Beiträge von s3g4

    So braucht der Sachbearbeiter nur einen Anschluss abzuhören und muss sich nicht erst auch noch durch alle Mails wühlen. Alle Krankmeldungen liegen so im Normalfall rechtzeitig vor

    Also rufen Leute an und es gibt auch noch den Anrufbeantworter, den man abhören muss (hoffentlich sind es kurzen und präzise Anrufe). Dann schreibt man sich alles auf und setzt dann die Vertretungen um. Anstatt alles direkt schriftlich zu lesen.

    Durch ein Funktionspostfach muss man sich nicht wühlen. Da kommt nichts anderes an, außer Krankmeldungen. Auf machen, die neusten Mails lesen, fertig.


    Vielleicht stelle ich mir das als Vertretungsplaner auch nur so furchtbar vor, weil ich selbst ziemlich chaotisch bin und mit den ganzen Anrufen schnell durcheinander kommen würde.

    In NrW auch ein Jahr. Es gibt Bezirksregierungen, die in dieser Zeit auch keine Bewerbung zulassen.

    Das liegt dann im Ermessen der jeweilig zuständigen Behörde. Eine Bewerbung führt zunächst nicht zu einer Beförderung. Wenn die Karenzzeit noch recht lange ist, dann wird man unter Umständen nicht zugelassen. Ich habe mich 3 Monate vor Ende des einem Jahr beworben und wurde zugelassen. Bei uns hat man aber im ersten Beförderungsamt noch eine Bewährungszeit von mindestens 6 Monaten. Diese gibt es bei euch nicht, soweit ich das verstanden habe. Daher liegt der Zeitpunkt der Beförderung bei uns eh immer mindestens ein halbes Jahr später (bei mir waren es 9 Monate).

    Welches Geheimwissen wird denn im Studium vermittelt? Man muss schon den Willen haben, sich Wissen selbst anzulesen.

    Das wird dir keiner sagen dürfen. Ist halt Geheim.

    Seiteneinsteiger an der Berufsschule oder am Gymnasium ist schon schlimm (ich spreche aus eigener Erfahrung) aber als ich das hier mit der Grundschule gelesen habe wurde mir direkt übel.

    Daran ist nichts schlimm.

    Warum? Man wird als Seiteneinsteiger nie das Niveau eines studierten Lehrers erreichen.

    Erzähl. Ich komme bisher eigentlich ganz gut ohne Lehramtsstudium zurecht. Ich beobachte aber tatsächlich mehrheitlich grundständig ausgebildete Lehrkräfte, die sich fachlich schwer tun oder sonst schädlich verhalten. Das mag aber nur in meiner Bubble zutreffen.

    Dir ist klar, dass du gerade 5 Jahre Studium abwertest und dir die Ersten gleich auf die Pelle rücken bzw. im Kreis tanzen? :fluester:

    du befindest dich hier nicht in deinem Kollegium, wo diese komischen Ansichten vorherrschen. Der Quereinstieg ist nun in allen Bundesländern keine große Seltenheit mehr. Du wirst hier nur sehr wenige finden, die damit noch keine Berührung hatten oder sogar selbst einen entsprechenden Weg gemacht haben.

    Es ist so wie überall anders. Es wird schlechte Quereinsteiger und super gute "richtige" Lehrkräfte geben. Genauso gibt es hervorragende Quereinsteiger und furchtbare "richtige" Lehrkräfte. Die Vorbildung verhindert nicht, dass jemand ein Arschloch wird/ist.

    Er/Sie ist doch schon raus aus dem Game und in Pension. Er/sie ist doch nur hier, um uns täglich zu sagen, wie blöd unser Job ist.

    Ich weiß, aber man kann auch im Ruhestand einen Antrag auf Entlassung stellen. Der Beamtenstatus bleibt bis zum Tod bestehen, entlassen werden kann man daher auch bis dahin. Entweder auf eignen Antrag oder verliert den Status wegen schwerwiegenden Verfehlungen.

    Die Aussage finde ich tatsächlich etwas verwirrend. Selbstverständlich kann die Fachhochschulreife auch an allgemeinbildenden Schulen erworben werden. In NDS benötigt man dafür letztlich nur bestimmte Mindestleistungen in einigen Fächern in zwei aufeinanderfolgenden Halbjahren der Qualifikationsphase und anschließend einen praktischen Teil wie FSJ oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.


    PS: Dieser Weg ist auch bei euch in Hessen explizit möglich (vgl. u.a. §48 Abs. 1 OAVO).

    Das ist richtig, damit hat man aber nicht die Fachoberschule besucht, sondern die GOS ohne Prüfung verlassen und die entsprechenden anderen Voraussetzungen erfüllt. Das ist aber was völlig anderes, also den eigentlichen Bildungsgang zu besuchen. Eine allgemeinbildende Schule kann den Inhalt dieses Bildungsgangs gar nicht abbilden. Weder personell noch mit der Einrichtung.

    Das Problem wird bei Phettberg umgangen: Das Lehry/die Lehrys.

    Der wilde Westen in dieser Sache wird sich wahrscheinlich irgendwann in irgendeiner allgemein akzeptierten Form setzen. Bin gespannt was sich wirklich durchsetzt. Ich bin fan von kürzeren Formulierungen, bisher fühlen sich die Varianten aber einfach falsch an. Damit stehe ich auch nicht alleine.

    Was ist falsch an Lehrkraft/Lehrkräfte?

    Es wundert mich bei deiner Schulform auch nicht, schließlich habe ich die größten Sexisten in meinem bisherigen Lebensumfeld am BK erlebt. ("Die ist eh nur gut zum Beine breit machen", "Frauen gehören nicht in die Werkstatt", etc. pp.; natürlich alles von älteren Lehrern über Schülerinnen). Das dann "Gendern" in weiter Ferne liegt, ist wenig überraschend.

    Wilder take, wenn man eine Sprachweise nicht übernehmen möchte direkt in solche Vorurteile zu verfallen. Ich habe sowas noch nie gesagt, gemacht oder in irgendeiner Weise beobachtet oder gehört.

    Das was du als "Gendern" ansiehst liegt tatsächlich in weiter Ferne. Und bin froh reden und schreiben zu dürfen wie ich es angebracht halte.

    Wichtiger Hinweis als Kontext: Der PR ist nicht direkt für Streitigkeiten zwischen Kollegen verantwortlich, er vertritt die Kollegen "nach oben", unter dem Stichwort "Schulfrieden" ist das hier aber natürlich durchaus ein Thema für ihn. Nur, er muss nicht selbst mit dem Kollegen reden, er muss aber dafür Sorgen, dass der Schulleiter seinen Job macht und sich den Kollegen mal vornimmt.

    Danke, natürlich spricht der PR nicht andere Lehrkräfte bei Streitigkeiten an. Aber die SL würde ich als PR auf jeden Fall deswegen ansprechen und auf ein entsprechendes Eingreifen bestehen.

    Wie findest du diese Lösung: Ich stelle mich vor einen leeren Klassenraum, filme nur mich und blende die SuS nicht ein? Dann zeige ich, dass ich mich bemüht habe. Eine andere Lösung sehe ich nicht.

    Jo einfach nur dich filmen. Die Klasse muss dabei keiner sehen.

    Bei uns im Seminar gab es sowas auch mal. Die haben das aber schnell wieder abgeschafft, weil's völlig sinnfrei gewesen ist.

    Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich es langsam hinbekomme, "Schüler:innen" zu sprechen und nicht nur zu schreiben. Sprachweise ändern nach mehreren Jahrzehnten ist halt wirklich schwer. Die jüngeren Kolleg:innen schaffen das besser.

    Ich bin froh dass in meinem Umfeld niemand so spricht, weder in der Schule, im Ministerium oder sonst wo. Ich werde mir diese Sprachweise auch nicht aneignen

    Gibt es nicht Bundesländer, in denen die Halbjahreszeugnisse formal nur als "Information" angesehen werden und nicht als Zeugnisse? Wenn das in Sachsen so wäre, würde die zitierte Rechtsnorm nur für die Jahreszeugnisse zählen.

    Ja bei uns ist das in ein paar Bildungsgängen so. Wir machen trotzdem eine Notenkonferenz, auch wenn wir es eigentlich nicht müssten.

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