In BW wird jetzt einerseits darüber diskutiert, ob es für bestimmte Berufsgruppen (medizinischer Bereich und Bildungsbereich vor allem), nicht für alle Bürger eine Impfpflicht geben müsste und andererseits darüber, die Hürden für Nichtgeimpfte hochzusetzen. So wird- ähnlich wie in Bayern- darüber nachgedacht, die Testkosten nicht mehr staatlicherseits zu übernehmen und darüber hinaus- unterhalb bestimmter, noch in der Debatte befindlicher Inzidenzwerte- für Geimpfte sämtliche Auflagen fallen zu lassen, während Ungeimpfte/nicht vollständig Geimpfte eben z.B. weiterhin eine Maskenpflicht haben, negative Testergebnisse vorlegen müssen (für deren Kosten sie dann ggf. zeitnah selbst werden aufkommen müssen). Wurde heute schon bei uns im Lehrerzimmer diskutiert. Kollege X - ungeimpft aus Überzeugung, hockt ständig im Lehrerzimmer ohne Maske rum, "glaubt" nicht an Corona, wohl aber an den einen oder anderen Verschwörungsmythos durch Impfung- war natürlich empört bei dem Gedanken a) Testkosten womöglich selbst tragen zu müssen und b) auch weiterhin im Zweifelsfall Maske tragen zu müssen, weil er c) sich auf gar keinen Fall impfen wird lassen und selbstredend jedwede Art von Impfpflicht ablehnt.
Was haltet ihr von derartigen Überlegungen die Impfmotivation durch die Hintertür zu erhöhen, ohne direkt eine Impfpflicht einzuführen und wie wird das ggf. in euren Kollegien debattiert und gesehen? (
@Lindbergh : Bitte keine Antworten zu einem nicht näher genannten Umfeld. Entweder du schreibst deutlich "Meine Freunde/Familie/KuK/ich sage_n/denke_n/meine_n" oder du schreibst halt nix dazu. Ungenannte "viele", die deinem Empfinden nach die "Mitte der Gesellschaft/Mehrheit/..." darstellen tragen nichts konstruktiv zur Debatte bei. Also entweder Farbe bekennen, um wen es geht oder wenn dir das schon "zu persönlich" wäre Finger still halten.)