Beiträge von Conni

    Mir wurde bei Frosch-Reisen am Telefon gesagt, dass der Schnitt der von mir angefragten Reise bei 40 bis 45 läge, was für mich passt.
    Der meinte aber, es gäbe auch Reisen, an denen statistisch gesehen eher Jüngere teilnehmen.

    Bei Singlereisen gibt es ebenfalls Reisen mit Altersempfehlungen.

    Bei Wikinger ist es wohl so, dass je sportlicher das Programm, desto jünger die Gäste.

    Ich habe jetzt jedenfalls die bei Frosch-Reisen angefragte Reise gebucht, allerdings über ein Reisebüro in Berlin. Der Verantwortliche führt die Reise selber ab und zu als Reiseleiter durch und konnte mir relativ genau die Anforderungen beschreiben, sodass ich etwas beruhigt war. (Wanderreise im Gebirge) Jetzt übe ich schon mal auf meinem Hausberg (20 Meter Höhe) Anstiege und Abstiege. Aber nur bei trockenem Wetter und mit Steigeisen, der ist sonst zu gefährlich. 8) :victory:

    Unter Werkstätten verstehe ich diese Sammlungen von Kopiervorlagen mit Aufgaben, Werkstattpässen etc. Die Frage ist vermutlich, ob eher Verlag an der Ruhr oder besser schubi... da gibt's zig verschiedene.

    Wäre jetzt aus meiner Sicht auch naheliegend. Leider habe ich aber bei Kollegen schon völlig unterschiedliche Auslegungen des gleichen Begriffs erlebt. Eine Präzisierung wäre schon schön. Ich finde für Kl. 1/2 BVK-Hefte gut, da kann man sich gut was selber draus zusammenstellen.

    Dass du noch studierst, hast du nicht geschrieben.

    Da steht was von GHR300. Wenn ich jetzt lese, dass TaLu studiert, könnte das so etwas wie Großemtollemneues-Hochschul-Rahmengesetz heißen?
    Talu, gerade diejenigen von uns, die schon einige Jahre unterrichten, wissen das nicht. --> Dazuschreiben hilft.

    Deine Mentorin hat mir die die Reihe geplant. Du solltest nun wissen, welche Ziele du erreichen musst bzw. welche Kompetenzen deiner Schüler du vermitteln / anbahnen / erweitern sollst. Eigentlich ist es nun auch Aufgabe deiner Mentorin, dir Vorschläge für die Umsetzung der Stunde zu machen und mit dir etwas Konkretes abzusprechen.
    Ansonsten schließe ich mich Schantalles Tipps an.
    Noch einer: Lass dir die Arbeitsaufträge von den Kindern wiederholen: Z.B. Du sagst den Arbeitsauftrag an (oder: ein Kind liest ihn vor), ein fittes Kind wiederholt den Auftrag mit eigenen Worten, ein Kind, das länger braucht oder sich schwer konzentrieren kann, wiederholt den Arbeitsauftrag. Dann haben alle den Arbeitsauftrag bestenfalls 3mal gehört und die Kinder haben etwas gesprochen.

    http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv…-2016i&matrix=1

    Und für unter 3000€ netto würde ich diesen Job nicht machen wollen.

    :ohh: :ohh: :ohh:

    Ist der Unterschied wirklich sooooo groß? Ich finde mein Gehalt ehrlich gesagt gut und denke ab und an darüber nach, wie viel (und was) die Eltern meiner Schüler arbeiten, um nur einen Teil dessen zu erhalten. Vieles davon würde ich nicht machen wollen.

    Ich bin durchaus der Ansicht, dass man auch als Angestellte vom Gehalt leben kann, wobei es natürlich ungerecht ist, weniger zu verdienen und weniger gut abgesichert zu sein. Aber da backt auch jedes Bundesland seine eigenen Brötchen. Berlin sucht derzeit auch noch Lehrer, ist eine sehr coole Stadt mit Wohnmöglichkeiten im Speckgürtel und zahlt offenbar besser als Hessen.

    Im Moment bist du 19 und wirst von den Schülern eher als "große Schwester" / "ältere Freundin" wahrgenommen vom Alter, von der Stellung ("Praktikantin") und von den Aufgaben ("mit ihnen zusammen die Aufgaben anschauen") her. Das verändert sich, wenn du älter wirst und dich als Lehrerin vor die Klasse stellst automatisch.
    An deinem Auftreten und deiner Rolle kannst du arbeiten. Wenn man sich da unsicher fühlt, kann man auch Seminare zur eigenen Präsenz / Körpersprache (wird bei uns über die GEW angeboten) belegen oder zum Auftrittscoaching gehen. Ferner kann man Classroom-Management lernen (Fortbildungen besuchen, Bücher lesen).
    Ich kann ehrlich gesagt nicht mit allen verhaltensauffälligen Kindern umgehen. Hier ist es wichtig, sich klarzumachen, dass Veränderungen ganz ganz lange brauchen und die kleinen Fortschritte zu sehen. (Ist übrigens auch bei Psychotherapiepatienten so.) Ich hätte z.B. auch Schwierigkeiten damit, mir monatelang die depressiven Gedanken, Traumageschichten oder Zwangsgedanken meiner Patienten anhören, da wäre ich auch nicht so gut drin.

    Für mich die wichtigsten Kriterien für den Beruf (möglicherweise noch nicht vollständig):
    - Freude an der Arbeit, Interesse am einzelnen Kind,
    - Fähigkeit zum Aufbauen einer Beziehung zu den einzelnen Kindern und zur Klasse,
    - leistungsfähige Sprechstimme,
    - Flexibilität,
    - Fehlerfreundlichkeit (besonders sich selber gegenüber),
    - absolute Klarheit darüber, dass du nicht die "beste Freundin" deiner Schüler bist (nennt sich "professionelle Distanz" und wird auch von Psychotherapeuten benötigt),
    - ständig (!) damit leben können, dass man die Arbeit nicht perfekt erledigen kann.

    Habe auch wieder einen neuen Rucksack, ebenfalls einen Wanderrucksack (Vaude) mit 26 l Inhalt, einem großen, unterteilten Fach und einem kleineren Vorderfach, 2 Taschen für Wasserflasche an der Seite (hilfreich, wenn der Rucksack voll ist) und Hüftgurt, den ich übrigens super finde, wenn der Rucksack voll ist. Schick türkis. Neulich im Lehrerzimmer: Steht da mein Rucksack. Huch? Nein, ein wenig anders und ein Zipper eines Reißverschlusses ist rot. Habe inzwischen meinen "Rucksack-Zwilling" gefunden.
    Wenn ich zu viel herumschleppen muss (selten) nehme ich noch eine von diesen Recycling-Plastik-Einkaufstaschen von meinem Rewe um die Ecke: Groß, relativ standfest, leer leicht zu verstauen, bunte Motive außen.

    @Kapa
    Deinen Militärrucksack finde ich auch spannend, der hat so viele Extrataschen.

    Wenn es dein Wunsch ist und sich organisieren lässst: Studere es! Sonst ärgerst du dich hinterher, dass du die Chance nicht wahrgenommen hast.
    Ich habe Musik, Bio und Mathe für Gymmi + Lernbereiche Deutsch / Sachunterricht für die Grundschule - aber nicht alles zu Ende.
    Bio war damals bei uns so, dass sehr viele Veranstaltungen nur zur Hälfte angerechnet wurden. Man hatte 16 SWS + alle 14 Tage samstags 3 Doppelstunden Uni im 1. Semester. Im 2. wurde es mehr. Dazu Musik mit 14 SWS teilweise gleichzeitig liegenden Pflichtstunden und mindestens 4 Stunden täglichem Üben auf den Instrumenten (zusätzlich zu den anderen Hausaufgaben) + Erziehungswissenschaften war nicht machbar. Ich habe mich nach dem 1. Semester für Musik entschieden und bin dann auf Mathe im Zweitfach umgestiegen. Das war mit super Zeitmanagement und schnellen Schritten zur Bahn unter einen Hut zu kriegen.
    Ich fand es ganz wunderbar, vielfältig zu studieren und genieße es, an der Grundschule viele Fächer zu unterrichten.

    Wenn du alle 3 Fächer unter einen Hut bekommst und es noch die Möglichkeit einer Lehrbefähigung im Drittfach gäbe, wäre das doch perfekt!

    Für die Gespensterjäger gibt es doch auch eine Mappe... Sollte für eine einigermaßen fitte 3. machbar sein.

    Ich würde an deiner Stelle das Buch nicht nur für die Lesenacht anschaffen lassen. Gerade wenn du auch im Unterricht damit arbeitest, kannst du den Eltern deutlich machen, dass ihre Investition wichtig ist. Zudem bekommt die Lesenacht einen anderen Stellenwert, wenn sie in eine Unterrichtsreihe eingebunden wird.


    Damit greife ich auch nicht dich als Moderatorin an, Conni (für euch ist die Situation dazwischen sicher auch blöd), sondern ich finde es schade, dass du denkst, mir ginge es tatsächlich um Grossschreibung :nein:

    Ich finde es schade, dass du denkst, dass du weißt, was ich denke.
    Nein, ich denke, dass du mit dazu beiträgst, dass diese Threads ausufern, weil du mit Karl Tim diskutierst. Du fütterst den Troll.

    In diesem Punkt möchte ich Schantalle recht geben: Als Lehrer sollten wir in unseren Fächern und in unserer Sprache überdurchschnittlich kompetent sein.

    Und von Deutschlehrern, insbesondere von solchen im Gymnasium, erwarte ich, dass ihnen die Unterscheidung von "das" (Artikel, Relativpronomen oder Demonstrativpronomen) und "dass" (Konjunktion UND NICHTS ANDERES!) geläufig ist.

    Außerdem erwarte ich von einem Germanisten die Beherrschung der Kommaregeln.

    Nein, ich finde das gelegentliche Hinweisen auf sprachliche Defizite bei Lehrern und Lehrerinnen nicht albern, sondern notwendig.

    <Moderatorenmodus>
    Was dabei herauskommt, sehen wir hier: Ein Regel-Gefecht, bei dem User Beiträge melden, wir z.T. zu Sperrungen aufgefordert werden und dann Mikael Rechtfertigungen verlangt. Sorry, mir platzt hier fast die Hutschnur. Ich moderiere in meiner Freizeit. Meine Arbeit besteht u.a. darin, Grundschulkinder, die sich gegenseitig Regelverstöße vorwerfen, zu beruhigen, ihnen Impulskontrolle, Anfänge der Selbstreflexionsfähigkeit, Einsicht in die Folgen ihres Handelns, Bedürfnisaufschub und Hinwegsehen über die "Macken des anderen" beizubringen und teilweise auch einfach das Gepetze auszusitzen.

    Ich finde, als Erwachsener kann man sich auch mal zurückhalten und sich überlegen, ob man auf jeden kleinen Fehler, den man findet, einzugehen und diesen dem anderen User unter die Nase zu halten.

    Beruhig dich mal etwas und zieh mal deine Pausen ab. Das ist ja lächerlich wie du dir deine Arbeitszeit zusammenlügst.

    <Moderatorenmodus>

    Bitte mäßige deine Ausdrucksweise.
    Trapito hat diesen Thread zum Zweck der Arbeitszeitdokumentation eröffnet und nicht, um deine Meinung über die vermeintlichen Lügen anderer Teilnehmer zu hören.


    An alle:
    Falls es Diskussionsbedarf über Fahrtzeiten etc. gibt, bitte macht einen eigenen Thread auf. Trolle gehören ferner in nordische Sagen und nicht gefüttert.

    Achso. Gut, ich habe mich gar nicht focussiert auf diese Veränderung, da ich vor lauter Veränderungen keinen Durchblick mehr habe. Ich wusste auf der 2. Seite nicht mehr, was ich auf der 2. Seite schon gar nicht mehr, was ich ausgewählt habe. Aber spannend, dass es einen Zweck hat.

    Die Leute meinen es vermutlich gut, wollen euch die Freude gönnen und können sich gar nicht vorstellen, dass man ohne Kinder bleiben möchte. Die wissen es nicht besser. Ich vermute, dass die Anknüpfung an den Beruf dann nur ein Notnagel ist, um dieses Erstaunen zu begründen. "Lehrerin" assoziieren viele Menschen mit "Kindern". Berufsschule mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen haben sie nicht auf dem Plan.
    Am wichtigsten ist es eigentlich, dass du dich nicht ärgern lässt.

    Wenn du "Sprüche" brauchst:
    Eine Variante: Schallplatte. "Nein, habe ich nicht vor." - Immer wiederholen, leicht umformuliert, solange bis der andere aufgibt.

    Andere Ideen:
    "Ich mag nur fremde Kinder."
    "Ach nee, lass mal, halbtags reicht."
    "Kinder? Sind mein Beruf, nicht mein Hobby."
    "Gerade, weil ich Lehrerin bin, das hat mich total abgeschreckt."
    "Ich suche noch nach einer Leihmutter."
    "Wir haben noch keinen Kita-Platz gefunden, ich möchte erst schwanger werden, wenn ich den Platz sicher habe."

    Oder die Frage "Wann ist es so weit?" bewusst missverstehen und direkt dort verwirrend eingreifen: "Am Sonntag, da werden unsere neuen Gardinen kommen!" - "Am 28.2., da kann ich die nächste Klausur/Klassenarbeit schreiben lassen." - "Ach wegen des neuen Autos? Wir konnten uns noch nicht für eine Farbe entscheiden."

    Ich habe auch mal geantwortet: "In 50 Jahren ist hier aufgrund der Klimaerwärmung eh alles überschwemmt, wozu Kinder?" Da muss der andere aber etwas hartgesottener sein und kein Öko-Freak, der dann eine Grundsatzdiskussion beginnt.

    Ansonsten hat sich das Thema ab einem bestimmten Alter von selber erledigt. Da wird eher betreten geschwiegen als nachgefragt.
    Ich habe mir - wenn mich mal etwas in der Richtung geärgert hat - immer überlegt, wie es wäre, wenn ich unbedingt Kinder haben wollte und keine bekommen könnte - dann lieber ein paar erstaunte Sprüche anhören.

    Zum Thema Fehler:
    am besten mit Humor nehmen Conni
    Zum Lachen Lehrerfehler

    1. Auf diese Idee wäre ich wirklich niemals gekommen. Vielen Dank!
    2. Unsere Art von Humor unterscheidet sich offenbar, ich finde den Thread nicht wirklich lustig, sondern "normal", das sind einfach völlig normale emotional neutrale Alltagsgeschichten. Um mich über meine Grenzen (und damit in den Berufshumor zu bringen) benötigt es weit mehr.
    3. Poste doch mal ein paar deiner besten Fehler in dem Thread.

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