Beiträge von CDL

    … generell könnte man die Perspektive einmal drehen und auch fragen:

    - gibt es denn wirklich viele Unternehmen, die die Arbeitszeit und -Kraft ihrer Mitarbeiter regelmäßig einsetzen, um Themen abzuackern, die man auch online/ per mail oder Rundschreiben „besprechen“ könnte…

    Statt einfach mal pauschal reinzutröten, wie doof alle wären, die meinen, man wäre tatsächlich auch erst einmal selbst verantwortlich für den eigenen Nachwuchs (was wir als Lehrkräfte umgekehrt nicht müde werden über die Eltern unserer SuS zu sagen, wenn diese meinen, ihre elterliche Verantwortung komplett outsourcen zu können an uns Lehrkräfte), wäre es hilfreich:

    1.Differenziert zu lesen und selbst zu argumentieren. Einige hier haben so Videokonferenzen angesprochen als Entlastungsoption, ungeachtet ihrer Haltung dazu, wer zunächst einmal die Fürsorgepflicht hat für eigenen Nachwuchs und insofern auch die alltägliche Betreuung sicherstellen muss.

    2. Selbst einfach konstruktive Lösungen zu nennen, die du für sinnvoll erachten würdest.

    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass du möchtest, dass Eltern nicht mehr hauptsächlich verantwortlich sind für den eigenen Nachwuchs, da dass wenn man das mal in letzter Konsequenz durchdenkt-unabhängig von Entlastungs-und Unterstützungskonzepten bedeuten würde, dass letztlich der Staat auch von Beginn an bestimmen könnte, wie Kinder erzogen werden müssten, nach welchen Konzepten, mit welchen Mitteln, Werten und Haltungen.

    Bezogen auf Betreuungsangebote wären wir dann schnell bei Pflichtangeboten, anstelle der Freiheit entscheiden zu können, was man selbst oder eben auch das Kind braucht an externer Betreuung. Das wird zwar gerne diskutiert, wenn es um Kinder aus bildungsfernen Haushalten geht oder die zuhause kein Deutsch sprechen, insbesondere in Akademikerkreisen würde man sich derartige Eingriffe in die persönliche Freiheit dann aber verbitten.

    Ja, wir brauchen als Gesellschaft Nachwuchs. Ja, das bedeutet auch, dass wir alle einen Beitrag leisten müssen, damit Eltern erforderliche Unterstützung finden auch über das Kindergeld hinaus. Das bedeutet aber nicht, dass Kinderbetreuung per se zum "Härtefall" werden würde, der Arbeitnehmer:innen im Zweifelsfall von jedweder Pflicht entbinden würde.

    Ich sehe nicht, was man als Schule noch machen könnte, außer die Mitnahme kleiner Kinder in Konferenzen im Zweifelsfall zu ermöglichen oder eben die Online Teilnahme, sowie in besonders extremen Fällen schulintern ausnahmsweise auch die Abwesenheit zu akzeptieren. Wenn du weitere, realistische Ideen hast, dann her damit.

    Die Politik der Ampel ist nicht nur schlecht, sondern katastrophal für Deutschland und auch Europa.

    Nur wer blind ist, sieht das nicht.

    Wer in seiner eigenen Blase lebt, braucht ja nur einen Blick auf die Wirtschaftsentwicklung werfen.

    Innerhalb von nur zwei Jahren hat die Ampel die einstige Zugmaschine an der Spitze zum Bremsklotz in Europa und der Welt gemacht. Unter den entwickelten Staaten waren glaube ich nur die Argentinier weiter hinten.

    Unternehmen bauen massiv Arbeitsplätze ab bzw. verlagern diese. Ich befürchte, noch wenige Ampeljahre mehr und der Schaden ist irreversibel.

    Ja, genau, weil die Ampelregierung wie jeder weiß, die Weltwirtschaft natürlich fest in den Händen hat, Putins Kriegsführung fernsteuert, die Inflation klammheimlich im stillen Kämmerlein geplant hat und Alleinverantwortliche ist für die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.^^

    Ich überlege mich auch an einer inklusiven Schule zu bewerben und frage mich, wie sich inwiefern das von einer Regelschule unterscheidet.

    Jede „inklusive Schule“ ist eine Regelschule, insofern gibt es keinen generellen Unterschied. Nenn dein Bundesland und die Schulart, um die es dir geht, formuliert gezielte Fragen zu denen du dir Antworten aus der Praxis erhoffst, dann ist es unter Umständen möglich, dir auch tatsächlich weiterzuhelfen mit passenden Informationen zu Vorgehensweisen und inklusiven Settings in deinem Bundesland und an deiner Zielschulart.

    Beherrschst du Portugiesisch denn fließend in Wort und Schrift auf C1- C2- Niveau? Wenn ja, dann könntest du die entsprechenden portugiesischen Stellen (Schulen, Hochschulen, einstellende Behörden) kontaktieren und erfragen, welche Vorraussetzungen du erfüllen müsstest, um als Lehrkraft in Portugal tätig werden zu dürfen auch ohne einschlägiges Lehramtsstudium in Portugal. Das erscheint mir sinnvoller, als in einem deutschen Lehrkräfteforum Informationen zu etwas derart landesspezifischen, wie einem ungelernten Quereinstieg in ein Berufsfeld im Ausland zu erfragen.

    Möglicherweise kann man dir auch an einer deutschen Schule in Portugal mit Informationen weiterhelfen oder dir Hoffnungen machen, dass du mit deiner bisherigen Ausbildung und Berufserfahrung zumindest als Ortslehrkraft eingestellt werden könntest.

    Danke für eure vielen Rückmeldungen!

    Also wie geschrieben. Sonderurlaub liegt im Ermessensspielraum der SL, genauso wie das Mitbringen von Kindern in den Unterricht oder zu Konferenzen. Und nochmal ernsthaft gefragt, Ist wirklich jemand von euch der Meinung, dass das folgende Szenario in einer Institution passend und adäquat ist, in der wir die SuS zu umsichtigen und respektvollem Umgang erziehenß

    Wie soll es allein technisch möglich sein, ein 1 jähriges Kind nach dem Unterricht von zu Hause abzuholen, um mit ihm gemeinsam wieder in die 46 km entfernte Schule zurückzufahren und dort einer Konferenz beizuwohnen? :))))

    Leute, es muss doch eine Härtefallregelung geben. wir Beamte sind doch sonst immer so gut gestellt.

    Es gibt diesbezüglich keine Härtefallregelung, aber natürlich die Möglichkeit, eine Absprache mit der eigenen SL zu treffen. Wenn solche Situationen nicht ständig auftreten, weil man grundsätzlich ein funktionierendes Betreuungskonzept hat, dann finden sich auch Lösungen. Vielleicht ist es beispielsweise ausnahmsweise möglich an einer Konferenz online teilzunehmen.

    Dafür dass Eltern ein funktionierendes Betreuungssystem haben sind aber nun einmal zuallererst sie selbst verantwortlich, nicht der Arbeitgeber/ Dienstherr, der auch niemandem aufzwingt in einer bestimmten Entfernung zum Dienstort zu leben. Diese selbst gewählte Entfernung darf dann eben auch kein Grund dafür sein, warum es nicht möglich ist Dienstpflichten nachzukommen.

    Doch ich spreche gerade auch von Fortbildungen etc.. Ich habe die Person so verstanden, dass es für alle Dienstreisen so ist.

    Wer soll das über Fortbildungen oder Materialien geschrieben haben? Bitte zitieren oder die Nummer des Beitrags nennen, auf den du dich beziehst, damit „die Person“, auf die du dich beziehst, entweder deine Interpreation ihrer Aussagen bestätigen oder eben auch widerlegen kann.

    Ich fände es tatsächlich schwer, mich auf 5 zu begrenzen, weil ich aus verschiedenen Gründen verschiedene User: innen hier gerne einmal persönlich begegnen würde, um miteinander lachen zu können, sich offen auszutauschen, wild zu diskutieren mit Mimik und Gestik und der Möglichkeit direkt nachzufragen, was gemeint war, so dass man sich trotz aller Leidenschaft weniger missversteht oder eben auch einfach nur entspannt ein Würschtel zu grillen und etwas zu trinken (aktuell dann eher einen heißen Tee, als ein kaltes Bier).

    Alle, die mich aber genannt haben sind Menschen, bei denen ich mir umgekehrt persönliche Begegnungen auch sehr gut vorstellen könnte und schön/ spannend/ interessant/ mein Herz berührend fände. Ein paar würde ich spätestens beim Abschied dann auch ganz sicher fragen, ob ich sie mal kurz in den Arm nehmen und drücken dürfte. Mein allerliebstes Hummelchen Humblebee gehört eindeutig dazu.

    Nimm das südliche, das ist näher an der Sonne und hat darum besseres Wetter.

    Ansonsten wird dir niemand eine seriöse und hilfreiche Antwort auf eine so allgemein gestellte Frage geben können.

    Zumal du hier sowieso nicht schreibberechtigt bist und dein Konto vermutlich gesperrt werden wird.

    Schnickschnack, das im hohen Norden ist natürlich die beste Wahl, weil Nordlichter, wie man weiß, total tiefenentspannt und gelassen sind. Außerdem haben die oft so einen netten Dialekt, da fühlt man sich direkt wohl und kann ankommen. :zahnluecke:


    Hallo zusammen, die Frage steht ja schon oben. Ich schreibe nicht als Lehrer sondern aus Elternsicht - aber da hier viele Lehrer versammelt sind, hoffe ich auf etwas Brainstorming-Rat =) Wir wohnen in der Mitte zwischen zwei Gymnasien und dürften wählen, welches unser Sohn nach der vierten Klasse besucht. Geplant war beim Tag der offenen Tür erstmal zu schauen. Worauf sollte man achten? Welche Fragen sollte man stellen, wie vergleicht man am besten? Danke vorab.

    Geht zum TdoT der jeweiligen Schulen, schaut euch an, was ihr dort so erlebt, wie euer Kind sich fühlt, aber auch, wie es willkommen geheißen wird, schaut euch die jeweiligen Profile an, Fahrzeiten und Schulwege, wie tickt euer Kind und was braucht es vielleicht. (Könnte eurer Sohn in einer zu großen Schule vielleicht untergehen/überfordert sein? Wo gehen seine engsten Freunde/ andere Klassenkameraden hin, damit der Übergang leichter fallen kann? Hat euer Sohn besondere Interessen/ Bedürfnisse, die eine Schule aufgrund ihres Angebots ggf. besser fördern/unterstützen kann?…) Fragt vielleicht auch einfach mal im Freundeskreis nach, welche Erfahrungen diese mit den beiden Schulen bislang gemacht haben, um auch das mit einbeziehen zu können.

    Niemand hier kann euch konkreter etwas raten, denn weder kennen wir euren Sohn, noch wissen wir, um welche Schulen es geht. Wenn ihr aber vor allem auch eurem Kind genau zuhört, wie dieses sich fühlt, was es sich wünscht oder auch braucht für einen guten Übergang, dann wird dieser egal an welcher der beiden Schulen vermutlich leichter fallen.

    Ich bin das irgendwie von der Schule gewöhnt, ihr etwa nicht?

    Definitiv. Wir sind ein ziemlich durchschnittliches Lehrerzimmer würde ich sagen mit zahlreichen, typischen Konferenzmarotten, die manche von uns dort womöglich gar nicht ausleben, weil zumindest ich mir beruflich sehr viel mehr Kommentare einfach verkneife (Nebendebatten in Konferenzen sowieso), damit es nicht noch länger geht, als eh schon, weil mal wieder die selben Leute wie immer, genau das auch noch einmal selbst sagen möchten, was schon vier Leute davor mit anderen Worten geäußert haben.

    kodi Ah, mal eine andere Meinung dazu.

    Du würdest also kein Problem damit haben, einen Thread zum ersten Mal zu lesen, das Thema an sich ansprechend zu finden, darauf antworten zu wollen und dann zu sehen, dass du mit deiner Antwort aber voll in ein völlig anderes Thema/ein anderes Gespräch, das gerade läuft, hineinplatzt?

    (Nur zur Klärung meines "Tons": ich frage das ruhig und respektvoll, weil ich es wirklich wissen will.)

    Würdest du dann nicht antworten/doch themenbezogen antworten, ist ja egal, dass das Thema schon ein anderes ist/dich am neuen Thema beteiligen?

    Ich bin nicht kodi, aber wenn ich in einem Thread, in dem gerade eine Nebendebatte sich Bahn gebrochen hat etwas Hilfreiches zur Ausgangsfrage oder sich daraus ergebenden Folgefragen beitragen kann (weil es beispielsweise um das Thema Behinderung geht), mache ich das einfach. Das nimmt ja auch niemand krumm. Wer sich befehden möchte macht das schließlich genauso weiter, wie diejenigen, die gerade z.B. zum zillionsten Mal über alles was Böse an Religionen ist debattieren möchten oder diejenigen, die Gendern für den Untergang des Abendlandes halten.

    Ich überlese viele Nebendebatten einfach, wenn das Ausgangsthema mich eigentlich interessiert, genauso wie ich meist die Privatfehdenbeiträge einfach übergehe. Wenn jemand gezielt meinen Senf wünscht zum Thema werde ich schon verlinkt werden und wenn sich eine interessante Nebendebatte ergeben sollte, dann merke ich das früh anhand von Zitaten und kann dann den Nebenstrang nachlesen, den ich davor ausgeklammert hatte.

    Ich würde es auch nicht machen. Aber anscheinend hat CDL ein Problem damit, wenn Kollegen eine Klassenfahrt selber zahlen damit sie stattfinden kann. Ich finde immer, dass das jeder selbst entscheiden muss. Wenn jemand meint sein Geld so auszugeben, so what? Von einer studierten Lehrkraft erwarte ich, dass sie das frei entscheiden kann.

    Es ist seitens unseres Dienstherrn nicht mehr zulässig und es hat verdammt lange gedauert, bis die Verbände das endlich gerichtlich durchsetzen konnten, was zahlreiche Lehrkräfte jahrzehntelang gefordert hatten. Ja, das ist ein Fortschritt für mich, weil es im Zweifelsfall uns als Lehrkräfte davor schützt, beständig ausgebeutet zu werden von Dienstherrn, die Klassenfahrten zur Dienstpflicht erklären und SLen, die unzureichend finanzierte Fahrtenkonzepte auf dem Rücken ihres Kollegiums durchboxen wollen und die private Zahlung zumindest in Kauf nehmen.

    Wenn kein Geld vorhanden ist für die Kostenübernahme für Lehrkräfte, können Fahrten halt nicht stattfinden. Wenn das Land das anders handhaben möchte, muss es ausreichende Mittel zur Verfügung stellen, die dann aber auch schlichtweg fair verteilt werden müssen. An unserer Schule ging es nicht darum, ob eine Klassenfahrt überhaupt stattfinden könnte, nur ob die teure Variante, die die bewilligten Reisekosten für die Lehrkräfte etwa verdoppelt hätte, zulässig wäre. Nachdem es schlicht nicht zulässig ist, dass die Lehrkräfte das privat tragen und diese Zusatzkosten zu bewilligen bedeutet hätte, dass mehrere andere Klassen nicht hätten fahren können, war völlig klar, dass das nicht bewilligt werden kann. Von studierten Lehrkräften darf man auch erwarten, die geltende Rechtslage ihres Bundeslandes zu respektieren, sowie solidarisch zu agieren gegenüber der gesamten Schulgemeinschaft, nicht nur gegenüber ihren eigenen Klassen.

    Ich würde es nicht machen. Aber wenn ein Lehrer das selber zahlen möchte, warum soll er das nicht machen? Bei meiner ersten Klasse hätte ich sicherlich auch selber bezahlt. Heute würde ich das nicht mehr machen. Andererseits hatte ich auch einige extrem teure Fortbildungen, die für mich auch privat interessant waren. Da habe ich auch mit dem Chef vereinbart, dass die Schule nur einen Teil der Kosten trägt. War für mich in Ordnung, da ich auch privat profitiert habe. Nach deiner Argumentation wäre das auch nicht mehr möglich. Weiß nicht, warum darüber glücklich sein soll, dass man bestimmte Sachen nicht mehr darf. Kommt mir wie eine Neid-Debatte vor.

    Ich weiß wirklich nicht, was das mit einer Neiddebatte zu tun haben soll, wenn Lehrkräfte in BW seitens ihres Dienstherrn (endlich) mal in wenigstens einem Bereich davon abgehalten werden auch noch selbst dafür draufzuzahlen, dass sie ihre Arbeit machen.

    Ich mache meine Arbeit gern, aber ich sehe es weder selbst ein, für Schullandheime und Co. privat zu zahlen, noch halte ich es für angemessen, wenn KuK das machen, nur damit ihre Klassen genau das fancy Angebot nutzen können, das die wohlhabende Elternschaft sich leisten kann und will. Das sind dann dieselben Eltern, die fordern, dass wir unsere Abschlussfeier/ Zeugnisübergabe doch bitte an einer schicken Location ausrichten mögen, damit sie schicke Erinnerungsbilder machen und stilvoll feiern könnten, nicht in der Schulturnhallle, die alle Eltern und SuS sich leisten können, weil sie keinerlei Eintritt kostet und es auch keinerlei Verzehrpflicht gibt.

    sowas gibt es?

    Aber mich wundert bei einigen echt nichts mehr...

    Ja, da gab es zwei oder drei, die wollten unbedingt eine Fahrt machen, die höhere Fahrtkosten für die Lehrkräfte verursacht hätte, als noch für ihre Klasse im Topf war und deshalb einfach privat zahlen. Die waren schwer enttäuscht, als ihnen das seitens der Schulleitung schlichtweg untersagt wurde, weil das inzwischen in BW nicht mehr zulässig ist glücklicherweise Fahrten zu bewilligen, für die keine Kostenerstattung durch das Land möglich ist.

    RoasLaune schreibt:

    Das ist einfach nur unwahr, warum behauptet man sowas?

    Im TVL ist eindeutig geregelt, dass man nach abgeschlossenem (regulären) Ref. in Erfahrungsstufe 1 beginnt, das Ref wird mit 6 Monaten auf die Stufenlaufzeit in 1 angerechnet. Anrechnungsmöglichkeiten von Zeiten vor dem Ref existieren nicht.

    Vielleicht weil es für viele Bundesländer für die A- Besoldung stimmt, wenn auch nicht für den TVL? (BW beispielsweise)

    P.S.: wenn ich eine rechtliche Frage in Bezug auf meinen Schulleiter in einem anonymen Forum stellen würde, würde ich evtl. auch einen anonymen Usernamen wählen. Aber das bleibt natürlich dir überlassen.

    Agrippa : Wenn man auf deinen Usernamen klickt, sieht man, wie du dich davor genannt hast. Wenn du das Ganze also anonym halten möchtest, würde ich dir empfehlen, die Mods zu bitten, diesen Thread in den sicheren Bereich zu schieben, wo nur Mods/ Admin ihn noch sehen können, um dann den Account Agrippa schließen zu lassen und einen neuen Account zu erstellen, der keine Hinweise auf deinen richtigen Namen mehr enthält.

    Ich glaube die meisten lautstarken Remigrationsgegner haben nichts falsch verstanden, sie wissen genau was sie fordern.

    Was genau- Details nennen, kein allgemeines Blabla- meinst du denn, wenn du von „Remigration“ schreibst. Wer sollte deines Erachtens unter diesem Titel abgeschoben werden, wer ggf. nicht, auch wenn die Runde rund um Herrn Sellner ggf. diese weiteren Personengruppen mit angesprochen hat?

    Schreib klar, was du meinst und was ggf.nicht und dann frag umgekehrt gezielt nach bei User: innen, die den Begriff ablehnen, was diese ablehnen bzw. frag was diese in einer von dir gezielt gestellten Frage denken/ meinen/ fordern, statt irgendetwas zu unterstellen.

    Die Mehrheit derer, die sich hier gegen den Begriff „Remigration“ in der von der AfD aktuell angedachten Weise ausgesprochen haben haben das weder jetzt, noch in der Vergangenheit, wenn es um Abschiebungen ging, verbunden mit einer pauschalen Ablehnung von Abschiebungen, sondern klar und deutlich andere Argumente benannt.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und wage die Behauptung, dass höchstens eine kleine Minderheit hier Abschiebungen prinzipiell ablehnen und die Mehrheit sich zumindest dahingehend einigen dürfte, dass (erwachsene) Menschen, die jenseits von aufenthaltsrechtlichen Fragen und Schwarzfahrens eindeutig und schwerwiegend kriminell werden natürlich so konsequent wie möglich abgeschoben werden sollten in ihre Herkunftsländer. Persönlich habe ich auch nicht das geringste Problem damit, wenn (erwachsene) Intensivtäter, Mörder/ Totschläger oder beispielsweise auch Sexualstraftäter mit nicht durch Geburt, sondern durch Einbürgerung erworbener doppelter Staatsangehörigkeit durch derartige Straftaten ihre deutsche Staatsangehörigkeit verlieren, solange die Menschen dadurch dann eben nicht staatenlos werden, um in der Folge auch ihren Aufenthaltsstatus in Deutschland zu verlieren.

    Das ist aber nun einmal etwas völlig anderes als das, was die AfD sich im Bereich des Ausländerrechts wünschen würde. Zu differenziert ( und dadurch zu kompliziert), zu wenig implementierte einseitige Schuldzuweisung, zu viele Menschen mit Migrationsgeschichte oder solche mit deutschem Pass, die diese unterstützen, die so im Land verbleiben würden.

    Ob der Antrag durch ist bis zum Amtsarztbesuch spielt keine Rolle. Wenn es grundlegend im Bereich des Möglichen liegt mit deiner Grunderkrankung einen GdB zu erlangen, muss der Amtsart bis zum Entscheid des Antrags davon ausgehen, dass dir ein GdB am Ende zuerkannt wird. Ob diese Möglichkeit bestehen könnte kann dir eventuell eine Schwwrbehindetenvertretung sagen. Wenn du eine richtige Beratung in der Frage möchtest, dann lass dich vom VDK beraten und stell unterstützt durch diesen dann auch direkt deinen Antrag. Auch wenn du aktuell in Remission bist, die hoffentlich anhaltend sein wird, ist der GdB die Sicherheitsleine, falls es dir doch einmal wieder schlechter gehen sollte und du mehr Rücksichtnahme benötigst aus gesundheitlichen Gründen, als ohne GdB möglich wäre.

    In BaWü ist es so, dass Freiplätze, die von Veranstaltern angeboten werden,

    Schüler*innen zugute kommen müssen, die finanziell schwach aufgestellt sind.

    Was natürlich auch richtig ist.

    Bei der persönlichen Bewertung, dass das so richtig sei, stimme ich dir zu, dennoch gestattet das Land BW es, dass wir als Lehrkräfte angebotene Freiplätze annehmen. War bei uns im letzten Schuljahr indirekt Thema bei einer GLK, als es um Klassenfahrten, AUV- Kostenerstattung, sowie KuK, die privat für ihre Klassenfahrt zahlen wollten ging.

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