studiengänge gelost wird.

    (und selbst wenn es bei 1,6 ist, es ist dasselbe).

    1,6 schon eher, aber wo kommt man denn nur mit einer 1,0 rein? Das ist ja nicht mal bei Medizin oder Psychologie det Fall.

    Zitat

    Aber ändern kann man es nicht und ein braves Bewusstsein dafür in der Bevölkerung würde zu breiten Aufnahmeprüfungen für jeden Studiengang führen.

    Aufnahmeprüfungen wären am fairsten. Darauf kann sich jeder vorbeteiten, egal, wie die persönlichen Umstände sind.

    Meine Aufgabe ist es nun, meine Kinder und auch meine SchülerInnen auf das Leben vorzubereiten, das sie schlimmstenfalls erwarten wird - möglicherweise auch als Kanonenfutter im Schützengraben.

    Abgesehen davon, dass das eine unnötig dramatische Zukunftsvision ist, hilft es, Reservesoldat bei der nicht-kämpfenden Truppe zu sein. Man wird zwar eingezogen, sitzt aber im Stabsbüro und muss nicht auf Menschen schießen. Alternativ kann eine ehrenamtliche Tätigkeit beim THW oder der freiwilligen Feuerwehr gegen das Einziehen zum Militärdienst helfen.


    Deutschland ist nach wie vor die drittstärkste Volkswirtschaft det Welt. Indien wird uns bald überholen, aber ansonsten dürfte es bei einem Platz in den Top-5 bleiben. Wir haben die NATO um direkte Nachbarn militärisch abzuschrecken, China ist weit genug weg und militärisch nicht an uns interessiert. Darüber mache ich mir wenig Sorgen.

    Wenn wir hier ein paar Probleme in den Griff bekommen (was ich mit der Groko nich nicht sehe, aber wer weiß), dann sieht es hier doch generell ganz gut aus für die Zulunft.

    Tja, dann kannst Du die Brennpunkt-Gesamtschulen und Gymnasien allesamt dichtmachen - und die bildungsaffinen (Ober)Schichten müssten keine "Konkurrenz von unten" mehr fürchten.

    Konkurrenz im Bezug auf was?

    Zitat

    Seit Jahrzehnten wird regelmäßig festgestellt, dass in Deutschland der soziale Hintergrund stärker auf den Bildungserfolg wirkt als anderswo

    Der Vergleich mit anderen Ländern hinkt gewaltig. Wir haben ein berufliches Bildungssystem, das es so in fast keinem anderen Land gibt. Was anderswo ein Studium ist/voraussetzt, ist bei uns häufig eine Berufsausbildung (die den Weg zu Aufstiegsfortbildungen eröffnet). Hier muss niemand mit 18 studieren, um beruflichen Erfolg zu haben. Und wenn es mit 25 dann doch noch juckt oder neue Wege eröffnet, kann man immernoch als beruflich Qualifizierter an ener staatlichen Uni nebenberuflich studieren.

    Zitat

    Die SchülerInnen aus dem Bonner Villenviertel wird es freuen...

    Vielleicht

    Aber hauptsächlich, weil sie einen Medizinstudienplatz fair bekommt/nicht bekommt und nicht jemand anderes, der für sein Abitur erheblich weniger leisten musste.

    Update:
    Ich habe am 1. Mai mit der Arbeitszeiterfassung begonnen und erfasse auch den Juni noch.
    In keiner Woche lag meine Arbeitszeit unter 45 Stunden.

    Eigentlich müsste ich dies nun der Schulleitung mitteilen. Die zuständige Beraterin der Gewerkschaft konnte mir bislang dazu jedoch keinen konkreten Hinweis geben.
    Wie wird so etwas üblicherweise kommuniziert? Hat jemand damit Erfahrung?

    45 Stunden pro Woche sind eine gut vertretbare Wochenarbeitszeit. Was genau willst du an wen und warum melden?

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