Beiträge von Palim

    Aber bevor man sich jetzt erst noch über den Begriff unterhält und über das Ende könnte man doch schon mal SOFORT anfangen und das z.B. für die BL klären, die morgen/übermorgen Schule hätten, statt die zuerst wieder antanzen zu lassen.

    Dann kann man sich innerhalb der kommenden 2 Wochen immer noch auf ein Ziel oder ein Ende einigen.

    Je länger man lamentiert, desto später wird es enden... und bei besserem Wetter und helleren Abenden möchte noch weniger gern zu Hause hocken.

    ich wohne NICHT in Berlin

    Nachtrag:

    Wenn du so nah dran wohnst, ist es ja nicht so weit.

    Du bist quasi schon da, wo andere Tage bräuchten.

    Das ist doch immer so:

    Japan ist bei China,

    Neuseeland bei Australien,

    Texas und New York beides in den USA,

    Bayern bei Baden-Württemberg :_o_D

    ... und „da im Norden“ ist auch alles gleich nebenan, also Rostock und Kiel und Bremen.

    Bei mir sind es bis zur Berliner Stadtgrenze immerhin ca. 25km, ist nicht so, wie sich das einige scheinbar vorstellen.

    Nein, wenn man mitten in der Pampa in Bullerbü wohnt, kann man sich das nicht vorstellen, dann macht man in der Großstadt Urlaub... und nutzt dann Läden, die es dort gibt, und kauft sich dann, was man schon immer gerne mal hätte... oder lässt es bleiben, weil man nach Monaten und einem Blick darauf merkt, dass man es doch nicht benötigt, um zu überleben.

    Aber Urlaub gibbet ja noch nicht, also kommt man auch ohne die Großstadt klar.

    Ein Problem bleibt, dass Öffnungen an Teststrategien geknüpft werden, die dann nicht gewährleistet werden: Aus „Wir öffnen die Schulen sicher mit 2 Tests pro Woche“ wird dann womöglich: „Wir öffnen die Schulen“ ... und testen nicht, weil keine Tests da sind.

    Wenn ich es wirklich, wirklich bräuchte, fahre ich zu Tom123 zum Testzentrum, da geht es angeblich ohne Termin, aber vermutlich reicht noch länger der Supermarkt oder zur Not der Paketbote.

    Wenn man in der Stadt wohnt ist einfach alles an "Normalvorstellung" vorhanden von Methdealer im Wohnzimmer bis hin zu Guccihandtaschentrallala im Villenviertel. Vom Schriftsteller, der sein trotzdendes Zweijähriges mit ner Menge Fremdwörtern zuquatscht statt es zu trösten bis Doitschlandflagge am Schrebergarten.

    Stimmt, das ist auf dem Land ganz anders:

    In meinem Bullerbü gibt es kein Villenviertel und wenig Guccihandtachentrallala, aber vielleicht habe ich da auch einfach zu geringe Kenntnisse.

    Wer nach einem Jahr Maske für übertrieben hält, glaubt auch nicht, dass durch Singen mehr Aerosole verbreitet werden.

    Singen mit Maske ist ziemlich schrecklich, das habe ich mit mehrlagigen MNS im letzten Frühjahr an der frischen Luft ausprobiert.

    Es gibt Tücher und Abstandhalter für Sänger, sodass man besser atmen kann, aber FFP2-Qualität haben sie sicher nicht.

    Neben den tollen Aufnahmen aus den Laboren fand ich die frühen Berichte der Infektionen in Chören bezeichnend.

    Warum verkündet Laschet das nicht einfach?

    Dann wären Schüler, Eltern und Lehrkräfte informiert, Arbeitgebende auch.

    Er könnte mit seinem fertigen Beschluss in die nächste Konferenz gehen, wäre mal was Neues.

    Dann müssen die KM auch nicht lange tagen, sie schließen sich an oder lassen es sein.

    Wenn ohnehin immer jedes BL macht, was es will, könnte NRW doch auch mal vorweggehen. Macht doch mal!

    Dass für die Übertragung der Mutation auch ein paar Sekunden ohne Masken reichen, hat man in Kanada bereits nachweisen können.

    Gab es hier im Landkreis auch - bei Erwachsenen - und auch so kommuniziert.

    In den Grundschulen gilt weiterhin keine Maskenpflicht am Platz,

    den Abstand einzuhalten finden manche Kinder leichter, andere schwieriger, vermutlich auch, wie sie es sonst außerhalb der Schule mit anderen erleben.

    Ich weiß ja nicht, ob ihr vielleicht alle das Glück habt, an größeren Schulen mit einer guten Personalausstattung zu arbeiten, aber bei uns ist beispielsweise immer noch die große Frage offen, was mit den positiv getesteten Kindern passieren soll, bis die Eltern sie abholen. Wir haben für diese Zeit keinen Raum übrig und vor allem aber erst recht keine Person, die das Kind/die Kinder solange beaufsichtigen könnte.

    Bevor man also hier anderen unterstellt, zu jammern und arbeitsscheu zu sein, sollte man vielleicht erst einmal darüber nachdenken, dass nicht überall die gleichen Voraussetzungen herrschen.

    Ich hatte gestern oder vorgestern schon etwas Ähnliches geschrieben, aber man muss sich hier dann vorwerfen lassen, nur Probleme zu sehen und nicht alles möglich machen zu wollen.

    Da gibt es Schulen mit Räumen wir Aula, mit SozialpädagogInnen, mit Lerhkräften, die keinen Unterricht haben, mit Bufdis, mit Erzieher:innen ...

    Und es gibt andere Schulen, die keine 100%-Versorgung haben, die schon kurbeln, um überhaupt den Unterricht abdecken zu können, deren Raumsituation nur über Behelfe einen Schulbetrieb ermöglicht.

    Das nervt. Es nervt schon seit Jahren.

    Jetzt ist es so aussichtslos, dass man überlegen muss, was man wirklich noch anbieten kann.

    Und wenn Testen und Notbetreuung (also Aufsicht) vor allem anderen zählt, dann wird man den Unterricht zusammenstreichen müssen - für alle.

    Wie viel Verständnis es dafür geben wird, ist mir gelinde gesagt egal.

    Ich frage mich, wo das Verständnis dafür ist, dass man Schulen mit so schlechten Bedingungen sich selbst überlässt.

    Das kann man dann auch als Jammerei hinstellen, ... bis man selbst in die Situation kommt.

    Ja, verstehe ich, auch ich kenne solche Kinder.

    Und es ist bestimmt so, dass jeder in einem gewissen Maß Einfluss nimmt,

    aber es gibt auch viele, die sehr viel Einfluss nehmen.

    Das "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" setzt sich sehr fort oder wird immer stärker auch über die Wahl von KiTa und Schule zementiert, vielleicht auch, weil die meisten Kontakte von Kindern heute über die Eltern laufen und man sich nicht einfach mit vielen Kindern draußen trifft.

    Vielleicht haben sich früher auch nicht alle Kinder draußen getroffen und darüber wurde eine Auswahl getroffen. In unserer Straße gab es auch ein Kind im - nicht mal goldenen - Käfig.

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