Beiträge von Schmidt

    Es gibt ja auch Hausfrauen, die Grün wählen und der Mann darf die Grünen Träume bezahlen. Siehe GEG, die faktisch eine Enteignung vieler Wohnungsbesitzer mit geringem Einkommen bedeutet.

    Wo werden Wohnungsbesitzer denn "faktisch enteignet"? Ich persönlich kenne nur eine Person, die eine Wohnung besitzt, die anderen wohnen zur Miete oder besitzen Häuser, aber unabhängig vom Einkommen wird von denen keiner enteignet.

    Das Gebäudeenergiegesetz wurde übrigens nicht von den Grünen angestoßen, sondern noch von der CDU.

    Am Ende macht das auch völlig Sinn, weil es keine Partei gibt, bei der durch die Bank weg wirklich alle Bürger profitieren würden.

    Nicht der Punkt

    Wenn man an seinem eigenen Ast sägt, indem man als Landwirt eine Partei wählt, die alle Subventionen abschaffen will oder als Bürgergeldempfänger eine Partei wählt, die das Bürgergeld abschaffen will, sägt man an seiner eigenen Existenz. Wenn man eine Partei wählt, die sich für Klimaschutz einsetzt und dadurch als wohlhabender Mensch leichte Wohlstands- oder Komfortverluste erfährt, ist das vollkommen in Ordnung.

    Das erste ist der springende Punkt - alles verstecken und zwei Tage zuvor kommt es (zufällig) durch die Kids an die Oberflöche.

    Die Kollegin macht halt ihr Ding und du deins. Warum soll sie sich mit dir darüber austauschen, wenn ihr komplett getrennte Veranstaltungen macht (was ich schon ansich merkwürdig finde, das kenn ich so gar nicht)? Was hat das mit Kollegialität zu tun?

    Das kann schon sein, in vielen Ländern wird auch ganz anders (schriftlich) gerechnet, sicher auch "im Kopf". Ich stelle es mir aber sehr schwierig bis unmöglich vor, Kindern (in der Schule) das Rechnen "nur im Kopf" beizubringen...

    Das ist vermutlich wirklich schwierig.

    Mich persönlich hat immer, auch später noch, gestört, dass man als Schüler bestimmte Verfahren benutzen musste ohne, dass das eine sinnvolle Begründung hatte. Rechnen ist nicht Zweck ansich, sondern Mittel zum Zweck.

    Denkst du nicht, dass dir die schriftliche Addition, wie sie in der Grundschule gelehrt wird, die Grundlagen (Stellenwerte, Komma...) dazu geliefert hat?

    Ich denke nicht.

    Die Mechanismen, wie ich das schnell im Kopf ausrechne, habe ich nicht in der Schule gelernt. Die musste ich mir als Jugendlicher/Erwachsener antrainieren.

    In der Grundschule wird das schriftliche Addieren auch anders gelernt, als ich das im Kopf mache.

    Von den 180 ECTS-Punkten bleiben also 124-132 reine Fachwissenschaft. Es ist weiterhin mehr als im Lehramt (wobei

    Ja, es ist ungefähr Vierfache des erziehungswissenschaftlichen Anteils im Lehramt. Wie man dabei ernsthaft davon sprechen will (machst du nicht, aber andere), dass im Lehramt ein vertieftes Studium (ausgerechnet) in den Erziehungswissensenschaften stattfindet, erschließt sich mir nicht.

    Zitat

    ich jetzt keine Muße habe, nachzuschauen, warum du nur auf 240 ECTS ohne Abschlussarbeiten kommst, ich kann mir nicht vorstellen, dass man 60 ECTS-Punkte für BA- und MA-Thesis hat..), aber bitte die selben Maßstäbe nehmen.

    Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester (8*30 CP = 240 CP), nicht 10 und Bachelor/Master gibt es auch nicht. In Hessen wird Lehramt noch auf Staatsexamen studiert (außer für berufliche Schulen).

    Aber das ist vermutlich zu differenziert meinerseits, weil es nicht in die gewünschte Kerbe schlägt.

    Du nimmst das zu persönlich. Man kann doch einfach objektiv über Studiengänge und Inhalte sprechen, ohne sich gleich beleidigt zu fühlen. Und objektiv geht die Lehrerausbildung in Hessen und Bayern (um das Studium Grundschulehramt in Bayern ging es in meinem Beitrag) in die breite, nicht in die Tiefe geht und die meisten Studenten genau das studieren, was ihnen der Studienplan vorgibt.

    Dass du persönlich viel und umfangreich studiert hast, mag ja stimmen. Dass Studiengänge früher auch für Grundschullehrer deutlich mehr in die Tiefe gingen, mag auch sein. Weder zu dem einen noch zu dem anderen habe ich eine Aussage getroffen.

    Trotzdem kann es ja sein, dass Menschen das im Alltag nutzen.

    Aber wofür nutzen die Menschen schriftliche Rechenverfahre im Alltag und das auch noch fast täglich?

    Zitat

    Ich selbst brauche ab und an Prozentrechnung, Dreisatz öfter, addieren, subtrahieren - aber immer im Kopf oder am Handy, nie schriftlich.

    Das mögen andere halt anders machen.

    Ich muss auch ab und an etwas ausrechnen, das geht aber überwiegend im Kopf.

    Mich interessiert ernsthaft, was Menschen im Alltag fast täglich schriftlich ausrechnen.

    Das 2%-Ziel beziehen sich auf die Wirtschaftsleistung des Landes, nocht auf die Steuereinnahmen. Für Deutschland heißt dass, dass es 2023 rund 80 Milliarden Euro für Verteidigung hätte ausgeben müssen. Tatsächlich ausgegeben wurden rund 68 Milliarden (ca. 1,7%) aus Haushalt (ca. 50 Milliarden) und Anteilen des Sondervermögens.

Werbung