Beiträge von Palim

    Das "technsche Personal" hat von Pädagogik und schulischen Erfordernissen an die EDV keine Ahnung.

    Als ich studiert habe, gab es einen Studiengang „medizinische Informatik“.

    Das waren keine Informatiker, aber sie haben sich auch in medizinische Aspekte eingearbeitet. Darum sind sie nicht Mediziner und Ärzte nicht für die IT zuständig.

    Die ITler bei der Bank haben in der Regel auch keine Banklehre gemacht.

    Dann braucht es eben eine Qualifizierung in „pädagogischer Informatik“ oder schlicht die Anwenderorientierung, als Angestellter für die schulische Informatik Technik und Mensch zusammenzubringen.

    Aber die evangelische Kirche ist nun einmal im Verhältnis gesehen relativ jung und hat im Gegensatz zu katholischen, orthodoxen oder altorientalischen Kirchen keine Ursprünge in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten.

    Warum sollte die evangelische Kirche keine Ursprünge in den ersten Jahrhunderten haben? Die evangelische Kirche ist ja nicht von den Reformatoren erdacht, sondern lediglich in wenigen Aspekten verändert worden.

    Interessant auch, dass die anderen Kirchen als „katholisch“ gewertet werden, die Spaltung erfolgte auch nicht in den ersten Jahrhunderten, wird aber - warum auch immer - anders beurteilt und nicht als Trennung vom Urchristentum gewertet?

    Vielmehr sehe ich, dass die evangelischen Kirchen sich stark am Urchristentum orientieren und auf Dogmen und Regeln verzichten, die erst später eingesetzt wurden.

    Bei den Alt-Katholik:innen gibt es seit den 80ern Priester:innen.

    Ich habe 2 Freundinnen, die beide seit Jahren predigen, die eine in der evangelischen, die andere in der katholischen Kirche … und beide machen in ihren Gemeinden noch sehr viel mehr,

    in der evangelischen Kirche steht den Frauen alles offen, in der katholischen ändert sich ja manches, Franziskus hat Frauen in hohe Ämter gesetzt, sodass sie dort Einfluss nehmen können.

    In den evangelischen Kirchen gibt es nach ihrem eigenen Selbstverständnis keine Priester (im Sinne des Weihepriestertums), auch die dortigen Diakone sind entsprechend nicht geweiht und unterscheiden sich deutlich von dem, was man in traditionellen Kirchen darunter versteht.

    Die evangelische Kirche ist also keine traditionelle Kirche? 🤔

    Das würde ich anders sehen.

    In der katholischen Kirche dürfen Frauen die Hostien verteilen, sie dürfen die Gemeinden leiten, sie predigen und leiten Wortgottesdienste … und sie dürfen auch taufen. Das tun sie auch, in manchen Ortskirchen schon sehr lange, und „am Rande der Welt“ kann auch irgendwo in Deutschland sein, wo der katholische Pfarrer gar nicht alles allein schaffen kann in einer großen Verbundgemeinde.

    Selbst in der katholischen Kirche gibt es weit mehr Vielfalt, als manche hier glauben machen wollen.

    Wenn die Reinigungskraft extern beschäftigt ist, meldet sie sich dort krank und der externe Anbieter sorgt für Ersatz.


    Vor etlichen Jahren hatten wir eine Firma, die für die IT zuständig war, aber niemand des Schulträgers hat je eine Abnahme gemacht.

    Es ist mir unverständlich, warum immer wieder Lehrkräfte Aufgaben für ganz andere unterschiedliche Gewerke und Beauftragte übernehmen sollen oder müssen. Darf ich dann eine Rechnung stellen, weil es beauftragt wird?

    Naja, aber Berliner Grundschul-Kinder haben Anspruch auf kostenlose Betreuung von 7.30-13.30 Uhr und ein kostenloses Mittagessen,

    Diejenigen, die in der Mensa arbeiten, sind gar nicht beim Land angestellt, sondern bei der Kommune oder einem anderen beauftragten Anbieter.

    Warum muss die Lehrkraft das retten?

    Warum rettet es nicht derjenige, dem die Kraft ausgefallen ist?
    Das gleiche gilt für Reinigungskräfte, wenn eine/einer ausfällt, muss die/der andere Überstunden machen, es sei denn, es gibt jemanden im Team, der oder die einspringen kann. Ansonsten wird nicht geputzt.


    Das ist übrigens das, was ich mir für Lehrkräfte auch an allen Schulen wünsche: das Team ist groß genug, dass jemand einspringen kann, zumindest so, dass der Normalfall abgedeckt ist, Krankheitswellen z.B. werden Ausnahmen bleiben.
    Und diejenigen, die einspringen, sind Lehrkräfte, sodass sie Unterricht selbstständig planen und halten können (statt anderer Personen, für die viel zusätzliche Arbeit durch die Lehrkräfte anfällt, aber die gehaltenen Stunden nicht aufgerechnet werden, da dort ja das Vertretungspersonal eingesetzt ist.)

    Wenn dann noch die Technik klappt, könnte man sich darauf verlassen und entsprechende Vertretungsmaterialien vorbereiten und nutzen.

    Das ist bei uns leider nicht der Fall, obwohl die Kommune für die IT der zugehörigen Grundschulen jemanden eingestellt hat, der eine entsprechende Ausbildung mitbringt, der versucht, am Ball zu bleiben, der sich fortbildet und immer neue Sachen anbringt und einbringt… aber in der Schule klappt trotzdem vieles nicht, auf das er selbst z.T. nur wenig Einfluss hat, denn auch er kann Vorschläge machen, aber nicht die Anschaffungen wählen und tätigen.

    dass sich die/der jeweilige KuMi auch kräftig ins Fäustchen lacht,

    Wie soll es die KuMi je erreichen?

    Wenn sie Schulen besuchen, ist großer Bahnhof an zuvor ausgewählten Schulen.

    Ob da jemand deutliche Worte findet, ist fraglich.

    Ein Beschwerde-Portal gibt es für Eltern, für Lehrkräfte nicht.

    Unser Dezernent gibt angeblich Sachen (in anderen Zusammenhängen) weiter, aber wie weit reicht das?

    Und die Ausstattung der Schulen ist Sache der Kommunen, da ist der Dezernent gar nicht beteiligt, das das KuMi auch nur bedingt.

    natürlich fehlen viel die Freistellungen, die muss man einfordern,

    Die Lehrkräfte in NDS sind beim Land angestellt, dieses gewährt pauschal nach Erlass Freistellungen nach Schulgröße.

    Das Land unterstützt Schulträger, dass diese die Administration der IT-Infrastruktur in den Schulen professionell aufstellen. Dazu kann der Schulträger Personal ausbilden oder einstellen. Dieses Personal ist bei den Kommunen angestellt, die für die Ausstattung der Schulen zuständig sind - also keine Lehrkräfte.

    Man kann sich auch die Curricula ansehen, auch das gibt einen Eindruck, worin sich die Zieldifferenzierung unterscheidet.

    GE kann auch Mehrfachbehinderung bedeuten, Sprachanbahnung, Alltagsbewältigung, LE ist zwar reduziert in den Anforderungen, aber Alltägliches bekommen diese Schüler:innen oft gut und selbstständig geregelt.

    Nächster Gedanke:

    Man weiß nicht, in welche Richtung sich die inklusive Beschulung entwickelt.

    Derzeit werden in NDS die GE-Schüler:innen noch in Förderschulen beschult, es gibt auch Schüler:innen in der Inklusion, bei ESE würde ich es eher anders herum bewerten: die meisten dieser Schüler:innen sind in den Regelklassen, nur einzelne sind in ESE-Schulen, zumal diese häufig private Schulen sind, denn es gibt kaum staatliche ESE-Schulen in NDS.

    Das wird in anderen Bundesländern anders sein, aber man muss sich dennoch damit befassen, dass es sich eher dahin entwickelt, dass mehr Schüler:innen in den Regelschulen beschult werden.

    Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse und meine Motivation im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Unternehmen einzubringen und weiterzuentwickeln. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Einsatzbereitschaft und meinem Interesse."

    ChatGPT hat sich neulich auch bei uns beworben.

    Es wird als große Frage aufgeworfen, was Kinder zu Schulbeginn können sollten und dass es da keine einheitliche Festlegung gibt. Ich kann problemlos rausfinden, (...) was das Gesundheitsamt bei der Schuleingangsuntersuchung haben möchte.

    Was ist denn einheitlich festgelegt?

    Bei uns hat sich in den vergangenen Jahren der Test geändert, der ist nun vorgegeben.

    Nachtrag: Dabei weiß ich nicht, ob sich das auf den Landkreis oder das Land bezieht.

    Dennoch sind Äußerungen, die man hinsichtlich der Untersuchung und der Einschulung hört, überdenkenswert. Häufig genug soll es Äußerungen geben, dass ja Inklusion umzusetzen sei und deshalb jedes Kind bedenkenlos eingeschult werden könne. Da greifen die Systeme nicht ineinnander sondern behindern sich gegenseitig.

    Man hatte in fast allen Bundesländern früher solche Dinge wie Schulkindergärten/Vorschule etc. und hat das aus Kostengründen eingestampft. Das wieder aufzubauen ist angesichts des Personalmangels gerade in den Grundschulen eine Mammutaufgabe, die mindestens ein Jahrzehnt dauern wird.

    Dann wird es dringend Zeit, damit zu beginnen.

    NDS hatte auch Sprachförderung vor der Einschulung mit Sprachtest vorab. Dadurch war der Zeitraum vor der Einschulung viel besser abgedeckt, es gab mehr Kontakt zu den Kindergärten, mehr Kontakt zu Kindern, die nicht in einer KiTa waren, mehr Kontakt zu Eltern und Kindern.

    Der Test war etwa 1 1/2 Jahre vor der Einschulung, ein Zeitpunkt, zu dem noch Maßnahmen möglich waren. Die Einschulungsuntersuchungen sind z.T. im Mai vor der Einschulung, Ferien beginnen ab Juni. Da ist der Zeitraum viel zu gering und die Wartezeit bei Therapeut:innen viel zu hoch, um vor der Einschulung noch etwas zu erreichen.

Werbung