Beiträge von s3g4

    Nein, ehrlich gesagt, muss ich schon zugestehen, dass das Fach Deutsch mir nicht so sehr liegt, auch wenn meine derzeitige Lehrkraft darauf besteht: Ich könne "mit Sprache umgehen". Manchmal fehlen mir einfach die Worte - wortwörtlich.

    Was deine Lehrkraft dir hier rät oder nicht vergiss ganz schnell wieder. Mach das was du gerne machen will. Wenn du den Deutschunterricht inhaltlich nicht magst, willst du das unterrichten? Also ich habe keine Lust Unterricht über Inhalte zu halten, die mich nicht interessieren oder mir liegen.

    Es gibt hier auch Kollegen, die noch die alte Rechtschreibung verwenden (daß). Sollen die auch direkt dienstrechtlich abgestraft werden oder haben wir und der Dienstherr vielleicht wichtigeres zu tun, als sich um so etwas Unwichtiges zu kümmern?

    Was ist mit denen (wie mir), die weder alte noch neue Rechtschreibung beherrschen?

    Aus dem Amt entfernen wird wieder hl das beste sein.

    Wenn wir bei Lesbarkeit sind. Es müsste sich unbedingt jemand mal um das Patentrecht kümmern. Patentschriften sind das schlimmste, was ich je lesen musste.

    Ja, aber sie spricht nur, wovon sie Ahnung hat und nicht von deinem Fachbereich.

    Du maßt dir da ein Urteil an über etwas, über das du keinerlei Kenntnisse hast, wie du selbst schreibst.

    "Worüber du nicht reden kannst, darüber solltest du schweigen" von Wittgenstein.

    Nach Zack de la rocha? "Make a move and plead the fifth 'cause ya can't plead the first"? Hmm schwierig.

    Ich kann über alles reden, auch wenn ich kein Experte dafür bin. Mein Urteil darüber fußt auf der Einschätzung einer Deutsch-Kollegin. Wenn es sich anders verhält bin ich offen dafür, möchte aber auch keine eigene Recherche dazu machen, weil's mich nicht für mich keinen Mehrwert bieten würde.

    Wenn wir hier wirklich nur noch zu Themen antworten können, worüber wir "reden können" wirds bald hier ganz ganz still sein.

    Das ist so nicht richtig. Aber keine Lust, hier didaktische Erklärungen zu schreiben. Wenn man was nicht richtig weiß, sollte man lieber nichts öffentlich schreiben oder sich selbst in das Thema einarbeiten.

    Ich bin im pseudonym unterwegs und Grundschuldidaktik ist nicht meine Ecke, da muss ich auch keine Ahnung von haben. Daher kann ich hier auch einfach amateurhaft spiegeln :) Gleiches wäre bei dir in meinem Fachbereich so (wobei da auch 90% meines Kollegiums nur Fragezeichen im Gesicht haben :D)

    Theoretisch stimmt das, was du sagst. In der Praxis wurde die Methode immer wieder nicht sinnvoll eingesetzt und die Fehler der Kinder wurden einfach (bewusst oder wegen zu viel Aufwand der Korrektur) so stehen gelassen. Daher ihr schlechter Ruf.

    *Notiz: Frosch, denk nachher ans Verschieben. ... Okay, mache ich.*

    Genau das kam halt am Ende an. Gut gemeint reicht bei so Sachen halt nicht. Es mag schon sein, dass hier die Methode nicht richtig angewandt wurde (und die im Ansatz vielleicht ganz toll ist), spielt aber bei dem Ergebnis keine Rolle.

    Die Erklärung wirkt für mich nicht, als hättest du dich näher mit Schriftspracherwerbsforschung und -didaktik beschäftigt, sondern mehr wie eine Übernahme der Simplifizierung und Skandalisierung, die in einigen Medien alle paar Jahre das Sommerloch füllt. Das ist schade in einem Lehrerforum.

    Ne habe mich nie näher damit beschäftigt und hier einfach das wieder gegeben, was mir meine gym. Kollegin darüber erzählt hat. Mir ist auch das Prinzip dahinter ehrlich gesagt zu 100% egal. Ich fand es aber aus der Erzählung völlig daneben und weltfremd.

    Gewundert hat es mich aber nicht, denn in der Pädagogik kommt man ja sehr oft auf Schnappsideen und treibt die dann durchs Dorf, bis der nächste Narr mit neuem Blödsinn um die Ecke kommt.

    s3g4 ... Plattenspielers Frage zielt darauf ab, dass es keine Methode "Schreiben mach Gehör" gibt. Die Methode heißt "Lesen durch Schreiben" von Reichen und der Hinweis auf die falsche Bezeichnung kommt immer, wenn jemand die Methode von Reichen und das Schreiben lernen mit der Anlauttabelle kritisiert.

    Er weiß aber genau, was du meinst.

    So vermeidet man das Auseinandersetzen mit der Kritik an der Methode.

    Danke für die Erklärung. Ich habe das so unter dem Namen von anderen Lehrkräften gehört. Macht diese Methode aber auch nicht besser.

    Eine Referendarin versucht mit großem Eifer regelwidrige Sprachformen in die Schule zu bringen und die Rektorin unterstützt das aktiv. Die Frage wäre eher, warum das nicht sanktionsbewährt sein sollte. Oder darf ich als Grundschullehrer den Kindern wider besseren Wissens beibringen, dass 2+2=5 ist?

    Man erinnere sich an das Schreiben nach Gehör... Es gab schon wesentlich schlimmer Dinge an Grundschulen

    https://www.bild.de/regional/nordr…5dc337430dbb564

    https://www.ruhrnachrichten.de/luenen/gender-…9396-2001205046

    In diesem Thread soll es nicht um den Sinn oder Unsinn des Genderns an sich gehen. Ich frage mich aber durchaus, was eine Referendarin dazu bewegt, mit aller Muße den Glottisschlag an einer Grundschule einzuführen und was das Kollegium dazu bewegt, das einfach so mitzumachen UND auf die SuS zu übertragen. Den SuS wird üblicherweise beigebracht, sich an Regeln zu halten, und das amtliche Regelwerk zur Rechtschreibung enthält Gendersonderzeichen nicht.

    (Die Dänen waren übrigens klüger, da entstand in den 1950er Jahren ein Konsens, generische Formen als generisch aufzufassen, und dieser Konsens trägt. In Deutschland ist das in der Form nicht passiert, auch wenn das generische Maskulinum eine lange Tradition hat. Die Konflikte brechen nun auf, wo das Thema Intersexualität gesellschaftlich relevanter wird.)

    I call bullshit

    In jedem Fach drei Briefe mit Freiporto, was das kostet…

    Nachdem mir der nervige Kollege am Kaffeetisch nochmal von GEW vorgeschwärmt hat und wie wichtig Inklusion, Gendern und wie böse der Kapitalismus ist, habe ich mit Wonne den Philologenverband angekreuzt.

    Warst mal wieder im Paulaner Garten?

    Kleines Update für die Lehrkräfte in Hessen:

    Folgendes kam am Mittwoch vom dbb:

    Zitat von Mail dbb

    Er sieht folgende Regelungen vor:

    • Für 2024 wird eine steuerfreie Inflationsausgleichszahlung in Höhe von insgesamt 3.000 Euro gewährt, die in drei Teilen zu jeweils 1.000 Euro im Juni, Juli und November ausgezahlt wird.

    • Erhöhung der Besoldung zum 1. Februar 2025 um 4,8 Prozentpunkte.

    • Erhöhung der Besoldung zum 1. August 2025 um weitere 5,5 Prozentpunkte.

    TV-H ÜBERTRAGUNG BEAMTE_.PDF

    Richtig - wenn du die entsprechende Schülerklientel da hast. Bei uns ist das aber immer seltener der Fall. Und dann ärgerst du dich nur mit SuS herum, die selten kommen und noch seltener, die Leistung erbringen, die sie erbringen müssten. In meinem jeztigen Leistungskurs in Wirtschaft sitzen 70 % (!), die da hinten und vorne nicht hingehören. Klar, die fliegen jetzt nach dem Jahr raus. Aber bis dahin habe ich nur Arbeit und viel Frust mit denen.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wieso man da frust hat. Wenn jemand nicht will oder kann, dann ist das eben so. Das ist mir dann außerhalb meiner Möglichkeiten völlig egal. Wenn sie nicht kommen um so besser, dann stören die auch nicht. Ja man muss sich dann als Klassenlehrkraft darum kümmern. Als Fachlehrkraft juckt das nicht. Mach dir keine Verantwortlichkeiten, wo keine für dich sind.

    Mich juckt das auch nicht - es ist einfach nur nervig, ständig dieses Gegrinse auszuhalten bei meinen Vorträgen, etc. Oder dieses offensichtliche Desinteresse, wenn sie ständig am Handy hängen, statt meinem Unterricht zu folgen. Selbst wenn ich vor ihnen stehe. Klar, die kriegen dafür für die Stunde die entsprechende Mitarbeitsnote, aber es nervt mich trotzdem.

    Es scheint dir ja nicht egal zu sein. Das ist doch nicht dein Verlust und es geht in den meisten Fällen auch nicht gegen dich als Person.

    Ändern kann sich natürlich alles, mich Interessiert deshalb der aktuelle Stand. Vielleicht hat jemand Tipps, wer das wissen könnte. Die Uni Mainz kann dazu nichts sagen, das Schulamt in Hessen auch nicht.

    Die Staatlichen Schulämter haben damit auch wenig zu tun. Fragen doch mal bei der Lehrkräfteakademie nach. Die müssen das eigentlich wissen.

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