9 bis 12 Lerngruppen über Sek I und II verteilt (warum auch immer das von Belang ist).
Warum das von Belang ist? Wenn du so viele Lerngruppen nur in der Oberstufe hättest, kämst du aus dem Korrigieren kaum noch 'raus, oder?! Es ist ja schon ein Unterschied, ob du nun zwei Oberstufenkurse und acht Klassen in der Sek I hast oder fünf in der Sek I und fünf in der Sek II.
unterschiedliche Lerngruppen (je mehr desto höher der Aufwand, mehr Konferenzen, Veranstaltungen u.ä. kommen hinzu), die auch noch zudem i.d.R. randvoll sind, so dass der Aufwand noch weiter steigt (mehr Tests, Klassenarbeiten, Klausuren, Elternsprexhtagstermine, Beratungsgespröche etc. etc. etc.),
Teilweise besteht hier ein Unterschied zwischen dem allgemeinbildenden und dem berufsbildenden Bereich: Wenn wir in der BBS mehr Lerngruppen haben, sind damit bspw. nicht mehr Konferenzen (abgesehen natürlich von Zeugnis- und Ordnungsmaßnahmenkonferenzen - wobei letztere zum Glück selten vorkommen) oder mehr Veranstaltungen (wir haben so gut wie keine "außerunterrichtlichen Veranstaltungen") verbunden.
"Randvoll" sind bei uns zudem nicht alle Klassen. In einer ganzen Reihe von Bildungsgängen liegt die durchschnittliche Klassenstärke bei unter 20 (z. B. in verschiedenen Fachschul- und mehrjährigen Berufsfachschulklassen, einzelnen Berufsschulklassen oder in der Berufseinstiegsschule (Ausbildungsvorbereitung), wo teilweise nur 10 bis 15 SuS in einer Klasse sind).
Zum jährlichen Eltern- und Ausbildersprechtag kommen eigentlich nur in der Klasse 11 des BG relativ viele Erziehungsberechtigte (leider sind in unserer Schulform die wenigsten Eltern noch an ihren Sprösslingen interessiert). Zudem haben wir ja viele SuS, die schon volljährig sind, und Ausbilder*innen kommen in den letzten Jahren auch nur noch wenige zu den Sprechtagen, da die Klassenlehrkräfte mit ihnen über Telefon und E-Mail in Kontakt stehen und persönliche Gespräche in der Schule daher unnötig sind. Ich hatte vorletzte Woche beim Eltern- und Ausbildersprechtag ganze fünf etwa fünfminütige Gesprächstermine, ausschließlich mit Müttern von SuS aus einer BG 11. Insgesamt habe ich dieses Schuljahr sieben Klassen (alle - außer BG 11 - nur eine Doppelstunde pro Woche), aber aus den anderen Klassen waren keine Eltern bei mir; die gehen - wenn überhaupt - normalerweise nur zu den Klassenlehrkräften.
Beratungsgespräche führen wir mit den SuS i. d. R. auch nicht bzw. nur in bestimmten Bildungsgängen. In der neuen "Berufsfachschule dual" sind Coachinggespräche vorgesehen, die von den Klassenlehrkräften aber während der Unterrichtszeit geführt werden (es gibt jeweils eine Klassen- und eine Co-Klassenlehrkraft; eine übernimmt dann den Unterricht, die andere coacht). Und in den Berufseinstiegsklassen ist für die Klassenlehrkräfte ebenfalls eine Doppelstunde pro Woche als "Betreuungsunterricht" geblockt.