Beiträge von MarieJ

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    Hochzeit

    Dann sind die aber mit ihrer 3 zufrieden und lernen nicht gescheit.

    Eine 3 ist doch „befriedigend“, bei uns in NRW „entspricht im Allgemeinen den Anforderungen“. Wenn das bei einem bestimmten Ergebnis nicht so ist, sollte man diese Note nicht vergeben und evtl. den Punkteschlüssel verändern. Ansonsten kann man bei einer Note auch pädagogisch begründet vom Punkteschlüssel abweichen. Oder ist das bei euch starr vorgegeben?

    Ob man sich mit einem „befriedigend“ zufrieden gibt, ist vermutlich individuell unterschiedlich bzw. hängt bei 5. Klässlern auch sehr von den Eltern ab.

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    Bär

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    Kohle

    Ich kann etwas dagegen haben, WIE du demonstrierst. Sprich: ohne Maske, pöbelig und evtl. sonstwie grenzüberschreitend. Außerdem kann ich was gegen die in der Demo geäußerten Meinungen haben.

    Und natürlich ist das dann demokratisch, wenn ich es äußere, natürlich nur in einer angemessenen Form.

    Selbstverständlich gibt es einen Weg zwischen Herunterspielen/Lügen und Panikmache. Man sagt einfach, wie’s ist. Natürlich unter sehr konsequenter Beachtung des Datenschutzes.

    Ob die Eltern von betroffenen SuS dann untereinander noch mehr kommunizieren (tun sie bei uns bisweilen), darauf haben wir keinen Einfluss.

    Wir veröffentlichen niemals Namen, schicken dann eben aber in bestimmten Fällen ganze Klassen in Quarantäne, weil wir als Kollegium bewerten, wie mit den Regeln in der jeweiligen Gruppe zumindest in der Schule umgegangen wird.

    Dass es außerhalb des Schulgeländes sehr problematisch ist, sehen wir auch und hören immer wieder Beschwerden von Anwohnern.

    Die verschiedenen Ärzte bei den Gesundheitsämtern sind unterschiedlicher Meinung. Sie sagen teilweise selbst, dass man bei unklarer Lage besser einmal zu vorsichtig ist, zumal sie mit der Verfolgung der Kontakte eh nicht mehr hinterher kommen. Manche freuen sich auch, wenn wir einfach SuS zu Hause lassen (eine Quarantäne dürfen wir nicht aussprechen), dann müssen sie sich nicht mit Vorgesetzten diesbezüglich auseinandersetzen. Ab Klasse 7 bzw. ab dem 12. Lebensjahr bekommt man keinen Wisch mehr für den Arbeitgeber. Wir verfahren also erst ab Klasse 7/8 so und würden im Notfall auch Kinder betreuen (kurzer Dienstweg-passt).

    Niemals würden wir aber gegenüber Eltern oder Presse behaupten, Schule sei sicher. Die Eltern sind doch nicht blöd und wir gewinnen immer, wenn wir auch mit Fehlern oder Schwächen unsererseits offen umgehen.

    Bei dem Schutz durch Masken ist es sicher auch nicht unerheblich, wie viele Menschen sich in welcher Raumgröße (eigentlich in qm) aufhalten. Wie viele sind es denn so bei dir @Wollsocken80 ?

    Bei uns mit bis zu 32 Personen in relativ kleinen Räumen ist das nicht so super duper, zumal die SuS Alltagsmasken tragen und die auch noch partiell unter der Nase. Danach fragt das Gesundheitsamt aber nicht, daher teilen wir es pro aktiv mit und lassen dann doch ganze Klassen zu Hause - je nach unserer Einschätzung des Verhaltens -.

    Keine Ahnung warum mein Faden geschlossen werden sollte. Auch wenn ich reduziert habe ist das Semester nicht einfach

    Weil deine Frage:

    Was also machen? Abbrechen und ein Jahr irgendwie arbeiten? Notfalls bei der Coronanachverfolgung oder weiter studieren, am Rand eines Nervenzusammenbruchs?

    von dir beantwortet ist. Du hast reduziert und studierst weiter, was wahrscheinlich das vernünftigste ist.

    Wenn du vorher schon eine Ausbildung gemacht hast, wäre es ja ich vielleicht nicht so falsch, in dem erlernten Job nebenbei zu arbeiten, weil es mit Ausbildung evtl. mehr Geld einbringt. Aber vielleicht wurde das ja auch schon vorgeschlagen, hab ich grad nicht auf dem Schirm.

    Oder brauchst du noch mehr Rat/Zuspruch o.ä., was dir Leute aus diesem Forum geben könnten?

    Eure Diskussion ist doch irgendwie müßig. Die Situation mit den Intensivbetten ist offenbar in der Schweiz nicht mehr toll und eventuell ist’s nur noch eine Frage der Zeit, wann die Kapazitäten ausgereizt sind.

    Diese Situation zu vermeiden sollte Ziel der politischen Entscheidung sein, auch auf die Gefahr, dass dann hinterher wieder gemäß dem Präventionsparadoxon alle möglichen und unmöglichen Personen behaupten, die Maßnahmen seien doch nun wirklich nicht nötig gewesen.

    Man muss das evtl. präzisieren um die Angabe des Quarantänegrundes. Hier in NRW ist in den meisten Kreisen per Allgemeinverfügung (weil die Gesundheitsämter nicht mehr nachkommen) geregelt, dass man sich selbst 14 Tage in Quarantäne begeben muss, wenn ein Haushaltsmitglied positiv ist.

    In Berlin gibt es sowas glaub ich auch - hatte Susannea geschrieben.

    Wenn man aber nur Kontaktperson ist, müssen die Kontakte nicht in Quarantäne, was ja dann auch ok ist.

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