Ich war bei der GEW Berlin vor ein paar Jahren zu einer Stimmbildungs-Fortbildung (1 Tag in der Schulzeit mit Freistellung), die war sehr gut und unterstützend für alle Nicht-Musiklehrer. (Ich kannte vieles davon.)
Später habe ich dann Einzelstunden bei einer diplomierten Sprecherzieherin genommen, privat bezahlt natürlich, die waren sehr sehr hilfreich und das Geld gut investiert. Verspannte Muskulatur hatte ich seither nicht mehr.
Wenn es ein medizinisches Problem gibt, du z.B. oft heiser bist etc., kannst du versuchen, dir Logopädie verschreiben zu lassen.
Nicht jeder kann jedoch laut schreien, es geht immer darum, die Stimmlage zu finden, in der die Stimme am besten klingt und am entspanntesten lange genutzt werden kann.
Kurz OT, da beratend: Wenn die Schüler bei euch Schreien gewöhnt sind, ist das schade, denn dann erwarten sie es auch von jedem Lehrer. Vielleicht denkst du ja doch über ein Stille-Signal wie in der Grundschule nach (so eine Glocke auf dem Tisch z.B.), statt dein Ziel mit "schreien können" festzusetzen, was langfristig deiner Stimme eher schadet?
Zum Thema Classroom-Management habe ich beim BMU (Bundesverband Musikunterricht) mal eine Fortbildung besucht, die war auch nicht schlecht, aber eben auch während der Schulzeit.
Gibt es Möglichkeiten, dass du dich autodidaktisch fortbildest, z.B. mit dieser Seite der Uni Münster oder mit Büchern? Das bringt manchmal mehr als reale Fortbildungen. Es werden eigentlich oft "Durchschnittsvoraussetzungen" angenommen, die du an deiner Schule u.U. nicht hast. Da muss man Abstriche machen (Rate woher ich das weiß...).