Beiträge von Humblebee

    einfache Klassen (z.B. IK mit wenigen SuS, die in ihren Arbeitsheften arbeiten)

    Hm, also an meiner Schulform würde ich bei den "SI"-Klassen (nennt sich bei uns "Berufseinstiegsschule Sprache und Integration") absolut nicht von "einfachen" Klassen sprechen. Zudem arbeiten diese SuS auch nicht nur in ihren Arbeitsheften, sondern haben viel Fachpraxisunterricht und arbeiten auch im Theorieunterricht eher wenig mit Arbeitsheften.

    35 SuS sind am Gym ok? Die Kursgrößen gehen bei uns zB nicht. Ich müsste nochmal nachlesen, aber wir teilen ab 32.

    Was soll man aber machen, wenn man keine Lehrkräfte mehr hat?

    Wir versuchen am BG auch ab 33 SuS - also bei über 32 SuS - zu teilen (in allen anderen Klassen/Bildungsgänge außer der Berufseinstiegsschule ab 29 SuS), aber das klappt halt nicht immer, wenn nicht genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Derzeit sitzen z. B. unsere 11. Klassen mit 36 SuS im Biologie-Kurs, da wir momentan nur eine einzige Bio-Lehrkraft an der ganzen Schule haben (im November kommt "Nachschub" durch eine junge Kollegin, die dann ihr Ref beendet). Vor einigen Jahren hatten wir mal - durch Erkrankungen und Elternzeit - Mangel im Englischbereich, wodurch ich einen GK mit 33 SuS hatten; das war auch schon mal in Mathe der Fall.

    Und damit werden dann die KuK, die die allgemeinbildenden Fächer unterrichten mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr überlastet und die, die die Spezial-Fächer unterrichten pfeifen La-Paloma und maulen die ersteren KuK noch an, dass diese sich nicht so anstellen sollen.

    Nee Du, so zusammengelegte Bildungsgänge geht mal gar nicht, eben weil immer die gleichen KuK dabei das Nachsehen haben und immer die gleichen KuK profitieren.

    Doch, das funktioniert bei uns gut (machen wir allerdings nur in wenigen, wirklich kleinen Berufsschulklassen). Diese Kurse in den allgemeinbildenden Fächern sind zum einen nicht sehr groß, weil eben die beiden zusammengelegten Klassen klein sind (insgesamt max. 20 bis 22 SuS), zum anderen tauschen bei uns - nach Absprache! - die KuK, die in den allgemein- und z. T. auch den berufsbezogenen Fächern eingesetzt sind, alle paar Jahre durch.

    In Niedersachsen sind Vor- und Nachbereitung des Abiturs in je einer DV obligatorisch, es muss jedoch keine eigene DB sein, es genügt ein Punkt im Rahmen einer größeren DB.

    Ja, genau, wir erledigen das halt - wie oben geschrieben - im Rahmen einer kurzen Online-DB. Da brauchen dann ja nur die Lehrkräfte dran teilzunehmen, die im dem Jahr mit dem Abi zu tun haben (sind ja nie alle KuK, die im BG eingesetzt sind; ich bspw. im kommenden Jahr nicht).

    Habt ihr keine Abikonferenzen? Allein das sind bei uns 4-5 Termine pro Schuljahr.

    Spezielle "Abikonferenzen" gibt's bei uns auch nicht. Was genau wird denn da bei euch besprochen und beschlossen? Wir haben nur um die Osterferien herum eine Dienstbesprechung (in den letzten beiden Jahren online) für die am Abi beteiligten KuK, in der unsere BG-Abteilungsleiterin Infos zum anstehenden Abi gibt. Dauert max. eine halbe Stunde.

    Das hilft dem TE bei seinem Problem jedoch in keiner Weise

    Tja, ich bin überhaupt nicht gewillt, dem TE bei seinem "Problem" zu helfen. Mein Beitrag bezog sich lediglich auf deine Anmerkung:

    Die Arbeitsblätter sind eindeutig Kopien. Diese sammeln sich bei Lehrkräften über die Jahre an

    Bei dir haben sich vielleicht viele Kopien angesammelt, bei mir nicht (davon hatte ich eh nie viele; wenn überhaupt "nicht-digital", dann als komplettes Buch, Arbeitsheft oder Lehrkräfte-Handbuch mit Kopiervorlagen).

    Ich habe wunderbare Kopiervorlagen im Ringbuch, gekauft vor 30 Jahren. Soll ich die wegwerfen?

    Nein, wenn du die noch gebrauchen kannst, natürlich nicht. Ich habe allerdings tatsächlich so einiges weggeworfen, weil ich es nicht mehr gebrauchen konnte, da veraltet. Lediglich ein paar wenige Grammatik-Kopiervorlagen habe ich noch, die ich selten mal verwende. In meinen Fächern ändert sich halt doch oft etwas - gerade in Wirtschaft oder in Englisch zumindest, was die zu unterrichtenden Themen angeht.

    Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
    Wenn ich ein Arbeitsheft habe, ziehe ich das aus dem Regal und in der Schule über den Kopierer. Bis du den Rechner angeworfen hast, trinke ich schon längst den ersten Kaffee.

    Auch Arbeitshefte und Co. habe ich mittlerweile fast alle nur noch in digitaler Version ;) . Laptop oder Tablet hochfahren dauert doch nur ein paar Sekunden - Hochfahren und den nächstgelegenen Drucker in der Schule ansteuern geht bei mir auf jeden Fall schneller als zum nächstgelegenen Kopierer zu laufen und Kopien zu machen. Aber wie du schon sagst: Jedem Tierchen sein Pläsierchen!

    Um welches Bundesland geht es?

    Jebkin hatte geschrieben:

    Zum Bundesland: Ich bin in Schleswig-Holstein.

    In jedem Fall solltest du dir ein Fach heraussuchen, das dich selbst auch genug interessieren, um es 5 Jahre lang zu studieren und das zu unterrichten du dir vorstellen kannst. Ein Fach, das du nicht interessant findest deinen SuS als interessant zu verkaufen bzw. diese trotz ihres Desinteresses dafür zu motivieren, ist ein erheblicher Kraftakt, den ich persönlich vermeiden wollen würde.

    Wie wahr!

    Die Arbeitsblätter sind eindeutig Kopien. Diese sammeln sich bei Lehrkräften über die Jahre an - und man schreibt nicht auf jedes die Quelle - oder kennt sie nicht, weil man das Blatt von KuK geerbt hat. Hier (und zunächst unterstelle ich, dass der ET das ist) einen Kollegen dafür anzupampen, finde ich unnötig und ungehörig, zumal es nicht hilft.
    Wofür die Angabe benötigt wird? Ganz einfach: In dieser Form kann er das Abb nicht für seine Klasse verwenden. So what.

    Bei mir sammeln sich - wie bei Magellan - auch keine Kopien an, da ich schon seit Jahren alle Arbeitsblätter digital habe ;) .

    Also am nah gelegenen Berufskolleg haben laut Blick in die "Unterrichtsinhalte" auch die Berufsfachschüler*innen (einjährige wie zweijährige), die "Höhere Berufsfachschüler*innen, die Dualen Schüler*innen usw.. auch Religion.
    Die Schule ist nicht in konfessioneller Trägerschaft und interessanterweise wird je nach Bildungsgang "Religionslehre" oder "Religionslehre oder Praktische Philosophie"... Mehr weiß ich nicht.

    Bei uns an der BBS ist es ähnlich. In der Stundentafel fast aller Bildungsgänge findet sich das Fach "Religion", aber teilweise wird - auch außerhalb des Beruflichen Gymnasiums, wo die SuS tatsächlich zwischen Evangelischer Religion, Katholischer Religion oder "Werte und Normen" wählen können - stattdessen "Werte und Normen" unterrichtet. Liegt einfach daran, dass die Religions-KuK nicht genügend Kapazitäten haben.

    Fachinformatiker sind doch gerade kein kaufmännischer Beruf sondern ein technischer, daher findet man sie nicht an einer rein kaufmännischen BBS, weil es dort eben keine technische BS gibt.

    Das scheint hier in NDS etwas anders organisiert zu sein. Ein Bekannter von mir unterrichtet in Nordhorn an der kaufmännischen BBS (es gibt in dieser Stadt auch noch eine BBS "Gesundheit und Soziales" sowie die "Gewerbliche BBS des Landkreises Grafschaft Bentheim") und dort finden sich an der Berufsschule auch verschiedene Ausbildungsberufe aus dem IT-Bereich. Dazu gehören auch die "Fachinformatiker*innen" mit vier Fachrichtungen - siehe Homepage dieser BBS: Digitale Arbeitswelt/IT-Berufe - Kaufmännische Berufsbildende Schulen .

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