Beiträge von Humblebee

    Seichen? Was meinst du damit?

    Danke, das frage ich mich auch gerade. Nie gehört!

    Ist damit evtl. "auf Toilette gehen" gemeint? Falls dem so ist: Bei uns dürfen die SuS ohne nachzufragen aufs Klo gehen (wir haben aber ja nur SuS ab 16 aufwärts). Wenn ich allerdings merke, dass es bei jemandem überhand nimmt, spreche ich denjenigen/diejenige in einer ruhigen Minute nach dem Unterricht darauf an.

    Puh, das ist ja wirklich eine weite Strecke :( . Bei meiner o. g. Freundin und ihrem Lebensgefährten sind es "nur" ca. 500 km (die beiden fahren meist mit dem Zug, wenn er nach Norden bzw. sie nach Süden fährt; da beträgt die Fahrtzeit um die fünf Stunden).

    Wahrscheinlich sehr OT, aber irgendwie bin ich gerade irritiert. Ich habe ja keine Kinder, daher ist meine Frage vielleicht total doof, aber...: Einige schreiben ja hier, dass sie keinen Antrag bei ihren Schulen einreichen brauchen, wenn ihre Kinder krank sind/waren, und Karl-Dieter schreibt gar, dass rein rechtlich kein Antrag erforderlich sei. Wenn aber für "Kinderkrankentage" Sonderurlaub erforderlich ist, muss man doch auf jeden Fall einen Antrag stellen, nämlich einen Antrag auf Sonderurlaub zur Betreuung kranker Kinder/Angehöriger, oder habe ich da einen Denkfehler???

    Ich sehe jedenfalls oftmals meine KuK mitsamt den ärztlichen Bescheinigungen für ihre erkrankten Kinder auch einen (mehrseitigen?) Schrieb ins Sekretariatsfach legen.

    Und die anderen 70% haben keine Lehrstelle bekommen, weil die Noten zu schlecht waren und sie deswegen gar nicht erst eingeladen wurden? Oder gab es zu wenige Ausbildungsplätze?

    Oder waren die zu leistungsschwach für diese Ausbildung, bzw. haben sich dann anderweitig orientiert?

    Diese 70-75% der Klasse haben nach Verlassen der BFS "Fahrzeugtechnik" entweder eine Ausbildung in einem anderen Beruf aufgenommen, noch eine andere BFS an unserer Schule besucht oder (das betrifft allerdings nur ganz wenige) haben die Klasse nochmal wiederholt. Im Bereich "Fahrzeugtechnik" sind sie nicht verblieben, weil sie im Laufe des Schuljahres gemerkt haben, dass ihnen dieser berufliche Bereich doch nicht zusagte oder weil - wie du schon annahmst - ihre Leistungen im beruflichen Bereich "Fahrzeugtechnik" den Ausbildungsbetrieben nicht gut genug waren oder - wie plattyplus schrieb - sie vom Arbeits- und Sozialverhalten her nicht für eine Ausbildung in Frage kamen. Manche haben sie wohl auch im Praktikum nicht gerade mit Ruhm bekleckert (und hatten dadurch keine Chance mehr, in ihrem Praktikumsbetrieb eine Ausbildung machen zu können).

    Ausbildungsplätze würden aber prinzipiell in dem Bereich genügend zur Verfügung stehen.

    Du bist also mit dem Haustier verheiratet und der Mann ist nur Beiwerk. Hast Du ihm die Rangfolge auch so vor der Hochzeit klargemacht?

    Auch wenn wir Haustiere haben; müßte ich zwischen Frau, Kindern und Haustieren entscheiden, die Tiere wären in weniger als 3 Sekunden weg.

    Maylin85 ist doch gar nicht verheiratet, oder? Sie schrieb doch:

    Bin aber auch nicht der Typ, der mit jemandem zusammenwohnen möchte und sich wöchentlich sehen muss.

    Was bringt dich also zu der Annahme, dass ihr Mann nur "Beiwerk" sei?

    Ehrlich gesagt, finde ich deine Aussage "die Tiere wären sofort weg" auch ganz schön krass. Ich habe selber zwar gar keine Haustiere - bin nicht der Typ dafür -, kann aber schon nachvollziehen, dass sie einigen Menschen sehr wichtig sind (ja, vielleicht sogar wichtiger als Menschen).

    Darf ich nochmal nachfragen, weswegen du meinst, dass eine Fern- bzw. Wochenendbeziehung absolut nicht für dich bzw. euch machbar wäre?

    Ich frage deshalb, weil ich mehrere Paare kennen, bei denen es seit Jahren gut funktioniert. Eine Freundin von mir bspw. wohnt im südlichen NDS und hat seit nun schon fast 10 Jahren einen Lebenspartner, der in Bayern wohnt und arbeitet. Weil beide einen guten Job haben, in ihren jeweiligen Betrieben vollends zufrieden sind (sie arbeitet zudem im Familienbetrieb ihrer Eltern) und ihre Familien (beide sind alleinerziehend mit noch minderjährigen Kindern) und weiteres soziales Umfeld an ihren jeweiligen Wohnorten haben, war es für sie bislang keine Option, dass eine/r von ihnen zum anderen zieht. Sie haben sich gut arrangiert und sehen sich fast jedes Wochenende.

    Gerade wurde doch noch gesagt jeder wird quasi genommen. Also irgendwo stimmt die Wahrnehmung doch nicht mit der Wirklichkeit überein.

    Du scheinst ungenau gelesen zu haben: Es wurde mehrfach gesagt, dass in einigen Bereichen - und das ist z. B. in handwerklichen Berufen der Fall - viele Ausbildungplätze nicht besetzt werden können. Andererseits ist es aber halt nun mal leider so, dass viele Jugendliche, die bei uns die Berufsfachschulen und die Berufseinstiegsschulen besuchen, entweder noch nicht ausbildungsreif sind oder sie keinen Ausbildungsplatz finden, weil ihre Abschlusszeugnisse zu schlecht sind, oder sie unbedingt eine Ausbildung in einem Bereich machen möchten, wo es entweder nur wenige Ausbildungsplätze gibt (und diese dann natürlich an die Bewerber*innen mit richtig guten Abschlusszeugnissen vergeben werden) oder aber sie ihre Erwartungen viel zu hoch schrauben (z. B. mit einem Hauptschulabschluss meinen, sicherlich einen Ausbildungsplatz als Bankkauffrau/kaufmann finden zu können). Oder aber - wie Hannelotti schon schrieb - die jungen Leute einfach noch sehr orientierungslos sind, welchen Beruf sie erlernen möchten, und sich evtl. noch gar nicht für eine Ausbildung beworben haben. Das sind nur einige der Gründe, warum diese Jugendlichen in den BFS- und BES-Klassen "auftauchen".

    Wenn du glaubst, dass Berufsfachschulen nur von SuS besucht werden, die sich dort eine Vorbildung in einem bestimmten Bereich erhoffen und die dann später auch tatsächlich in dem jeweiligen Bereich eine Ausbildung machen, musss ich dich enttäuschen. Dem ist nicht so. EDIT: Um das mal an einer Klasse der "Berufsfachschule Fahrzeugtechnik" an meiner Schule zu verdeutlichen: Dort hat in den letzten Jahren nur durchschnittlich knapp die Hälfte der Klasse überhaupt den Abschluss der BFS geschafft und insgesamt haben nur etwa 25-30% der SuS eines Jahrgangs dieser BFS im Anschluss eine Ausbildung im Bereich "Fahrzeugtechnik" gemacht.

    Freut mich für dich. Wir sind halt in unterschiedlichen Schulformen tätig und ich bin nun mal in relativ vielen Klassen eingesetzt, wo die SuS noch schulpflichtig sind und wo ein recht großer Teil der SuS nur zu uns kommen, weil sie keinen Ausbildungsplatz bekommen haben.

    Wenn ich mich verkleiden würde (was ich nicht tue), dann ohne Perücke. Die Dinger habe ich als total "fies" in Erinnerung; zumindest fand ich beim letzten Mal, als ich eine getragen habe (das war zu einer "Aufführung" anlässlich der Hochzeit eines Kollegen vor über 10 Jahren), dass die Perücke kratzt.

    Schneeglöckchen oder Krokusse?

    Mich regt es übrigens 100 x mehr auf wenn ich ungenügende Prüfungen zurückgebe als meine SuS.

    Echt? Über sowas rege ich mich definitiv nicht auf. Liegt wahrscheinlich daran, dass so einige SuS in unseren BFS- und BES-Klassen eh nur sitzen, weil's warm und trocken ist - sprich: um ihre Schulpflicht zu erfüllen. Bei denen ist meist schon nach einigen Wochen klar, dass es ihnen ziemlich egal ist, wie ihre Zeugnisse am Ende des Schuljahres aussehen werden und dass sie nicht planen, großartig was für die Schule zu tun. Da mache ich mir keine Illusionen, dass solche SuS viel aus meinem Unterricht mitnehmen werden.

    naja, nur die, die nicht schon dran gewesen waren :)

    Na ja, für die jeweilige Stunde vielleicht nicht unbedingt. Aber für die folgende Klausur musste man ja eh nochmal alles wiederholen (zumal dieser Lehrer dafür bekannt war, dass er manchmal in den Klausuren auch Inhalte, die schon am Anfang des Schuljahres durchgenommen wurden, abfragte). Ich habe mir zumindest in keinem Schuljahr soviel in Bio gemerkt wie bei diesem Lehrer.

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