Beiträge von s3g4

    Ich präzisiere: Da sind auch Schüler drin, die das Gymnasium oder andere allgemeinbildende Schulen ohne Abschluss verlassen. Oder die nach einer abgebrochenen Berufsausbildung etwas ganz anderes machen wollen und noch schulpflichtig sind. Oder die Schüler mit Fluchthintergrund, die aufgrund ihrer Sprachkenntnisse noch keinen Schulabschluss erlangt haben.

    Wie "erfolgreich" ist dieser Bildungsgang denn bei euch? Also kommen davon viele danach in Ausbildung? Bei uns wird dieser Bildungsgang ständig geändert, die nächste Änderung steht schon wieder an. Scheinbar wird hier das Ziel oft nicht erreicht. Wie ist das bei euch?

    Ich finde schulscharfe Ausschreibungen ehrlich gesagt viel sinnvoller als Ranglisten. Da werden Stelle mit beliebigen Menschen besetzt, die man gar nicht kennt. Also es werden inoffiziell zwar Gespräche geführt, die gehören aber auch gar nicht zum Verfahren. Der Personalrat soll dann einer Einstellung zustimmen, obwohl man die Personen gar nicht kennt. Je länger man drüber nachdenkt, desto absurder erscheint das System.

    Ich war alleine auf der Liste. Man hatte Angst, dass eine andere Schule mich anfordert. Deswegen waren die Zeitpunkte abgesprochen. Schulscharfe Ausschreibungen müssen besonders begründet werden und es muss zunächst über längere Zeit erfolglos über die Rangliste versucht worden sein.

    Soph_ Ich weiß nicht, wieviele Stellen in RLP schulscharf ausgeschrieben werden, aber Klinken putzen und auf sich aufmerksam machen ist immer gut. Erst recht mit Vorerfahrungen, die dein Profil schärfen und einer Dreier-Kombi, würde ich sagen.

    Selbst wenn nicht schulscharf ausgeschrieben wird, haben die SLen ihre Mittel und Wege. Bei uns werden nur sehr sehr selten Stellen schulscharf ausgeschrieben. Bei mir lief es wie folgt:

    Die SL wollte mich nach dem Vorbereitungsdienst einstellen. Ich habe meine Unterlagen für die Rangliste vorbereitet diese erst nach einem Signal aus dem Schulamt eingereicht. Ich war dann für einen kurzen Moment auf der Rangliste und erhielt dann ein Einstellungsangebot für meine Schule.

    Zum Glück ist das an meiner Schule (Bündelschule) anders. Da wird in alle Berufsfelder und in alle Bereiche - Raumausstattung inkl. Maschinen, PCs, Mobiliar,.. wie auch Verbrauchsmaterial - gleich viel investiert und nicht der ein oder andere Bereich oder Abteilung bevorzugt.

    Gleich viel passt aber doch auch nicht wirklich. Die Wirtschaftsmenschen brauchen doch keine teueren Maschinen und die Verbrauchsmaterialien sind hier auch nicht so kostspielig. Was machen die Fachbereiche mit geringeren Bedarfen mit den Mitteln?

    Wir haben drei vollzeit AVs (Holz-, Metall-, Bauhandwerk) und dazu noch zahlreiche BF-Klassen, dort dann zusätzlich auch noch im Elektrohandwerk. Da geht schon Material durch.

    Ich konnte mir aus dem Kontext nicht ganz erschließen was das sein soll. Was ist denn eine AV? Arbeitsvorbereitung wirds nicht sein.

    BaWü hält sich aber in seinen öffentlichen Auftritten à la ‚DNA der Bayern‘, ‚interessiert mich nicht, werde ich eh machen, was ich will‘… zurück

    BaWü ist sehr schlau, hält sich bedeckt und klammert sich an BY … alles richtig gemacht.

    BW ist das bessere Bayern. Die haben im Süden auch das besser Österreich. 🤣

    What? Du liest einfach nicht, weil du Cannabis per se toll findest. Darum geht es aber nicht.

    Wo habe ich das denn gesagt? Ich selbst mag den Konsum und die Effekte von Cannabis gar nicht. Wenn es anderen aber gefällt oder wie hier länger beschrieben einem bei Krankheiten hilft, ist das für mich völlig in Ordnung. Es geht auch niemanden etwas an.

    Dass der medizinische Einsatz von Cannabis durchaus von Nutzen sein kann, wird ja hier nicht in Frage gestellt. Es gibt versch. Studien darüber, ab welchem Alter der Einsatz unbedenklich ist, außer Frage dabei ist, dass unter 21 Jahren (teilw. unter 24/26 Jahren) Störungen in der Hirnentwicklung entstehen.

    Jeder, der das In-Frage-stellt und eine realistische Antwort aus der Praxis haben möchte, kann sich an eine Suchtklinik für Jugendliche wenden und behandelndes Personal befragen.

    Quittengelee hat das sehr wohl in Frage gestellt und tut es auch immer noch. Cannabis hat ein vergleichsweise ein niedriges Suchtrisiko.

    Was mich bei der ganzen Debatte eigentlich am ehesten ärgert, ist die Penetranz, mit der BY und BW sich dem allgemeinen Prinzip entziehen.
    Dieses Beharren auf Sonderrechten.

    Mich ärgert eher, dass die anderen Bundesländer so doof sind, dieses Prinzip weiteraufrecht zu erhalten, wenn es wenig Gründe dafür gibt.

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