Beiträge von s3g4

    Ja, diese Krisen gab es immer und wird es immer geben. Aber "im Schnitt" und über die Jahrzehnte (und so sollte man einen ETF anlegen) erwirtschaftet der immer noch durchschnittlich deutlich mehr Rendite als es z. B. mit "normalen" Zinsen gerade möglich ist (Stichwort: Aktiendreieck). Natürlich sollte man auch antizyklisch handeln dann als Anleger und in Krisenzeiten kaufen. Das kann mal alles nutzen für sich.

    Es gibt eine einfache Regel:

    Time in the Market beats timing the Market.

    An alle, die das ganze auch aus Sicht der Schulleitung sehen können:

    Macht es Sinn vor einer Rückkehr mittels Versetzung Initiativbewerbungen zu verschicken mit einer Liste an Zusatzqualifikationen, Fächern und Einsatzmöglichkeiten, auch im fachfremden Unterricht?

    Ich gehöre zwar nur zur erw. Schulleitung, aber sicherlich macht sowas Sinn. Bevor man sowas versendet, würde ich aber direkten Kontakt zur Schule aufnehmen. Das ist eigentlich immer hilfreich für beide Seiten.

    Das Problem ist aber: Entweder die Wohnung an einem Ort X für 1800 Euro kalt oder 20-jährige Kreditabzahlung mit einer monatlichen Rate von 2000-2500 Euro. Für dieselbe Wohnung.
    Und einige kommt es eben nicht in Frage, 20km weiter zu fahren. Aus welchen Gründen auch immer. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, aber jede*r hat ein unterschiedliches Verständnis von Lebensqualität. Und es gibt Menschen, die lieber in der Stadt wohnen, nur ein Auto fahren, weil sie alles fussläufig oder mit Bus haben, die Kinder nicht rumfahren müssen, selbst wenn sie sich ein Zimmer teilen müssen und keinen Garten haben, selbst regelmäßig ins Kino und Theater gehen, danach zu Fuss nach Hause können, usw..
    Es gibt also auch einiges an Neben- und Opportunitätskosten, die man mitbedenken muss.
    Und die absolute Freiheit, wegzukönnen, ist für viele soviel wert, wie für einige die Sicherheit, dass man nie wegmuss.

    Das ist mir zu differenziert.

    lieber so:

    dass Eigentum sich IMMER rechnet

    Dann entsteht jedoch ein anderes Problem, was wir jetzt schon beobachten. In Windreichen und sonnenstarken Zeiten müssen die Anlagen für Stillstand bezahlt werden. Das sind jetzt schon riesige Beträge im Jahr. Hier müssen Pufferlösungen geschaffen werden, die derzeit nur marginal existieren. Ohne dem werden die Gestehungskosten so hoch sein, dass es für energieintensive Betriebe lohnt ihre Zelte in Deutschland abzubrechen und woanders wieder aufzubauen. Die chemische Industrie ist schon dabei.

    Das ist richtig. Die Überkapazitäten sind aber wichtig. Es gibt für den überproduzierten Strom aber auch Nutzungsmöglichkeiten.

    • Wasserstoff herstellen und ins Gasnetzspeisen
    • Wärme oder Kältspeicher befüllen
    • Bitcoin Mining

    oder irgendwelche andere variablen, schnell regelbaren, Lasten.

    Gerne noch einmal: das ist ein Spotpreis, der stündlich aktualisiert wird und i.d.R. erheblich niedriger liegt. Aber ja, wenn Spitzenlastkraftwerke zugeschaltet werden müssen, steigen die Grenzkosten halt extrem an.

    Ich weiß wie die Strombörse funktioniert 😉 wir stehen da eben beschissen da mit unserer Infrastruktur. Die Kapazitäten der erneuerbaren ist noch viel zu klein, wir bräuchten massive Überkapazitäten um das in den Griff zu bekommen. Kann mit der Zeit aber noch werden.

    WillG: Ich verstehe es schlichtweg nicht. Gerade, wenn man Kinder hat. Denen man dann z. B. später auch mehr finanziell bieten kann, weil man nicht noch zusätzlich Miete zahlen muss. Ganz abgesehen davon, dass die auch später vom Eigenheim mit profitieren.

    Ein Eigenheim mag schön sein, ist aber keine Investition sondern eine Verbindlichkeit. Ich mag mein Eigenheim auch, sehe es aber nicht als Investition.

    Das passt eben nicht zu jedem bzw. will auch nicht jeder.

    Ich habe aber eher den Eindruck, dass man sich das Leben auch verkomplizieren kann und lieber jammert, als Lösungsmöglichkeiten gezielt zu durchdenken.

    Den Eindruck habe ich auch schon länger. Dabei habe wir beide aber das Problem, dass wir Männer sind.

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    Das ist doch keine Ordnungsmaßnahme? Und das Wort "überweisen" habe ich in den Zusammenhang noch nie gehört.

    Eigentlich müssen "die Eltern einem Schulwechsel zustimmen", da wird niemand überwiesen wie beim Arzt.

    Das Land unterhält sog. "Überweiser". Wenn dir eine Schülerin/ein Schüler nicht passt, rufst du 999 an und sind innerhalb einer halben Stunde da. Die Störenfriede werden eingeladen und zu einer anderen Schule gebracht. Das geht leider nur einmal pro Kopf und Halbjahr, aber der Service ist prima.

    Aber warum schaut auf der Ebene der Bezreg niemand mal genauer hin?

    Mich wundert es irgendwie, dass ihr euch darüber wundert, dass niemand eure Karriere aktiv verfolgt. Wozu und wer soll das sein? Verstehe ich einfach nicht, sowas gibt nirgendwo. Ihr seid doch erwachsen oder? Bei der Masse an Lehrkräften ist es euere Aufgabe euch entsprechend sichtbar zu machen.

    Die haben es nicht nicht mal geschafft, der neuen Schule mitzuteilen, dass ich von der Uni zurückkomme. Für endende Abordnungen gibt es nämlich kein eigenes Formular. Das läuft alles unter Elternzeit.

    Warum hast du das nicht gemacht? Auch hier wieder Eigeninitiative.

    Und du glaubst, ohne Eigeninitiative bekommt man eine Abordnungstelle und promoviert dann neben 13 SWS-Lehrverpflichtung?

    Ne, das habe ich nicht behauptet. Aber diese Dinge alleine führen nicht ohne weiteres zu einer Beförderung. So funktioniert das nirgendwo.

    Ich hatte einen Kollegen, der nebenher promoviert hat und dann meinte er, er würde ja nun befördert werden. Dann war er sauer, weil es eben nicht passiert ist.

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