Beiträge von CDL

    Wie kann man einen Döner teilen?

    Großes Messer, halbwegs mittig durchschneiden lassen, fertig. Bieten manche Dönerbuden von vornherein an als "Kinderdöner", alle haben aber große, scharfe Messer und können den Döner insofern auf Nachfrage auch noch nach dem Befüllen zerteilen. Null problemo und alles garantiert coronakonform, hygienisch, whatever. Ist wohl schon zu heiß bei euch allen, dass ihr auf so eine naheliegende Idee nicht gekommen seid. :)

    25 Grad Celsius reichen mir völlig aus, ab 28 Grad fange ich an es als ernsthaft unangenehm zu empfinden. Mein Vater ist im Gegensatz zu mir eine richtige Wüstenpflanze. Bis 40 Grad Celsius macht er noch Radtouren, Temperaturen über 40 Grad führen dann dazu, dass er in Italien wandern und klettern geht- Mittags um 12 Uhr und mit maximal einer Wasserflasche im Rücksack... :schreck::neenee::hammer:

    (...)

    Dein heißer Tipp zur Abkühlung an heißen Tagen?

    Nachdem diese Frage auch noch offen ist:

    Kühl-kalt duschen am Morgen, durchlüften nur in der Nacht, dann Fenster zu, Rollladen runter, damit es in der Wohnung kühler bleibt, zwischendurch im Tagesverlauf die Beine in kaltes Wasser stellen/darin herumlaufen, einen Eimer kaltes Wasser den Kopf gießen oder sich einfach direkt mit dem Hund ins Hundeplanschbecken setzen, welches ich zumindest zum "Kneipen" nutze bzw. über dem ich mir das Wasser über den Kopf gieße. Dazu Obst/Gemüse mit hohem Wasseranteil knabbern den Tag über und nicht zu kalte Flüssigkeiten trinken. Lauwarmer Minztee (ohne Zucker versteht sich) ist gesünder und kühlt effektiver ab. Wer es aber lieber eiskalt mag: Etwas TK-Erdbeeren in den Mixer, dazu Minzblätter, reife Bananen, Saft von Saftorangen und Zitronen geben und daraus mit kaltem Wasser einen frischen, leckeren, garantiert richtig kalten Smoothie mixen. Hatte ich heute auch schon. :tanz: (Als nächstes braucht mein davon leicht "erschrockener" Magen dann lauwarmen Minztee als Entlastung.)


    Wie wirst du dich an diesem heißen Wochenende erfrischen?

    Naja. Ich denke, wenn man selbst nie an entsprechenden Schulen gearbeitet hat, ist man nicht in der Position das Problem kleinzureden. Dass es in einigen Stadtteilen massive Probleme gibt, auch im Zusammenhang mit Schülern mit muslimischem Migrationshintergrund, ist nunmal faktisch so. Es ist auch keine Lösung, diese Problematik unter den Teppich zu kehren und das offene Aussprechen zu tabuisieren. Was Lea andeutet erlebt zu haben, ist exakt der Grund, warum im Duisburger Norden Stellen leer laufen in einem Ausmaß, dass Lehrkräfte aus allen umliegenden Schulbezirken vor Abordnungen zittern. So auch an meiner Schule. Zumindest HIER ist das, was sich aus Leas Zeilen ableiten lässt, ein massives reales Problem.

    Natürlich muss man aber vorsichtig sein damit, daraus Pauschalisierungen abzuleiten. Zum Glück sind die extremen Verhältnisse einiger weniger Stadtteile auch hier nicht der Normalzustand.

    Was wäre denn in deinen Augen eine "entsprechende Schule"? Wie hoch müsste an dieser der Anteil an SuS mit Migrationshintergrund sein, wie viele SuS sollten muslimischer Herkunft sein, welche weiteren Probleme gehören deines Erachtens zu einer "entsprechenden Schule"? Oder geht es einfach nur um die von Lea geschilderte Ausdrucksweise, dass man so etwas an einer entsprechenden Schule selbst erlebt haben müsste?

    Ich lebe in einer Stadt, in der 70% der Schulkinder einen Migrationshintergrund haben, an meiner Schule gibt es fast 80 verschiedene Nationen, diverse Religionen und kulturelle Hintergründe. Ja, wir haben auch einige Arbeit mit unseren SuS, damit das soziale Miteinander konfliktarm funktioniert, ja, wir haben auch immer wieder mit Beleidigungen durch SuS zu tun. Dabei gibt es aber mitnichten eine auffällige Häufung der Vorfälle bei SuS mit muslimischem Hintergrund/Mogrationshintergrund/... und unsere SuS mit nicht-biodeutschem Hintergrund sind nicht qua Herkunft/Religion/... auffälliger als unsere "biodeutsche" Klientel es ist.

    Das, was ich aus Leas Zeilen ableite erzählt mir zuallererst etwas über hochproblematische Haltungen von Lehrkräften, die ich für unvereinbar mit dem Grundgesetz halte. Zum Glück sind derartige Fehlhaltungen von Lehrkräften, die der Gestaltung einer wertschätzenden, konstruktiven Schulgemeinschaft sicherlich nicht förderlich sind, nicht der Normalzustand im öffentlichen Schulwesen dieses Landes.

    Stimmt, es ist nicht DIE Jugend oder DIE Armut, die solch hochproblematisches Sozialverhalten hervorbringt. Es sind aber auch nicht DIE Migranten, wie du offenbar nahelegen willst. Wenn du aber tatsächlich der Überzeugung wärst, dass es an kulturellen/ethnischen Hintergründen liegt : Was würde das dann über dich sagen, die du als Migrantin im Ausland lebst?

    Mich macht das fassungslos und ich verstehe die Logik dahinter nicht :(

    Echt traurig, dass getätigte Leistung etc. nicht gewürdigt wird - wie soooooooo oft!!!

    Das ist die eine Möglichkeit das zu sehen, die andere wäre die, dass die eigene Leistung im Idealfall einfach differenziert betrachtet und beurteilt wird und niemand einfach nur per Bestnoten in allen Kategorien undifferenziert "hochgelobt" wird.

    Hier in BW gibt es als Teil der Beurteilungen bei der Verbeamtung auf Lebenszeit auch Kategorien zu Persönlichkeitsmerkmalen, die statt Punkten Buchstaben haben. Ich war nach der ersten Beurteilung auch erst kurz enttäuscht, dass ich keinerlei Bestbewertungen habe, weil das im ersten Moment nicht zum Wortgutachten zu passen schien. Nachdem ich mir das System dann aber habe erklären lassen habe ich verstanden, dass überall die zweitbeste Bewertung zu haben bereits außergewöhnlich ist, es eben nicht realistisch wäre als einzelner Mensch überall Bestbewertungen zu haben (selbst die mittlere Bewertung in unserem System, sprich eure drei Punkte, würde noch bedeuten, dass man in allen Bereichen die gestellten Erwartungen erfüllt), aber durchaus realistisch, dass ich bei der Endbewertung für die Verbeamtung auf Lebenszeit angesichts der Ausgangslage in einzelnen Kategorien eine Bestnote erlange. Solange das gleichermaßen für alle gilt ist mir das so bedeutend lieber als einfach nur irgendeine Punktzahl angehängt zu bekommen. Mit so einer Bewertung kann ich dann nämlich tatsächlich etwas anfangen (anders als mit meinem gut benoteten aber mit manchem inhaltlichen Unsinn gefüllten SL-Gutachten im Ref), weil sie tatsächlich etwas über meine besonderen Stärken oder eben auch Schwachstellen besagt. Traurig ist es dann aber natürlich, wenn von oben vorgegeben wird, wie man überhaupt nur maximal bewerten dürfe einerseits in diesem Jahr oder eben andererseits SLen, weil sie den Begründungsaufwand scheuen verdient gute Bewertungen lieber nicht vergeben.

    Ich nehme an, deine Frage nach "Geldern" bezieht sich auf den Fall, dass du keinen Folgevertrag bekommen würdest? In dem Fall hättest du, nachdem du aktuell ja im Angestelltenverhältnis tätig bist einen Ansprich auf ALG I, wenn du in den 30 Monaten vor der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate sozialvesicherungspflichtig beschäftigt warst, dich arbeitslos meldest, erwerbsfähig bist und dem Arbeitsmarkt damit zur Verfügung stehst (wir nicht durch eine AU gebrochen). Wenn das Arbeitslosengeld I unter dem Grundsicherungsniveau liegt einerseits und du andererseits nicht durch deinen Mann (=Bedarfsgemeinschaft) entsprechend finanziell abgesichert bist (weil dieser selbst nur auf Grundsicherungsniveau oder knapp darüber verdient), könntest du ergänzend einen Anspruch auf aufstockendes ALG II haben.

    ALG I löst dabei grundsätzlich eine Versicherungspflicht in der GKV aus, eh sei denn, du wärst in den letzten 5 Jahren von der GKV befreit gewesen, was ich bei einer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis nicht vermuten würde. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind dabei Teil des ALG I, werden also von der Agentur für Arbeit übernommen, eine Mitversicherung in der Familienversicherung bei deinem Mann ist möglich, vermutlich aber nicht verpflichtend, weil du normalerweise bei ALG I-Bezug das Recht hast über die Agentur für Arbeit deine GKV zu erhalten.

    Andere Gelder auf die du momentan Anspruch haben könntest fallen mir nicht ein.

    Wie du mit deiner Schwangerschaft umgehst ist letztlich eine Entscheidung, die dir hier niemand abnehmen wird können. Du musst für dich gemeinsam mit deinem Mann und der Frauenärztin abwägen, wie hoch das Infektionsrisiko durch Corona an deiner Schule aktuell ist einerseits (bei uns sind noch immer alle Schwangeren nach Verkünden der Schwangerschaft sofort raus aus dem Unterrichtsbetrieb, dürfen nur noch Fernunterricht machen, Verwaltungstätigkeiten, Sonderaufgaben erfüllen, so sie kein Beschäftigungsverbot erhalten haben). Andererseits musst du dir für dich überlegen, wie du im Hinblick auf einen möglichen Folgevertrag umgehen wirst mit der Situation, wann du der SL reinen Wein einschenkst. Mal ganz unabhängig von den Coronafragen (die ich gerade für Schwangere für durchaus erheblich halte) mal ganz pragmatisch überlegt: Wie viele Wochen sind es denn in deinem Bundesland noch bis zu den Sommerferien, beginnen diese Ende Juli? Und ab wann kannst du denn in deinem Bundesland realistischerweise mit einer festen Zusage für einen neuen Vertretungsvertrag rechnen für das kommende Schuljahr? Warum hält deine Frauenärztin aktuell die AU für angezeigt- coronabedingt oder gibt es gar noch weitere Komplikationen, die sie befürchtet? Wäre es ein möglicher Kompromiss, noch bis Ende Juni weiterzumachen, wenn dann auch das Risiko eines vorzeitigen Endes der Schwangerschaft geringer ist, du womöglich weißt, wie es im kommenden Schuljahr weitergehen wird und vor allem bis dahin in Ruhe überlegen kannst, ob du dann bis zu den Sommerferien mit einer AU überbrückst, um die SL dann gegen Ende der Sommerferien zu informieren?

    Schulpflicht

    11 Jahre Schulbesuch

    oder Volljährigkeit.

    Also: Dein Schüler darf sich am 03.08.22 abmelden.

    Ob's sinnvoll ist, ist eine völlig am andere Frage.

    Wobei die 11 Jahre für Hamburg gelten, nicht bundesweit. Hier in BW sind es 10 Jahre oder Volljährigkeit, wie es in NRW aussieht weiß ich nicht, aber die Volljährigkeit wird in jedem Fall in allen Bundesländern eine mögliche gültige Grenze sein.

    Wie wäre es, die denjenigen zu überlassen, die sich sonst nichts frisches leisten können?

    Ich nehme die nur dann mit, wenn kurz vor Ladenschluss noch so viele Tüten da sind, dass klar ist, dass die sonst einfach nicht verkauft werden würden. Ich habe selbst einige Jahre lang aufstockend ALG II bezogen, hatte auch mal 2 Jahre lang einen Berechtigungsausweis der Tafeln, ich weiß also anders als andere hier aus eigener Erfahrung, wie relative Armut sich anfühlt, ich weiß aber auch, dass niemandem damit geholfen wäre, wenn die Lebensmittel in den Tüten dann am Ende einfach im Müll landen, weil sie gar nicht verkauft werden, denn die Menschen, die sich nur begrenzt frische Lebensmitteln leisten können sind nicht auf Knopfdruck an jedem Wochentag in ausreichender Anzahl nach 19 Uhr im Markt, um solche Angebote zu nutzen.

    Gibt es die in jedem "Lidl"? Wir kaufen alle paar Wochen dort ein - so auch in dieser Woche - und zwar meist nach 19:30 Uhr, weil es dann nicht mehr so voll ist, aber diese "Rettertüten" habe ich in unserer "Stamm-Filiale" noch nie gesehen. Muss ich bald mal nachhaken, denn das klingt sehr interessant!

    Angeblich soll es die nach und nach in allen Filialen geben, wenn es also im Markt noch keinen Aufsteller dafür gibt, dann wurde das noch nicht eingeführt in dem Markt, wenn es den Aufsteller bereits gibt, dann vielleicht einfach mal ab etwa 19 Uhr in den Markt gehen, wenn zumindest bei uns hier die Tüten befüllt zum Verkauf bereit stehen.

    Dankeschön für deine Nachricht, für die anderen Nachrichten per PN und für die Verschiebung.

    Selbst wenn ein Mitglied nicht den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst in Berlin absolviert hat, sondern eventuell in einem anderen Bundesland, wäre das für berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst in Berlin bestimmt trotzdem hilfreich.

    Ich suche v. a. jemanden, der einen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst mit Lehramtsstudium absolviert hat und Lust hat über seine Erfahrungen zu berichten.

    Weiterhin vielen Dank!

    Und welche Fragen hättest du an jemanden, auf den das zutrifft? Was brennt dir unter den Nägeln? Einfach mal erzählen unspezifisch und nicht zielgerichtet machen zumindest forumsöffentlich weniger User:innen. Vielleicht klappt das per PN besser, ansonsten solltest du wirklich KONKRETER werden bei deinem Anliegen.

    Wo gibt es solche Schulen?

    Dachte zumindest in Sachen Deutsch werden die Kinder nur mit Sprachtest eingeschult

    Nein, natürlich werden Kinder nicht qua Sprachtest eingeschult oder eben auch nicht, andernfalls hätten nicht nur die vielen Flüchtlingskinder, die bereits im schulpflichtigen Alter in Deutschland ankommen ein Problem an Schulbildung zu gelangen in diesem Land, sondern, wenn ich an viele meiner SuS denke, auch viele Kinder, die in Deutschland geboren wurden, womöglich nicht im KIndergarten waren und zuhause nur Sprache XY sprechen, die nicht Deutsch ist noch größere Nachteile in unserem Bildungssystem, weil sie einfach qua Sprachstand für (noch) nicht beschulbar erklärt werden würden.

    Umgekehrt wäre es aber natürlich absolut erforderlich Kinder frühzeitig sprachlich zu fördern (und zwar ganz ungeachtet der Herkunftssprachen der Familien; sprachliche Förderung meint schließlich auch die Sprachförderung innerhalb der Familie und in der Herkunftssprache z.B. durch Vorlesen türkischer Kinderbücher). Es wäre insofern begrüßenswert, wenn mindestens (!) das letzte Kindergartenjahr verpflichtend wäre, dieses kostenfrei wäre (!!) und eben unter anderem möglichst viele Optionen zur Sprachförderung beinhalten würde, damit soziale und sprachliche Rückstände nicht erst in der Grundschule das erste Mal festgestellt werden.

    Leider sieht man auch an dem Punkt Kindergartengebühren im wieder aufs Neue, dass in diesem Land Bildung für umso wertvoller erachtet wird, sprich umso mehr Geld investiert wird, desto angesehener der angestrebte Abschluss ist. Während man also den Kindergarten, der für alle Kinder zielführende Förderung beinhalten könnte zur Verbesserung der schulische Ausgangsbedingungen und Entschärfung sozialer Nachteile in den meisten deutschen Städten kostenpflichtig ist gestaltet, ist ein Universitätsstudium als noch immer in weiten Teilen klassische "Elitenförderung" (denn ein klassisches Studium muss man sich erst einmal leisten können, statt direkt Geld zu verdienen im Rahmen einer Ausbildung oder zumindest eines Dualen Studiums) als Erststudium in Deutschland nicht mit Studiengebühren belegt. Was ich durchaus gut finde, aber umgekehrt müsste es eben auch selbstverständlich sein, dass man keine Kindergartengebühren zahlen muss.

    (...)

    Und andererseits:"Obwohl die gesellschaftliche Integration von Menschen mit geistiger Behinderung richtig sein mag, ist sie nicht durchführbar, solange sie nicht lernen, die Grenzen ihrer Beziehungen zum anderen Geschlecht zu akzeptieren."

    Das Item hat mich schon ziemlich überrascht. Vielleicht weiß ich in der Tat noch zu wenig über Menschen mit geistiger Behinderung, aber in den bisherigen Unterrichtssituationen ist mir nicht aufgefallen, dass Probleme in der Kommunikation mit dem anderen Geschlecht bestehen.

    Ich vermute, dass das Item auf Vorurteile abzielt über das Sexualleben/Beziehungsleben von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen und Menschen mit geistiger Behinderung im Besonderen, die sehr häufig auch mit beinhalten, dass diese doch bitte "gefälligst" verstehen sollten, dass sie keine (sexuellen) Beziehungen führen könnten. Nachdem ich mehrere Jahre bei der Lebenshilfe ehrenamtlich Freizeitbegleitung bei schwerst Mehrfachbehinderten (alle mindestens mit leichter geistiger Behinderung) gemacht habe, bin ich derartigen Vorurteilen häufiger begegnet, wenn wir mit Erwachsenengruppen unterwegs waren und darunter wahlweise ein Pärchen war, bzw. auch einfach nur zwei Teilnehmer:innen rein freundschaftlich Händchen gehalten haben oder sich gegenseitig einen Kuss auf die Wange gegeben haben. Sexualassistenz bei behinderten Menschen ist auch etwas, was viele Menschen ohne Behinderung für falsch halten aus Gründen, die meines Erachtens zur Zielrichtung dieser Frage passen. Dass du das noch nicht einmal direkt so verstehst Theatralica sagt mir an der Stelle, dass du sehr wenig (keine?) derartigen Vorurteile über Menschen mit (geistiger) Behinderung hast, was meines Erachtens nur für dich spricht. :)

    Zählen Prüfungsaufsichten zu meinen Wochenstunden?

    Hintergrund: Nächste Woche BVJ Abschlussverfahren zur Anerkennung des Hauptschulabschlusses.

    Ich bin da in meinem Fach (LEH) eingesetzt, 10 Stunden, Theorie und Praxis

    Bin Teilzeit mit 20 Wochenstunden und komme so auf 24 h.

    Ich hatte in diesem Schuljahr eine ähnliche Situation, bei mir wäre es aber um mehr Präsenzstunden im zweistelligen Bereich gegangen, die ausnahmslos mit mündlichen Prüfungen gefüllt gewesen wären (plus noch normalem Unterricht), bei denen ich als Hauptprüferin auch konstant im Einsatz gewesen wäre. Da das weit jenseits meiner Belastungsgrenze gewesen wäre, habe ich direkt eine Überlastungsanzeige gemacht (samt Lösungsvorschlag, einen Teil der Prüfungen- keine Abschlussprüfungen, sondern Wirtschaft, Klasse 9 in die Folgewoche zu verlagern, damit es so verteilt wäre, dass ich das leisten kann- woll die Schulleitung so nicht lösen, also habe ich einen Teil der Prüfungen abgegeben), die berücksichtigt wurde. Wäre es lediglich um vier Stunden gegangen hätte ich zumindest nichts gesagt, weil das meines Erachtens bei einem sonstigen Deputat von 20h (die ich auch habe) zumutbar ist als Dienstpflicht und durch Umverteilung bei der Vor- und Nachbereitung ohne Überstunden leistbar. Ich verstehe aber, dass der Stil dich ärgert und auch der Umstand, dass andere KuK in der Woche Minusstunden machen, die man insofern zumindest für einen Teil deiner Stunden als Vertretungen einsetzen könnte, damit du auf die 20 kommst und auch die besondere Kurzfristigkeit der Ansage eine Zumutung ist, schließlich bist du nicht aus Jux und Dollerei in Teilzeit, sondern hast dafür triftige Gründe, die unter Umständen zeitlich kollidieren können mit so einer kurzfristigen Planänderung ohne Absprache.

    Ich finde es gut, dass du dich vom Personalrat beraten lassen wirst, bezieh ggf. auch nochmal deine Gewerkschaft mit ein, um den rechtlichen Rahmen abzuklären. Ich würde an der Stelle im Gespräch mit der SL dann aber vor allem auf die Ungleichverteilung im Kollegium bzw. die Kurzfristigkeit der Planänderung abstellen, nicht auf die vier Stunden an sich, die immer noch in einem Rahmen sind, den man durch gestraffte Vor- und Nachbereitung von Stunden (dann gibt es in der Woche eben in deinem sonstigen Unterricht nur "Buch auf, Aufgabe XYZ" oder auch mal einen Film + AB mit Fragen ohne zeitintensive Präsentation, die du erstellen würdest, liebevoll gestalteten Einstieg, selbst erstelltes Anschauungsmaterial...) zeitnah ausgleichen kann.

    Ich würde dir empfehlen zunächst einmal zu klären, ob Berlin dich überhaupt als Seiteneinsteiger:in bzw. in den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst zulässt, obgleich du das reguläre Ref abgebrochen hast einerseits und andererseits, ob du die sonstigen Zugangsvoraussetzungen erfüllst. Ich weiß, Berlin ist sehr verzweifelt, dennoch ist dein bisheriger Weg kein Selbstläufer beim Zugang zum Ref oder einem Seiteneinstieg, schließlich gab es Gründe für deinen Abbruch, die möglicherweise fortwirken können. Sei es rein rechtlich gesehen, weil diese Gründe einen Ausschluss von einem wie auch immer gearteten erneuten Vorbereitungsdienst nach sich ziehen, sei es, weil es fachliche/pädagogische/didaktische Probleme gab, die nicht der Schule oder dem Ausbildungsseminar geschuldet waren, sondern in dir begründet liegen.

    Ich wünsche dir, dass du deinen offensichtlichen Wunschberuf ergreifen wirst können- wenn es aber Probleme gab, die du in welcher Weise auch immer aufarbeiten müsstest, bzw. Lücken, die zu schließen wären, dann nimm dir die Zeit dafür, damit dein zweiter Anlauf erfolgreicher verlaufen kann.

    Dies geschrieben gibt es ein Unterforum für den Seiteneinstieg, wo dein Thread sicherlich besser aufgehoben wäre. Vielleicht kann ein Mod ( chilipaprika ?) diesen also entsprechend verschieben, während du dich in den Threads dort umsiehst, wer aus Berlin kommt. Zuletzt haben zwar vor allem Seiteneinsteiger:innen aus Sachsen und Sachsen- Anhalt gepostet, in der Vergangenheit waren aber auch einige aktiv, die in Berlin sind meine ich. Dies geschrieben ist auch die GEW, in der du ja offenbar Mitglied bist deinen früheren Beiträgen nach, in Berlin recht erfahren im Umgang mit Seiteneinsteiger:innen und sollte dir insofern viele Fragen beantworten können, als auch dir Ansprechpartner:innen nennen können. Last but not least: Versuch dich zu überwinden mehr Informationen preiszugeben über dich, wenn du in konstruktiven Austausch kommen möchtest. Zumindest hier im Forum mauerst du extrem, beantwortest Nachfragen nicht, stellst dein Anliegen sehr allgemein dar, ohne konkreter zu werden, so dass viele gar nicht erst antworten. Das mag dem Medium geschuldet sein, nachdem du dieses aber immer wieder auswählst, um dein Anliegen einzubringen, wäre das schlichtweg etwas, was du noch verbessern könntest, um erfolgreicher kommunizieren zu können. Auch in diesem Thread könntest du einfach ganz konkret deine Fragen schreiben, damit diejenigen, die zumindest einen Teil davon beantworten können sich melden.

    Doof nur, dass die, die es am dringensten brauchen, keine oder kaum Steuern zahlen, ergo auch nix zurückkriegen ("Mobilitätspauschale" mal weggelassen).

    Merke: Steuerabsetzbarkeit = Klientelpolitik für Besserverdiener.

    Absolut, danke für diesen Beitrag.

    Ich hoffe angesichts dessen, wie die Mineralölkonzerne sich die Taschen vollschaufeln mit dem "Tankrabatt", dass dieser vorzeitig wieder gestrichen wird. Wer tatsächlich möchte, dass die Endkunden weniger zahlen, muss dafür Sorge tragen, dass diese auch tatsächlich erreicht werden und kann dann auch einfach gleich mit einbauen, dass nur niedrige und mittlere Einkommensgruppen profitieren, nicht pauschal alle Verdienstgruppen, dann bleibt vielleicht genug übrig, um beim Energiezuschuss im September auch Rentner:innen, Bezieher von ALG II ohne eigenes, aufstockendes Einkommen, Studierende und andere Gruppen, die davon bislang nicht profitieren mit einzubeziehen.

    Deutlich sinnvoller fände ich als "Gießkannenmaßnahme", wenn man die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse wegfallen lassen würde. Das würde es gerade für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln generell etwas leichter machen, sich gesünder zu ernähren.

    (An der Stelle möchte ich mal die sogenannten "Rettertüten" von Lidl empfehlen. Etwa ab 19 Uhr werden die gepackt mit diversem Obst/Gemüse, welches am nächsten Verkaufstag nicht mehr perfekt genug für den Verkauf wäre. Habe in der letzten Zeit einige Male kurz vor Ladenschluss noch eine Tüte gesehen und spontan mitgenommen. Das sind wirklich Berge an frischem Obst und Gemüse, welches problemlos drei Tage bis eine Woche noch hält zuhause, die sonst oftmals im Container landen würden. Diese Woche gab es drei Tage lang Weinbergpfirsiche als Obst, weil so viele in der Tüte waren neben dem Gemüse, gestern Abend frischen Salat mit Kresse, Gurke, Paprika, Karotte aus der Tüte. Heute habe ich mir mit den letzten Pfirsichen, Saftorangen, Zitronen, Minze, Bananen aus der Tüte von gestern Abend einen frischen Smoothie gemixt. Genug Gemüse für frischen Salat heute Abend habe ich auch noch da- das Ganze für 3€ pro Tüte!)

    Hallo zusammen!

    Wir haben die Klassenfahrt erfolgreich hinter uns gebracht. Kleines Feedback: Die Situation mit der Erkrankung eines Kindes ist tatsächlich eingetreten. Am Tag eines 3-stündigen Ausflugs wurde das Kind mit Schüttelfrost und Unwohlsein wach. Nach Rücksprache mit den Eltern - und weil es ein zuverlässiges Kind ist - blieb es für diese Zeit per Handy erreichbar in der Unterkunft zurück. Nach einigen Stunden Schlaf, vereinbarten Zwischenanrufen und ausreichend Tee ging es dem Kind abends wieder besser. Am nächsten Morgen war wieder alles ok.

    Zum Glück nur eine kleine Sache, die für alle Beteiligten gut abgelaufen ist.

    Gut gelöst und schön, dass es dann auch so schnell wieder ok war, so dass das Kind wieder mehr von der Klassenfahrt hatte. :top:

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