Beiträge von Palim

    Es ging hier lediglich um den Hinweis, dass entsprechende Wünsche zwar im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden müssen (!) (und auch werden), bei zu engen Wünschen aber irgendwann eine Grenze der Machbarkeit erreicht ist. Das führt dann eben dazu, dass auch der von dir sinnvollerweise ins Spiel gebrachte §5 NGG keinen uneingeschränkten Anspruch auf beliebige individuelle Wünsche ohne wenn und aber ergibt.

    Vielleicht zeigen sich auch unterschiedliche Perspektiven derer, die ein Anrecht auf Entgegenkommen haben, und derer, die darüber die Nachteile erhalten und auffangen, wenn die Arbeit in den Schulen auf die Vollzeitkräfte verteilt wird und die Schulen mit Mangel bei jeder Stunde weniger noch mehr Behelf aushalten müssen.

    Das System ist auch an dieser Stelle nicht auf das Anrecht und den Schutz der Arbeitnehmer:innen eingestellt und entsprechend ausgestattet.

    Und dann kennen Stundenplaner (und kleine Schulen) durchaus auch irgendwelche Wünsche, die zwar mit Teilzeit gerechtfertigt werden sollen, aber nicht machbar sind:

    „Ich möchte keine Klasse leiten, obwohl ich 20 Stunden erteile, möchte nur ein einziges, korrekturfreies Fach unterrichten, obwohl die Schule dieses Fach gar nicht in dem Umfang anbieten kann, komme zur 3. Stunde, gehe nach der 4. und habe Anspruch auf einen mir zugehörigen Fachraum (der gar nicht existiert).“ Vorgetragen mit der Erwartungshaltung, dass es genau diese einzige Schule sein soll, die die Wünsche zu realisieren hat.

    Ich bin ein ums andere Mal wieder froh, dass ich ums Fastnacht feiern nicht herum komme! :D

    Aber: Jedem Narr seine Kapp. Und manche eben ohne ;)

    Die Fastnacht, die fröhlichen Menschen, die Freunde... lassen den Winterblues erst gar nicht aufkommen.

    Nur, dass es das alles hier gar nicht gibt, AUßER in der Schule, ganz selten in Sportgruppen, deren Nachmittagsprogramm in der Rosenmontags-Woche etwas bunter gestaltet wird.

    Wenn es eingebunden wäre, man damit aufwächst, alle sich darum kümmern, es viele verschiedene Aktionen gäbe, wäre es etwas ganz anderes.

    Hier wird erwartet, dass man Montag von 8-13 Uhr superlustig ist und Spiele veranstaltet. Das nennt sich „Karneval“.

    Als ich Kind war, gab es in einem Küstenort eine Karneval-Abendveranstaltung für die vielen Karnevalsflüchtlinge. Auch das verstehe ich bis heute nicht. Wenn ich verreise, um dem Karneval zu entkommen, brauche ich doch am Urlaubsort keinen Karneval-light.

    Es könnte gern schulfrei sein und die Eltern richten zu Hause eine Karneval-Feier aus. Das Thema hätte sich sofort erledigt, Kindergeburtstage finden ja auch lieber außer Haus statt.

    Auch ich denke, dass man ihm nicht helfen kann, wenn er nicht will, und dass man es mit den Eltern besprechen muss, vielleicht auch zunächst mit dem Kind per App.

    Andererseits gibt es Kinder, die nicht nur zu Beginn abwarten, sondern etwa ein Jahr gar nicht in der Zweitsprache sprechen mögen. Einige können es nicht, andere sind unsicher und trauen sich nicht, weil sie es nicht perfekt können und/oder eine andere Fehlerkultur kennen.

    Dazu überlege ich auch, ob die Inhalte passen (A1 - das ist sehr wenig!).

    Kann er die Schrift lesen und vorlesen?

    Kann er Bildkarten finden, wenn du die Worte sagst?

    Kann er Sätze verstehen?

    Kann er Sätze ergänzen?

    Wir spielen

    - Memory (zu allen möglichen Themenfeldern)

    - Koffer packen (mit anderen Sätzen, z. B.“Ich esse gern…“ oder Im Zoo sehe ich…“

    - Spiele mit Farbwürfeln+ Bildkarten, um das Flektieren zu üben (Der Pullover ist grün/ Der grüne Pullover

    - Pantomime für Verben

    - Bauklötze- Indem wir Sätze hören und die Anzahl der Wörter legen, später gibt es für gesprochene Sätze nach Muster Bauklötze, je Wort einen

    Oder kann er das alles schon längst?

    Was ist, wenn du ihn Kindernachrichten gucken lässt und Fragen stellst?

    Frei Sprechen kommt irgendwann oder auch früh, je nach Kind, wenn sie sich mitteilen wollen, wenn die Kinder verstehen, dass das Interesse der Lehrkraft ehrlich ist, wenn die Kinder merken, dass beim freien Sprechen die Kommunikation und nicht die Fehler im Vordergrund stehen.

    An der SekII sieht es anders aus als an der GS,

    die Engstelle sind die ersten 4 Stunden am Morgen, in denen alle Klassen anwesend und versorgt sein müssen - irgendwie.

    Hat man die Lehrkräfte nicht, hat man ein riesiges Problem, Vertretungs-Lehrkräfte sind schwer zu bekommen und die -offiziell nur Aufsicht führenden“ pädagogischen Mitarbeiter:innen sollen nur kurzfristig eingesetzt werden, nicht über das Jahr.

    Referendar:innen und Seminarleitungen fehlen auch immer gemeinsam an den gleichen Tagen.

    Wenn man ein Drittel von 28h reduziert, fallen vor allem die 5. und 6. Stunden weg, in denen kein Betreuungszwang herrscht und die jüngeren im Halbtag schon gegangen sind.

    Unter dem ständigen Mangel muss man mit der Schulter zucken, den freien Tag gewähren und die Klasse irgendwie unter Aufsicht stellen - wie an anderen Tagen auch. Da sind es eben 4 Behelfsstunden mehr.

    Gerade weil in den GS jeder die Auswirkungen sofort sieht und tragen muss, gehen weit weniger GS-LuL in Ämter und auf Stellen, die freie Tage erwarten, weil es als KL in der GS schwierig ist und weil das System nicht derart ausgestaltet ist, dass man an GS tageweise auf einfache Weise frei haben kann.

    Ja, es gibt Konrektorinnenstellen an größeren Grundschulen mit A12Z,

    aber warum zählt das nicht als erweiterte SL?

    Ist es nicht in NRW schon seit 20 Jahren so, dass viele oder alle Schulen auch eine Stellvertretung haben?

    Didaktische Leitungen, Fachleitungen, Beratungs-Funktionen oder Beauftragte mit höherer Besoldung gibt es nicht an den Schulen.

    In Nds wird da nichts beurteilt ... oder ich bekomme es nicht mit.

    Es gab eine Zeit, da kam die Schulrätin noch selbst,

    inzwischen kommt die Schulleitung in den Unterricht, führt ein Gespräch und ein Protokoll. Fertig.

    Ich glaube nicht, dass ich eine von 7 Notenstufen bekommen hätte,

    Beförderungen gibt es in den GS ohnehin nur für SL-Posten, also Ämter, auf die man sich entsprechend bewerben muss ... und dann innerhalb der Bewerbung bewertet wird.

    Auch wüsste ich nichts von "Superkriterien",

    hätte allerdings bei bestimmten SL ein ganz ungutes Gefühl.

    Ich habe es mir auch angesehen, kann es aber nicht LE oder GE zuordnen, die Richtlinien in den 70ern waren auch andere als heute, ganz unabhängig vom BL.

    Inhaltlich ist es in etwa das, was man heute für LE nutzt, hier wird veranschlagt, dass man die Inhalte aus Klasse 1+2 etwa in 4 Jahren bearbeitet, die Erarbeitung des 1x1 fehlt allerdings.

    Hinten im Buch steht noch „Verlagsabteilung Sonderschulen“.

    Die Hilfsschulen hatten wohl verschieden Züge, je nach Leistungsfähigkeit der Schüler:innen.

    https://www.pl.uni-rostock.de/storages/uni-r…_4_1_19_DOI.pdf

    Also bei uns machen eindeutig die Teilzeit-Lehrerinnen (ja, es sind nur Lehrerinnen) mehr Zusatzaufgaben.

    Ich frage mich, ob alle das Gleiche unter „Zusatzaufgaben“ verstehen.

    An einer Schule, an der nur Teilzeitkräfte arbeiten, werden diese die Aufgaben auch teilen müssen, teilbar hin oder her.

    Ich würde sagen, dass bei uns so gut wie keine ohne zusätzliche Aufgaben bleibt, eine Klassenleitung, mindestens eine Fachkonferenz hat jede, dazu irgendwelche Beauftragungen, die offiziell verteilt werden müssen.

    Problematisch ist, dass jeder erst seine Arbeit sieht.

    Unsere Schule ist klein genug, das jede, die da arbeitet, jede Arbeit sehen kann.

    Mit Lehrkräftemangel muss man auch genug Aufgaben immer wieder neu verteilen, sodass jede, die länger dabei ist, schon nahezu alles mal gesehen oder gemacht hat.

    Aber die Zeit wird ja nicht erfasst, weshalb die Landesschulbehörde offenbar die Arbeit nicht einschätzen kann - oder will.

    Es ist eine Milchmädchenrechnung, wenn man die teilbaren Aufgaben an Vollzeit bemisst.

    Je mehr Teilzeitkräfte ich habe, desto stärker werden die Vollzeitkolleg:innen belastet, … was wiederum zum höher bemessenen Standard wird,

    letztlich müssen auch die Teilzeitkräfte mehr übernehmen.

    Die meisten Studienkreis Lehrkräfte sind auf Honorarbasis dort. Aber RV-Kosten muss von denen niemand tragen.

    Wenn man nicht in die RV einbezahlt, hat man auch keine Ansprüche, für freiwillig Zahlende sind sie ohnehin anders als für Pflichtversicherte.

    Wenn man auf Honorarbasis arbeitet, muss man sich selbst absichern. Man kann ja nicht davon ausgehen, dass das jeder als Nebenjob macht und man deshalb keine Versorgung/Absicherung bräuchte.

    Da freue ich mich mit! Wobei bei uns die Sonne mittlerweile immer mal wieder von aufziehenden (auch dunklen) Wolken verdeckt wird; kann sein, dass es später noch Regen gibt.

    Gibt es, Ich habe einen zuverlässigen Wetterfrosch zu Hause, der das herannahende Tief schon seit heute Nacht spürt.

    Um so schöner und wichtiger, die Sonnenstrahlen zu genießen.

    Ich würde „Moinsen“ als Jugendsprache oder Mode bezeichnen, das ist eher mal eine Zeit lang in einer Clique üblich, aber nicht allgemein gebräuchlich.

    „Moin, Moin“ ist Schnackerei, also der Worte zuviel, man erkennt Schnacker, Aufschneider oder Provokateure (quasi die Trolle von heute) UND natürlich Touristen bzw. solche, die zu beiden Gruppen gehören (Touristen-Trolle).

    Haben sich schon viele andere Gedanken gemacht:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Moin

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