Ich finde die Eingewoehnungszeiten in Deutschland extrem lang
Ich auch. Es sollte individueller / flexibler gestaltet werden können.
Ich finde die Eingewoehnungszeiten in Deutschland extrem lang
Ich auch. Es sollte individueller / flexibler gestaltet werden können.
eine Regel, die allgemein bekannt sein sollte
Das ist ja offensichtlich nicht der Fall:
Bisher hatten wir lediglich Montag und Dienstag vor Schulbeginn Konferenzen, eine offizielle Präsenzwoche hatten wir bisher nie
Ich denken, dass 2,5 Monate durchaus ausreichend sind.
Das finde ich bei der Urlaubsplanung nicht unbedingt ausreichend. Nicht jeder verreist last minute und mein Mann muss sich z.B. schon im Februar/März mit seinen Kollegen absprechen und festlegen. Der kann dann 2-3 Monate später nicht plötzlich alles wieder umschmeißen.
ohne jedes pädagogische Verstehen des Gegenstandes - am sog. Berliner Modell festhalten.
Ja, genau das Modell meinte ich. Eigentlich soll das ja flexibel / nach Bedarf sein. Mir wurde gleich gesagt: Das dauert 4 Wochen. 😑
2 Wochen eingewöhnen sollte reichen, oder?
Eigentlich schon. Hat bei Kind 1 super geklappt und gereicht. Bei Kind 2 hatten sie so ein komisches Modell, das 3-4 Wochen gedauert hat. Das fand ich sehr anstrengend und ich habe den Mehrwert nicht erkannt.
Ich habe damals auch vor der Schließzeit die Eingewöhnung in den Sommerferien gemacht, dann war die Krippe 3 Wochen zu. Dann war noch ein Tag vor Schulstart, wo man nochmal eine Art Eingewöhnungstag hatte, dann ging es los. Der erste Tag war etwas schwierig, aber anschließend lief es super.
bisher galt Wechselunterricht für weiterführende Schulen zwischen den Inzidenzen 0-165.
Ja, das hat auch irgendwie keiner verstanden. Ist auch unlogisch. Nach der Regelung hätte man auf Inzidenzen unterhalb der Null warten müssen, um wieder normalen Unterricht zu machen.
Ach ja: Es war nur 1/3 meines Kurses heute da...
dass künftig SuS und Lehrkräfte, die FFP2-Masken tragen, bei einem positiven Fall in einer Klasse nicht mehr in Quarantäne müssten
Bei uns waren (bisher) Lehrer grundsätzlich nicht in Quarantäne, weil wir ja Abstand halten und lüften.
Wir Lehrer haben uns beschwert, dass wir nicht von dem Fall erfahren haben. Da das GA entschieden hatte, dass keine Maßnahmen nötig sind, fand die SL, dass sie uns auch nicht Bescheid sagen muss... (wir sahen das anders!).
Gerade habe ich erfahren, dass eine S. aus meinem Kurs infiziert ist. Ich hatte sie das letzte Mal am Mittwoch (bei offenem Fenster, mit FFP2 und immerhin einer Impfung). Der Kurs bzw. die Stufe (Q11) geht nicht in Quarantäne, weil sie ja Abstand halten und die Hygieneregeln befolgen... sagt das Gesundheitsamt. Aber natürlich wissen sie selber, dass sie sich, sobald sie das Klassenzimmer verlassen, nicht mehr daran halten... Einige bleiben daher jetzt vorsorglich zu Hause, darüber wurde ich grad freundlicherweise informiert von meinem Kurs...
Bleibt mir also nichts anderes übrig, als mich morgen wieder ans Fenster in den Durchzug zu stellen... ![]()
Auch kinderlose Singles haben Freizeit verdient
Selbstverständlich. Mein Post sollte das nicht ausschließen.
Auch der Tag von Lehrern hat leider nur 24h. Das vergessen viele leider manchmal.
Und die Woche von Lehrern hat - eigentlich - ein Wochenende und Lehrer haben auch Familie und Kinder, um die sie sich mal kümmern müssen (und möchten!) 🙄
Am meisten ärgert mich dabei, dass es in den Medien, wenn Lehrer / Lehrerinnen sowas nicht machen, dann heißt, sie sind unfähig, untätig oder faul.
In einem anderen Artikel, wo eine Schule sehr gelobt wurde, weil sich die Lehrer so toll gekümmert haben (den ich leider nicht mehr finde), wurde berichtet, dass die Lehrerin zu jedem einzelnen Schüler nach Hause gekommen ist und durchs Fenster was erklärt hat, wenn es irgendwo Probleme gab... Das ist natürlich schön für diese Schüler, aber völlig utopisch! Ich habe z.B. in Teilzeit ca. 70 SuS jede Woche und meine eigenen Kinder ja auch daheim, das kann man doch nicht als "Standard" sehen oder voraussetzen!?
Ich kann den Artikel leider nicht lesen, ohne mich da zu registrieren.
"Nicht bekannt" heißt nicht "unmöglich",
Natürlich mag es ein sehr, sehr geringes Rest-Risiko geben. Allerdings sind im Gegensatz die Langzeitfolgen von Covid-19 bekannt und existieren tatsächlich und das mit mind. 10% der Betroffenen nicht gerade selten.
dass es nicht absolut sicher ist, dass bei neuartigen Impfstoffen nicht mit Langzeitnebenwirkungen/Spätfolgen zu rechnen sei
Könntest du dazu bitte mal eine Quelle verlinken? Danke.
Wenn ich dazu recherchiere, stoße ich vor allem auf solche Aussagen:
https://www.zdf.de/nachrichten/pa…haeden-100.html
Sorry für den Ausdruck, aber mich kotzt diese Verteufelung von Arbeitsblättern sowieso so an. Ich könnte mir Unterricht ohne Arbeitsblätter nicht vorstellen, da ich sie sehr sinnvoll zum Erarbeiten und Üben und Wiederholen finde! Viele Lehrwerke bieten außerdem sehr schön vorbereitete, durchdachte, ansprechend gestaltete ABs passend zum Thema an, die ich sehr gerne nutze. Natürlich könnte man das ganze auch digital machen, mit Feldern zum Ausfüllen und Erklärungen zum Anklicken (die ich sonst im Unterricht oder in der Videokonferenz gebe), aber mir erschließt sich der Mehrwert einfach nicht, außer dass es vielleicht schicker, moderner, für manche screen-süchtigen SuS vielleicht ansprechender ist und ich zig mal nachhelfen muss, weil viele SuS nicht wissen, was da zu tun ist bzw. wie es funktioniert!?
Ich habe schon anderswo mal erzählt, wie ein Schüler, der einen Online-Test auf Mebis ausfüllen sollte, dies nicht hinbekommen hat und stattdessen die Lösungen in sein Heft geschrieben hat! Da wusste ich echt nicht mehr, was ich dazu sagen soll...
Mein Kind (2. Klasse) hat zuletzt wunderbar das 1x1 mit unzähligen Arbeitsblättern trainiert (mit verschiedenen Aufgabenformen, ganz normal, Malen nach Zahlen-mäßig, Rätseln usw.) und ist super dabei. Klar haben wir zwischendurch auch nochmal mündlich trainiert, weil das in der Schule aktuell natürlich zu kurz kam, aber das war jetzt keine wahnsinnige Investition.
Mich würde mal interessieren, ob die SuS der in dem oben verlinkten Artikel auf lange Sicht tatsächlich besser dastehen als andere.
Mir hat letzte Woche eine ein Schnelltestergebnis vorgelegt, das mind. 5 oder 6 Tage alt war. Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen... 🙄😬 (Sie hat dann aber brav mitgemacht beim Selbsttest.)
Was ist daran anders als es an einer Corona-Impfpflicht wäre?
In dem Artikel geht es explizit um eine Impfpflicht für Lehrer (Covid). Die Masern-Impfpflicht gilt für alle (ab 1970 geb.), die in einer Gemeinschaftseinrichtung arbeiten oder betreut werden, also auch Schüler und Kita-Kinder.
"Auch das Soziale, der Freundschafts- und Klassenverband sowie die Elternkontakte erhielten weiterhin viel Raum."
Das hätte mich mal interessiert, wie das ausgesehen haben soll im Distanzunterricht.
Auch habe ich es nicht selten erlebt, dass Eltern unsere Elternbriefe (natürlich digital) überhaupt nicht lesen oder auf Anfragen der Lehrer gar nicht erst reagieren (wenn z.B. ein Kind in der Konferenz fehlte oder Aufgaben nicht eingereicht hatte).
Ich bin total desillusioniert und frustriert nach all der Zeit im Distanzunterricht. Je mehr ich versucht habe, den Unterricht digitaler zu machen (Learning Apps, selbst erstellte online Übungen, Quizzes, Erklärfilme etc.), desto komplizierter wurde es und desto weniger klappte alles.
Für mich sind die guten alten Arbeitsblätter und Lehrbücher (vielleicht nicht gleich in Paketen und als alleiniges Arbeitsmaterial) nicht automatisch etwas Schlechtes.
Idealerweise sollte das auch für MitschülerInnen gelten, da ist es aber deutlich schwieriger, das durchzusetzen.
Das ist genau der Punkt. Nur der geimpfte (verbeamtete) Lehrer nützt wahrscheinlich wenig.
Ich würde übrigens auch nicht wollen, dass meine 96jährige Tante von ungeimpften Pflegekräften versorgt wird.
Das ist für mich eine ganz andere Situation. Pflege ist ein Gesundheitsberuf und da kommt man sich zwangsläufig sehr nah.
Das erklärt für mich nicht, dass man dazu gezwungen werden kann, weil es das Beamtenverhältnis ggf. möglich macht.
Was anderes, wie schon gesagt, wäre, wenn grundsätzlich für alle in medizinischen Berufen und / oder die in der Schule arbeiten / in die Schule gehen eine Impfpflicht gälte.
(Vielleicht noch ergänzend: Ich bin bereits gegen Covid geimpft, und habe auch sonst alle empfohlenen Impfungen, auch 2x Masern, ich bin absolut pro-impfen, aber Impfpflicht finde ich sehr schwierig bzw. nur unter bestimmten Bedingungen gerechtfertigt.).
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