Beiträge von Palim

    Aber ich möchte mich nicht anmassen, irgendwelche Diagnostiken und Förderpläne in einzelnen Bereichen wie Logopädie oder Ergotherapie zu machen.
    Und wenn ich sehe, wie viele selbsternannte "Spezialist*innen" nach einem Instakurs die SuS als Autist / ADHS / LRS etc diagnostizieren (und dann selbst anfangen zu werkeln), dann hätte ich gerne, dass man MEINE Kernkompetenz (und die anderen, die zertifiziert sind, und zwar nicht durch Insta & Co, sondern durch anerkannte Weiterbildungsinstitute) anerkennt und die Kompetenze

    Da gibt es ja noch einige Schritte davor.

    Bis z.B. eine LRS anerkannt wird, ist die Grundschulzeit quasi vorbei.

    Aber bei Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen schreiben wir ja durchaus Förderpläne, bei hochbegabten Kindern überlegen wir, was sie herausfordert und bei dem fördert, was sie nicht so gut können, und bei anderen Kindern mit anderen Bedürfnissen ist es auch so.

    Ich brauche da nicht unbedingt eine feste Diagnose, nicht alle Eltern kümmern sich und nicht alle Eltern teilen es mit der Schule, aber ich brauche genug Rüstzeug aus allen Bereichen, um den Kindern bestmöglich das Lernen zu ermöglichen.
    Der medizinische und therapeutische Bereich kann bei Mediziner:innen und Therapeut:innen bleiben, aber alles, was in Schule relevant ist, braucht Raum dafür. Das ist schon jetzt so, wird aber nicht bedacht und nicht ausgestattet.

    Ich denke, das man gerade in den ersten Jahren sehr viel mehr auffangen könnte, was sich sonst später erheblich stärker bemerkbar macht und weiteres nach sich zieht. Dann könnte man sich auch das eine oder andere über Rezepte und SPZ u.a. sparen - nicht immer, aber bei einigen Kindern sicher.

    Deshalb: zentralen medizinisch-pädagogischen Dienst, pädagogische Assistent:innen in den Klassen, Therapeut:innen, die zur Einrichtung gehören und zeitnah etwas bewirken können.

    Ich erinnere mich gern an den Aufstand, der gemacht wurde, weil ich etwas angemerkt habe: Bitte der lieben jungen Lehrerin mit ihrer erste eigenen Klasse zum Abschied keinen Wellness-Gutschein schenken. Wert: 25€ pro Schüler.

    Wenn die Kollegin nach der ersten eigenen Klasse so viel Wellness braucht…

    … spricht es vielleicht nicht gerade für das Bild, das die Eltern von ihren Kindern haben. :)

    (Ich hoffe, dass niemand auf die Idee kommt, mir sowas zu schenken! Aber es gibt immer Eltern, die einen sehen und das einschätzen und steuern können - oder schlicht fragen.)

    Ich weiß gar nicht, ob ich das befürworten würde,

    aber Kindern mit besonders auffälligen Entwicklungsstörungen über Therapien eine bessere Chance zu geben, fände ich gut.

    Dazu kommt, dass man etwa 1 Jahr auf den Beginn einer Logopädie-Therapie wartet, bis zu 2 Jahre beim SPZ.

    Was helfen würde? Wenn die Kapazitäten in allen diesen Bereichen landesweit weit besser wären, sodass frühzeitige Hilfen ankommen.

    Du hast womöglich deine Kinder im Blick, nicht aber die, deren Eltern nicht zum Kinderarzt gehen, die wichtige Therapien nicht erhalten.

    Hier wird mit Frühförderung etwas gegengesteuert, WENN das Kind in den i-KiGa kommt oder alle Rädchen ineinandergreifen. Aber das ist eben nicht immer so und die Frühförderung endet mit dem 6. Lebensjahr.
    Man unterrichtet also Kinder mit massiven Sprachstörungen, die dabei die Alphabetisierung schaffen sollen.
    Es ist dumm, dass wir da nicht gegensteuern, weil diese Kinder kaum eine Chance haben, sich zu verbessern, das ist im regulären Unterricht nicht aufzuholen. Aber die Erwartungshaltung wird an Schulen herangetragen und beschult werden müssen die Kinder auch - möglichst zielgleich.

    Ich fände es hilfreich, wenn zusätzliches Personal in der Schule wäre, dass Kindern hilft, die Schwächen aufzuarbeiten oder Beeinträchtigungen zu kompensieren. Neben Therapeut:innen wären es auch pädagogische Assistenzen, die Übungen übernehmen könnten.

    und die Aufmerksamkeit, die man benötigt nicht zu vergleichen mit der, die einem ein Schulvormittag abverlangt...

    Fällt mir auch immer wieder auf …

    … deshalb oder auch, weil die FoBi lahm und lau ist, bin ich dann oft enttäuscht.

    Unsere Angebote, oder das was ich belegt habe, ist nicht immer gut und Ich wünsche mir mehr gut gemachte digitale FoBi und Abrufangebote, um nicht von der Botanik durch das Land in die Botanik fahren zu müssen. Das bindet unnötig viel Zeit.

    Ach ja,

    wegen der vielen Aspekte wünsche ich mir schon länger einen zentralen medizinisch-pädagogischen Dienst, der neueste Erkenntnisse zu allen häufigeren Erkrankungen und mögliche pädagogische Maßnahmen bereit hält…

    und der bei besonderen Fällen kurzfristig erreichbar ist und nach spätestens einer weiteren Woche eine Expertise gegeben hat, die hilft, bei Eltern die richtigen Fragen zu stellen, um den individuellen Fall einschätzen zu können, und mögliche schulische Konsequenzen darzulegen.

    Es war nicht deutlich, dass er dafür extra kommen muss - ich mache das nach Absprache im Anschluss oder irgendwann am Schultag.

    Wenn ein Kind die verhängte Strafe nicht umsetzt, wird es wohl eine neue Konferenz brauchen, in der genau das Inhalt sein muss. Wenn man mehrfach den Anweisungen nicht folgt und den Schulfrieden stört, läuft man Gefahr, eine Ordnungsmaßnahme zu erhalten.

    Bis dahin solltet ihr euch vielleicht informieren, was man sich vorab notiert, dokumentiert und wie die Einladung aussehen muss, damit es kein Formfehler ist und ein möglicher Widerspruch nicht deswegen kassiert werden kann.

    Aber dass Nicht-Erscheinen ist kein Grund, eine Maßnahme nicht zu verfolgen, die ihr bereits verhängt habt. Wenn man sich an eurer Schule aussuchen kann, wann man eine Maßnahme machen muss und wann nicht, könnt ihr sie euch auch sparen.

    Wem willst du denn jetzt antworten? Den Eltern?

    Die erzieherische Maßnahme erfolgt auf Grund des festgestellten Fehlverhaltens.

    Das Kind hat durch das Werfen von Gegenständen eine Verletzung anderer Kinder in Kauf genommen. Nachdem das Kind zuvor bereits wegen des Nutzens einer Zwille unterrichtet worden war, muss davon ausgegangen werden, dass ihm die Tragweite des Handelns bewusst war. Dabei ist nicht entscheidend, ob es zur Verletzung anderer kam, sondern dass sich das Kind nicht an Regeln gehalten hat.

    Die erzieherische Maßnahme wurde in der pädagogischen Konferenz getroffen.

    In den Brief an die Eltern - oder die Antwort - würde ich den ganzen Sermon vom Werfen etc. gar nicht schreiben, sondern nur, dass die pädKo eine erzieherische Maßnahme aufgrund des Fehlverhaltens vom (Tag) verhängt hat.

    In NDS läuft das so:

    • Die Eltern beschweren sich.
    • Die Konferenz muss erneut tagen, die heißt dann "Abhilfe-Konferenz". In dieser wird der Vorfall erneut beraten und man kommt zu einem Beschluss, der aber auch der gleiche sein kann.
    • Die Maßnahme wird mitgeteilt.

    Wegen der Vorfälle hätte es bei uns gleich eine Klassenkonferenz zur Ordnungsmaßnahme gegeben, die man dann auch vorab entsprechend ankündigen muss. Bezüglich der Verhältnismäßigkeit kann man (die SL) bei der Rechtsstelle informieren.

    Kombinatorik mit Eis ist immer nur auf ikonischer Ebene, voll doof.

    Wie schön wäre doch der Unterricht, wenn man den ganzen Tag Eissorten und Toppings kobinieren könnte:

    Es ist möglich, Schokoladeneis mit Zimt und Salz zu kombinieren.

    Es ist möglich, mehr als 17 Toppings auf das Eis zu geben.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Kinder Bauchweh bekommen?

    Ich unterrichte derzeit etwa die Hälfte des Deputats fachfremd, aber das wechselt von Jahr zu Jahr.

    Auch ich habe viele Fächer und springe ein oder ziehe zurück, je nachdem, wie das Team gerade ist und wie es in der Schule gebraucht wird.

    Mir gefällt es, als Klassenlehrerin viele Stunden und viele Fächer zu haben, das war in den letzten Jahren - quasi seit Corona - stärker und ich konnte, auch durch den Wechsel im Team, endlich Fächer machen, die ich gerne auch unterrichte, die aber immer an andere Personen gegangen sind.

    Einzelstunden in einer Klasse mag ich nicht, da ist das Fach nahezu egal.

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