Ja, aber legal. In NRW.
Und erwünscht!
Noch.
Ja, aber legal. In NRW.
Und erwünscht!
Noch.
Es ist allen Beteiligten (und den Unbeteiligten) klar, wie die Freiplätze subventioniert werden. Es gibt aber keine "offizielle Umlage" auf die Eltern. Und das ist der juristische Winkelzug.
Wenn WIR das umlegen, ist es verboten (Vorteilsnahme etc. im Amt), wenn der Veranstalter das effektiv (aber nicht offiziell) tut, dann ist es in Ordnung. Es kommt also auf die Verpackung und nicht auf den Inhalt an.
Bis mal jemand klagt...
Der Pass ist doch der teuerste Posten. Bekommt ihr Sonderkonditionen?
Kommt drauf an, wenn die Fahrt stattfindet und wohin es geht. Wir fahren auch nicht jeden Tag Ski, 1-2 Tage max. Daher hält sich das in Grenzen.
Ich will dir nicht in die Suppe spucken, aber das scheint inzwischen auch bei euch in Hessen möglich zu sein:
Ich gebe aber zu, dass ich da auch erst die aktuellste Variante suchen musste. In früheren Fassungen tauchte diese Variante noch nicht auf.
Danke für den Hinweis. Das war mir wirklich neu, ich habe aber auch in die OAVO schon lange nicht mehr rein geschaut, weil ich damit in der Schule nichts zutun habe.
Unsere Ski-Fahrten laufen immer über Veranstalter. Ansonsten wäre das nicht bezahlbar.
Wieso sollte das mit Veranstalter günstiger sein? Unsere Ski-Fahrt kostet ca. 300€ (ohne Ski-Pässe).
Die Freiplätze werden de facto vom Reiseunternehmen auf die SchülerInnen umgelegt. Damit wird in NRW das Verbot, eigene Kosten auf SchülerInnen umzulegen, umgangen. Eine Fahrt darf ja auch nur dann genehmigt werden, wenn das Reisekostenbudget vorhanden ist. Das wird ohne Freiplätze schnell gesprengt, auch wenn es von ministerieller Seite heißt, dass das Budget auskömmlich sei. (OK, einige "Orchideenfahrten" von Schulen saugen das Budget leer, so dass dann nur noch Fahrten mit Freiplätzen buchbar sind...)
Wenn der Veranstalter die Kosten umlegt, dann ist das in Ordnung? Ich hoffe da klagt mal jemand gegen.
Außerdem ist der Transfer, Freiplätze für Begleitpersonen und auch das ganze Programm im Preis enthalten
Freiplätze? Legst du die um?
Ich glaube nicht, ich glaube er würde nämlich am liebsten einfach den Wehrdienst machen, wenn ich das richtig verstanden habe. Weißt du, ob das geht?
Bei uns würde das nicht reichen. Kann mir nicht vorstellen, dass es bei euch geht. Obwohl bei euch einige Dinge freizügiger geregelt sind als bei uns.
Verstehe ich das richtig, ihr habt Vollzeitpläne mit 5-8 Leerslots? 😳
Eine Ex-Kollegin erzählte neulich von 7 (bei 67-Minuten-Modell) + teilweise Mittagspausen, die man absitzen muss, und ich hatte das ja intuitiv als vermutlich absolute Ausnahme eingestuft. Das ist stundentechnisch ein normaler Vollzeitarbeitstag in anderen Berufen, den man in Präsenz an die Schule gebunden ist - stelle ich mir schwer auszuhalten vor, wenn es regelmäßig vorkommt.
Ich würde in der Zwischenzeit heim gehen. 🤷🏼
Ordnerstruktur anlegen ist bei uns Unterrichtsthema...
Echt? Puh dann sollten viele Firmen und Behörden mal deinen Unterricht besuchen. Was da so alles als Struktur verkauft wird, geht auf keine Kuhhaut.
Alles anzeigenIch finde, Lehrer sollten überhaupt keine Klassenfahrten organisieren und begleiten müssen. Ganz ehrlich, in welchem anderen akademischen Beruf ist es normal, dass man zusätzlich zu seiner eigentlichen Tätigkeit ein mehrtägiges Projekt komplett selbst organisiert und dann mehrere Tage unter Bedingungen arbeitet und lebt, die mit professionellen Standards wenig zu tun haben? Essen, Betten... das würde sich keine andere Akademikerin gefallen lassen!
Der organisatorische Aufwand im Vorfeld ist enorm: Planung, Buchung, Kommunikation mit Eltern, Einsammeln von Geldern, individuelle Absprachen und das alles neben dem ganz normalen Schulalltag. Bei der Fahrt selbst ist man dann 24/7 im Dienst, ohne echte Pause, ohne Rückzugsmöglichkeit, ständig in der Verantwortung.
Und die Rahmenbedingungen vor Ort tragen nicht gerade dazu bei, dass man diese Belastung gut auffangen kann. Ja, man hat in der Regel ein Einzelzimmer, aber die Qualität hat mit dem, was man aus beruflichen Kontexten (und damit muss man nicht einmal auf Akademikerniveau vergleichen, auch mit geringerer Qualifikation erlaubt sich kein Unternehmen die Mitarbeiter so unterzubringen) sonst kennt, so absolut gar nichts zu tun. Die Betten sind schlecht, die Ausstattung schlicht, das Essen auf Jugendherbergsniveau.
Ich finde, da passt einfach vieles nicht zusammen. Auf der einen Seite eine enorme Verantwortung und Dauerbelastung, auf der anderen Seite Bedingungen, die weit hinter dem zurückbleiben, was in anderen akademischen Berufen selbstverständlich wäre, wenn man dienstlich unterwegs ist. Meilenweit!!!
Und dann wundert man sich, dass immer weniger Lehrkräfte bereit sind, das mitzumachen. Viele sagen irgendwann: „Das tue ich mir nicht mehr an.“ Oder sie reduzieren bewusst ihre Belastung, ziehen sich aus solchen Aufgaben zurück oder verlassen den Beruf ganz. Genau solche zusätzlichen Anforderungen tragen dazu bei, dass der Lehrerberuf unattraktiver wird und der Lehrkräftemangel weiter zunimmt.
Das Mindeste wäre, dass man die Reise extern organisieren lässt. So mache ich es übrigens, wenn ich mal wieder in den sauren Apfel beißen muss. Das kostet die Schüler/innen dann mehr, aber das ist ja egal. Ich werde nicht meine Freizeit (und damit mein persönliches Geld!) opfern die Fahrt selber zu organisieren. Es bleibt auch mit Unternehmen immer noch genug.. ja, viel viel viel zu viel Arbeit!
Das ist wirklich Quatsch, aber daran merke ich, dass du noch niemals außerhalb von Schule gearbeitet hast. Hier ein paar Beispiele:
1. Wissenschaftler mit Feldforschung (z. B. Geologie, Biologie, Archäologie)
Hier sind mehrtägige oder mehrwöchige Exkursionen/Grabungen völlig normal. Klar gibt es hier keine dauerhafte Aufsichtspflicht über Schutzbefohlene, jede Person ist für sich selbst verantwortlich
2. Universitäre Lehrende auf Exkursionen
Dozierende begleiten manchmal Seminare im Ausland oder Exkursionen. in der Regel freiwillig, oft besser planbar und mit klar begrenzter Verantwortung Studierende sind volljährig und selbstverantwortlich
3. Ärzte / medizinische Forschungsteams bei Kongressen oder Einsätzen
Reisen zu Kongressen, Studienzentren, Projekten teils lange Arbeitstage vor Ort. Auch keine 24/7-Betreuungspflicht einer Gruppe
4. Ingenieure / Consultants bei Projekten vor Ort
mehrtägige oder mehrwöchige Projekte beim Kunden, hohe Arbeitsbelastung, klare Arbeitszeiten, Hotelstandard, keine Rund-um-die-Uhr-Verantwortung für eine Gruppe
Jo ist nicht genau gleich wie bei Lehrkräften, das liegt daran, dass es andere Berufe sind. Wow, was eine Erkenntnis.
Würde die Umfrage heißen:" Anforderungen von Lehrkräften an Klassenfahrten-Reiseveranstalter", wäre es eindeutiger.
Ich habe aber die Vermutung, dass du hier nicht viele Antworten erhalten wirst. Ich kenne überhaupt keine Lehrkraft, die Klassenfahrten über Reiseveranstalter laufen lässt.
Trotzdem viel Erfolg.
Und brauchen es auch nicht.
Warum die es nicht? Einen PC zu bedienen ist immer noch in den meisten Berufen notwendig.
Wir sollen wohl demnächst neu ausgestattet werden, mal sehen was es wird.
Nachdem ich das Gerät nun länger als 5 Jahre im Einsatz habe, bin ich sehr zufrieden. Ich arbeite täglich damit. Der Stift liegt echt gut in der Hand. Das Modell wird so nicht mehr gebaut, ein Kollege hat den Nachfolger und ist bisher auch zufrieden. Mittlerweile gibt es von Microsoft leider keine ähnlichen Geräte mehr. Alternative wäre Lenovo ThinkPad X1 2-in-1 oder equivalent von Dell.
haha, die Umfrage ist vorbei wenn man die Klassenfahrt selbst plant. Gibt es wirklich Lehrkräfte, die ein Reisebüro nutzen?
Sinnvolle Vertretung von einer Lehrkraft, die den Kurs sonst eh unterrichtet finde ich ok. Das handhabe ich so auch. Alles andere entfällt bzw. anderer Unterricht wird vorgezogen.
8-15 Uhr ist der normale Ganztagsangebot, das vertreten werden muss, keine AGs, bei dem Beitrag gehe ich von gebundenem Ganztag aus.
Dass in der Sek2 vertreten wird, habe ich nicht gelesen.
Naja irgendwie gehe ich davon aus, weil das hier geschrieben wurde:
seit einiger Zeit arbeite ich an einer Ganztagsschule in NRW, Sek. I und II.
Ich habe auch ein Dienst-iPad, aber das nutze ich höchstens mal für Konferenzen um Notizen zu machen oder Mails zu lesen, ansonsten zu Hause um mein Sportprogramm auf youtube abzuspielen oder Rezepte in der Küche aufzurufen. Es ist für mich null praktisch damit zu arbeiten. Wie du selbst sagst, Office damit ist ein Graus.
Wir haben sowas zum Glück nie bekommen.
Mein Dienstgerät ist ein 15" Surface book von 2021 (glaube ich). Ist etwas in die Jahre gekommen, aber tut immer noch seine Dienste.
Alles anzeigenEine Interpretation des Ganztagserlasses sagt eben, dass das Angebot gemacht werden muss und wenn die SL sich nicht "traut", die Stunden ausfallen zu lassen, dass haben die SuS sinnlose Vertretungen.
Mich stört ein bisschen, dass das Beispiel in deinem Text "Sport" ist, denn auch da kann man Vertretungsaufgaben geben oder als Vertretungslehrkraft eigene Aufgaben einbringen (dass man keine Lust oder Kraft hat, ist eine andere Baustelle, die ich auch verstehen kann).
Und sonst: Ich leide mit, wir haben dasselbe Problem (ohne Mittagsaufsichten).
Und natürlich ist die Präsenzzeit eine deutlich längere.
Rat des Personalrats, wie wir damit umgehen, und ob es doch nicht Möglichkeiten gibt, Stunden ab einer bestimmten Stufe bei vorher bekannter Abwesenheit ausfallen zu lassen: Antrag auf Versetzung stellen!
Es ist für mich genauso sinnlos wie "Studiere zwei Nebenfächer ohne Korrektur" oder "Nimm keine Stelle im Ruhrgebiet an". Wir arbeiten nicht am System, sondern jede*r sorgt für sich individuell und das System kollabiert.
geht es hier nicht um die Vertretung von regulären Stunden außerhalb des Ganztagsangebots? Ob vertreten wird liegt in der Entscheidung der SL. Wenn es ausreichend Mittel für die Vertretung gibt, dann wird eben vertreten. Das mag in der Sek I noch irgendwie einleuchten, in der Sek II ist es Zeitverschwendung.
Vermutlich war der befreundete Lehrer (nur) 40% seines Lebens in einer Art von Beschäftigung tätig und 60% können den Phasen der Erziehung, Bildung und Pension zugeordnet werden, was in diesen Relationen zum Einen selten ist und zum Anderen aus staatlicher Sicht vergleichsweise teuer.
Dieser Anteil ist ziemlich normal, besonders für Akademiker. Wenn das zu teuer ist, dann können nun noch ungelernte Personen an Schule arbeiten.
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