Beiträge von CDL

    CDL Ich habe es halt nicht so mit dem Gendern und so, sorry.

    Richtig, dass sich die Kolleginnen und Kollegen (!) besser um das Teilzeitkonzept kümmern müssen. Eigene Erfahrung: da es sonst keine Zustimmung des gesamten Kollegiums findet, steht da nichts Revolutionäres drin. Die Mehrheit hat Angst, selbst noch mehr arbeiten zu müssen. Das gleiche gilt für Entlastungen für zum Beispiel Korrekturen im Rahmen eines Arbeitszeitmodells.

    Ein Problem kann auch die Servicementalität der Schule sein. Wenn alle Termine/ Veranstaltungen mit Eltern erst nach 18:00 angesetzt werden dürfen, damit alle berufstätigen Eltern teilnehmen können, kommt man da auch als Teilzeitkraft nicht drum herum (wobei da auch keiner an Schichtarbeit gedacht hat).

    Bei uns ist auch das mit den Korrekturen klar geregelt. Ich habe so angesichts meiner Teilzeit pro Schuljahr maximal eine Erst- und eine Zweitkorrektur (inklusive Nachprüflingen, so diese je antreten würden, was noch nie der Fall war). Bei den Vollzeitlehrkräften dürfen es maximal zwei Erstkorrekturen werden- in Deutsch schlimm genug- und höchstens eine zusätzliche Zweitkorrektur (wobei es in der Sek.I, BW für die Erstkorrekturen rund drei Wochen Korrekturzeit gibt inkl. einem korrekturfreien Tag je Satz, für die Zweitkorrekturen dagegen nur vier Tage Korrekturzeit samt einem korrekturfreien Tag).

    Abendveranstaltungen zumindest bei Infoveranstaltungen/Elternabenden halte ich für den Normalfall. Mir ist bewusst, dass diese für z.B. meine KuK aus Mannheim oder Bruchsal eine erhebliche Zusatzbelastung darstellen wegen ihrer Fahrtzeiten, sowie im Hinblick auf die Kinderbetreuung. Aber die Anzahl derartiger Termine ist ja äußerst überschaubar im Jahr, außerdem kann man sich absprechen im Hinblick auf die Infoveranstaltungen, dass diejenigen diese leisten, die sowieso bei der Veranstaltung präsent sein müssen, weil es ihre Klassen betrifft (ich mache so meist die eine Infoveranstaltung Französisch, eine meiner beiden Kolleginnnen die zweite am Folgetag, je nachdem, wann wer von uns sowieso kommen muss).

    Ich bleibe natürlich in THE LÄND – wenn auch bei der roten Opposition :pirat:

    Der Werbeslogan bleibt zwar unterirdisch, aber die Parteiwahl ist für mich persönlich äußerst erfreulich. ;) Vielleicht begegnen wir uns dann ja mal unerkannt bei einem Besuch im Landtag mit einer Klasse. Ich hoffe, du bleibst uns dennoch erhalten hier im Forum.

    Wirst du komplett nach Stuttgart ziehen oder arbeitest du in Südbaden in einem Abgeordnetenbüro vor Ort? In ersterem Fall: Lass dich nicht vergraulen von den schwäbischen Bruddlern, die zumindest mir persönlich noch selten so gehäuft begegnet sind, wie in Stuttgart. :schimpf: Man kann die Schwaben langfristig knacken durch kontinuierliche (badische) Herzlichkeit und Freundlichkeit.:verliebt:

    Gerade Frauen, die mit Familie in Teilzeit arbeiten wollen, müssen Betreuung für locker 60 h bereit halten.

    Mir ist zwar unklar, warum Frauen, die familienbedingt in TZ arbeiten hier qua Geschlecht besonders viele Betreuungsstunden vorhalten müssten, da das meines Erachtens für Männer in familienbedingter Teilzeit analog gilt (auch wenn diese seltener sind, als der weibliche Gegenpart), aber für beide Geschlechter gilt doch letztlich, dass sie sich einerseits an ihren Schulen für ein vernünftiges Teilzeitkonzept stark machen müssen, so es dieses noch nicht gibt und andererseits über die Beauftragten für Chancengleichheit an ihren Schulen darauf dringen müssen, dass ein bereits bestehendes Konzept konsequent zur Anwendung kommt.

    An meiner Schule ist es völlig normal, dass Lehrkräfte ab einem TZ-Anteil von 70% und weniger einen freien Tag in der Woche bekommen, wenn sie das wollen. Ab einem TZ-Anteil von 60% und weniger sind zwei freie Tage in der Woche möglich, wenn dafür keine weiteren Bedingungen wie "Vermeiden von Nachmichttagsunterricht" oder "immer erst zur 2.Stunde" dazukommen. Das reduziert die potentiellen Betreuungsstunden erheblich. Wo es dennoch Probleme gibt (z.B. im Kontext mit Projektwochen, Wandertagen, etc.) haben wir zwei äußerst engagierte Kolleginnen (unsere beiden Beauftragten), die sich nicht scheuen erforderliche- auch unangenehme- Gespräche mit der SL zu führen, um sicherzustellen, dass die Belange von KuK in TZ nicht untergehen, sondern ausreichend beachtet werden.

    Schokozwerg : Sowohl du, als auch dein Mann sollten sich zum TZ-Konzept eurer Schulen firm machen und euch die Beauftragten für Chancengleichheit eurer Schulen als Unterstützung holen, damit ihr wegkommt von unnötigen Betteleien, wenn es darum geht, eure familienbedingte Teilzeit auch tatsächlich so familiengerecht auszugestalten, wie das im Rahmen eines vernünftigen TZ- Konzeptes der Fall sein sollte.

    Ich wechsle als Referent in den politischen Bereich eines Parlaments – sicher kehre ich irgendwann (bevor ich 42 werde) in den Schuldienst zurück, aber jetzt freue ich mich sehr auf spannende Jahre in der Politik ;)

    Verrätst du uns, welche Partei sich deine Dienste gesichert hat und ob man dich künftig eher im Bundestag oder einem Landtag antreffen könnte bei deiner Arbeit? (Wenn nicht, auch ok.)

    Offenbar ist die Umfrage spezifisch auf Lehrkräfte aus NRW ausgelegt. Zumindest war ich bei der obligatorischen Frage nach dem Standortfaktor meiner Schule raus. Wenn du die Umfrage für Lehrkräfte aus anderen Bundesländern öffnen möchtest, dann solltest du an der Stelle deine Umfrage noch ergänzen um die Option „nicht zutreffend“ sowie eine Nachfrage nach dem Bundesland, in dem man als Lehrkraft tätig ist. Andernfalls würde ich die Einleitung so überarbeiten, dass direkt deutlich wird, dass du ausschließlich Lehrkräfte aus NRW ansprechen möchtest.

    Nachdem ich jetzt eh draußen bin: Möchtest du tatsächlich nur von Deutschlehrkräften Antworten haben? Ich habe die Umfrage begonnen, obgleich ich keine Deutschlehrkraft bin, da ich dennoch im Regelunterricht nicht nur zahlreiche SuS im DaZ- Erwerb unterrichte, sondern eben auch punktuell in unserer DaZ-Klasse eingesetzt werde.

    Zwischen Bedarf und "darf ausgeschrieben werden" gibt es leider Welten.
    Eine Schule darf nur nach bestimmten Regeln Vertretungsstellen ausschreiben und die Höhe der auszuschreibenden Stundenzahl ist auch fest (also man kann zwischen den Vertretungsmenschen hin- und her schieben, kann aber nicht 4 VZ-Stellen ausschreiben, wenn sie nicht komplett ausfallen.)

    Wobei Abinadi laut Profil noch einen alten Doppelabschluss für GS und SEK.I hat. Das sind nun wirklich Schulformen, wo es beim Bedarf an allen Ecken brennt, so dass einem bundesweit die Vollzeitstellen nachgeworfen werden dürften. Dies geschrieben habe ich nur eine Stunde mehr als Abinadi und verdiene rund 2800€ netto monatlich. Einen Druck zusätzlich auf dem Weihnachtsmarkt arbeiten zu müssen bei derartigen Bezügen vermag ich nicht wirklich zu erkennen, egal wie jung oder alt jemand ist. Aber vielleicht bin ich ja schon zu alt, um derartige Überlegungen nachvollziehen zu können.

    Abinadi : Was hindert dich daran deine Stunden in der Schule aufzustocken und was hat dein Geldbedarf mit deinem Alter zu tun?

    ob das auch für immer so bleibt ist aber fraglich. Also nur deswegen viele Kinder machen, ich weiß ja nicht. Kinder kosten viel Zeit und auch Geld.

    Ich stelle mal die These in den Raum, dass wer meint, die Kinderzuschläge in NRW würden tatsächlich dazu führen, dass Menschen Kinder nur wegen des Geldes bekommen, auch der Auffassung sind ist,Menschen im ALG II- oder Bürgergeldbezug würden sich analog verhalten. Beides sind am Ende nichts als Stammtischparolen.

    Ist jetzt ne krasse Idee, aber wenn sich jemand am Dienstort eine kleine Einzimmerwohnung mietet. Wie wäre das rechtlich? Habe ich die Option den als Hauptwohnsitz anzugeben oder wäre das Betrug? Interessante Frage.

    Wie groß sind denn die Unterschiede zwischen den verschiedenen Mietstufen in NRW, dass sich das finanziell noch lohnen würde?

    Gibt es diese Mietstufenzuschläge in NRW eigentlich nur für KuK mit Kindern oder für sämtliche Lehrkräfte?

    Wenn ich mir das mit dem Familienzuschlag so ansehe. Es wäre ein taktisch guter Schachzug den Familienzuschlag, welchen man den Beamt:inen gewährt, nun auch im Tarifbereich umzusetzen. Dafür würde ich glatt den Verzicht auf prozentuale Lohnerhöhung in Kauf nehmen. (Nein, ich profitiere nicht davon, Meine ist aus dem Haus:)).

    Ich finde, dass eine Lohnerhöhung/ Erhöhung der Bezüge für alle- Angestellte, wie Beamte- völlig unabhängig davon erfolgen muss, dass natürlich Zuschläge, die verbeamtete KuK erhalten auch angestellte KuK erhalten müssten. Diese beiden Themen zu vermengen halte ich schlicht für den falschen Ansatz.

    Egal. Der TE braucht eine Alternative. Die hat er genannt bekommen. Nun ist es an ihm zu eruieren, was davon passt und was nicht.

    Die kostengünstigste Alternative, die man auch komplett an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann wäre eine selbst programmierte Excel- Tabelle.

    Ich wollte keineswegs aussagen, dass „PHen“ schlecht sind, aber eben diejenige, die mir am nächsten ist. Heilbronn und Karlsruhe sind sehr gute Alternativen, aber mit einem Umzug verbunden.

    Heilbronn hat ein Grundschulseminar für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst, keine PH.

    Ja genau richtig, eine verwandte Seite vom Land hatte ich meinem Text beigefügt.

    Und doch, es stimmt. Die Frau hatte schon einige Male über Kontakte zu Grundschullehrern ausgeholfen, da absoluter Lehrermangel herrscht (sollte „eigentlich“ bekannt sein, grad wenn man in dem Bereich tätig ist…). Die Leute von der Schule waren zufrieden mit ihr und haben angeboten, dass Sie diesen Direkteinstieg macht. In Sindelfingen die Seminare und in der besagten Grundschule die Praxis.

    Genaueres müsste ich erfragen, da es eine Verwandte meiner Kommilitonin ist, die ebenfalls nach meinem Studium Grundschullehrerin werden möchte.

    Angesichts der Vorgaben für den Direkteinstieg an Grundschulen in BW wird diese Dame mehr in petto haben als lediglich die Ausbildung zur Kosmetikerin. Wenn du aber davon ausgehst, dass sie selbst mit diesem Hintergrund Grundschullehrerin werden könnte, dann wärst du natürlich im Vergleich mit einem abgeschlossenen pädagogischen Studium bedeutend besser qualifiziert für den Beruf. Was dir aber nun einmal komplett fehlt sind Kenntnisse in Unterrichtsfächern, sowie in Fachdidaktik, um etwas so Anspruchsvolles wie Anfangsunterricht oder die weitreichende Differenzierung an Grundschulen leisten zu können.

    Überleg dir einmal ganz ernsthaft, was Grundschullehrkräfte abgesehen von pädagogischen Kenntnissen und Fertigkeiten in ihrem Berufsalltag fachlich benötigen und leisten. Überleg dir dann, was davon du tatsächlich studiert hast (Schulwissen/ Abiwissen ist irrelevant an dieser Stelle) und fachlich fundiert leisten könntest. Schließlich überleg dir, was für Lehrkräfte Kinder zwischen 6 und 10 Jahren deines Erachtens verdienen, um guten Unterricht zu erhalten, der es ihnen erlaubt ihr Potential zu entdecken und zu verwirklichen und was du insofern noch bei deiner Ausbildung- vielleicht dann einfach im Anschluss an dein aktuelles Studium, in Form eines Zweitstudiums- ergänzen wirst müssen, um dem gerecht werden zu können.

    Dein aktuelles Studium ist nun einmal auf einen anderen Beruf ausgelegt. Wenn du Lehrerin werden möchtest, dann wirst du dich genau dafür qualifizieren müssen über ein Studium mit passenden Fachinhalten oder alternativ darauf bauen müssen, dass die Anforderungen für den Direkteinstieg auch in BW weiter sinken werden in den kommenden Jahren. Vielleicht kannst du ja an deinen Bachelor ein Masterstudium mit passenderen Fachinhalten für den Schuldienst anschließen oder ergänzt letztlich doch noch um ein Lehramtsstudium, für das du einerseits Anrechnungen erhalten wirst aus deinem bisherigen Studium und andererseits vielleicht dann auch einfach bereit sein wirst umzuziehen, um an einer PH zu studieren, der gegenüber du weniger Vorbehalte hast.

    Ich bin mittlerweile echt etwas am Limit. Ich habe im Schnitt 2-3 Konferenzen/DBs etc. pro Monat, mein Mann ebenso. Überschneidungen gibt es ständig, weil beide Hauptkonferenztage auf dem Dienstag liegen.

    Ich wäre für Hinweise wirklich dankbar.

    An meiner Schule finden inzwischen nur noch GLKs/Notenkonferenzen verpflichtend in Präsenz statt. DBs oder auch Pädagogische Konferenzen sind dagegen digitale Konferenzen unter der Voraussetzung, dass die Kamera eingeschaltet wird. Vielleicht wäre das etwas, was sowohl du, als auch dein Mann im Hinblick auf eine Entlastung angesichts der Vielzahl an Besprechungen an euren Schulen einbringen könntet zur Debatte.

    Was mir weiterhin einfallen würde, wäre ob es vielleicht möglich wäre in weniger Bildungsgängen eingesetzt zu werden, um eben auch weniger DBs/ Konferenzen absolvieren zu müssen.

    Habt ihr schon über einen Versetzungsantrag für deinen Mann nachgedacht?

    Ehrlich gesagt habe ich nicht verstanden, warum er die NotenBox nicht weiter schreiben kann. Ok, er lässt sich scheiden und soll seiner Frau 500.000€ zahlen. Soweit habe ich es verstanden. Da er seine Frau aber nicht bezahlt, wurde ihm jetzt das Konto gesperrt und kann daher nichts mehr verkaufen. Ahh.. ok... Und jetzt hat er Verfassungsbeschwerde eingelegt und ruft seine Kunden auf sich bei der Staatsanwaltschaft zu beschweren? Oder wie? Verstehe ich irgendwie nicht so richtig.

    Klingt nach fiesem, völlig irrationalem Rosenkrieg. Nichts, was unlösbar wäre, wenn man es lösen wollen würde ohne seine Vorstellung von „ich habe aber gefälligst recht“ durchzuboxen.

    Ich würde nach Organisationen in der Nähe schauen, wenn es nicht so riesige Anbieter sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass das Team schon erfahrener ist und öfter zusammen wegfährt. Eventuell gibt es auch Freizeiten für Menschen mit Behinderungen? Wäre wahrscheinlich auch nochmal eine anderes Team als auf Jugendfreizeiten.

    Nachdem ich einige Jahre lang Freizeitbegleitung bei der Lebenshilfe war, wäre mein Tipp, wenn das von Interesse wäre erst einmal ein paar Tagesbegleitungen zu machen, um zu schauen, wo eigene Grenzen verlaufen, ehe man sich auf einer Ferienreise überfordert fühlt. Freizeitbegleitung von Erwachsenen kann in dem Bereich für Einsteiger: innen erst einmal deutlich einfacher sein, weil bei Ferienreisen im Regelfall bei Erwachsenen nur in Einzelfällen Nachtwachen erforderlich sind, bei Kindern/ Jugendlichen sind diese jedoch Standard und jenseits der 25 (wenn man eine durchwachte Nacht nicht mehr ganz so leicht wegsteckt) ziemlich anstrengend.

Werbung