Ich kenne bislang nur die Option direkt Ober die Homepage der Ärzte Termine zu vereinbaren oder- bislang noch vereinzelt, nimmt aber langsam zu- die Möglichkeit das über Doctolib zu machen. Zumindest die Ärzte, bei denen ich das bislang genutzt habe hatten aber eben keine Differenzierung nach Selbstzahlern. Bei meinen Hausärzten wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass Selbstzahler Termine direkt mit der Praxis vereinbaren sollen, weil es dabei letztlich dann auch darum geht, welche Leistung man benötigt und wieviel Zeit dafür sinnvollerweise einzuplanen ist, ob vorab erst noch ein Beratungsgespräch erforderlich ist oder es vielleicht nur ein Folgetermin ist, etc..
Beiträge von CDL
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Bei uns gibt es auch immer die Option "Selbstzahler" auszuwählen.
Interessant. Das habe ich bislang noch nicht gesehen, nur die Unterscheidung PKV/GKV.
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wieder_da weiß ggf. mehr dazu.
Ansonsten aber: Lies dir alle online verfügbaren offiziellen Informationen zur PE durch. NRW hat - aus meiner Perspektive als Nicht-NRWlerin - recht brauchbare Infos zu OBAS und PE online, aus denen selbst ich schon manche Frage dazu hier im Forum beantworten konnte, obgleich es mich nicht betrifft.
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Geht es um NRW?
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Das heißt es wird kein Lehrer dazu gezwungen, diese Technik zu nutzen? Auch nicht subtil?Gibt es Kollegen, die in ihrem Unterricht nicht wollen, dass Tablets genutzt werden? (Grundsätzlich)
Bei mir an der Schule wird niemand dazu gezwungen oder verpflichtet die iPads im eigenen Unterricht einzusetzen, sondern es ist völlig klar, dass diese nur ein möglicher, zusätzlicher Lernkanal sind, dort wo das tatsächlich sinnvoll ist.
Es gibt KuK, die ihren Unterricht inzwischen komplett darauf ausgerichtet haben mit iPad zu arbeiten (halte ich persönlich didaktisch nicht für sinnvoll, weshalb ich das anders handhabe), andere verwenden auch die eigenen Dienstgeräte generell nicht und nutzen bislang beispielsweise die noch vorhandenen Overheadprojektoren um Bilder zu zeigen. Finde ich persönlich zwar nicht besonders effektiv, bedenkt man, dass die Farb- und Bildqualität über Beamer/ Bildschirme erheblich besser ist als bei den oftmals schon Jahrzehnte alten Folien, aber jeder Jeck ist anders und darf das auch anders handhaben bei uns.
Ungeachtet dessen haben rund 98% des Kollegiums sich in diesem Schuljahr dafür ausgesprochen, dass ab dem kommenden Schuljahr sämtliche SuS mit Tablets ausgestattet werden, so dass wir wenn wir diese einsetzen wollen sicher wissen, dass alle ein solches Gerät haben und einsetzen können. Gegenstimmen gab es keine, nur Enthaltungen, weil vorab völlig klar war, dass auch weiterhin die Fachlehrkraft selbst darüber entscheidet wie sie in ihrem Unterricht arbeiten möchte und was didaktisch sinnvoll ist. Das hat auch den Freundeskreis der Overheadprojektoren zu überzeugen vermocht.
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Sprich vielleicht noch einmal in Ruhe mit der KL, sammle die Argumente für das Gespräch mit der SL. Humblebee kann vielleicht noch etwas schreiben zur Lage in Niedersachsen oder auch Seph , was dir weiterhilft.
Verbindliche Einführung von iPads bedeutet aber mitnichten, dass man deshalb ausschließlich damit arbeiten müsste, nur, dass man diese dort nutzen sollte, wo das tatsächlich dann auch didaktisch sinnvoller ist als eine Alternative ohne iPads. Die Geräte sollen schließlich einen Mehrwert bringen beim Lernen und sind nur ein weiterer, zusätzlicher Lernkanal, nicht etwa der einzige oder auch immer der sinnvollste Lernkanal.
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Schleichenlurche
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Im Original lesen. Automatische Übersetzung klingt gruselig und dürfte es- zumindest wenn (korrekte) Details relevant sind- auch im Ergebnis sein.
Filme und Serien wenn möglich (Englisch, Französisch, ggf. Spanisch/ Italienisch) in Originalsprache ansehen oder synchronisiert?
EDIT: Meine Antwort bezog sich auf Jokers Frage, wobei ich Internetseiten auf Mandarin noch nicht lesen wollte bislang. In dem Fall müsste ich aber komplett auf eine Übersetzung - im Zweifelsfall einer vertrauenswürdigen Person- vertrauen, weil Sprache und Schriftzeichen mir komplett fremd sind.
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Natürlich darfst du so etwas entscheiden. Wenn es keinen gemeinsamen Fachschaftsbeschluss gibt in der entsprechenden Fachschaft (prüfen!) oder einer GLK (prüfen!), der dich an ein anderes Vorgehen binden würde, dann ist das Teil deiner pädagogischen Freiheit festzulegen, dass für bestimmte Übungsphasen in deinem Unterricht Heft/ Block/ Blatt einzusetzen sind.
Generell ist es sinnvoll, nachdem Prüfungen rein analog erfolgen, SuS regelmäßig handschriftlich arbeiten zu lassen, damit sie ganz banal auch die erforderliche Muskulatur ausbilden in der Hand für mehrere Stunden Prüfungsarbeit, erforderliche Feinmotorik für ein flüssiges, leserliches Schriftbild trainieren und letzteres auch ganz schlicht und ergreifend zu erstellen lernen. Dazu brauchen sie auch deine Rückmeldung, was du nicht lesen kannst- idealiter außerhalb von Prüfungen.
Auch im Hinblick auf Lernprozesse gibt es Verschiedenes was gegen ein reines Arbeiten am Tablet spricht. Nicht grundlos stellen manche Schulen, die rein digital gearbeitet haben nach einiger Zeit wieder um auf ein gemischtes Vorgehen, um zwar die Vorteile nutzen zu können, ohne aber die Nachteile alternativlos hinnehmen zu müssen. Dass ihr keine komplett digitalen Schulbücher habt sehe ich tatsächlich eher als Vorteil. Das erspart euch nämlich geteilte Bildschirme auf den kleinen Tablets, was es manchen SuS erschwert Aufgaben vernünftig bearbeiten zu können.
Um welches Bundesland geht es eigentlich? Ggf. kann dir dann noch jemand aus dem BL spezifisch bezogen auf eure schulrechtliche Lage antworten.
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Klar. Was genau soll volle Hingabe denn bedeuten und wie soll einem Beamten denn das Gegenteil bewiesen werden?
"ich arbeite im Schnitt immer mindestens 50 Stunden pro Woche für die Schule!"
Ohne Arbeitszeiterfassung wird das nichts. Und selbst mit kann allerhöchstens die Quantität und nicht die Qualität beurteilt werden. Und genau in sowas fällt meiner Meinung nach "mit voller Hingabe".
Wenn Dienst noch Vorschrift der wissenschsfltich nicht korrekte Ausdruck dafür ist, dann entschuldige ich mich hiermit dafür!
Volle Hingabe bedeutet, dass du dein Bestes gibst, nicht nur Zeit absitzt und halt irgendwie rumbringst. Das ist eine Frage von Haltung und innerer Einstellung. Ob diese Haltung und innere Einstellung in geeigneter Weise vorhanden sind können zumindest gute Führungskräfte beurteilen. Dabei hilft es durchaus, wenn diese die vielen kleinen, scheinbar alltäglichen Dinge sehen können, die Lehrkräfte leisten und die eine Schule voranbringen.
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Hast du handfeste Infos?
Es gibt Aussagen von Krah selbst in Interviews zu Hotelrechnungen und Reiskosten, die beispielsweise Huawei übernommen hat. Kurz nach besagter Reise hat Krah sich dann plötzlich für Huawei- Interessen innerhalb seiner Partei und im Bundestag eingesetzt. Ist dir das „handfest“ genug?
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Das ist der falsche Ansatz. Wie soll denn die Wertschätzung aussehen? Ein paar Euro mehr? Ein "hast Du fein gemacht?" Ein Schulterklopfer?
Gute Schulleitungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie wertschätzen können - und wie das authentisch und wirksam geht, zeigt mir meine Schulleitung (Nr. 1 und Nr. 2 gleichermaßen) jeden Tag. In meinem Augen sind die beiden da absolute Vorbilder für moderne, wertschätzende, aber auch klar kommunizierende Schulleitung.
Kann ich für meine aktuelle SL genau so unterschreiben. Wertschätzung sollte eine Grundhaltung sein jeder guten SL, damit das dann im Alltag sowohl kontinuierlich erfolgt, sprich auch die vielen kleinen Beiträge gesehen und anerkannt werden, aber eben auch schlicht authentisch und glaubwürdig ist. Das ist im Alltag mehr wert als ein paar Euro (nachdem das Grundgehalt schließlich bei uns allen stimmt) oder wenn nur punktuell mal die ganz großen Würfe anerkannt werden quasi als Hinweis ans Kollegium, was sie doch bitte auch leisten sollten.
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Er/sie will nur noch das nötigste tun und unsere Legitimation dafür haben.
PS: Dienst nach Vorschrift ist genau das, was wir alle tun sollen. Nicht mehr und nicht weniger.
Nachdem Mark Beamter ist bedeutet dieser „Dienst nach Vorschrift“, dass er sich mit all seiner Kraft und Hingabe seiner Arbeit widmen soll und dafür vom Land alimentiert wird. Weniger Arbeitsleistung und ein Rückzug ins Private ergeben sich daraus also nicht.
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Hätte er mal einen Deutschen eingestellt, gell.
Nein, darum geht es nicht, sondern darum, dass er selbst- genau wie andere in der AfD- im Zweifelsfall sehr gerne die eigenen Taschen aufhält gegenüber Autokratien/ Diktaturen wie Russland oder eben China, in der Folge deren Lied singt, während er und seinesgleichen gleichzeitig behaupten, nur sie als AfDler würden sich für deutsche Interessen einsetzen. Krah ist selbst Deutscher und lässt sich im Zweifelsfall von Firmen wie Huawei schmieren. Die Nationalität ändert gar nichts, wenn es um Fragen der Integrität geht.
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Wir haben an der Schule iPad-Klassen, die ab Klasse 5 mit dem iPad anstelle eines Heftes arbeiten, u.a. dann auch in Englisch. Ab nächstem Schuljahr habe ich diese Gruppen dann auch zum ersten Mal in Französisch, Klasse 6, werde also auch Einstiegsunterricht haben.
Da ich weiß, wie meine Englisch - KuK arbeiten irritiert deine Frage mich etwas. Natürlich schreiben die SuS auch Texte mit dem Stift auf den iPads oder füllen AB digital mit Stift aus. Manche meiner KuK korrigieren Texte ausschließlich digital, andere nicht, das ist verschieden.
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Der dritte Abschnitt gefällt mir gut und beantwortet meine Fragen umfassend.
Abschnitt 1, 2, 4 provozieren unnötig und könntest du demnächst bitte nicht kommunizieren - danke!
Glücklicherweise bist du in keiner Position mir den Mund verbieten zu können.
Ignorier meine Beiträge - machst du bei jeder Art sachlicher bzw. konkret schulbezogener Rückfrage an dich sowieso bei allen User:innen hier- oder lern damit zu leben, was ich an Fragen an dich habe, wenn du meinst mir Unterstellungen in Frageform servieren zu müssen.
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Bitte was?
Grundschullehrer sind A12 mit einem Angleichungszuschlag von ca 80€ pro Monat vor Steuer, bis sie in 5 Jahren irgendwann A 13 sind.Wo diese städtischen Wohnungen für Schnapperpreise alle sind, wüsste ich auch mal gerne, ich persönlich kenne exakt eine Person, die in einer Beamtenwohnung wohnt, und eine in einer Genossenschaftswohnung. Die Wartelisten sind lang und die Kriterien streng.
Aber klar. Kommt alle nach München. Wir suchen eh jedes Jahr Lehrer.
Da macht ihr dann das große Geld. Ihr lebt wie Krösus in finanzierten Wohnungen bei A14, quasi ohne was zu arbeiten. Yeah!
Also bitte Kathie, der TE hat doch wiederholt deutlich gemacht, dass andere Schularten als die Gymnasien gänzlich irrelevant sind für ihn, ebenso wie Fakten zur tatsächlichen Bewerberlage an verschiedenen Schularten bzw. Besoldungsfragen dort ihn gänzlich kalt lassen.
Das ist der „ich ich ich“- Thread, kein Thread, in dem es um tatsächlich sachlichen Austausch gehen würde.
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Es waren keine Unterstellungen, das gerne noch an der Stelle zum zweiten Mal.
Bei der ersten Thematik ist mir bewusst, dass es von dir keine negativen Konsequenzen geben wird, wenn Schüler nicht gendern - meine Frage ging eher in die Richtung, ob Schüler das für sich vermuten, weil sie hören, dass du diese Formen aktiv verwendest und dann mutmaßen, dass du es auch gut finden würdest, wenn sie dies auch machen. Oder habt ihr darüber mal offen gesprochen? Ich denke, beim ersten Versuch war meine Frage nicht präzise genug gestellt, was hoffentlich jetzt etwas besser gelungen ist.
Danke für den Bericht, dass Schüler auf dem Pausenhof immer mal wieder gegenderte Formen im Gespräch miteinander verwenden.
Wieso brauchst du einen „Bericht“ was SuS auf dem Pausenhof an Sprachformen verwenden? Hör einfach aufmerksam zu, wie deine SuS sprechen- so du Lehrkraft bist, sollte das schließlich problemlos möglich sein.
Wenn dir wie du schreibst bewusst ist, dass es keine negativen Konsequenzen geben wird, wenn SuS nicht gendern, warum fragst du dann explizit danach ob diese solche vermeiden wollen würden? Wie kann das keine Unterstellung beinhalten, wenn ich doch diejenige bin, die meinen Unterricht gestaltet und die dann insofern auch für negative Konsequenzen sorgen würde?
Ja, ich spreche natürlich offen mit meinen SuS darüber, dass es in meinen Fächern- Gesellschaftswissenschaften weitestgehend- normal ist, dass wir alle verschiedene Meinungen haben, sie auch komplett andere Meinungen haben dürfen als ich, ohne schlechte Noten befürchten zu müssen, weil es immer um die Argumente geht, um eine Meinung oder auch ein Urteil zu begründen. Wenn diese valide sind gibt es gute Noten auch wenn am Ende völlig andere Positionen herauskommen als meine eigene. Das wissen bereits meine 5er, weil ich meine SuS immer dazu ermutige frei zu sprechen und ehrlich auszudrücken, was sie meinen. Wo ich den Eindruck habe, dass sie mir nur nach dem Mund reden frage ich besonders genau nach, weil es darum schließlich nicht geht, wenn wir Mündigkeit als Ziel haben, um ihre eigenen Haltungen herauszukitzeln. Gerade bei Fünftklässlern ist das besonders wichtig, um sie dazu zu ermutigen zu ihren eigenen Meinungen und Haltungen auch Erwachsenen gegenüber zu stehen.
Ich bin inzwischen im vierten Jahr an meiner aktuellen Schule und bekomme regelmäßig von SuS rückgemeldet, dass ich besonders fair wäre im Unterricht, andere Meinungen problemlos zulassen würde, man offen mit mir sprechen könne ohne Angst haben zu müssen, etc. Also nochmal: Unterlass bitte die impliziten Unterstellungen. Meine SuS gendern nicht aus Angst vor negativen Konsequenzen in meinem Unterricht, denn solche gibt es nicht.
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Ich weiss, dass es an beruflichen Schulen (mit gymnasialem Zug) relativ schwer ist, geeignete Bewerber zu finden. Es bewerben sich in Summe wohl einfach zu wenige darauf. Quelle: Meine Schulleitung.
Dass an anderen Schularten oder mit anderem Ausbildungsstand (siehe zb technische Lehrkräfte= Kein Studium sondern Ausbildung und dann Seiteneinstieg) weniger verdient wird, ist ein seperates Problem. Muss an anderer Stelle thematisert werden und stellt in Bezug auf das Ausgangsthema erstmal nur Whataboutism dar.
Auch ein Weg eine differenzierte Debatte abzuwürgen, denn wenn du meinen Beitrag aufmerksam durchgelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich die Bewerberzahlen an Schularten wie den Grundschulen als Vergleich zu den von dir genannten Gymnasien genannt und eingeordnet habe im Sinne von „Anreize schaffen für Bewerber: innen“, nicht einfach isoliert über Bezahlung geschrieben habe.
Du willst einfach nur jammern, dich beschweren, herausstellen, dass es sich für dich unter deinen Besoldungs- und Arbeitsbedingungen nicht lohnen würde, dich zu engagieren für deine Schule und das gefälligst durch ein mehr an Geldern geändert werden müsste oder eben hinzunehmen wäre, dass du dich in einen reinen Dienst nach Vorschrift verabschiedest. Dafür suchst du passende Claqueure, keine Leute, die dich berechtigt darauf hinweisen, dass alle Schularten ihre Gelder aus ein- und demselben Topf erhalten, aus dem die Gymnasiallehrkräfte- auch an den beruflichen Gymnasien- bereits einen überproportionalen Anteil beziehen im Vergleich zu anderen Schularten, wie zuvorderst den Grundschulen. Mehr Geld für eine Schulart geht dabei immer zulasten aller anderen, weshalb man das anständigerweise nicht nur isoliert betrachtet diskutiert und darstellt.
Ach halt: Weder gibt es dir um Anstand und Fairness in der Besoldung, noch um eine entsprechend differenzierte Betrachtung. Du suchst ja nur Claqueure und dazu tauge ich schlicht nicht, das unterfordert mich. Viel Vergnügen in der eigenen Blase.
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Könntest du dir vorstellen, dass die Schüler das machen, um im Unterricht einen positiven Eindruck zu hinterlassen bzw. negative Konsequenzen zu vermeiden? Anders gefragt: Nutzen sie auch diese Sprachformen, wenn sie unter sich sind, z.B. in der Pause auf dem Schulhof?
Der erste Teil ist eine unzutreffende Unterstellung, denn nein, es gibt natürlich keinerlei negative Konsequenzen in meinem Unterricht, wenn jemand nicht gendert, ich erwarte nämlich nicht, dass meine SuS gendern.
Der zweite Teil ist dann einfach nur noch absurd. Den kannst du dir selbst beantworten, wenn du einfach mal drei Sekunden darüber nachdenkst, ob man als Lehrkraft auf einem Pausenhof mit weit über 800 SuS den Sprachgebrauch einzelner SuS untereinander, wenn sie also meinen könnten, keine Lehrkräfte würden sie hören, mehr als punktuell mitbekommen kann. Das wäre Sekunde eins. In Sekunde zwei empfehle ich dir über Sprachregister nachzudenken, welche man im Unterricht einsetzt, welche gegenüber Freundinnen und Freunden, um in Sekunde drei zurückzukommen zu der Frage, woran man auf einem Pausenhof gesichert erkennt, dass die SuS jetzt wirklich die Situation Schule und potentiell mithörende Lehrkräfte mental vollständig ausgeblendet haben und das ihren Sprachgebrauch garantiert nicht mehr beeinflusst.
Grundsätzlich höre ich auch auf dem Pausenhof immer mal wieder gegenderte Formen, die SuS im Gespräch miteinander einsetzen. Das ist nicht weiter spektakulär, wenn man darüber nachdenkt, dass sie das oftmals aus den sozialen Medien als sprachlichen Normalfall kennen.
Etwas weniger implizite Unterstellungen, dafür mehr bewusstes Nachdenken darüber, was du eigentlich erfragst und ob dein Gegenüber dir dazu überhaupt eine seriöse Antwort zu geben vermag wären hilfreich.
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