Beiträge von Palim

    Wenn es doch um mehr Schüler:innen als deine eigenen geht, würde ich eine Ausgangsschrift wählen, also Druckschrift der Länder oder Grundschrift.

    Es ist für schwache Leser:innen wichtig, geübte Leser:innen stellen sich schneller um und suchen auch selbst bald Bücher.

    Wenn ich ein Material aus BY mit den dortigen Schriften finde, kann ich diese Schriften neben der Grundschrift einsetzen, das schaffen auch Anfänger:innen bald.

    Das Gleiche gilt für die Markierung der Silben, die die Schwachen benötigen, die Staken schneller ablegen.

    Ich nutze Texte von bekannten Grundschul-Seiten, da gibt es schon recht viel Auswahl. Finde ich inhaltlich nichts Passendes oder benötige ich etwas Bestimmtes, kann ich die KI für leichte Sprache bemühen und ggf. den Text noch durch einen Silben-Generator schicken.
    Kurze Texte sind gute Übungsaufgaben und eigenen sich auch gut für das Lesetandem. Da könnte man auch zunächst den silbenmarkierten Text zum Üben nutzen, im Anschluss den rein schwarz gedruckten.

    Was ist "GHR"?

    GHR300 - das Praxissemester in NDS für angehende Grund-/Haupt-/Realschullehrkräfte (GHR), in dem auch schon UB absolviert werden. Es kommt jemand von der Uni, das können aber auch Seminarleiter:innen sein - quasi eine Doppelfunktion.

    Ich bin nicht sicher, ob oder wie das Praxissemester in anderen BL umgesetzt ist.

    Entsprechend frage ich mich, ob die TE zuvor schon Praxis hatte oder einfache jetzt erst in der Schule im Unterricht landet und es quasi einen Praxisschock gibt (Schüler, Niveau).

    Ist das heute nicht mehr so? An den BBS endet das Ref. zum 30.4. oder zum 31.10.

    Zum einen endet das Ref ja nun mit den Sommerferien oder zum Ende des 1. Halbjahres. Entsprechend kann man sich zu sofort auf eine Stelle bewerben.

    Da es mehr Stellen als Bewerbende gibt, hat man genug Auswahl. Will man keine dieser Stellen annehmen, da man dann ja an dieser Schule (im Brennpunkt/ in der Botanik) relativ gebunden ist, kann man auch auf eine solche Stelle verzichten und dann eine Vertretungsstelle annehmen. Bezirk Lüneburg war schnell und hat diese schon online, in den anderen Bezirken werden sie sicher bald kommen - früher war das eher zu den Herbstferien so, jetzt sind aber nicht mal die Pflichtstunden besetzt, sodass die Freigabe der Vertretungsstellen eher erfolgt.

    Es ist aber bereits nach dem Lehramts-Bachelor möglich, Vertretungsstellen anzunehmen, nach dem Master auch. Wir hatten jetzt schon mehrere LiV, die das gemacht haben und dann mit Vorerfahrungen ins Ref gestartet sind.

    Zu meiner Ref-Schule würde man heute auch "Brennpunkt" sagen, für mein Ref war das trotzdem gut, weil das Team stimmte. Ja, das Niveau war niedrig, aber meines auch viel zu hoch nach dem Studium, und ich habe sehr schnell sehr viel über Differenzierung gelernt.

    Ja, das hat du schon öfter geschrieben.
    Ich fand es für die Ausbildung besser,

    andererseits waren die LiVs jetzt im GHR und hatten oft zwischen Studienabschluss und Ref-Beginn auch Vertretungsstellen.

    Ein Nachteil war, dass man nach dem Ref mehrere Monate keine Verwendung in der Schule hatte, aber heute könnte man auch dann auf Vertretungsstellen gehen, davon gibt es ja mehr als genug, man kann sogar nach dem 2. Examen die Stunden aufstocken um noch während des Refs Vertretungen zu übernehmen.

    Mich interessieren eher konkrete Dinge, die man praktisch nutzen kann: Bücher, Checklisten, Apps, Planungstools, Materialsammlungen, KI-Tools oder irgendwas ganz anderes.

    Was funktioniert bei euch schon gut?

    Mir helfen

    • mein eigener Materialpool und der an der Schule,
    • der Austausch mit Kolleg:innen der eigenen Schule und anderer Schulen - auch über lehrerforen,
    • manchmal Bücher, eher aber Internet-Recherche.


    Ungünstig finde ich das drölfte digitale Tool, für das es Bürokratie und Administration braucht, wenn der Mehrwert kaum gegeben ist. Dann kann man auch bei bisherigen Lösungen bleiben.

    Die Dauerbrenner ergänze ich mit „mehr Räume“.

    Wünschen würde ich mir zudem „pädagogische Assistenzen“, einen zentralen medizinisch-pädagogischen Dienst, sowie eine sonderpädagogische Fachberatung im Bereich Sprache. Bei online FoBi gibt es Fortschritte, aber mehr asynchron nutzbare online-FoBi (MOOCs oder z.B. „Was ist los mit Jaron“-ähnlich) wären hilfreich, abrufbare Videos/Vorträge wären auch möglich.

    Ich hatte 19 UBs in 18 Monaten Ref.
    Meines war noch nach dem alten System mit den 3 Monaten Vorlauf ohne eigenverantwortlichen Unterricht, und es gab mehrere UBs gleich am Anfang, mindestens 3 (bei insgesamt 4 Seminaren). Das war auch so gefordert.

    Bei uns sind die Termine vom GA immer erst im Mai/Juni des Einschulungsjahres,

    außerdem gibt es für die Kann-Kinder eine Flexi-Regelung, nach der die Eltern bis Mai entscheiden dürfen, ob das Kind zurückgestellt werden soll.

    Beides bewirkt, dass wir eher spät mit allem sind.

    Meine Erfahrung mit Abordnungen bzw. deren Verfügungen ist eine ganz andere:

    Sie werden bei uns für ein halbes oder ganzes Jahr ausgesprochen, dann sind sie gesetzt. Kommt die aufnehmende Schule in eine Überversorgung, bleibt die Abordnung bestehen und eine andere Lehrkraft muss eine neu angeordnete Abordnung übernehmen. Kommt die abgebende Schule in eine Unterversorgung, wird die Abordnung auch nicht aufgelöst, sondern die Schule muss die anderen üblichen Wege nutzen.

    So, wie du es schilderst, ist die aufnehmende Schule unterversorgt, da mehrere Lehrkräfte ausgefallen sind.
    Mehrere Sachen führen dazu, dass die Stundenverteilung mehrfach verändert werden musste.
    Es gibt Kurse/Klassen die dringlicher versorgt werden müssen und deshalb zuerst bedacht werden. Bei uns wäre das der Fall, wenn es schon zuvor zu Ausfällen gekommen ist und man sich dann mehr Stabilität in diesen Klassen verspricht.

    Bis dahin kann ich zumindest nachvollziehen, was passiert ist.

    Einiges an Kommunikation scheint die Situation zu erschweren.

    Bei uns ist das nicht gut geregelt, weil wir von 7-10 KiTa die Kinder übernehmen.

    Mit dem KiGa in direkter Nachbarschaft gibt es vorab Kontakt hinsichtlich eines Screenings, mit einem zweiten gab es das auch, aber der KiGa hat das Programm eingestellt und an sich war die Nachbarschule für dieses Programm eingeteilt.

    Ansonsten gibt es durch die Schule eine Aktion mit den Kindern und einen Elternabend vor den Sommerferien, was aber die Schule plant - ohne Einbindung der KiTa.

    Ich frage mich, wo andere die Energie hernehmen, mehr zu machen.

    Ich überlege, was du dir vorgestellt hast. (?)

    In meinem BL kann jede Lehrkraft zur Mentor:in bestellt werden, die oder der das Fach bereits unterrichtet hat. Also auch, wenn man es nicht unterrichtet hat. Bei einem kleinen Kollegium oder einer kleinen Fachschaft ist die Auswahl nicht so groß.

    Der Unterricht der Lehrkräfte muss nicht einem UB entsprechen, es ist auch schlicht mal Alltag dran.

    Zum Niveau würde ich Fragen stellen, warum es so oder so gehandhabt wird. Am Ende muss man einen Weg finden, zu differenzieren, sodass alle gut voran kommen. Herausforderung ist gut, muss aber machbar sein, damit man nicht über die Köpfe hinweg unterrichtet.

    Die anderen werden nur den ersten Satz hören ...

    ... und sich von allem anderen kein Bild machen.

    Ich habe viele Fächer, bei denen ich das auch so sehe: In der Mischung ist es gut, aber ich brauche das nicht 20 Stunden in der Woche.

    Ich mag auch keine parallelen Kurse. Kann ich machen, muss aber nicht sein.

    Ja, für rational denkende Menschen wäre das Leben einfacher, wenn alle rational denken würden.

    Das ist aber nicht so.

    Ich bin daran gewöhnt, dass nicht jeder Jura studiert hat und nicht jeder 1:1-Auswendiglerner ist.

    Ich sehe es eher als besondere Art des Lernens an, die nicht alle beherrschen, die nicht alle lernen, weil es nicht vermittelt, sondern oft schlicht vorausgesetzt wird. Gerade dann, wenn Menschen rational denken und meinen, es täten alle. Gerade dann, wenn dies in Bereichen gefordert oder von Vorteil ist und deshalb die betont rational denkenden Menschen dort besonders häufig oder dominant sind.

    Aber das ist nicht auf jeden und auf alles übertragbar, weil andere anders lernen und ihre Zugänge andere sind.

    Das muss man bedenken, im Alltag wie im Unterricht.

    Zudem bin ich ganz froh, dass die mich umgebenden Menschen nicht alle schlicht rational sind. Ich mag auch die Schmetterlinge, die Ernies und die Smörrebröd-Köche.

    Schön dass es für dich gut ausgegangen ist. Frage mich aber, was die Schulleitung damit zu tun hat. Die Schulleitung ist nicht dein Arbeitgeber und bezahlt dich nicht. Deswegen ist es egal, was die Schulleitung oder eine andere Stelle herausgefunden hat.

    Die SL bekommt sicher keine Nachricht, dass Person XY jetzt Ermäßigungsstunden erhält oder oder

    Es wird erwartet, dass sie das im Blick hat.

    Dieser Fall zeigt doch, wie kompliziert es sein kann. Die TE wird ja nicht die einzige Lehrkraft sein, die am 1.8. Geburtstag hat.

    Darum gibt es ja Rechtsabteilungen, die Auskunft geben, wenn SL und Dezernent sich nicht sicher sind.

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