Ich reiche dir gerne nach deinem Stolpern ein Pflaster,
Danke, ich habe verstanden, dass du meine Worte nicht lesen kannst.
Wohin soll ich dir das Pflaster kleben ... oder möchtest du lieber ein Eis?
Ich reiche dir gerne nach deinem Stolpern ein Pflaster,
Danke, ich habe verstanden, dass du meine Worte nicht lesen kannst.
Wohin soll ich dir das Pflaster kleben ... oder möchtest du lieber ein Eis?
Ziel ist es, die Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Bildung letztlich zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, demokratischen Staatsbürgern zu erziehen,
Also doch Erziehung ... hattest du vorher wohl vergessen zu erwähnen.
so ist es ja auch intendiert, dass Schüler in Klassen/Kursen zusammen lernen (Stichwort: Gemeinschaftsfähigkeit), wird auf basale (elterlicherseits zu vermittelnde) Sozialkompetenzen abgestellt u.ä.
Woraus schließt du denn, dass die Eltern die Sozialkompetenzen vermitteln sollen?
Musst du diese nicht bewerten?
Gibt es in deinem BL keine Anmerkungen zum Sozialverhalten in der Schule?
Die Verteiler der Jahrgangsanteile war ja mal eine andere als es derzeit der Fall ist.
Das ist keine Antwort auf die Frage, wohin denn all die Schüler:innen gehen sollen, die angeblich nicht auf eine H,R,Gy,GeSa Schule gehören.
Papo schreibt
Ein Gros meiner Schüler ist definitiv nicht (!) für das Gymnasium, die Realschulen und bisweilen die Hauptschulen geeignet, (intellektuell-)kognitiv, motivational u./o. psychisch (Stichworte: Frustrationstoleranz; Bewältigungsstrategien etc.),
Also ist die Mehrheit seiner Schüler - und vermutlich Schülerinnen, es kann aber ja auch eine Jungenschule sein, - nicht geeignet, eine SekI-Schule zu besuchen und dabei geht es nur um die, die seine Klassen/Kurse an seinem Gym besuchen.
Wo also sollen sie sein, die Schulen, die diese Schüler:innen aufnehmen und beschulen?
Hinzu dürfte kommen, dass sich Lehrer oftmals kaum mehr (primär) auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können: Das Unterrichten bzw. die Qualifikation, Selektion und Allokation.
Wo bleibt bei dir Beratung, Erziehung und Innovation?
Ich (…) ziehe den Wert meiner Profession aus der Relevanz der gesellschaftlichen Aufgabe, die ich eigentlich erfülle, nicht weil ich „all mein Fühlen, Denken und Handeln im Beruf auf das Wohl der mir anvertrauten Kinder hin“ (Klaus Zierer) ausrichten würde, das ist nicht meine Aufgabe.
Was ist falsch daran, die erworbene Profession für das Wohl der Kinder einzusetzen?
Ein Gros meiner Schüler ist definitiv nicht (!) für das Gymnasium, die Realschulen und bisweilen die Hauptschulen geeignet, (intellektuell-)kognitiv, motivational u./o. psychisch (Stichworte: Frustrationstoleranz; Bewältigungsstrategien etc.), ich erwarte allerdings ihre Funktionstüchtigkeit für die entsprechende Schulform, wenn sie an unsere weiterführende Schule (ein Gymnasium) wechseln.
Ich wusste nicht, dass das Gymnasium eine Anstalt für technische Geräte ist.
Auch frage ich mich, auf welche Schulform die Schüler:innen gehen sollen, die du siehst und beurteilst und alle für die HRGyGeSa-Schulen nicht geeignet hältst. Du wünschst dir ein 3-gliedriges Schulsystem, aber wo ist da der Platz für diese Schüler:innen?
Ich habe vorhin in der Sendung "aus der jüdischen Welt" gehört, dass man zu Schawuot, 50 Tage nach Pessach, also jetzt gerade, traditionell Milchspeisen verzehrt,
"Oft findet in den Gemeinden auch ein großes Fest mit Eisessen statt." (siehe https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/s/schawuot)
Das war mir neu.
Chag Schawuot Sameach!
Aber an dem was ich nun unterrichte würde sich nichts grundlegendes ändern.
Ich würde im Studium vielleicht etwas anderes wählen, aber am Ende wären es im Unterricht dieselben Fächer.
Bei mir sind es auch nicht die Fächer, die die Überlastung bestimmen.
Ob ich mit dem Wissen von heute etwas anderes machen würde? Ja, vielleicht … aber auf der anderen Seite des Zaunes scheint das Gras nur grüner… am Ende schmeckt es vielleicht gar nicht besser.
Und ich glaube, mit meinen Fähigkeiten bin ich in der Grundschule weiterhin gut eingesetzt. Das entbindet mich ja nicht von Wünschen, wie es strukturell noch sehr viel besser sein könnte.
Wir auch…
… und dann sind es noch gute 4 Wochen.
Katzenstreu?
Katzenstreu gleich
Es ist doch kein Katzenstreu im Eis, tsss.
Aber es gibt eben Menschen, die diese Konsistenz von gefrorener Sahne mögen.
Wenn es sie erfreut, warum soll man es ihnen dann nicht gönnen können?
Die typische Kombi der Frührenaissance
Ich wusste nicht, dass dein Ref schon so lange zurückliegt.
Wird diese wundervolle Substanz zu stark abgekühlt, wird sie zu einem festen, kristallinen, geschmackslosen Etwas, das auf heimtückische Weise - Katzenstreu gleich - sämtliche Geschmäcker an sich bindet
Es gibt eben auch Menschen, die es genau so lieben
Das Sportlehrerleben ist in NRW natürlich viel entspannter als woanders
Das weiß ich nicht,
aber NRW hat Vorgaben, wo überall keine Klassenarbeiten geschrieben werden.
Ein Freund von mir hat das auch, so richtig entspannt ist er dabei nicht, was macht er falsch?
Er ist nicht in NRW?
Ah, mein eines I-Kind hat für die letzen Wochen von der FöS-Lehrkraft noch Material bekommen, bei dem es um das Einkaufen geht, es werden Bons geschrieben und dann schriftlich addiert.
Das war fertiges Material von einem Verlag, genauer weiß ich es leider nicht.
Was kriegen diejenigen, die weder Mathe noch Physik haben? wein
2 Eis!
Ein Eis für alle Mathe/Physik-Leute!
Bei welcher Eiskombi habt ihr so richtig Klischees?
Es soll ja so Leute geben, die Vanilleeis unter einer dicken Schicht warmer Schoki-Soße verstecken.
Ich möchte an der Stelle betonen, dass es mir NICHT darum geht, dass das Kind keine Werte wie Respekt, Höflichkeit und Verantwortung lernt. Ich möchte aber, dass mein Kind diese Werte bewusst aus eigenen natürlichen Abläufen zu verstehen und zu verinnerlichen lernt. Nicht indem es 10 Jahre lang erzählt bekommt, wie es sich „wünschenswert“ verhalten sollte. Ich will nicht, dass es lernt das es sich anpassen muss und dafür die eigene integrität werte und persönlichkeit veliert. Ich möchte, dass es lernt selbst zu entscheiden, ob und in wieweit es sich anpasst.
Ich frage mich, was das mit dem Fach Ethik zu hat.
Schule ist eine Gemeinschafts-Veranstaltung (Unterkunft kann man es ja nicht nennen), es ist immer eine Gruppe und ein Kind immer Teil dieser Gruppe.
Keine Schule kann allein auf 25 Einzelinterressen eingehen.
Ich freue mich aufs neue 1. Schuljahr, aber wir haben zunehmend Kinder, die nicht gelernt haben und nicht verstehen, dass in der Schule niemand unentwegt allein ihre Interessen bedienen kann und ihnen 1:1 zur Verfügung steht. Das ist eine große zusätzliche Herausforderung, die Kraft bindet, die alle für die anderen Aufgaben und Herausforderungen auch benötigen würden.
Für Kinder, die in dieser Situation selbst herausfinden sollen, wieweit sie sich anpassen müssen, ist es mehr als eine Herausforderung, es ist eine von Erwachsenen herbeigeführte Situation der Hilflosigkeit und Überforderung.
Für die anderen Kinder ergibt sich daraus auch eine Situation der Überforderung und Hilflosigkeit, den sicheren Rahmen, den sie bräuchten, um in der Schule anzukommen, Vertrauen zu fassen und Lernen zu können, erhalten sie nicht.
Für die Lehrkräfte bedeutet es, dass sie gleichzeitig dem einen Kind das angemessene Verhalten vermitteln müssen und ihm 1:1 die Situationen erklären müssen, damit es, wie von zu Hause erwartet, sich selbst auf die Gruppe einlassen und zu einer Form der Anpassung entschließen kann. Zeitgleich muss die Lehrkraft den anderen 24 Kindern einen Rahmen der Vertrautheit bieten und den Schutz, den sie benötigen.
Wenn es zu genau dieser Situation kommt, ist es extrem schwierig, eine Klassengemeinschaft zu unterstützen, alle einzubinden, enttäuschte Kinder dabei zu behalten, keine auszuschließen und sich selbst abkapselnde Kinder noch zu erreichen … und ihnen allen das Lernen zu ermöglichen.
Würdest du uns alle stichpunktartig daran teilhaben lassen? Bin immer dankbar für Input, insbesondere aus deinem reichen Erfahrungsschatz
Ich habe mir überall AB zusammengesucht, bei denen es ums Verteilen und Aufteilen geht: Blumen in Vasen, Bälle an Kinder, Kuchen, Kekse, Bonbons ... alles Mögliche. Aber solche Sachen kennst du bestimmt.
Solche Aufgaben kann man dann auch mit Material legen. Toll ist es, wenn man Spielfiguren (Püppchen) nimmt, die als Stellvertreter gelten, auf die dann aufgeteilt gibt. Das gibt es auch als Montessori-Divisions-Brett ... aber es geht ja auch mit Spielfiguren und anderem Material z.B. Domino-Steine/Muggel/Lego ... irgendwas.
Die Schokolinsen waren Corona-Material, ich habe dazu ein AB und jedes Kind bekam auch eine kleine Schachtel mit Linsen - also Schoko, Vanille gibt es ja nicht. Jedenfalls steht dann zuerst auf dem AB, dass man die Linsen nicht essen darf, sondern zum Rechnen nutzen muss. Dann werden sie gezählt und... addiert, subtrahiert, multipliziert ... und aufgeteilt. Immer, wenn man es nicht gerecht aufteilen kann, steht auf dem AB, dass der Rest an die Lehrkraft geht. 😁 Der letzte Satz heißt: "Wenn du bis hierher durchgehalten hast, darfst du von deinen Rechenmaterialien jetzt essen, was dir schmeckt."
Aber solche Sachen sind dann eben nur möglich, wenn die Kinder lesen und selbstständig arbeiten können. Von unseren I-Kindern in Klasse 4 kann das vielleicht die Hälfte, von den DaZ-Kindern auch etwa die Hälfte selbstständig lösen, die anderen können es nicht lesen, nicht verstehen, nicht umsetzen. Die DaZ-Kinder sind notenbefreit und sollen aufholen, die I-Kinder sind zieldifferent LE/GE mit/ohne Dyskalkulie. Da will ich bei einigen, dass sie Inhalte bis Klasse 2 schaffen, andere rechnen nahezu auf normalem Niveau, wieder andere rechnen im ZR 10 ... und haben die Division noch nicht erfasst.
Ich habe tausend Fragen:
Was für Förderschüler:innen sind es denn?
Was können sie … und was nicht, auch im Hinblick auf die Lesefähigkeiten?
Zirkel ist bei uns gar nicht im Curriculum, das mache ich nur „für nett“, wenn es vor Weihnachten passt oder als „extra“.
Ich habe für nächste Woche noch eine besondere Lernaufgabe mit Würfelsummen und Spielstrategien geplant, bei der die FöS- und DaZ-Kinder mitmachen können.
Auch spielerische Übungen zum Training des 1x1 kann ich mir vorstellen.
Zur Einführung der Division habe ich einfache Sachen, bei denen man mit viel Material arbeiten kann… und mit Schokolinsen 🙂
Oder ihr „leiht“ die Kinder an die 1. Klassen aus, damit sie da lesen oder rechnen üben, sie wiederholen damit ihre Fähigkeiten und die Kinder in Klasse 1 üben es auch.
Kann Eis eigentlich erfrieren?
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