Naja, aber Berliner Grundschul-Kinder haben Anspruch auf kostenlose Betreuung von 7.30-13.30 Uhr und ein kostenloses Mittagessen,
Diejenigen, die in der Mensa arbeiten, sind gar nicht beim Land angestellt, sondern bei der Kommune oder einem anderen beauftragten Anbieter.
Warum muss die Lehrkraft das retten?
Warum rettet es nicht derjenige, dem die Kraft ausgefallen ist?
Das gleiche gilt für Reinigungskräfte, wenn eine/einer ausfällt, muss die/der andere Überstunden machen, es sei denn, es gibt jemanden im Team, der oder die einspringen kann. Ansonsten wird nicht geputzt.
Das ist übrigens das, was ich mir für Lehrkräfte auch an allen Schulen wünsche: das Team ist groß genug, dass jemand einspringen kann, zumindest so, dass der Normalfall abgedeckt ist, Krankheitswellen z.B. werden Ausnahmen bleiben.
Und diejenigen, die einspringen, sind Lehrkräfte, sodass sie Unterricht selbstständig planen und halten können (statt anderer Personen, für die viel zusätzliche Arbeit durch die Lehrkräfte anfällt, aber die gehaltenen Stunden nicht aufgerechnet werden, da dort ja das Vertretungspersonal eingesetzt ist.)
Wenn dann noch die Technik klappt, könnte man sich darauf verlassen und entsprechende Vertretungsmaterialien vorbereiten und nutzen.
Das ist bei uns leider nicht der Fall, obwohl die Kommune für die IT der zugehörigen Grundschulen jemanden eingestellt hat, der eine entsprechende Ausbildung mitbringt, der versucht, am Ball zu bleiben, der sich fortbildet und immer neue Sachen anbringt und einbringt… aber in der Schule klappt trotzdem vieles nicht, auf das er selbst z.T. nur wenig Einfluss hat, denn auch er kann Vorschläge machen, aber nicht die Anschaffungen wählen und tätigen.