Bei allem Respekt vor den trauernden Eltern, aber wenn ich ein Kind mit Diabetes hätte, würde da mein nicht vorhandenes Helikopter-Eltern-Gen einsetzen und ICH hätte den Lehrern eine schriftliche Info inkl. Telefonnummer etc. mitgegeben.
Wenn ich ein Diabetes krankes Kind hätte, wüsste ich aber, dass ich die Lehrer persönlich noch einmal darüber informiert hätte, auch über die Medikamente, hätte ich informiert.
Wie kann ich als Elternteil mein Kind ins Ausland schicken ohne dafür Sorge zu tragen, dass alle Beteiligten Informationen über Anzeichen von Über- und Unterzuckerung haben, mein Kind evtl beim Berechnen der Insulingaben nach dem Essen unterstützen etc., evtl mal mit auf den Wert schauen, Gummibärchen dabei haben, etc. Wie kann man bitte diese krasse Verantwortung allein auf sein Kind allein abwälzen? Oder sich blind auf einen Sensor verlassen? Das ist mir absolut unbegreiflich und hat für mich auch den Eindruck, dass entweder die Eltern mit der Krankheit überfordert waren oder sich keinen Stress wegen evtl nicht mitfahrenkönnens machen wollten.
Genau dieser Punkt lag mir von Anfang an schwer im Magen! Bei allem, was die Lehrkräfte falsch gemacht haben (erst am 3. Tag nach dem Mädchen sehen usw.), kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen, dass hier scheinbar überhaupt keine Verantwortung bei den Eltern gesehen wird. Ich habe bei der 1. Klassenfahrt von Kind 2 der Klassenleitung sogar mitgeteilt, dass es den Verdacht auf Asthma gibt und ein Spray für alle Fälle im Rucksack ist. Einfach nur nochmal zur Sicherheit, obwohl es schriftlich abgefragt wurde.