Beiträge von Humblebee

    Ganz so einfach ist das aber nicht. Die Stifte kaufe ich im Schreibwarengeschäft. Da kaufe ich i.R. nur für die Schule ein. Für Toner fahre ich zu so einem Drittanbieter. Der Baumarkt ist bei mir näher als die beiden. Da "Quatsch" zu schreiben, ist daher nicht passend. Am Ende muss jeder selbst wissen, wo er die Grenze zieht.

    Quatsch war deine Aussage

    wenn jeder alles als Dienstfahrt beantragen würde, würde die SL nichts anderes mehr machen

    Um irgendwelchen Kleinkram wie ein paar Rotstifte zu kaufen, kommt doch wohl niemand auf die Idee, das als "Dienstfahrt" anzusehen und einen entsprechenden Antrag zu stellen. Oder ist dir das irgendwo schon mal untergekommen?

    Ich glaube, wenn jeder alles als Dienstfahrt beantragen würde, würde die SL nichts anderes mehr machen. Ich brauche noch neue Rotstifte. Soll ich jetzt wirklich dafür eine DR beantragen?

    Quatsch. "Kleinkram" - wie vieles an Büromaterial - stellt entweder die Schule oder ich kaufe es, wenn ich eh gerade unterwegs bin oder bestelle es online. Aber wenn wir z. B. Materialien für den Unterricht in größerem Umfang irgendwo holen, sollen wir auch einen Dienstreiseantrag stellen, eben u. a. wegen des Versicherungsschutzes. Und eben für Praktikumsbesuche,...

    Die Frage ist doch, wer will dieses Projekt? Wenn die Lehrkraft es will, muss sie überlegen, ob sie bereit ist das Geld auszulegen etc.. Wenn die SL oder der Förderverein es wollen, müssen sie dafür sorgen, dass das Material da ist.

    Dem stimme ich zu!

    Bei uns sind quasi 100 Prüfungen auf anderthalb Tage, wobei locker 90 am ersten Tag sind. Da sind schon 7-9 SuS gleichzeitig drin.

    Daher meinte ich, dass ich mir gut vorstellen kann, dass es an allg. Gymnasien "wuseliger" zugeht an den Tagen der mdl. Prüfungen. Unsere BG-Abi-Jahrgänge sind zum einen vermutlich kleiner als eure (zwischen 55 und 70 Abiturient*innen hatten wir in den letzten Jahren) und zum anderen laufen die mündlichen Prüfungen an 4 bis 5 Tagen; anders lässt sich das im laufenden Schulbetrieb nicht bewerkstelligen, sagt die SL. EDIT: Die KuK, die mdl. Prüfungen abnehmen, haben daher oftmals an den Tagen zusätzlich noch Unterricht in anderen Klassen.

    Alle in den gemeinsamen Raum finde ich aber auch sehr ungünstig.

    Na ja, allzu viele SuS sind es bei uns aber nun doch nicht, die gleichzeitig im Vorbereitungsraum sitzen. Es finden mündliche Prüfungen in max. drei Unterrichtsfächern an einem Tag statt. EDIT: Ich kann mir aber gut vorstellen, dass an allgemeinbildenden Gymnasien mehr Prüfungen an einem Tag stattfinden (gerade wenn ich lese, dass teilweise bis in den Abend hinein geprüft wird; wir sind immer mittag durch).

    Dass man auch noch den Schüler zurückholt, um ihm die Note bekanntzugeben, das sind viele Hin- und Her.. (Bei uns werden die Noten auch erst am Ende des Prüfungsblocks festgelegt, auch aus dem Vergleich heraus.

    Ich bin mir nicht sicher, meine aber, es sei hier so vorgeschrieben, dass die SuS die Noten ihrer mündlichen Prüfungen direkt nach der Prüfung bzw. der Notenfindung mitgeteilt bekommen und nicht erst am Ende des Prüfungsblocks oder noch später. Vergleiche zwischen den einzelnen Prüflingen, die mit derselben Prüfung geprüft werden, sollen gerade nicht stattfinden, habe ich im Ref. gelernt.

    Schon zur "halben Stunde" gibt es 3-4 Minuten lang viel Unruhe,

    Hm? Das verstehe ich nicht.

    Bei uns im Werken gibt es keinen Lehrer, schon ganz lange, da vertritt immer mal irgendein Kollege, der handwerklich begabt ist, unter anderem der Geo- und Geschichtslehrer. Scheine hat dort keiner.

    Wenn wir mit einer Klasse unterwegs sind, habe ich immer einen Unterrichtsgang eingetragen bzw Dienstreiseantrag gestellt. Das ist viel Bürokratie und ich wurde deswegen sehr gescholten. Zu viel Aufwand.

    Meine Schulleitung sagt immer "Einfach machen, das Ganze bürokratische Zeug braucht man gar nicht, die paar Cent Fahrtkosten, da lohnt sich das Schreiben nicht."

    Seltsame Schule...

    Ist bei uns (bei zu kurzen Prüfungen) auch so, aber in dem Fall bespricht die Prüfungskommission die Note, das machen wir nicht im Beisein des Schülers. Also braucht man eine zusätzliche Aufsicht in einem zusätzlichen Raum. war nur die Frage nach der Lösung.

    Wie gerade geschrieben: An meiner Schule - und so kenne ich es auch von anderen Schulen - muss die Schülerin/der Schüler im Vorbereitungsraum warten. Ich fände es allerdings tatsächlich besser, wenn wir dafür einen zusätzlichen Raum hätten, weil es doch etwas Unruhe 'reinbringt, wenn dauernd Leute in den Vorbereitungsraum kommen und wieder 'rausgehen.

    In Hessen liegt die Prüfungszeit bei ca. 20min.

    Wenn der Prüfungsbeginn z.B. um 9 Uhr ist, bekommt Schüler A um 08.30 Uhr die Aufgaben und hat ca. 30min Bearbeitungszeit. Um 9 Uhr bekommt Schüler B die Aufgaben, während Schüler A seine Prüfung ableistet (20min). Während dieser Zeit protokolliert der Protokollant. Um 09.20 Uhr verlässt Schüler A den Raum, die Kollegen besprechen ca. 10 min die Note. Um 09.30 Uhr bekommt Schüler C seine Aufgaben und Schüler B leistet die Abiprüfung ab. Um 09.50 Uhr ist diese Prüfung vorbei, Notenfindung bis 10.00 Uhr, dann findet die Prüfung von Schüler C bis 10.20 statt, anschließend Notenfindung.

    Der nächste Prüfungsblock ist dann für 11 Uhr Prüfungbeginn angesetzt. Um 10.30 Uhr bekommt Schüler D seine Aufgaben, die Lehrkräfte haben ca 30min Pause oder etwas weniger, wenn es Verzögerungen gab.

    Genau so wird bei uns auch in den mündlichen Abi-Prüfungen am BG und auch in anderen Bildungsgängen in den mündlichen Prüfungen verfahren. Während der Notenfindung muss Schüler*in A kurz zurück in den Vorbereitungsraum, wird dann nach der Notenfindung wieder in den Prüfungsraum geholt und erhält ihre/seine mündliche Note mitgeteilt; dann geht sie/er wieder in den Vorbereitungsraum, bis die Vorbereitungszeit von Schüler*in C beginnt.

    Im Berufsschulbereich hat das zweiwöchige Doppelstundenmodell einen entscheidenden Vorteil bei den Azubis. Üblicherweise haben Lehrlinge ja 1,5 Berufsschultage. Hat man einen zweiwöchigen Stundenplan, haben die Azubis in einer Woche einen und in der anderen Woche zwei Berufsschultage.

    Wir haben in sehr vielen Bildungsgängen auch A- und B-Wochen, aber in der Berufsschule wird es bei uns (und an allen mir bekannten nds. BBSn) anders geregelt. Die Azubis haben keinen zweiwöchigen Stundenplan und auch keine 1,5 Berufsschultage, sondern sie kommen im 1. Ausbildungs-/Lehrjahr an zwei Tagen für 6 bis 8 Unterrichtsstunden (also 3 bis 4 Doppelstunden) in die Schule und ab dem 2. Ausbildungsjahr haben sie nur noch einen Berufsschultag mit 8 Unterrichtsstunden.

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