Beiträge von s3g4

    natürlich spielt es eine Rolle (weswegen man zumindest das BEM-Gespräch auch ablehnen kann), aber das kann die Schulleitung offiziell nicht wissen. Du meldest dich krank und nennst ja keinen Krankheitsgrund (und hoffentlich wird auch keiner in Nebennotizen festgehalten à la "Magendarm genannt", "Attest vom Orthopäden"..).
    Und auch mit 10 Wochen Krankheit wegen Beinbruch hast du Anspruch auf eine Wiedereingliederung, um den Wiedereinstieg zu erleichtern.

    Nicht nur darf man es ablehnen, man kann auch während des Gesprächs entscheiden was man alles über die Krankheit erzählen möchte. Ziel ist es ein möglichst passende Wiedereingliederung zu erstellen.

    Woher kommt denn diese irrige Idee, dass Jugendliche weniger trinken, wenn man den Konsum gestattet? Und woher die zweite und offenbar konträre Idee, dass sie eher Hilfe holen, wenn man ihnen geringen Konsum erlaubt hat, aber dann doch mehr gesoffen wurde und einer von der Klippe stürzt... Das ist einfach Bullshit, was hier geschrieben wird. Die Hoffnung, man sei bei Unfällen aus dem Schneider schlicht naiv.

    Du lebst doch selbst mit dem Risiko, dass sich jeder ab 16 Jahren Alkohol kaufen darf. Völlig egal was du verbietest oder auch nicht. Du kann das Verbot nicht durchsetzen oder bist du zu jeder Zeit dabei? Bei dir können auch Schüler besoffen oder was auch immer verunglücken. Es macht überhaupt keinen Unterschied im Endergebnis. Außer dass du mehr Arbeit damit hast eine Verbot durchzusetzen, was du faktisch nicht schaffen kannst.


    [Moderation: Bild entfernt. Es ist ein Lizenzbild. Erstmal gelöscht, ich guck mal, ob ich etwas übersehe, und das Bild doch hier gepostet werden darf.]

    Ich musste was raussuchen, weil ich die original Bilder leider nicht mehr hatte von dem Ort den ich zeigen wollte.


    ich schaue nach einer Alternative. Dann hier das:

    Ich finde auch die Vorstellung niedlich, dass man der coole Lehrer sein will, der "ein Glas Wein" erlaubt, und zwar aus reinem Bauchgefühl heraus genau 0,2l, nur damit man etwas nicht verboten hat. Und dann erwartet, dass Jugendliche deswegen keinen harten Alkohol mitbringen

    Man kann auch der weltfremde Lehrer sein und alles heimlich geschehen lassen. 👌

    Ich möchte jedenfalls von jemandem vertreten werden, der nicht mit der Schulleitung allzu dicke befreundet ist, damit Anfragen nicht vorher schon abgewägt werden, ob man diese weiterleiten möchte.

    Jeder kann sich zur Wahl aufstellen lassen. Leider möchten das viele nicht machen 😔


    Wie ist das eigentlich bei euch, so in die Runde gefragt. Schafft euer PR es, Informationen einzuholen oder Probleme bei der SL anzusprechen, auch wenn er/sie persönlich findet, dass das kein Problem ist oder gar zufrieden mit der Situation ist?

    Natürlich spreche ich das an, wenn es an mich heran getragen wird. Ob ich meine eigene Meinung immer außen vor halten kann, weiß ich nicht so genau. Ich bemühe mich aber stets 🙈

    Ich habe ja noch weiter Personalräte bei mir, von daher denke ich schon, dass es ganz gut klappt.

    Ich fahre nächstes Jahr mit einer 11. Klasse auf Studienfahrt in ein Land, in dem es rechtlich erlaubt ist, ab 16 Alkohol zu kaufen und zu trinken (zumindest Bier und Wein; wie also auch bei uns); alle Schüler*innen werden zum Zeitpunkt mindestens 16 Jahre alt sein, 18 ist ist niemand

    Fährst du nach Deutschland? Sorry konnte ich mir nicht verkneifen.

    Nun ja, flächendeckendes Krav maga Training (mit den wirklich interessanten Techniken) für Lehrkräfte dürfte es wohl kaum geben. Ich hab mal jemanden kennengelernt, für den das auch zum beruflichen Kontext gehörte, und der wurde bei dem Thema sehr wortkarg. Will sagen, diese Techniken möchte man sicherlich nicht mal eben einfach so für eine größere Bevölkerungsgruppe zugänglich machen.

    Das ist für jeden, der es lernen möchte zugänglich. Es gibt außerdem noch andere Kampfsportarten, die gleicher Maßen sind. Messer und andere Waffen sind aber im Vergleich leichter zu erlernen und effektiver, gerade im Nahkampf.

    Bei mir (ebenfalls BW wie Kris24) geht es bei "normalen" Arztterminen (Vorsorgeuntersuchungen, erkältungsbedingte Arztbesuche und zugehörige Rezepte) auch super schnell, weil das oft automatisiert durchgewunken wird.

    Hilfsmittel wie Brillen, Hörgerät, Bewegungsschienen usw. werden von echten Sachbearbeitern genauer geprüft und dauern oft länger.

    Ich hatte bei zwei direkt im Anschluss aneinander eingereichten Anträgen schon Bearbeitungszeiten von ein Tag (nur "Normales") für den einen Antrag und viele Wochen (mit Hilfsmittel) beim anderen.

    Bei uns bzw. vielleicht auch nur bei mir, wird gefühlt alles von einer Sachbearbeitung geprüft.

    Wenn das Land mal endlich ein ordentliches Online-Portal einrichten würde, indem Beihilfe-Bescheide, Reisekostenabrechnungen, Besodungsmitteilungen etc landen, könnten sie reichlich Geld sparen.

    Ich finde das hat Hessen schon gut gelöst:

    https://ebeihilfe.hessen.de/landing

    Das lässt sich auch per App füttern, habe ich aber noch nie genutzt, weil ich die Rechnungen eh einscanne und digital am PC verwalte.

    Das würde in NRW vermutlich aber nicht funktionieren, weil alle Belege über die App an die Zentrale Scanstelle in Detmold gehen und dann erst an die zuständige Beihilfestelle. Außerdem werden Beihilfebescheide immer noch postalisch versendet.

    Verrückt wie man es sich kompliziert machen kann. Da ist es ja bei uns richtig effizient gestaltet. Wir haben eine App oder die Website eBeihilfe. Da werden die Anträge gestellt, also man lädt die Rechnungen hoch. Verarbeitet wird das von jedem im RP-Kassel und den Bescheid kann man sich dann auf dem Portal runterladen (man bekommt auch eine Benachrichtigung wenn ein Bescheid verfügbar ist). Das ist dort an die hessische Bezügestelle angegliedert. Diese Dinge werden bei uns alle zentral gemacht.

    Bald wird ja auch bei Dir die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung dazukommen ;)

    Nicht wenn ich weiterhin 16 bin :)

    Lässt sich pauschal nicht sagen.

    Aber mit Untersuchung (inkl. Ultraschall) und Abstrichen, die zum Labor geschickt werden, ist man schnell bei 300-500 €.

    Je nach Krankheitsbild sollte man schon eher 2x pro Jahr hin, also nur 1x.

    Ich bin da kein Experte und kenne nur die Rechnungen, die uns geschickt werden. Ich habe bloß von mir berichtet. Das ist doch eh sehr individuell, wichtig ist nur, dass die Kosten jeweils übernommen werden.

    Es ist nervig, unsere Beihilfestelle ist z.B. nach wie vor nur postalisch zu erreichen...

    Das ist ja furchtbar nervig.

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