Beiträge von s3g4

    Bei den Klassenarbeiten und Klausuren dürfen sie aber nicht das Handy als Wörterbuch nutzen, oder? Dann sollten sie vorher doch den Umgang mit der Papierversion geübt haben.

    Wäre aber auch möglich. Physische Bücher werden bald nur noch Sammlerobjekte sein und gelesen von denen, die gerne ein Buch in der Hand haben. Informationen aus einem Buch suche, ist totale Zeitverschwendung.

    Wieso zum Glück? Aber das Münzprinzip wäre vielleicht die Lösung. Auch, wenn die Schüler keine Gebühren zahlen müssen, könnte man es so einrichten, dass sie sich aus dem Sekretariat eine spezielle Toilettenmünze abholen. Die Sekretärin notiert sich Name und Uhrzeit. So kann man auch nach einem Toilettenvandalismus besser ermitteln.8)

    wegen solchen Nichtigkeiten? Alle werden sich freuen und das Problem ist damit überhaupt nicht behoben.

    Nun steht in dem Formular, dass es zunächst nur bis zu Dauer von höchstens 5 Jahren genehmigt werden kann. Heißt das, ich kann es nach Ablauf der 5 Jahre wieder beantragen oder ist damit die Zeit aufgebraucht und ich kann es nicht mehr beantragen? Irgendwann möchte ich auch Kinder und dann deswegen Teilzeit. Nicht, dass das am Ende nicht geht.

    Du kannst danach wieder Teilzeit beantragen. Auch mit einer anderen Begründung.

    Wie ist es, wenn die pflegende Person vor Ablauf der 5 Jahre stirbt? Kann ich dann früher wieder zu Vollzeit herangezogen werden, weil kein Grund mehr dafür besteht. Oder ist es dann egal, wenn es bewilligt wurde?

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich weiß es aber auch ehrlich gesagt nicht genau.

    Aber ja, wir sind doch Beamte, da gibt es immer die Mindestpension von 35% des ruhegehaltfähigen Vollzeitgehaltes! Das liegt deutlich über dem Bürgergeld, und man kann davon leben.

    Dann ist es doch viel schlauer, nach der Mindestzeit vom Versorgungsamt zu Ruhe gesetzt zu werden. Dann steigt dein Stundenlohn noch mehr bis zum Tod.

    Achja Girl-Math ist echt witzig, aber der Trend ist doch schon vorbei oder?

    Als Beispiel mit runden Zahlen, um leichter rechnen zu können: Ich erhalte als Lehrer in 40 Dienstjahren Vollzeit netto 2.100.000 Euro Bezüge und arbeite 70.000 Stunden. Das macht einen Stundenlohn von 30 Euro, und dabei bleibt es, wenn ich an meiner Abschiedsfeier versterbe.

    Wenn ich weiterlebe, sind mit 80 Jahren, nach 13 Jahren Pension, 500.000 Euro dazugekommen. Da ich noch immer 70.000 Stunden gearbeitet habe, beträgt mein Stundenlohn jetzt 37 Euro.

    Nach 40 Jahren Pension wären gut 1.500.000 Euro seit meiner Pensionierung dazugekommen. Der Stundenlohn würde auf über 50 Euro wachsen und langsam interessant werden. Da ich dafür aber 107 Jahre alt werden müsste und wahrscheinlich nicht mehr lebe, kann ich schon heute getrost abwinken, meine Stundenzahl zu erhöhen.

    In Summe bekommt man mit Vollzeit immer mehr Pension als mit Teilzeit, ab dem ersten Monat. Anderes habe ich auch nicht behauptet, auch nicht, dass man nach Teilzeit älter wird als nach Vollzeit.

    Auch richtig: Wenn ich auf eine höhere Pension angewiesen wäre, müsste ich mit meiner Stundenzahl hochgehen. Ich könnte nicht so einfach sagen, erst ab einem Stundenlohn von 50 Euro (mit erwartbarer Pension und erwartbarem Alter) meine Stundenzahl erhöhen zu wollen.

    Achsssoo das ist ein Girl-Math-Problem. Wenn ich schon abgesichert bin, dann kann ich überlegen ob ich meinen fiktiven Stundenlohn irgendwie "verbessern" kann. Wobei der Stundenlohn formal in gleicher Besoldungsstufe, eh gleich ist. Du dann aber fiktiv in Teilzeit einen höheren Stundenlohn hast, weil weniger Steuerprogression? Ok am Ende lebe ich aber von meiner Gehaltszahlung und nicht vom Nettostundenlohn.

    Eines unserer Kinder ist in der Grundschule, es ist auf eine verdrehte Art faszinierend zu sehen, wie panisch manche Eltern z.B. auf Elternabenden auf ihr "Recht" pochen jederzeit zu wissen wo sich ihr Kind aufhält. Auf den Meter genau.

    Das kann man auch ohne Smartwatch. Meine Kinder haben einen Tracker im Rucksack. Bisher habe ich noch nicht geschaut wo sie sich befinden. Ich würde das nur im schlimmsten Notfall machen. Davon bekommt aber niemand in der Schule etwas mit.

    Du bist in der Schule, Smartwatch aus.

    Ich find's echt bisschen gruselig, was ihr euch bieten lasst.

    Du verbringst deine Zeit damit sowas zu kontrollieren? Was eine Zeitverschwendung.

    Verbote die schwer bis gar nicht durchgesetzt werden können, sind lächerlich. Da lacht man kurz drüber und vergisst sie gleich wieder.

    Doch, war bei mir der Fall. Ich bin direkt nach dem Ref nach NRW und habe dort mehrere Jahre unterrichtet. Dann wollte ich zurück und weil ich nur angestellt war, habe ich mich normal in Baden-Württemberg beworben. Ich sollte dann geprüft werden. Als das Oberschulamt damals hörte, dass ich die ganze Zeit unterrichtet habe, war dies erledigt.

    https://lehrerfortbildung-bw.de/fb_lehrgaenge/wieder/

    Das ist wohl heute anders. In NRW gibt es scheinbar ähnliches.

    Wobei es bei dir wohl ähnlich wäre heute. Du hast ja unterrichtet. Das Dienstverhältnis spielt doch keine Rolle.

    Mein Gefühl sagt mir wohl: Irgendwann würde der Stundenlohn durch die lange Pension im Verhältnis zur Dienstzeit so gut, dass ich Vollzeit arbeiten würde. Ob das nach 40 Jahren Pension ist, oder schon nach 20 oder 30 Jahren, oder nach 60 Jahren, also mit 127, müsste man mal genauer überschlagen. Für 100 Euro pro Stunde, netto, würde ich wahrscheinlich Vollzeit arbeiten, vielleicht schon für 80 Euro. Für 50 Euro noch nicht, aber vielleicht etwas mehr als jetzt. Ganz grob überschlagen werde ich bei einem Nettostundenlohn von ca. 40 Euro liegen, wenn ich 80 Jahre alt werde, und 50 Euro, wenn ich 95 Jahre alt werde. Nach jetziger Kaufkraft. Wenn ich nichts Wichtiges übersehen habe.

    Man wird also älter, wenn man vorher in Teilzeit gearbeitet hat und deswegen bekommt man mehr Pension in Summe?

    Was hat denn der Stundenlohn im Arbeitsleben mit der Pension zutun? Das macht alles keinen Sinn

    Das stimmt zumindest für Köche mit Messern nie und für Friseure meistens auch nicht, Ausnahme Ketten und Großküchen.

    Das liegt aber dann an den Arbeitgebern. Bei Friseuren weiß ich es nicht, weil ich keinen mehr kenne. Köche haben wir an der Schule aber und da bringt niemand seine eigenen Messer mit. In anderen Küchen sieht es ähnlich aus. Das heißt natürlich nicht, dass es nie so ist wie du es sagst. Aber das Messer nie zur Verfügung gestellt werden ist definitiv falsch.

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