Beiträge von MarieJ

    genauso wie dass Männer eher Technik & Sport mögen und Frauen eher Beauty & Lifestyle.

    Halt ich für einen Irrglauben.

    Das sind lediglich statistische Ausprägungsmerkmale, die mit Geschlecht korrelieren,

    Wenn es denn wirklich statistisch belegt werden könnte, dann wäre es, wie du schon richtig sagst, eben bloß eine Korrelation, keine Kausalität, die vom Geschlecht abhinge, sondern lediglich von Modeerscheinungen.

    Wie man seine Geschlechterrolle empfindet bzw. lebt ist eben ausgesprochen gesellschaftlich geprägt und nicht biologisch vorgegeben. Deshalb kann man auch trotz gesellschaftlicher Prägung anders sein und leben. Glücklicherweise 😀

    Warum sollen wir dann auf deren Befinden Rücksicht nehmen?

    Es geht nicht darum, auf Politiker Rücksicht zu nehmen (obwohl - auf die als Menschen natürlich auch), sondern dieses Kindergartenverhalten „die sind böse zu mir, also bin ich böse zurück“ sein zu lassen und sich einfach verantwortungsvoll zu verhalten.

    Dass dabei evtl. auch Menschen profitieren, die sich selbst verantwortungslos verhalten, bleibt in einer Gemeinschaft niemals aus. Gilt ja z. B. auch für alle Impfgegner (natürlich nicht Leute, die sich nicht impfen lassen können).

    Der Witz an einem statistischen Risiko ist aber nicht, dass man ein niedrigeres zusätzlich eingehen kann, um das höhere zu kompensieren.

    Solche Argumentationen sind leider auch während der Pandemie sehr beliebt: Z. B. wenn man ohne Maske ins Restaurant darf, sollte man auch ohne Maske im Unterricht sein u. ä.

    Das einzige, was ich als Frage verstehen kann, ist, warum behördlicherseits das eine Risiko in Kauf genommen wird, das andere aber nicht. Das ist dann eine Frage der Prioritäten.

    Das paßt, so rechnet jeder Computer, binär halt.

    Der Computer hat aber auch alle Kombis von Einsen und Nullen als Elemente parat.

    Das Wort war falsch gewählt, es sind nur zwei Ziffern, nicht zwei Elemente. Was einen erheblichen Unterschied ausmacht.

    Da ist bekannt, daß die Reaktion auf die Erstimpfung heftiger ist als die auf die Zweitimpfung.

    „Heftiger ist“ ist wohl eher „heftiger sein kann“. Alle diese Aussagen sind statistisch und individuelle Gegebenheiten weichen häufig ab.

    Man sollte echt nichts erwarten.

    Anekdotisch: Bei mir z. B. war die Reaktion auf AZ beim zweiten Mal heftiger.

    Wo doch jetzt schon argumentativ vorbereitet wird: "4. Welle wird kommen", "Delta-Variante viel gefährlicher und ansteckender", "Schulen werden nicht immer offen bleiben können" usw.

    Warum schreibst du „argumentativ vorbereitet“? Damit unterstellst du dass irgendjemand ein Interesse an Einschränkungen haben könnte. Welche Interessen wären das denn? Zähle mal auf.

    Man könnte einfach schlicht konstatieren, dass es aufgrund der Virusvarianten eben nicht ausgeschlossen werden kann, dass Maßnahmen nötig werden. Dass Virologen und Politiker sich in dieser Weise äußern, ist bloß vernünftig, sonst heißt es hinterher wieder: „Ihr hattet uns doch versprochen, dass …“.

    So bekloppt wie die Kultusministerinnen, einfach zu behaupten im nächsten Schuljahr wäre auf jeden Fall Regelbetrieb, kann doch überhaupt gar nie nicht ein Mensch sein.

    Nach meiner Kenntnis wurde der Ct-Wert sehr wohl berücksichtigt. Ab ca. 30 wurde die Quarantäne bei zuvor Erkrankten aufgehoben.

    Wenn der Ct-Wert zu Beginn der Erkrankung hoch ist, wird er normalerweise zunächst fallen, denn die Viruslast steigt an. Es konnten aber nicht andauernd PCR-Test durchgeführt werden, so dass man diejenigen erkennt, bei denen die Viruslast prinzipiell geringer bleibt. D. h., dass manche Quarantäne evtl. unnötig war, aber nicht vermieden werden konnte, da die Tests nicht häufig genug durchgeführt werden konnten und Vorsicht in diesem Fall einfach besser ist.

    Es ging doch lediglich darum, dass unsere Regierung (Bundes-bzw. Landesregierungen natürlich etwas unterschiedlich) sicher nicht super ängstlich, sondern eher besonnen, im Herbst 2020 viel zu zögerlich reagiert hat.

    Auch wenn man in viele europäische Länder zum Vergleich schaut, waren bei uns weniger Ausgangsbeschränkungen und Städte, so wie aktuell wieder Lissabon, wurden auch nicht abgeriegelt.

    Da man so ungern Feldversuche mit dem Leben von Menschen macht, ist es schwierig, die verschiedenen Effekte der Maßnahmen statistisch zu analysieren, denn die werden aus Vorsicht angeordnet und nicht zu Analysezwecken gezielt und unterschiedlich mal angeordnet, dann aufgehoben. Das ist ein bisschen schade, denn dann könnte man evtl. die Effekte etwas genauer beziffern. Es gibt aber dennoch ein paar gute Indizien für Effekte finden, selbst wenn es teils Seiteneffekte die ganze Sache bezüglich der Kausalitäten schwierig macht.

    Und natürlich sollte es wieder Maßnahmen geben, wenn die Situation eskaliert. Wir hoffen aber alle, dass es nicht mehr soweit kommt und Impfungen und sonstige Immunisierungen ausreichen.

    Auseinandersetzung mit der eigenen Befindlichkeit und ihrem zweifelhaften Wert für die Allgemeinheit sind

    Wir sind doch hier gar nicht die Allgemeinheit, sondern eben Lehrer:innen. Es ist also ein Betroffenenforum, bei dem die eigenen Befindlichkeiten durchaus für andere Betroffene von Wert sind.

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