Naja, wie nennt man ansonsten die zähen Sitzungen mit dem Sachkostenträger?
Beiträge von Flupp
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Mit den Möglichkeiten wachsen halt auch die Ansprüche. Da man überall hinfahren kann, möchte man das auch tun. Und es wird auch erwartet, dass man immer überall hinfährt. Und schon haben wir einen Mobilitätsbedarf, den wir nicht mehr befriedigen können.
Das ist tatsächlich meines Erachtens der ausschlaggebende Punkt.
In unserer (also meiner Familie) Anfangszeit ohne Auto, hatten wir durch den Vergleich mit anderen Familien oft das Gefühl etwas zu verpassen. Wir konnten nicht mal schnell hier oder dorthin, haben objektiv Dinge verpasst, die wir mit Auto gemacht hätten etc.
Mir ist dann irgendwann klar geworden, dass es die Vergleichsgruppe ist, die für einen selbst das Gefühl des Verzichts erzeugt: Hätten wir in unserem Umfeld nur Familien, die alle einen Hubschrauber haben und ihr Leben mit dem Hubschrauber gestalten ("Ich flieg mal schnell nach ..."), dann hätten wir ohne Hubschrauber auch das Gefühl, etwas zu verpassen.
Wir haben zwar immer noch ab und zu das Gefühl, manche Dinge zu verpassen (erleben dafür aber andere schöne Dinge), können das aber jetzt regulieren. -
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Das ist nachvollziehbar.
Jedoch habe ich den Eindruck, dass meistens geschaut wird, dass man der einfachen Lehrkraft so wenig wie möglich Rechte gibt, so dass sie gerade so ihre Arbeit ausführen kann.
Das Least-Privilege-Prinzip ist ein wichtiger Pfeiler der IT-Sicherheit.
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Wahrscheinlich ein Profi-Radler oder Triathlet im Trainingslager.
Profis fahren im Jahr etwa 40-45000 km, manche vielleicht auch mal mehr. Ein typisches Trainingslager für einen Profitriathlet ist auch deutlich weniger.
10000 km in drei Wochen sind am Rande des menschlich möglichen. Das ist vielleicht für einzelne Extremsportler schaffbar, aber das wird dann als offizieller Rekord gefahren und nicht im „Stadtradeln“.
Nur mal zum Vergleich, der meines Erachtens beste Langstreckenradfahrer aller Zeiten durchquert die USA in 8 Tagen mit Supportteam und am Rande des Deliriums. Das sind dann knapp 5000 km. Und der ist im andauernden Schlafentzug.
Nochmal 8 Tage schafft er das nicht, also in drei Wochen vielleicht die 10k. In Laborbedingungen.
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Dann darf sich aber auch niemand beschweren, wenn die Geschäfte aus den Innenstädten abwandern und es dafür immer mehr Outlet-Center inkl. großer Parkplätze auf der dann nicht mehr "grünen Wiese" gibt.
Tja, da gibt es erstens zum Glück genügend Untersuchungen dazu und zweitens hat die autogerechte Stadt jetzt nicht unbedingt die Center auf der grünen Wiese verhindert.
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Anstatt für Autofahrende nur "Pull"-Maßnahmen zu diskutieren, könnte man auch "Push"-Maßnahmen in Betracht ziehen:
- City-Maut wie London und Oslo
- Nur noch gebührenpflichtige Parkplätze im öffentlichen Raum ohne pauschale Monats- oder Jahreskarte
- Ende von Privilegierung
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Wohl eher nicht, wenn Du nicht erst in den letzten 30 Monaten verbeamtet wurdest und vorher versichert beschäftigt warst.
Kommt auf Deine Bedürftigkeit und gleichzeitig Arbeitsfähigkeit an.
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Versteh ich jetzt nicht ganz, aber ich geh mich eh vor Ort beraten lassen.
Aus meiner Erfahrung ist eine sich bei Nichtbenutzung selbsteinholende Schnur noch besser.
Stört bei Nichtgebrauch überhaupt nicht und bring müde Kinder problemlos über den Berg oder nach Hause.Dem Link folgen.
Stangen sind lästig, immer im Weg, zusätzliches Gewicht, verleiten die Kinder dazu auf dem Fahrrad in Kipphaltung zu fahren und am schlimmsten: Wenn man sie braucht, stehen sie im Keller, weil man dachte, dass es heute ohne geht.
Für mich sind das die besten 50 Euro, die ich bislang in Mobilität investiert habe, und ich habe mit Kindern auf dem Fahrrad schon sehr viel probiert. -
Nene, das habe ich jetzt hier wirklich nicht erwartet. Ich geh vor Ort fragen, das ist das Beste.
Eine Schnur kann nicht zur Seite kippen (siehe oben).
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Wie wär’s hiermit:
Aus meiner Erfahrung ist eine sich bei Nichtbenutzung selbsteinholende Schnur noch besser.
Stört bei Nichtgebrauch überhaupt nicht und bring müde Kinder problemlos über den Berg oder nach Hause. -
Wer verreist mit Familie im Zug und möchte von seinen Erfahrungen berichten? Oder gibt es andere Erfahrungen, wie man umweltgerecht mit Kindern verreisen kann?
Nachtzug ist eine tolle Möglichkeit. Leider muss man aber erstmal zum passenden Bahnhof hinkommen und hat dann nicht die gleichen Gepäckkapazitäten im Vergleich zum von Dir erwähnten VW-Bus. Das kann man natürlich als Einschränkung sehen.
Aber sich für den Urlaub einen VW-Bus leihen kann man ja auch.
Fahrradreisen mit Kindern aller Altersklassen gehen auch, eine Kollegin hat dazu eine schöne Videodokumentation gemacht. -
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PS Wäre denn ein Mofa - Elektroroller zB ökologischer? für einen Erwachsenen?
Als ein 2-Tonnen-Fahrzeug sicherlich.
Nicht nur ökologischer sonder auch weniger gefährlich für andere und weniger Flächenverbrauch, wo es abgestellt wird. -
Aber ich habe noch keine Vorschläge bekommen, außer: Schränke dich ein.
In #272 habe ich mal angefangen.
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Okay. Sagt ihnen jemand, dass es Zeit ist die Webseite zu aktualisieren?
Damals gab es noch Verbrenner, die um ’ne halbe Tonne wogen. Ich entsinne mich an einen Opel Corsa im Familienkreis.
Nee, das ist Marketing-Geschwurbel. Um eine Person zu transportieren, reicht weniger.
Du darfst das gerne machen. Ansonsten sind wir uns einig.
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Das ist immer noch viel verglichen mit der Nutzlast von 80 kg.
Mir wurde hier in der Diskussion nahegelegt, das Gute zu sehen. Also:
Besser 500 kg als 2000 kg.
Noch besser wären die 25 kg meines Velomobils.
Noch besser wären die 12 kg meines Alltagsrades.
Noch besser wären die 0 kg, wenn man zu Fuß ginge.
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