Als Korrekturfächer bezeichnen wir in unserem Kollegium Fächer, die mit besonders hohem Korrekturaufwand verbunden sind, da die Kurse immer voll sind, die meisten SuS in diesen Kursen auch Klausuren schreiben und aufgrund u. a. sehr viel Text die Korrekturen pro Klausur besonders lange dauern. Dazu gehören Deutsch, Englisch, Geographie (mein Fach) und ggf. auch Mathe.
In Fächern wie Chemie, Physik oder Musik gibt es bei uns Oberstufenkurse mit jeweils nur 5-10 SuS.
Alles klar, jetzt habe ich es verstanden! Vermutlich liegt meine Verwirrung auch darin bedingt, dass ich ja nicht am allgemeinbildenden Gymnasium tätig bin. Bei uns im beruflichen Gymnasium gibt es - organisationsbedingt, weil die SuS teilweise auch im Klassenverband Unterricht haben - in der Oberstufe keine so kleinen Kurse. Außerdem werden - wie ich schon schrieb - in allen Fächern Klausuren geschrieben (damit meine ich aber nicht die Abi-Klausuren). Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Fächer und auch Bildungsgänge, wo die Klausur-/Klassenarbeitskorrekturen länger dauern, das ist ja klar. Wir haben übrigens einige Bildungsgänge mit nur wenigen SuS (z. B. sind bei uns die Berufsschulklassen der Groß- und Außenhandelskaufleute seit Jahren ziemlich klein), aber es gibt keine KuK, die nur in solchen Klassen unterrichten.
Ich habe jedes Jahr sowohl schriftliche als auch mündliche Abiturprüfungen, da ich immer parallel einen LK und einen GK in der Q2 und einen LK sowie einen GK in der Q1 habe mit jeweils 20-25 SuS.
Puh, das ist natürlich wirklich viel (und an meiner Schule nicht der Fall; bei uns klappt es eigentlich immer, dass niemand mehr als zwei LK oder einen LK und einen GK in den Klassen 12 und 13 des BG hat).