Beiträge von Humblebee

    Bei einer Erkrankung kann ich das allerdings gut nachvollziehen! Ist schon anstrengend, aber - wie gesagt - bei uns nehmen viele KuK einen 8-Unterrichtsstunden-Tag hin, wenn sie dafür einen Tag komplett unterrichtsfrei bekommen. Ist wahrscheinlich auch "Geschmackssache". Ein Kollege in meiner Abteilung hat in diesem Halbjahr sogar drei Tage mit acht Stunden und zwei Tage unterrichtsfrei; das findet er super.

    Dass ihr ja feste Anwesenheitszeiten und eigene Arbeitsplätze in der Schule habt, hatte ich gerade nicht mehr auf dem Schirm, sorry.

    Und dann Tage mit >6 Stunden?

    Ich bin froh, dass bei uns eigentlich nie mehr als 6 Stunden pro Tag zugeordnet werden. Ansonsten würde man zumindest gefragt, ob das für einen Block mal ok ist.

    Bei euch gibt es so selten Lehrkräfte, die mal acht Stunden am Stück haben? Das ist bei uns oft der Fall (wenn das jemand nicht möchte - was ich allerdings selten mitbekommen habe -, wird aber natürlich von den Stundenplaner*innen versucht das zu vermeiden) und dann i. d. R. mindestens für ein Halbjahr, weil wir nur wenige Klassen mit Blockunterricht haben. Auch ich habe lieber einen Tag durchgehend acht Stunden und an einem anderen Tag unterrichtsfrei als jeden Tag nicht mehr als sechs Stunden, muss ich sagen.

    Mich würde eine Umfrage hier interessieren, wenn der Partner nicht Lehrer ist, ob er ungefähr gleich, deutlich mehr oder deutlich weniger verdient. Ich glaube, wenn der Partner nicht deutlich mehr verdienen würde, wären deutlich weniger Lehrerinnen in Teilzeit, oder würden in Teilzeit mehr Stunden unterrichten.

    Mein Lebensgefährte verdient nicht deutlich, aber doch einige hundert Euro weniger als ich mit A13+Z, und ich arbeite seit einigen Jahren Teilzeit (hatte bisher sechs Stunden reduziert und im nächsten Schuljahr werden es mehr sein, aus gesundheitlichen Gründen). Durch meine Teilzeitarbeit kommt unser Verdienst dann ungefähr auf dasselbe 'raus.

    Wir haben allerdings keine Kinder.

    Wo sind denn die Lehrerinnen, deren Mann beispielsweise Geisteswissenschaftler und NICHT-Lehrer ist. Oder einen Ausbildungsberuf ausübt?

    Hier auch (schrieb ich m. E. bereits mehrmals)! Mein Lebensgefährte ist seit Jahrzehnten (nächstes Jahr sind es 40 Jahre!) im selben Industriebetrieb tätig, hat dort damals eine Ausbildung im technischen Bereich - in der Produktion - gemacht und arbeitet in diesem Betrieb mittlerweile im Qualitätsmanagement, also im Bürobereich.

    Genau, davon kenne ich wie gesagt NIEMANDEN, alle können inzwischen wenigstens ein Teil aus dem Homeoffice machen von Büromitarbeitern und gerade in der IT war das ja schon vorher üblich und ist nun noch häufiger, dass das geht.

    Siehe oben. Ich habe nur wenige Freund*innen, Bekannte und Verwandte, die (noch - während der Corona-Hochzeit war das anders) HO machen können. Mag u. a. daran liegen, dass ich nur eine Person kenne, der in der IT arbeitet; die ist tatsächlich nur dreimal die Woche in ihrem Betrieb.

    EDIT: Damit meine ich aber tatsächlich Personen, die "am Schreibtisch" arbeiten, und keine der o. g. Berufsgruppen!

    Du kennst Büromitarbeiter, die TÄGLICH ins Büro müssen?!

    Klar, das schrieb ich ja. Die allermeisten in meinem Umfeld, die im Büro arbeiten, müssen täglich dort hin (mein Lebensgefährte (tätig im Qualitätsmanagement) eingeschlossen; in seinem Betrieb haben einige Mitarbeiter*innen - auch er - nicht mal während der Corona-Hochzeit HO machen können, u. a. weil ihre Anwesenheit in der Produktion, im Warenausgang,... mehrfach am Tag erforderlich ist).

    Nein, das ist in einigen Berufen weder selten, noch ist Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit so unüblich.

    Was ist das denn für eine Aussage? Ich kenne keine Büromitarbeiter, die nicht wenigstens einen Tag Home-Office machen, die meisten deutlich mehr oder gar nur.

    Tja, da sind sie wieder, die unterschiedlichen "Bubbles": Ich kenne - wie Anna Lisa - auch kaum jemanden, der/die noch im Home Office arbeitet, und gar niemanden, der/die Gleitzeit ohne eine Kernarbeitszeit hat.

    Als Korrekturfächer bezeichnen wir in unserem Kollegium Fächer, die mit besonders hohem Korrekturaufwand verbunden sind, da die Kurse immer voll sind, die meisten SuS in diesen Kursen auch Klausuren schreiben und aufgrund u. a. sehr viel Text die Korrekturen pro Klausur besonders lange dauern. Dazu gehören Deutsch, Englisch, Geographie (mein Fach) und ggf. auch Mathe.

    In Fächern wie Chemie, Physik oder Musik gibt es bei uns Oberstufenkurse mit jeweils nur 5-10 SuS.

    Alles klar, jetzt habe ich es verstanden! Vermutlich liegt meine Verwirrung auch darin bedingt, dass ich ja nicht am allgemeinbildenden Gymnasium tätig bin. Bei uns im beruflichen Gymnasium gibt es - organisationsbedingt, weil die SuS teilweise auch im Klassenverband Unterricht haben - in der Oberstufe keine so kleinen Kurse. Außerdem werden - wie ich schon schrieb - in allen Fächern Klausuren geschrieben (damit meine ich aber nicht die Abi-Klausuren). Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Fächer und auch Bildungsgänge, wo die Klausur-/Klassenarbeitskorrekturen länger dauern, das ist ja klar. Wir haben übrigens einige Bildungsgänge mit nur wenigen SuS (z. B. sind bei uns die Berufsschulklassen der Groß- und Außenhandelskaufleute seit Jahren ziemlich klein), aber es gibt keine KuK, die nur in solchen Klassen unterrichten.

    Ich habe jedes Jahr sowohl schriftliche als auch mündliche Abiturprüfungen, da ich immer parallel einen LK und einen GK in der Q2 und einen LK sowie einen GK in der Q1 habe mit jeweils 20-25 SuS.

    Puh, das ist natürlich wirklich viel (und an meiner Schule nicht der Fall; bei uns klappt es eigentlich immer, dass niemand mehr als zwei LK oder einen LK und einen GK in den Klassen 12 und 13 des BG hat).

    Ich habe abgesehen von Experimentieranleitungen wahrhaftig noch nie irgendetwas 1 : 1 übernommen was ich im Netz oder bei anderen KuK gesehen habe. Das scheint ja bei Primarschullehrpersonen Gang und Gäbe zu sein, ist für mich völlig unvorstellbar.

    Gerade für Englisch, aber auch für den Wirtschaftsunterricht benutzen meine KuK und ich auch oft Material von Verlagen, z. B. die "EinFach Englisch"-Unterrichtsmodelle für Englisch im BG oder die Lehrkräfte-Materialien/-"Handbücher" zu unseren Lehrbüchern.

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