Beiträge von CDL

    Währenddessen erstelle ich die notwendigen Comics/Bilder für meine nächste u-Stunde halt mit einer KI.

    Völlig OT, aber sehr interessant gerade für mich: Du hast schon ganze Comics über KI erstellen lassen? Welche KI verwendest du dafür und welche Prompts (vielleicht ein Beispiel?)? Habe bisher nur Bilder erstellen lassen, Comics klingt aber genial.

    Konferenzen brauchen keine Wecker, sondern klare Endzeiten, sowie dazwischen eine möglichst straffe Moderation, an die nicht zuletzt auch eine SL selbst sich hält, um diese glaubwürdig durchzuführen zu können. Dazu KuK, die im Konferenzrecht ausreichend bewandert sind, um ausufernde Debatten einzuhegen, indem beispielsweise beantragt wird die Debatte zu beenden und zur Abstimmung zu kommen, wenn bereits alles gesagt wurde, nur eben noch nicht von jedem und jeder.

    Dann schaust du halt erst einmal komisch Volker_D , machst dir dann aber vielleicht bewusst, dass man in zahlreichen Spielen einfach nur verliert, ohne symbolisch das Leben zu verlieren, weil es schließlich gerade nicht um derart dramatische Dinge geht im Spiel und diese auch irrelevant sind, um zu verstehen, wer gewinnt und wer verliert. Die Dusche kann das ganz genauso gut symbolisieren.

    Warst du mit 10 ein Kind, das munter detaillierte Geschichten schrieb, voller Wissensdurst auffiel und herausfinden wollte, was die Welt im Innersten zusammenhält?

    Mir fallen in meiner Familie diverse Menschen ein, auf die das im Alter von 10 Jahren zutraf, zutrifft oder, wenn ich an meinen 7jährigen Neffen denke, sicherlich zutreffen wird. Man muss nicht direkt hochbegabt sein, damit das zutrifft, sondern ist eben einfach nur am Gymnasium genau richtig mit seiner Wissbegierde. (Wobei ich als Schülerin an manchen Stellen enttäuscht war vom Unterricht am Gymnasium, von dem ich mir vor allem in der Unterstufe mehr erhofft hatte und meinen Wissensdurst deshalb zuhause mithilfe der Lektüre von Bergen von Büchern jede Woche gestillt habe. Ich wollte den Dingen immer ganz genau auf den Grund gehen und wirklich verstehen, warum was wie zusammenhängt.)

    Deine Einschätzung wann Selektion sinnvoll ist bei Schulempfehlungen und wann nicht teile ich. Ich fürchte nur, dass eine weitestgehend kriteriale Betrachtung wie auch sonst bei der Leistungsmessung manchen Lehrkräften nicht möglich ist. Das sieht man zumindest in Bundesländern mit getrennten "Kopfnoten" für Verhalten /Mitarbeit doch regelmäßig, dass das Verhalten bei manchen KuK mit einfließt in die mündliche Fachnote.

    Ich habe auch keine Kruzifixe in meinen Klassenräumen, mein Freund, der an einer Grundschule unterrichtet, aber schon. Viele staatliche Grundschulen in NRW sind Bekenntnisschulen und da hängen die Hinrichtungsinstrumente im Darstellungsmodus "Hinrichtung fortlaufend" an den Wänden. Aber es sind ja nur Grundschüler, da passt das schon.

    Danke für deine Antwort. Das war mir gar nicht bewusst für NRW, wobei meine Neffen ebenfalls an einer Bekenntnisschule in der Grundschule (NRW) sind, da es die einzige GS im Dorf ist. Bei denen hängen tatsächlich aber keine Kruzifixe rum. Lediglich ein normales Kreuz gibt es in der Aula, wo das Morgengebet stattfindet.

    Ich finde Kruzifixe auch als erwachsener Mensch noch grässlich und weiß sehr genau, welche Albträume mir als Kind Besuche bei meiner katholischen Oma verursacht haben, bei der überall Kruzifixe hingen, große Holzstatuen herumstanden und diverse Abbildungen des blutende, gefolterten Jesus aushingen. Dazu ständiges Gerede über Fegefeuer und Hölle in die ich käme, würde ich nicht ständig beten.

    Dass man das Kindern als täglichen Anblick in der Schule zumutet und vor allem zumuten DARF finde ich völlig daneben.

    und mir gefällt enby nicht. Das ist das Problem an der Sache. Ich habe auch echt keine Lust jede Person, die ich anspreche danach zu fragen. Das ist furchtbar uneffizient. Würde bei mir eher dazu führen, dass ich fremde nur ansprechen würde, wenn es absolut nötig ist.

    Mir ist das bei flüchtigen fremden auch ehrlich gesagt scheiß egal wie die sich identifizieren.

    Irgendwelche Menschen auf der Straße oder in Geschäften erst groß zu fragen, welche Anrede für sie passt ist doch gar nicht nötig. Generell ist es völlig okay Herr X/er oder Frau Y/sie zu sagen, bis jemand einen freundlich darauf hinweist, dass andere Pronomen und deshalb beispielsweise nur der Nachnahme für diesen Menschen bitte zu verwenden wären.

    Das wird einem ganz realistisch betrachtet bei flüchtigen Begegnungen mit Fremden eher nicht passieren, durchaus aber am Arbeitsplatz begegnen oder im Sportverein, etc., also im Umgang mit Menschen, denen wir häufiger begegnen und die uns das dann hoffentlich auch einfach wert sind, dass wir ihren Wunsch respektieren.

    Die abwegige Situation ist die mit polygamer Beziehung mit mehreren Lebensgefährten, die dann alle frei haben wollen, wenn eine davon eine Niederkunft hat. Dagegen ist, dass Kinder unehelich zur Welt kommen, schon seit langem keine Seltenheit mehr.

    Das in meinem Beitrag "eine" statt "keine" stand war ein Tippfehler, der allerdings eigentlich aus dem weiteren Kontext meines Beitrags deutlich hervorgegangen ist bei gelassener Lektüre. Kein Grund zur Aufregung also. Mir ist völlig klar, dass uneheliche Kinder zu bekommen völlig normal ist.

    In vielen Klassenzimmern hängen doch ohnehin Hinrichtungsinstrumente mitsamt Hinzurichtenden an der Wand.

    Also bei uns in den Räumen finden sich nur so banale Dinge wie Kartenständer. An was für Schulen bist du denn unterwegs, dass dort Hinrichtungen dargestellt werden? Falls du auf Kruzifixe anspielst: Die hängen nicht in „vielen“ Klassenzimmern, schließlich ist Bayern nur ein Bundesland von 16 in Deutschland und auch dort hängen die inzwischen längst nicht mehr überall (zum Glück! Ich würde mit so einem Ding im Raum nicht arbeiten wollen, obgleich ich selbst Christin bin.).

    Die Lösungen funktionieren m.E. generell nicht. Ständig kommen irgendwelche Minderheiten und fordern mehr Platz in der Gesellschaft. Vielleicht will ich das aber gar nicht, wenn ich beispielsweise Stotterer wäre. Ich möchte anständig behandelt werden, verlange aber keine Quote für Stotterer oder so etwas. Ich möchte Normalität, keine Extrawürste.

    Bist du Stotterer? Wenn nicht verstehe ich nämlich nicht, warum du derart auf diesem Beispiel beharrst oder warum wir den hypothetischen Fall eines von dir ausgedachten Stotterers diskutieren sollen, der für sich selbst zwar anständige Behandlung wünscht, aber umgekehrt anderen Gruppen von Menschen nicht einräumen möchte, dass diese vielleicht sprachlich nicht unter „wurden mitgeteilt, aber nicht mitangesprochen“ laufen wollen.

    Mein Problem ist, dass die Nichtbinären so stark in den Vordergrund gestellt werden und die Belange anderer Gruppen im Hintergrund stehen bzw. ihre Bedürfnisse sogar als geringerwertig angesehen werden. Ich habe das Beispiel Stotterer genannt. Ihr könntet fordern, dass Stotterer sichtbarer sein sollten, beispielsweise im Fernsehen. Das andere Beispiel sind die Sehbehinderten, die explizit von Genderzeichen abraten. Menschen wie ihr sind zutiefst ungerecht, weil nur eine ganz bestimmte Gruppe bevorzugt wird. Nichtbinäre können problemlos leben, auch wenn das generische Maskulinum verwendet wird, es kommt da nur auf die innere Einstellung. Behinderte werden potentiell ausgegrenzt.

    Das habe ich am Anfang geschrieben und wurde nicht ernst genommen. Ich folgere daraus, dass ihr ein Musterbeispiel für neumodische woke Linke seid, und reagiere entsprechend.

    Auch Behindertenverbände- inklusive Sehbehinderten- lehnen gendern aber nicht per se ab, da wir als behinderte Menschen sehr genau wissen, was es bedeutet, an den Rand gedrängt zu werden und als Minderheit nicht gehört, gesehen oder gar geachtet zu werden. Aktuelle Lösungen sind nicht optimal, u.a. weil technische Hilfsmittel für Sehbehinderte damit nicht gut klarkommen. Technik kann zum Glück angepasst werden an die Bedürfnisse der Menschen. Das wäre dann eine inklusive Lösung sowohl für Sehbehinderte als auch für nicht- binäre Menschen.

    Ich hatte auch bereits geschrieben gehabt, dass sicherlich niemand einem Menschen der stottert einen Strick daraus drehen würde, wenn dieser Mensch statt „Lehrerinnen und Lehrer“ oder „Lehrer: innen“ einfach Lehrkräfte, Lehrpersonen oder auch einfach nur Lehrer sagen würde, das ist schließlich ein besonderer Fall, bei dem es einfach gilt Toleranz zu leben.

    Als neumodische, in deinen Augen „woke“ Linke schaffe ich das ganz problemlos, als selbst schwerbehinderter Mensch sowieso. Wie sieht es mit deiner Toleranz aus? Findest du „Wut“ als Reaktion auf gendern wirklich angemessen oder gar tolerant?

    Es geht auch nicht um eine abwegige Konstellation, denn jedes dritte Kind in Deutschland wird mittlerweile unehelich geboren.

    Natürlich ist das keine abwegige Konstellation . Leider hinkt an diversen Stellen das Familienrecht- dessen Abbild das Beamtenrecht an dieser Stelle lediglich ist- der Lebensrealität hinterher. Zuletzt wurde so ja auch ein Fall eines leiblichen Vaters vor Gericht verhandelt, der nicht der rechtliche Vater für sein Kind werden kann, weil das der neue Lebensgefährte seiner Ex ist, obgleich der Kindsvater sich immer um das Kind bemüht hat.

    Unglücklicherweise ändert die Rechtslage sich aber sicherlich nicht schnell genug für dich, damit du direkt davon so profitieren kannst, wie du das solltest. Insofern bleibt dir nur, mit deiner SL zu sprechen im Hinblick auf eine interne Lösung, sowie deine Abgeordneten zu kontaktieren und auf dieses Problem hinzuweisen oder eigene rechtliche Schritte zu erwägen, um mittelfristig eine Änderung anzustoßen.

    Einen schwierigeren Start ins Leben haben Kinder glücklicherweise nicht, nur weil ein paar Urlaubstage wegfallen würden. Relevanter für dein Kind dürfte es sein, was du in den Wochen, Monaten und Jahren nach der Geburt machst, wie viel Zeit du diesem beispielsweise auch über eigene Elternzeit zu widmen bereit bist.

    CDL, wenn du queere Menschen in den Vordergrund der Debatte rückst, hast du dir die zuvor verlinkte Umfrage bzgl. ihrer Positionen hierzu bereits angeschaut?

    Ich spreche mit queeren Menschen persönlich. Ich kenne unter meinen persönlichen Kontakten niemanden, der/ die Gendern komplett ablehnen würde, im Gegenteil. Das ist natürlich genauso wenig repräsentativ wie die Umfrage, die du verlinkt hast, zeichnet aber eben doch ein vollkommen anderes Bild.

    CDL

    Das Ganze steht und fällt mit einer guten SL. Eine SL, die ein positives Arbeitsklima schafft und zu Kooperationen anleitet, ist Gold wert. Auch ist es , auch in unserem Schulsystem, möglich für die Kooperation Entlastungen bereitzustellen. Dafür muss man aber im Umgang mit den behördlichen Vorgaben eine hohe Gabe bezüglich kreativer Gestaltungsmöglichkeiten haben.

    Eine gute SL hilft, ist aber nicht zwingende Voraussetzung für mehr Kooperation unter den Lehrkräften, wenn diese das wollen. Man muss schon auch einfach selbst dazu bereit sein, sein Arbeitsumfeld konstruktiv zu gestalten und das entsprechend angehen, sonst kann sich auch mit der willigsten SL nichts ändern.

    Es ist doch so: Wenn man Lehrer/-innen schreiben würde, wären manche vielleicht genervt, nicht mehr. Die Schreibeweise Lehrer*innen generiert echte Abneigung und Wut bei manchen.

    Du meinst, diejenigen, die Rechtssprech präferieren würden und die eine Sichtbarmachung und Respekt für Minderheiten für einen vernachlässigbaren Teil unseres GG erachten, diese Personen empfinden echte Wut und Abneigung, wenn andere Menschen das für sich selbst einfach anders handhaben möchten?

    Niemand muss gendern in Deutschland. Tatsächlich wird das aktuell in verschiedenen Bundesländern sogar schulisch untersagt. Ich empfinde es insofern geradezu als grotesk, dass wir angesichts dessen ernsthaft darüber sprechen müssen, was ein Umgang mit einer Minderheit durch ganz offensichtlich politisch aktuell nicht ausreichend vertretene Bürger: innen bei ein paar besonders intoleranten Mitmenschen auslöst, statt darüber zu sprechen, was die Ausgrenzung queerer Menschen (denn nicht- binäre Personen sind letztlich ja nur die aktuelle Speerspitze dieser Debatte) diesen auch weiterhin täglich antut.

    Abneigung und Wut erleben queere Menschen kontinuierlich. Nicht selten werden daraus körperliche Übergriffe. An Schulen werden queere Menschen dann durch Lehrkräfte, die derart übersteigert reagieren nicht ausreichend geschützt, was mobbende Mitschülerinnen und Mitschüler letztlich nur darin bestärkt, ihr Verhalten als angemessenen Umgang zu erachten.

    Ich habe einen jungen Verwandten, transgender, der so täglich an seiner Schule Mobbing erfährt, fehlende Akzeptanz auch durch Lehrkräfte erfährt, unzureichenden Schutz durch Lehrpersonen erfährt, auf der Straße von Wildfremden einfach angepöbelt, beleidigt und angegriffen wird, wenn er- erkennbar minderjährig- einfach nur dort entlanggeht.

    Die beiden nicht- binären Mitstudierenden meiner Schwester erleben es regelmäßig, dass Menschen sie zumindest beleidigen, wenn sie ihre Pronomen nennen, teilweise werden sie von Leuten, bei denen ein respektvoller Umgang mit nichtbinären Menschen auch nur Abneigung und Wut auslöst, auch einfach auf offener Straße angespuckt.

    Bereits bei meinem ersten Beitrag wurde sich über mich lustig gemacht.

    Es wurde aber auch einfach ernsthaft reagiert auf deinen ersten Beitrag. Leider kamen von dir daraufhin direkt nur noch irgendwelche absurden Unterstellungen und keine Form ernsthafter Auseinandersetzung. Dass du insofern inzwischen nur noch ein bestimmtes Echo erhältst ist allein die Widerspiegelung deines Diskursstiles.

    Wenn du ernsthafte Debatten wünscht, dann hör auf mit deinen ständigen Strohfeuern, Pauschalisierungen, Unterstellungen und trag tatsächlich ernsthaft etwas zur Debatte bei, was noch nicht gesagt wurde. Andernfalls leb damit, dass es in deinem Fall halt so aus dem Wald rauskommt, wie es reinschallt.

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