Täglich 3-5 nationale Seiten, sowie zusätzlich ein Handvoll internationaler Seiten ergänzend bei Bedarf.
Was machst du, um deine Filterblase (online/offline) zu durchbrechen und dich weiterreichend zu informieren?
Täglich 3-5 nationale Seiten, sowie zusätzlich ein Handvoll internationaler Seiten ergänzend bei Bedarf.
Was machst du, um deine Filterblase (online/offline) zu durchbrechen und dich weiterreichend zu informieren?
(...) Hätte aber dazu geführt, dass unsere Förderschullehrerin sich nur noch um das eine Kind kümmert und die anderen 26 "Problemchen" keine Unterstützung bekommen. (...)
Ich habe- das möchte ich vorweg nehmen- die Anführungszeichen gesehen, dennoch finde ich es persönlich schwierig Kinder (Menschen) mit Inklusionsbedarf/Behinderung/einem anerkannten Förderschwerpunkt als Problemchen zu titulieren, als wären sie ein wandelndes Problem und nicht zuallererst Menschen, die nichts für die Bedingungen können unter denen wir Lehrkräfte Inklusion oftmals realisieren müssen.
Die Sonderpädagogin an meiner Ausbildungsschule hat unsere F-SuS immer als "unsere besonderen Kinder" bezeichnet, wenn es nicht um einen spezifischen Förderschwerpunkt ging, sondern alle Kinder diverser Förderschwerpunkte. Das empfinde ich persönlich als deutlich wertschätzender, respektvoller und liebevoller. Vielleicht haben unsere Sonderpädagoinnen und Sonderpädagogen hier im Forum wie Frapper , @samu , Plattenspieler oder auch KuK mit entsprechender Erfahrung weitere, wertschätzendere Formulierungen, die sie an dieser Stelle einbringen könnten, um unser aller sprachliches Repertoire so zu erweitern, dass am Ende hoffentlich jede und jeder eine passede Formulierung finden kann, die es erlaubt Menschen mit Förderschwerpunkten/Inklusionsbedarfen/Behinderungen sprachlich klar von Problemen, Belastungen, Herausforderungen die Inklusionsbedingungen verursachen bzw. die mit Inklusion einhergehen können zu trennen.
KarlMags Beim Bafög gibt es diverse Regelung zur Rückzahlung, die diese entlasten, so müssen bei mehr als 10.000€ Bafög-Rückzahlungsbetrag maximal 10.000€ zurückgezahlt werden, bei geringfügigem Einkommen ist es möglich die Rückzahlung aufzuschieben durch Freistellung, unter gewissen Vorraussetzungen können Restschulden nach 20 Jahren vollständig erlassen werden, bei vollständiger Rückzahlung in einem Schwung können bis zu rund 27% der Gesamtschuld erlassen werden (dafür gibt es klare Tabellen in Abhängigkeit von der zurückzuzahlenden Summe- je mehr, desto höher der prozentuale Nachlass- bei einer Rückzahlungssumme von 10.000€ können so 2100€ erlassen werden; gerade bei den aktuell niedrigen Kreditzinsen ist so eine Rückzahlungauf einen Schlag unter Umständen interessanter, als die langsame Rückzahlung). Während des Refs kannst du dich damit beispielsweise durchaus noch freistellen lassen von der Rückzahlung, nach dem Ref mit einer vollen Stelle kannst du dir normalerweise problemlos die monatliche Tilgungsrate (aktuell meine ich maximal 104€ monatlich, eh sei denn, man zahlt eben freiwillig frühzeitig mehr zurück) leisten, ggf. einen Kredit zur vorzeitigen vollsändigen Tilgung aufnehmen, falls sich das rechnen würde oder Rücklagen bilden, um zeitnah den kompletten Restbetrag ablösen zu können.
Was die Frage der Verbeamtung anbelangt: Alter, gesundheitliche Eignung und Bewährung sind die zentralen Kriterien in Bundesländern die verbeamten. Ob man diese Bausteine einmal erfüllen wird lässt sich nicht vorhersagen, denn schwere Erkrankungen sind beispielweise nicht planbar. (Wobei man dann einen GdB prüfen lassen kann.) Mach deine berufliche Entscheidung nicht von diesem einen Baustein abhängig bzw. wenn dieser das auschlaggebenede Kriterium für oder gegen ein Lehramtstudium wäre, dann lass das Lehramtsstudium sein, denn Garantien für eine Verbeamtung gibt es nicht.
Freut mich zu lesen Cogito. So sollte es idealiter schließlich auch sein angesichts der Möglichkeiten, die man heutzutage hat, wenn man als Schulträger entsprechend Geld in die Hand nimmt.
Das stimmt wahrscheinlich, fossi. Wir haben zur Lebenszeitverbeamtung Verbeamtung gesagt. Ich glaube, ich bin nicht mehr up-to-date. Bei uns ging die Beamtenlaufbahn vor dem Ref. los. Amtsarzt, Eid zum Beamten auf irgendwas (Widerruf???). Ich war nie angestellt, aber manche schon.
Ref = Beamte_r auf Zeit (oder Angestellte_r)
Verbeamtung auf Probe ("auf Widerruf")= 1-5 Jahre nach Antritt der ersten Planstelle nach dem Ref (aktuell: 1 Jahr weniger Probezeit bei 2.Staasexamen 1,44 und besser; 1 Jahr weniger Probezeit bei 1,5 oder besser in allen Revisionsbeurteilungen; 3 Jahre = Regelprobezeit; 4-5 Jahre wenn die Bewährung nach 3 Jahren noch nicht festgestellt werden konnte und aus schwerwiegenden Gründen verlängert werden muss). ![]()
Wenn ich vom Ref ausgehe würde ich vermuten, dass ein Wechsel des Ausbildungsplatzes nur der absolute Ausnahmefall sein kann und sehr schwer ist. Womöglich am Ende noch schwerer bei OBAS, da man dabei meine ich direkt von der Schule ausgebildet wird, die in den ausgebildeten Fächern entsprechenden Bedarf hat und einen insofern auch tatsächlich benötigt. Lass dich am Besten einmal von deiner Gewerkschaft beraten, welche Möglichkeiten du hast.
Generell bin ich aber erstmal an jedem Bundesland interessiert in dem man, durch berufsbegleitende Nachqualifikation, in die Verbeamtung kommt.
Zugleich muss die Nachqualifikation auch für Studierte einer Hochschule möglich sein. Also auch für die nicht universitäre Ausbildung.
Ich verstehe nicht ganz, was du mit dem fett markierten Teil meinst: Hast du bereits einen Hochschulabschluss oder hast du keinen Hochschulabschluss (aka "universitäre Ausbildung")? Für Menschen mit Hochschulabschlüssen gibt es je nach studierten Fächern (oder daraus ableitbaren Fächern) in vielen (fast allen) Bundesländern aktuell Seiteneinstiegs-/Quereinstiegsprogramme (also mit Ref), die einem ggf. auch den Weg in eine Verbeamtung eröffnen können (Alter-Eignung- Bewährung vorausgesetzt). Altersgrenzen für die Verbeamtung unterscheiden sich je nach Bundesland, ebenso wie die benötigten Fächer der jeweiligen Schularten sich deutlich unterscheiden. Nachdem dein Profil keinerlei Informationen enthält was du überhaupt studiert hast/über welche Ausbildung du verfügst, du dazu auch nichts geschrieben hast, es aber viele Threads im Forum gibt zu diversen individuellen Voraussetzungen für solch einen Seiteneinstieg, möchte ich dir wie Kiggie erst einmal die Lektüre dieser Threads ans Herz legen und bei weiteren Fragen deinerseits empfehlen genauer zu formulieren was für Voraussetzungen du mitbringst und was genau du wo (Schulart? Präferenzen bei Bundesländern? Bereitschaft ggf. ein Fach nachzustudieren? ...) machen wollen würdest. Mal eben hat niemand hier Angaben zu allen Bundesländern parat, wenn du gezielter fragst und dich vorab einliest steigen deine Chancen letzte Unklarheiten klären zu können jedoch erheblich. ![]()
Mag ja sein, dass diese Personen schon ihr Leben lang die Rolle des Störers inne haben. Versuch Mal hinter die Kulissen zu blicken. Warum ist das so? Das bringt dich viel weiter. (...)
Das ist ein wirklich guter Hinweis, denn oftmals kann man SuS, die scheinbar schon auf diese Rolle des Störers festgelegt sind erreichen, indem man ihnen den Raum eröffnet eine neue, konstruktivere Rolle zu wählen und zu finden. Manchmal geht es beispielsweise einfach nur darum verzweifelt etwas Aufmerksamkeit zu erlangen und Störungen sind Teil eines Konzept, das sich zum Erreichen dieses Ziels bewährt hat, auch wenn solche SuS eigentlich etwas ganz anderes suchen als negative Aufmerksamkeit (die sie manchmal dennoch um jeden Preis zu erwirken suchen, mangels Optionen positive Aufmerksamkeit zu erlangen). Nicht alle kann man über so einen Ansatz natürlich "knacken" manche SuS aber schon und diese sind dir unendich dankbar, wenn du es ihnen ermöglichst in deinem Unterricht zu zeigen, dass sie so viel mehr zu sein vermögen, als nur "der Störer". Auch bei denen die du so nicht erreichst hilfst du dir, wenn du genauer zu verstehen suchst, was deren Motivation zu stören bzw. was das Ziel der Störung ist. Suchen sie die Anerkennung ihrer Peers? Ist ihnen langweilig infolge von Über- oder Unterforderung? Wollen sie vor allem deine Grenzen testen und ausreizen? Fühlst nur du dich gestört von deren Verhalten oder ist der Lernprozess von Mitschülern bzw. den Störern selbst gestört, unterbrochen oder gar verunmöglicht? (...)
Als Referendar bist du Teil eines Teams. Nutz diese Ressourcen aktiv und bewusst, indem du den Mut entwickelst frühzeitig zu fragen (diejenigen, mit denen sich konstruktiv sprechen lässt in deinem Kollegium). Klär ab, welche Regeln prinzipiell in der Schule gelten (Schulordnung), welche in dieser Klasse gelten (KL) und welche Sanktionen in der Klasse eingeführt sind und funktionieren. Halte dich erstmal daran um herauszufinden, was wie funktioniert, ob es funktioniert (oder warum ggf. nicht) und was zu dir und deiner Art zu unterrichten passt. Nachdem du deine Art zu unterrichten noch nicht gefunden hast sondern erst am Entdecken bist, hilft es zu Beginn einfach das zu übernehmen, was KuK machen. Ganz nebenbei signalisiert man den SuS damit auch nonverbal, dass man im Kollegium an einem Strang zieht, sich austauscht etc. Manche SuS sind ehrlich überrascht wieviel solcher Gespräche im Hintergrund zwischen Klassenlehrkräften und Fachlehrkräften einer Klasse laufen und welche Konsequenzen sich daraus für sie ergeben können.
Oder wenn schon nicht die konkrete Schule (die man ggf. ja nur per PN nennen möchte), dann doch Schulart, Vorkenntnisse der mitfahrenden SuS und zumindest einen Hinweis auf eine kleine Aufwandsentschädigung neben der Kostenübernahme für Fahrt/Unterkunft/Verpflegung, welche selbstverständlich sein sollte angesichts der Arbeitsleistung, die Studierende (dürften diese euch denn auch begleiten?) oder gar ausgelernte KuK zur Verfügung stellen würden. ![]()
Deine "Daumen runter" - Kommentare verstehe ich an dieser Stelle einfach als persönliche Auszeichnung. Dankeschön. ![]()
Stimmt, ich war nie ein guter Cyber Mobber...ist nicht so meins. Ihr beide macht das schon ziemlich gut!
Lies dich bitte noch einmal ein, was Cybermobbing ist. Nicht jede unliebsame Äußerung fällt automatisch darunter. Gerade als Lehrer sollten wir solche Begrifflichkeiten nur nach sorgfältiger Prüfung verwenden und nicht damit andere mundtot zu machen suchen.
Fühlst du dich jetzt besser ?
😁
Freut mich!
Ja, Papa wäre stolz auf dich.
Ein wenig professioneller, souveräner und selbstkritischer dürfte dein Verhalten bei deiner SL dann doch ausfallen als hier. Vielleicht ist nur heute deine Zündschnur so kurz, wenn nicht, würdest du dir sicherlich einen Gefallen tun daran zu arbeiten, denn manche SuS "riechen" so etwas förmlich und provozieren Lehrkräfte dann besonders gerne (wo es so schön erfolgreich ist...).
Du bist doch nicht die einzige, die mitliest. Ich kenne Leute, die sich für pädagogisches Material den Allerwertesten aufgerissen und ihr Zeug dann bei Verlagen wiedergefunden haben.
Nennt sich öffentliches Forum. Wie gesagt: Ich habe kein Problem hier auch zu teilen, wenn der/die TE das lieber nicht möchte habe ich damit auch kein Problem, wenn am Ende Verlage von so einem öffentlichen, konstruktiven Austausch profitieren, dann hat jede und jeder die Wahl, entweder urheberrechtliche Schritte zu prüfen (die ja auch für ein Internetforum gelten) oder sich zu sagen, dass einem das Leben dafür zu schade ist oder auch ab einem bestimmten Punkt einen Austausch nur noch via PN zu gestalten, um gewisse Teile zu schützen oder oder oder. Nachdem der/die TE eingangs geschrieben hatte keinerlei kommerzielle Interessen zu haben würde ich jetzt einfach mal annehmen, dass der Gedanke ob ein Verlag am Ende davon profitieren könnte worüber wir hier schnacken nicht der erste Gedanke war bei Threaderstellung. In jedem Fall ist die hypothetische Überlegung, was ein Verlag mit noch nicht existentem Material anstellen könnte vielleicht dann doch etwas viel Zukunftsmusik, bedenkt man die Intention des TE bei Threaderstellung, auf die du mich ja selbst verwiesen hattest samu. ![]()
@Habibi : Auch wenn dein Beitrag nicht direkt "Lehrer" schreit (zumindest kann ich das noch nicht hören): Was hast du denn gemacht an Class room-Management außer dich von Kichern und zwei Zuspätkommern provozieren zu lassen und dann per Whatsapp einen aufnehmenden Kollegen für Gastunterricht zu suchen? Wie realistisch ist das denn an deiner Schule, dass deine KuK während ihres Unterrichts ihr Whatsapp auf Nachrichten von Kollegen prüfen (habe ich bislang noch nie erlebt oder gehört, dass KuK das iwährend des Unterrichts machen, würde mir persönlich auch nicht in den Sinn kommen)? Wäre es nicht zielführender einfach kurz Kollegen in Nebenräumen anzusprechen auf den angedachten Gastunterricht der SuS? Ist es bei euch an der Schule üblich Zuspätkommer direkt in den Gastunterricht zu schicken? Wenn ja, müsste es dafür doch eine klare Vorgehensweise geben, die ohne Whatsapp auskommt.
Du schriebst zu Beginn, du hättest die Klasse bereits von anderen Einsätzen her gekannt und es habe keine besonderen Probleme gegeben. Was war dieses Mal anders als sonst (bei dir, bei der Klasse)? Welche Sonderregeln gelten in dieser Klasse und warum sind dir diese noch nicht bekannt, obgleich du doch bereits mehrfach dort eingesetzt warst? Was könntest/solltest du beim nächsten Mal anders handhaben angesichts dessen, wie das heute gelaufen ist? Fehler gehören dazu, passieren uns allen, wichtig ist es daraus zu lernen für das nächste Mal um nicht erneut so ohnmächtig vor einer Klasse zu stehen, wie du womöglich in dieser Stunde warst (zumindest erkenne ich in deinem Beitrag nichts, was auf das Gegenteil schließen lassen würde).
Was hat deine SL dir gesagt zum Thema des Gesprächs? "Enttäuschung" ist ein ziemlich privates Gefühl. Das schließt zwar nicht aus, dass Schulleitungen dieses auch dienstlich empfinden können, erst einmal solltest du aber davon ausgehen, dass Anderes im Vordergrund stehen wird, egal was das Thema des Gesprächs letztlich sein wird und welche Haltung deine SL dazu hat.
Last but not least, wenn du wirklich Lehrer bist und noch dazu Anfänger (Ref/Quereinsteiger?): Kopf hoch, keiner von uns ist als Meister vom Himmel gefallen, Fehler gehören ein Berufsleben lang dazu wenn man mit Menschen arbeitet, egal wie professionell man arbeitet, es wird besser mit mehr Übung. ![]()
P.S.: Was ist eigentlich eine typisch schwierige Klasse aus einer amerikanischen Serie und warum ist irgendeine ominöse TV-Darstellung eine Referenz, statt eine Klasse verständlich und in "Lehrersprache" zu beschreiben? *Lehrer-Deutsch-Duden-gezückt-haltende-Grüße*
Nichts für ungut, aber ich vermute, dass der TE deswegen Leute sucht, die mitmachen, damit es mehr Spaß macht und produktiver wird und nicht, um kostenlos seine Ideen hier zu veröffentlichen
Ist mir klar, dass der TE hier Teampartner sucht, allerdings für eine bestimmte Schulform, Kursform und Altersgruppe. Selbst wenn ich aktuell schon wüsste, an welcher Schule ich ab Herbst unterrichten werde und ein AG womöglich sogar andenken könnte zum Thema, wäre das dennoch eben am Ende kein Wahlfach am Gymnasium, sondern maximal eine AG in der Sek.I, mit anderer Zielgruppe, anderer Vorgehensweise, die dem TE nicht unbedingt weiterhelfen würden. Angesichts dessen, dass die Bewerbungsverfahren für kommendes Schuljahr noch nicht einmal begonnen haben, ist das im Augenblick für mich einfach von Interesse, um ggf. künftig darauf zurückzukommen, nicht aber für kommendes Schuljahr relevant für mich. Trotzdem kann der Umstand, dass jemand sein Interesse bekundet ein Ausgangspunkt sein um das Forum als Resonanzboden für eigene Umsetzungsideen zu nutzen, auch wenn das gerade niemand sonst umsetzt oder eine Umsetzung andenken kann.
Das Problem mit "kostenfrei" erschließt sich mir nicht, denn das sollte in einem Online-Forum keines sein. Was ich teilen kann an Erfahrungen, Wissen, Hinweisen oder vielleicht auch mal Materialien um die ich gebeten werde und die mir keine Arbeit machen, weil ich sie eh da habe teile ich mit KuK gerne. Kann man anders sehen, muss man aber nicht.
Ich fände es sehr spannend, wenn du hier beschreiben würdest, wie du vorgehst im Rahmen des Wahlkurses. Evtl. bietet das Ansatzpunkte für eine AG-Umsetzung im Sek.I-Bereich (wobei ich das Spiel selbst erst einmal spielen muss; bislang kenne ich nur die Rezension auf SPON dazu).
vielleicht ist der Kollege deswegen so vehement, weil er weiß, dass Kinder mit Hörbehinderung an Schulen mit 1500 Schüler*innen kläglich untergehen.
Wäre eine mögliche Erklärung, aber wenn man die KuK, die es umsetzen sollen aufgrund der eigenen (Un-)Art vor allem vor den Kopf stößt, ist das sicherlich nicht nur nicht hilfreich, sondern verschließt im worst case sogar Türen, weil KuK wie von der TE geschildert zunhemend gereizt reagieren auf die Flut an Umsetzungshinweisen. Wenn es dieser Förderlehrkraft tatsächlich aber vor allem um die SuS geht und darum diesen Gehör zu verschaffen, sollte es möglich sein, dass konstruktive Veränderungen gemeinsam angegangen werden.
Dann muss der Stellenüberhang einfach anders definiert werden. Problem gelöst. Umso mehr Lehrer sich trauen, ehrlich krank zu feiern umso eher wird reagiert(werden müssen). Ich hoffe 2020 kommt der große Crash. Den SuS und Lehrern auch - würde ich es gönnen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Automobilindustrie uns da schon irgendwie rausfischen wird...
1. "Krankfeiern" ist - wie dir klar sein dürfte- aber etwas völlig Anderes, als zuhause zu bleiben wenn man tatsächlich krank ist. Insofern hat krankfeiern auch nichts mit Ehrlichkeit zu tun.
2. Was für einen Crash erhoffst du dir, der in Bezug steht zur Einstellungspolitik der Kultusministerien, dem Schuldienst und darüber hinaus der Automobilindustire, die uns - wie? warum? Bezug?- wundersamerweise dennoch irgendwie rausfischen wird?
3. Was genau würdest du SuS und Lehrkräften gönnen? Im Kontext mit dem Wort "Crash" liest sich das eher nach einem unfreundlichen "ätsch-bätsch, selbst schuld", obwohl ich eigentlich vermute, dass das so gar nicht gemeint ist von dir.
*verwirrt-ich-bin*
Werbung