Beiträge von Schmidt

    Dann klopf Dir auf die Schulter und es freut mich für Dich. Die Lebenswirklichkeit der meisten KollegInnen die ich kenne sieht anders aus.

    Seine Arbeitszeit kann jeder erfassen, diese regelmäßig rückmelden (wenn sie über 41/46 Stunden pro Woche liegt) und seine Arbeit entsprechend anpassen. Der Argeitgeber muss dafür gar nichts machen.

    Bei Beamten sieht das im Detail etwas anders aus, das Prinzip ist aber dasselbe.

    Wenn man eine Scrabble-Kiste nimmt und die Buchstabensteine auf den Boden wirfst, dann wirft man vielleicht mit Glück Wörter. Zum Beispiel "Suppe".

    Jetzt kann man das natürlich als Anregung nehmen, dass man in der nächsten Woche eine Suppe kochen möchte. Damit ist eine Scrabble-Kiste aber noch keine Ernährungsberatung.

    ChatGPT schmeißt die Buchstaben jetzt nicht ganz zufällig, sondern in statistisch bewährten Mustern. Die Anzahl an Nonsens-Buchstabenkombinationen sinkt, die Häufigkeit von Wörtern steigt. Es steht dann da also nicht "Suppe", sondern "Suppen sind nahrhaft und schmackhaft."

    Sag mir, dass du keine Ahnung hast, wie KI Systeme funktionieren, ohne mir zu sagen, dass du keine Ahnung hast, wie KI Systeme funktionieren. 😄

    Ja, ich weiß das. Ich wurde vor die Wahl gestellt: Entweder ich wechsle das Zweitfach und verliere ca. 2 Jahre Studienzeit und werde dann für den Master zugelassen oder ich ziehe die Bachelorarbeit durch, bekommen das Bachelorzeugnis und muss mich nach einem anderen Master umsehen. Ich habe mich für den zweiten Weg entschieden und bereue es auch nicht.

    Dann willst du offenbar kein Lehrer werden. Passt doch alles.

    Zitat

    Wenn ich nochmal studieren würde, dann nur auf Promotion oder Jura bzw. Medizin.

    Willst du Anwalt/Richter oder Arzt werden? Ein Jura Studium dauert fünf Jahre (8 Semester Studium, Examensphase) plus 24 Monate Referendariat. Auf dem Weg zum Volljuristen bist du also gute sieben Jahre unterwegs. Studieren geht zwar in der Theorie auch schneller, das ist aber unrealistisch. Wie gut deine Stellenauswahl und dein Einkommen sind, hängt stark von den Ergebnissen der Examina ab.

    Ein Medizin Studium dauert sechs Jahre und drei Monate plus zwei bis sechs Jahre bis zum Facharzt. Schneller studieren ist nicht möglich. Dass du einen Studienplatz bekommst ist auch eher unwahrscheinlich.

    Irgendwie ergibt das, was du schreibst keinen Sinn. Welches Berufsziel hast du? Davon hängt es ab, was und wie lange du studieren musst. Du kannst natürlich auch etwas anderes studieren (hast du ja gemacht), das erfordert dann aber je nach Berufsziel ein weiteres/neues Studium.

    Worüber ich mich heute freuen kann...

    ...dass meine Frau und ich nach dem gestrigen Abend mit Torsten Sträter heute immer noch seltsame Wortspiele machen und Kicheranfälle bekommen.

    Wir hatten nach den fast drei Stunden Sträter beide krampfende Lachmuskeln. Das wurde zum Ende hin körperliche Arbeit. Werden wir bei Gelegenheit wiederholen.

    Dann frag mal andere. Antwort gibt dir z.B. jeder diesbezügliche Kernlehrplan.

    Der hat dann inhaltlich aber nichts mehr mit "seid nett zueinander" zu tun. In Bayern ist "Gottesfürchtigkeit" Ziel des Schulunterrichts insgesamt.

    Im hessischen Lehrplan (der so trotz Curricula immer noch gilt) heißt es bspw.

    "

    Im Religionsunterricht erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Religion als eine unverwechselbare Lebensdimension zu erfahren, die nicht mit Moral oder Philosophie gleichzusetzen ist." Also ist Religion vielleicht doch nicht "seid nett zueinander, weil Jesus das so will"? Oder ist Glaube ein Geschenk Gottes "Glaube ist eine Gabe, die allein Gott verleiht."?

    Ganz ehrlich bei dem Geschwurbel davon zu sprechen, dass es hier um Bildung gehen soll, ist einfach absurd.

    Aber eine Antwort darauf existiert wahrscheinlich gar nicht, er ist halt in der Verfassung verankert, weswegen wir ihn nicht loswerden.

    Ob tatsächlich konfessioneller Religionsunterricht verankert ist, ist nicht so klar. Grundsätzlich wäre wahrscheinlich auch ein religionswissenschaftlicher Unterricht, in dem alle Vertreter von Glaubensgemeinschaften zu Worte kommen möglich. Aber natürlich will jeder Club seine eigenen Schäfchen heranziehen und Kinder so früh wie möglich indoktrinieren, damit sie bloss nicht in Reflektionsprozesse kommen, bevor sie hinreichend geprägt sind.

    Ich hätte so gerne gute Ideen was die SuS in der Stunde erarbeiten sollen.

    Das ergibt sich doch indirekt aus den Lehrplänen/Curricula und der Zeit, die du in den Kursen hast.

    Zitat

    Aber außer Text lesen und zusammenfassen oder eine Person beraten zu dem gelesenem fällt mir nicht ein.

    Dann gibt es eben erstmal nur das, bis du fachlich fit und souveräner im Stoff bist. Jetzt ist dein Schwerpunkt, die Fachwissenschaft auf die Reihe zu bekommen. Im nächsten oder übernächsten Durchgang feilst du an der Didaktik. Eins nach dem anderen.

    Zitat

    Genau das meinte ich mit der Erwachsenenbildung. Mit jüngeren SuS kann ich mal ein Gruppenpuzzel machen. Kurze "whats app" Antworten erstellen lassen.... Darauf haben die "Erwachsenen" einfach keine Lust.

    Die Ziele sind für einen Bildungsgang, in dem die Teilnehmer bereits das Abitur und/oder studiert und/oder eine Ausbildung abgschlossen haben sowie wahrscheinlich schon mit Berufserfahrung kommen, ganz andere, als bei U18 Schülern in allgemeinbildenden Bildungsgängen. Das solltest du berücksichtigen. Dass Erwachsene keine Lust auf irgendwelche didaktischen Spielchen haben ist kaum verwunderlich. Hätte ich auch nicht. Man kann aber auch ansprechenden Unterricht machen, ohne Gruppenpuzzle und ineffiziente Zeitverschwendung bei Gruppenarbeiten.

    Zitat

    Ich brauche ja selbst erstmal fast die doppelte Zeit um mich zu informieren und dann nochmal gute Lernsituationen und Übungen formulieren. Das bekomme ich einfach nicht hin.

    Wie gesagt: eins nach dem anderen. Den Druck, in zwei Wochen perfekten, fachlich fundierten und dudaktisch genialen Unterricht abzuliefern (wie auch immer der aussieht), solltest du dir nicht zumuten.

    Joa mei, wann gibt die Ukraine endlich auf? Immer soviel Gewalt in der Nachbarschaft. Es wird Zeit, dass Krieg wieder nur woanders stattfindet, wo er schön weit weg ist. Gebt dem Putin doch einfach, was er will, dann ist Ruhe. /Sarkasmus

    So jung bist du doch auch nicht, dass du die Bankenkrise von 2008 nicht erlebt hast - oder bist du nur schlecht informiert?

    Unsere Portfolios (die damals aufgrund noch recht kurzer Einzahlungszeit noch nicht sehr voll waren), haben es gut überstanden. Wenn man nicht so dumm war, auf einzelne Aktien zu setzen und/oder seinem "Bankberater" zu vertrauen, war das Problem für Privatanleger gar nicht so groß. Aber dass du dich nicht mit Wertpapieren beschäftigst, hast du ja selbst schon festgestellt.

    Wird Russland direkt angegriffen, wird er sein Selbstverteidigungsrecht reklamieren - und agiert aus der Opfer- und nicht mehr aus der Täterrolle.
    Innenpolitisch würde ihn das massiv stärken.

    Würdest du die russischen Medien verfolgen, wüsstest du, dass Putin Russland bereits als Verteidiger in der Opferrolle stilisiert.

    Ich kenne die Objekte aus Emden. Hier geht es doch um ein anderes Problem.

    Das Problem ist, dass bezahlbarer Wohnraum knapp ist. Ich frage mal andersrum. Wenn Herr M. bisher gut verdienend in einer Wohnung für 1500 € gewohnt hat und nun arbeitslos wird, möchtest Du ihn dort dauerhaft wohnen lassen und der Staat soll die Miete übernehmen?

    Wenn Herr M. bisher gut verdient hat wird er in aller Regel erstmal ALG I erhalten und in dieser Zeit, da er ja, wie das recht hohe Einkommen nahelegt, gut qualifiziert ist, wieder einen Job finden.

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