Beiträge von Conni

    und im Prinzip nicht mit anerkannten med. Tests nachweisbar. Es gibt wohl doch etliche Betroffene, bisher habe ich aber noch keinen kennengelernt.

    Ich habe eine Bekannte, die das hat.

    Ansonsten sind diejenigen, die es schwer haben, oft isoliert, weil sie kaum aus dem Bett kommen und keinem geregelten Alltag nachgehen. In der Charité gibt es ein Zentrum dafür, dort war meine Bekannte. Die musste vorher viele Untersuchungen machen lassen, da CFS überwiegend eine Ausschlussdiagnose gibt, es gibt aber diese Kanadischen Kriterien. Immerhin.

    Ich bin vor ein paar Jahren im Stehen beim Sprechen, beim Unterrichten eingeschlafen, so Sekundenschlaf. Nach dem Unterricht musste ich auch immer schlafen und es gab ein Schuljahr, in dem ich 3 Wochen nicht erkältet war, ich habe mir jeden Infekt, den die Grundschüler angeschleppt haben, geholt, plus die der Kollegen. Inzwischen ist das alles besser, aber nicht hundertprozentig weg. Ohne den Samstag, an dem ich dann vor- und nachbereite, würde ich eine Vollzeitstelle nicht schaffen. Da ich zu Autoimmunreaktionen neige, habe ich auch ein erhöhtes Risiko für Longcovid.

    Um dann mal wieder zum Topic zurückzukommen (sonst muss ich noch meine eigenen Threads verschieben): Ich glaube, ich würde mich auch mit AZ impfen lassen, wenn ich bald ein Angebot bekäme und bis dahin die Südafrikamutation noch nicht so sehr Fuß gefasst hätte.

    Infektanfälligkeit und Erschöpfung gehören zur Symptomatik von ME/CFS. Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht nur "CFS oder nicht CFS" gibt, sondern Abstufungen dazwischen, wo die Betroffenen durchaus arbeitsfähig sind, es aber einzelne Symptome in nicht so extremer Ausprägung wie beim CFS gibt und dadurch Einschränkungen. Letztlich ist das alles wenig erforscht.

    Und es ist auch schon der komplette Tisch samt beider Schüler umgefallen. Es kippt tatsächlich immer etwas um.

    In meiner ersten eigenen Klasse fiel immer einer vom Stuhl, wenn er sich freute und dann mindestens 10 Jungen auf ihn.

    Wir hatten einen Kinder- und Jugentherapeuten, der Lesepate spielte und diese Massenumfälle quasi provozierte. Ich musste die Klasse ruhig halten. Ich war so froh mitfühlend, als er (leider) wieder weg war mehr Patienten in seiner Praxis und keine Zeit mehr zum Vorlesen hatte.

    Naja, das ist immerhin etwas. Ich schätze aber mal, im Vergleich Distanz vs. Präsenz schneidet aber auch bei euch Distanz schlechter ab, oder?

    Anders.

    Einige Schüler profitieren im Onlineunterricht sehr, andere profitieren im Präsenzunterricht sehr. Es hält sich die Waage. Den von dir favorisierten Distanzunterricht (analog) kann ich nicht beurteilen, den halte ich für nicht sinnvoll.

    Ich bezog mich jetzt auf Distanzunterricht allgemein, aber klar, bei Onlineunterricht kommen noch die technischen Aspekte hinzu.

    Da hast du mich missverstanden:

    Wenn die aber gelöst sind, hat man unmittelbare Rückmeldungen und kann viel besser reagieren als durch ausschließlich analoge Materialien. Deshalb läuft bei uns z.B. der Onlineunterricht besser als der Analogdistanzunterricht laufen würde.

    Bei meinen Schülern lässt nicht nur die Motivation stark nach, sondern auch in den Grundrechenarten gibt es bei vielen zunehmend Defizite. Ich habe nur wenige Kinder mit DaZ, da weißt du sicher mehr, aber ich hörte, dass es mit der Entwicklung der Deutschkenntnisse bei vielen zuletzt schlecht aussah.

    Aber du machst doch keinen Onlineunterricht, sondern nur analog. Also kann es bei euch nicht am Onlineunterricht liegen. Oder hast du dein Konzept geändert?

    Trifft genau meinen Geschmack und ist soooo gefährlich und unmoralisch, weil man sich damit selbst in mehrerer Hinsicht gefährdet (wie ich dem anderen Thread entnommen habe, ich glaube es war der Impfdingens).

    Nee, war der Megacoronathread. Man muss Verantwortung übernehmen. Deshalb teile ich die Tropfen gerne mit Kolleg:innen. Spazieren gehe ich auch, wenn es nicht gerade glatt ist.

    Meine Kollegin würde jetzt sagen, das wirkt nur richtig, wenn man dazu noch raucht und Gin trinkt.

    Ja, habe ich. Meinem Verständnis nach gibt es einen Anteil an allen Tests, die fälschlicherweise ein positives Ergebnis angeben - eben falsch-positiv. Deshalb habe ich die 0,3% - 1,2% auf die Anzahl der Testergebnisse angewendet. Was ist daran das Problem bzw. der Denkfehler?

    Ich bin gerade irritiert. Du möchtest jetzt aber nicht Wodarg verbreiten, oder?

    Ich zitiere einfach mal aus dem von dir verlinkten Beitrag, der ja schon aus dem September (!) stammt, Hervorhebungen von mir:

    Zitat

    Wenn man die Testergebnisse für die verschiedenen Zielgene zusammenzähle, komme man auf eine Spezifität von 99,99 Prozent. Falsch-positive Ergebnisse seien auch damit nicht komplett ausgeschlossen, sie betreffen jedoch nur einen von 10.000 Tests. Gemessen an der Gesamtmenge der Tests sei diese Fehlerquote „verschwindend gering“, sagte Borucki. So erklärt Bioscientia es auch auf seiner Webseite.

    1 von 10000 falsch positiv. 1 Mio Tests pro Woche --> 100 x 10 000 = 1000 000 --> 100 Tests falsch positiv. Spielt bei der derzeitigen Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) eine untergeordnete Rolle.

    Falls du wirklich mehr rechnen möchtest, kannst du dich in Sensitivität und Spezifität einarbeiten, Link dazu hatte ich geschrieben. Es gibt auch Videos, in denen das für Nicht-Naturwissenschaftler erklärt wird.

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