Beiträge von Humblebee

    Das war auch vor einem Jahrzehnt, und/oder in einem konservativeren Teil von Niedersachsen.
    Ich finde es übrigens gut. Ich wünschte mir eher solche Maßnahmen auch für umfangreiche Papers bei Konferenzen statt lange Gespräche auf einer Konferenz.

    Ich finde das überhaupt nicht gut, sondern ich erwarte von meiner SL, dass sie dahingehend ihren Lehrkräften vertraut, ohne dass diese per Unterschrift bestätigen, dass sie das Verwaltungsblatt oder ähnliche Schriftstücke gelesen haben! Das wurde in meiner nun 20jährigen Dienstzeit an meiner Schule nie anders gehandhabt. Lange Gespräche über irgendwelche Papiere/Dokumente auf Konferenzen gibt's bei uns zum Glück auch nicht.

    Ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Meine Formulierung hatte den Anspruch, nicht gleich alle unsichtbaren Wände der höflichen Kommunikation zu durchbrechen, stattdessen bewegte ich mich in den üblichen Sphären, die von von Thun und Watzlawik beschrieben werden. Ich wollte nicht undfreundlich sein und schreiben: "Deine Anekdoten sind nicht hilfreich".

    Ah ja... Ich finde schon, dass auch solche Anekdoten hilfreich sind (sehr sogar!), denn sie zeigen ja nun mal für den technischen Bereich der beruflichen Schulen das Gegenteil von dem, was in der Statistik über den Frauenanteil in den allgemeinbildenden Schulen gezeigt wird. Und genau daher habe ich auch in meinen Beitrag die Statistik über den fast ausgewogenen Anteil an männlichen und weiblichen Lehrkräften an den BBS in NDS eingefügt.

    Aber wenn du die Beiträge von Sissymaus und mir für nicht hilfreich erachtest, dann sei es so :weissnicht:.

    ich hatte im Ref natürlich keine Zeugnisse, habe aber Protokolle (am Seminar) schreiben "dürfen", auf der Anwesenheitsliste, in der Schule lag auch eine Liste aus, in der man sich eintrug, um die Lektüre des Amtsblattes (oder wie es heißt) zu bestätigen, usw..

    Nein, dass du im Ref. keine Zeugnisse unterschreiben musstest, ist mir schon klar ;) . Nichtsdestotrotz kenne ich es aber überhaupt nicht, als Refi mit einer Amtsbezeichnung irgendwo unterschreiben zu müssen, auch nicht unter Protokollen, Anwesenheitslisten usw. Das macht auch jetzt niemand in meinem Kollegium so und eben im Ref. erst recht nicht.

    Finde ich übrigens auch kurios, dass ihr per Unterschrift bestätigen musstet, dass ihr das Schulverwaltungsblatt gelesen hattet. Wir bekommen dazu eine Mail von der SL mit Link zur entsprechenden Seite und das war's.

    Das kommt sicherlich auch auf die Schulform und auf das Kollegium an. An meiner BBS sind die allermeisten KuK durchaus teamfähig und wir arbeiten viel und gut in Teams zusammen, helfen sich gegenseitig, bereiten zusammen Unterrichtseinheiten und Klausuren vor usw. Teilweise haben wir auch in Teamteaching, z. B. in den BES-Klassen, im "Lernbüro" und im Fachpraxisunterricht in den "Werkstatträumen".

    Was ist daran traurig state_of_Trance ? Es muss doch jede/r selber wissen, wie sie/er seinen "Abschied" aus der Schule gestaltet haben möchte, oder? Bei uns wird es i. d. R. so gehandhabt, dass es eine "größere" Verabschiedung im Rahmen einer Abteilungsdienstbesprechung gibt und dann auf der Gesamtkonferenz die jeweilige Lehrkraft auf die Bühne der Aula gebeten wird, der SL eine kurze "Laudatio" auf die Person hält und es dann ein Abschiedsgeschenk von der Schule gibt.

    Wenn das jemand aber nicht möchte, hat niemand ein Problem damit. Warum auch? Mein Ding ist sowas absolut nicht. Mir reicht eine kleine Verabschiedung im kleineren (Abteilungs-)Kreis vollkommen.

    Dass der Anteil an den Berufskollegs so hoch ist, wundert mich eigentlich deutlich mehr als an den Gymnasien.

    Mit "Kollegs" sind höchstwahrscheinlich WBK u. ä. gemeint und nicht die Berufskollegs, denn der komplette Titel der Statistik lautet: "Anteil der weiblichen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland im Schuljahr 2021/2022 nach Schulart". Die beruflichen Schulen sind dort also gar nicht in dieser Statistik enthalten.

    In den nds. öffentlichen BBS ist der Anteil der männlichen und weiblichen Lehrkräfte in etwa gleich hoch: Im Schuljahr 2021/22 gab es hier 5323 männliche und 5538 weibliche Lehrkräfte (siehe Broschüre "Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen" - Download unter Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)).

    Ich freue mich übrigens nun auch über den Regen von vorgestern und gestern Abend/Nacht und gleichzeitig darüber, dass uns der angekündigte Starkregen verschont hat (in einigen Orten hier in der Region war es allerdings insbesondere am Mittwoch Abend schlimmer).

    Ich kenne es aus dem Ref (NDS) nur mit Amstbezeichnung: Chili Paprika, StRef' (Chili ist mein Vorname)

    Das ist ja mal wieder interessant. Erst recht, dass sogar die Refis mit Amtsbezeichnung unterschrieben! Ich habe das hier noch nie gesehen; weder auf den Zeugnissen, die meine Schule ausstellt (wie ich aber bereits schrieb: bei unserem Schulleiter steht das "OStD" im Abschlusszeugnis dabei, bei den Klassenlehrkräften hingegen nicht), noch bei meiner Ausbildungsschule. Auch auf den Zeugnissen, die wir von den SuS aus den allgemeinbildenden Schulen bekommen unterschreiben die Klassenlehrkräfte jeweils nur mit Vor- und Nachnamen- manchmal sogar nur mit dem Nachnamen- und allenfalls die Schulleiterin/der Schulleiter mit ihrer/seiner Amtsbezeichnung.

    Bei irgendwelchen Briefen oder anderen Dokumenten setzen zwar einige KuK ihre Amtsbezeichnung zu ihrer Unterschriftswiederholung, aber auch da habe ich selbige noch nie bei der (handschriftlichen) Unterschrift gesehen.

    Wir hatten mal einen Kollegen, der hat seine eigen Verabschiedung "absichtlich(?!) verpasst", weil er auf Reden über ihn etc. keine Lust hatte. Das finde ich dann immer schade, wenn sowas nicht kommuniziert werden kann.

    Solch eine Kollegin haten wir auch mal. Die hat aber netterweise schon lange Zeit vorher verlauten lassen, dass sie nicht mehr zu den Dienstbesprechungen/Konferenzen am Schuljahresende käme, weil sie keine Lust auf das "Brimborium" bzgl. ihres Abschieds habe. Das kann ich allerdings gut nachvollziehen. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich die SL bitten werden, wenn es denn bei mir so weit ist, auch kein großes Ding daraus zu machen, denn ich habe absolut keine Lust auf großartige Reden und Co. (irgendwelche Lieder zum Abschluss gibt es bei uns normalerweise eh nicht - höchstens bei der Verabschiedung eines Mitglieds der SL - und eine Lehrerband haben wir auch nicht).

    Könntest du das bitte noch erklären? Ich hätte gedacht, flache Hierarchien und Beförderungsämter schließen sich son bisschen aus.

    Hierzu mal eine kurze Anekdote: Eine Kollegin von mir hat an unserer Schule vor etlichen Jahren ihr Referendariat beendet, konnte aber mit ihrem Unterrichtsfach zum damaligen Zeitpunkt keine Planstelle bei uns bekommen. Da sie nicht weit zur Arbeit fahren wollte, hat sie eine Stelle an einer Privatschule im näheren Umkreis angenommen. Dort war es damals - so erzählt sie - sehr chaotisch und sowohl im Kollegium als auch in der Schulleitung gab es ständige Wechsel. Das führte dazu, dass sie nach einem Jahr an dieser Schule plötzlich zuerst zur stellvertretenden, dann sogar zur kommissarischen Schulleiterin aufgestiegen ist. Sie hatte dann aber kurze Zeit später ebenfalls die Nase voll von dieser Schule, hat gekündigt, ein paar Jahre gar nicht gearbeitet und ist - wie gesagt - mittlerweile wieder an unserer Schule.

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