Beiträge von Conni

    Alternativ könntest du dir mal OpenBoard angucken, das finde ich einfacher und intuitiver. Ist kostenlos und lässt sich sogar auf unserm (berliner) Dienstgerät installieren. Ist eine einfache digitale Tafeloberfläche, die man auch transparent über jeden beliebigen Inhalt auf dem Rechner legen kann, um dann dort direkt hineinzuschreiben. Man kann damit auch recht simpel Teile aus fertigen Arbeitsblättern ausschneiden und dann verschieben (spart man sich das Basteln von Wort- und Bildkärtchen).

    Ich nutze das sowohl an einem Smartboard als auch an einem großen Bildschirm (dann entweder vom angeschlossenen Computer aus oder ich spiegele mein Dienstgerät, wenn ich was per Hand reinschreiben möchte).

    Danke für den Tipp. Was ist der Vorteil gegenüber dem auf der Tafel installierten Whiteboard? Auf den ersten Blick sieht es funktional fast genauso aus. Kann man damit zu Hause am PC gestaltete Arbeitsblätter am Board nutzen ohne lange Ladezeiten? (Das wäre momentan der einzige Grund, mich in den Herbst- oder Weihnachtsferien damit zu beschäftigen. Wobei ich mich da auch eher erstmal der basalen Unterrichts-Neuplanung widme, siehe unten.)

    Für das Dienstgerät benötige ich es erstmal nicht: Wenn ich Lust habe, mir ein eigenes Kabel zu kaufen, um das Dienstgerät anzuschließen, dann kann ich dort ja auch mit einem Officeprogramm arbeiten und es an die Tafel spiegeln, falls die Tafel gerade Bock drauf hat.

    Ich merke, dass meine Begeisterung und Energie für digitale Geräte nach längerem Herumprobieren und Herumwurschteln gerade sehr niedrig sind. Jeder wurschtelt wieder alleine herum und sieht zu, dass irgendwas funktioniert. Es ist Stress, weil es zusätzliche (Frei)Zeit kostet und im Zweifelsfall das Board nicht funktioniert oder das WLAN weg ist und die Klasse freidreht, wenn sie auf die Technik warten muss.

    Ich setzte mich jetzt erstmal weiter an die Unterrichtsplanung mit Buch und Arbeitsheft. 2 neue Klassenstufen dieses Jahr. Wer sagt, dass Lehrkräfte nach ein paar Jahren kaum noch Unterricht planen müssen, kann sich heute gerne ein Chili-Senf-Rosenkohl-Eis bei mir abholen.

    Ich habe noch nicht einmal herausgefunden, wie man einen "Whiteboard"-Anschrieb ("Whiteboard" = Tafelprogramm der digitalen Tafel) speichern und in einem anderen Raum wieder aufrufen kann. (Nein, über "speichern unter" und dann auf den Stick funktioniert es nicht.)

    Wenn man Glück hat, gibt es ein Programm, das mit der Tafel kooperiert (also z.B. Word, siehe oben) und das man dann nutzen kann. Bei uns hat man in PDFs z.B. eine bloße Notizfunktion mit ein paar Basicfarben. Ich könnte z.B. Arbeitsblätter als PDF vorbereiten und an der Tafel ausfüllen. Oder ein Onlineformat (Bibox, Unterrichtsmanager+) nutzen.

    Edit: Achsooo, Moment. Ich könnte mir auch Active Inspire runterladen, mir dort einen Zugang anlegen, mich dort autodidaktisch oder über Onlinefortbildungen des Softwareanbieters (?) einarbeiten, um dann vom digitalen Endgerät an einem zu kurzen Kabel hängend, was aufs Board zu spiegeln, falls das Board sich mit dem digitalen Endgerät verbinden möchte und überhaupt funktioniert. Das zu kurze Kabel führte dazu, dass ich immer der Klasse den Rücken zudrehen musste, was meine letzte Klasse nicht so super aushalten konnte. Außerdem war das Board im letzten Klassenraum ein Garantiefall, der oft gar nicht mehr ging. Daher habe ich das Ganze dann aus den Augen verloren und mich gefreut, wenn ich die digitale Tafel überhaupt digital beschreiben konnte. Wenn ich wieder Kapazitäten und Lust habe, könnte ich das nochmal in Angriff nehmen.

    Conni Statt der Stecknadellöcher im Karton kann man auch Brailleschrift zum Tasten mit 1x1-Legosteinen auf einer Grundplatte basteln. Dafür einfach sechs 1x1-Legosteine in einem 2x3 Feld feststecken. Für Punkte 1x1-Steine mit Noppen und für freie Stellen die glatten. Du kennst die Steine vielleicht von Legoarmbändern, falls deine Schüler so etwas tragen.

    Danke. Habe keine Legosteine.

    1. Meine ursprüngliche Idee wurde von meiner Mentorin verworfen, da sie nicht inspirierend genug war. Unter anderem ging es um Fehlertexte korrigieren und bloßes Üben oder eine Lerntheke wird vom Seminar nicht angenommen.


    2. Stunde 1: "Das Alphabet" - Wiederholung und Festigung des Alphabets als Voraussetzung für die Arbeit mit dem Wörterbuch

    3. Stunde 2: "Wir erforschen das Wörterbuch" - Kennenlernen des Wörterbuchaufbaus

    4. Stunde 3 (evtl. UPP): "Clever nachschlagen" - Erste Orientierungsübungen und Erarbeitung der Nachschlagetechnik zum effektiven Finden von Nomen im Wörterbuch

    Zu 1.: Was wird stattdessen vom Seminar angenommen?

    Zu 2.: Wie gut können die Kinder das ABC? Ich würde damit keine ganze Stunde zubringen, wenn es schon erlernt wurde. Eigentlich Stoff Klasse 2/Anfang 3. Lieber ein Alphabet zur Verfügung stellen zum Nachschauen für diejenigen, die noch nicht sicher sind oder für alle. (Eventuell ergänzt um kurze Übungen in den anderen Stunden, bei denen dann nicht geschaut wird = häufige Wiederholung.)

    Zu 3.: Was genau soll in dieser Stunde geschehen? Welche Ziele soll die Stunde haben? Welche Kompetenzen deine SuS erreichen? Ich würde das mit 4. oder 2. kombinieren.

    Zu 4.: Was für konkrete Ideen hast du? Wie passen diese zu den SuS?

    Bei all dem würde ich noch beachten: Wenn die Arbeit mit dem Wörterbuch noch nie geübt wurde, sind einige SuS am Anfang langsam, sehr langsam. Das ist mindestens für diese Kinder ermüdend und nervig. Wir beginnen daher mit einem reduzierten Teil des Wörterbuchs (unseres hat ein kleineres Verzeichnis) oder der Wörterliste im Rechtschreib-AH und erst, wenn die Kinder dort etwas Routine haben, steigern wir auf den ausführlicheren Teil des Wörterbuchs.

    :ohh:

    Grundschule, Sachunterricht, Thema "Unsere Sinne". Die Kinder lernen, dass es diese Schriftzeichen gibt, die sind i.d.R. im Sachunterrichtsbuch oder -arbeitsheft abgebildet. Ich habe früher kurze Wörter mit einer Stecknadel in Karton gelöchert. (Ich muss aber nachschauen, auswendig schaffe ich nur ein paar wenige Buchstaben.)

    Gerade sitze ich hier und betaste Braille-Schrift auf Medikamentenpackungen. :rofl:

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